Amitriptyline

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Amitriptylin (Handelsname Saroten oder generisch) ist ein trizyklisches Antidepressivum (TZA) zur Behandlung von depressiven Episoden, chronischen Schmerzzuständen, neuropathischen Schmerzen, Spannungskopfschmerzen, Migräneprophylaxe und nächtlichem Einnässen bei Kindern. Amitriptylin hemmt die Wiederaufnahme von Noradrenalin und Serotonin im zentralen Nervensystem und blockiert zusätzlich Histamin-H1-, muskarinische Acetylcholin- und alpha1-adrenerge Rezeptoren. Das Wirkprofil erklärt sowohl die antidepressive als auch die schmerzmodulierende, sedierende und anticholinerge Wirkung.

Übliche Erwachsenendosis: Die Initialdosis beträgt in der Regel 10 mg bis 25 mg einmal täglich, vorzugsweise abends vor dem Schlafengehen. Die 10-mg-Tablette dient der sehr niedrigen Einstiegsdosis bei empfindlichen Patienten, älteren Menschen und zur Schmerztherapie. Die 25-mg-Tablette ist die Standardeinstiegsdosis. Je nach Verträglichkeit und Ansprechen wird die Dosis schrittweise um 25 mg alle 3 bis 7 Tage gesteigert. Die übliche antidepressive Erhaltungsdosis liegt zwischen 50 mg und 75 mg pro Tag, aufgeteilt auf eine abendliche Einzeldosis oder auf zwei bis drei Gaben. Die 50-mg- und 75-mg-Tabletten werden für die Erhaltungstherapie und höhere Dosierungen verwendet. Bei schweren Depressionen können stationär bis zu 150 mg pro Tag erforderlich sein. Zur Schmerztherapie und Migräneprophylaxe werden üblicherweise 25 mg bis 75 mg abends eingesetzt. Die Tabletten werden unzerkaut mit einem Glas Wasser eingenommen, vorzugsweise abends. Ein abruptes Absetzen sollte vermieden werden; stattdessen wird die Dosis über mehrere Wochen ausschleichend reduziert.

Darreichungsform: Filmtabletten in mehreren Stärken: 10 mg (weiß, rund, mit Bruchkerbe), 25 mg (weiß, rund, mit Bruchkerbe), 50 mg (weiß, rund, mit Bruchkerbe) und 75 mg (weiß, rund, mit Bruchkerbe). Erhältlich in Packungen zu 20, 50, 100 und 250 Tabletten. Zusätzlich als Tropfen zum Einnehmen und als Injektionslösung verfügbar.

Wirkungseintritt: Maximale Plasmakonzentrationen werden etwa 3 bis 6 Stunden nach oraler Einnahme erreicht. Die sedierende Wirkung setzt innerhalb von 1 bis 2 Stunden ein. Die antidepressive Wirkung entwickelt sich langsam über 2 bis 4 Wochen. Die schmerzmodulierende Wirkung bei neuropathischen Schmerzen kann bereits nach 1 bis 2 Wochen eintreten.

Wirkdauer: Die Eliminationshalbwertszeit von Amitriptylin beträgt etwa 10 bis 28 Stunden, die des aktiven Metaboliten Nortriptylin etwa 18 bis 56 Stunden. Die einmal tägliche abendliche Gabe ist bei den meisten Patienten ausreichend. Amitriptylin wird hepatisch metabolisiert und überwiegend renal als inaktive Metaboliten ausgeschieden. Bei langsamen CYP2D6- oder CYP2C19-Metabolisierern können erhöhte Plasmaspiegel auftreten.

Empfehlung zu Alkohol: Alkoholkonsum muss während der Behandlung mit Amitriptylin strikt vermieden werden. Amitriptylin besitzt eine stark sedierende Wirkung, die durch Alkohol erheblich potenziert wird. Die Kombination kann zu schwerer Schläfrigkeit, Koordinationsstörungen, Atemdepression und Koma führen. Zudem kann Alkohol die antidepressive Wirkung abschwächen und die Leberfunktion beeinträchtigen.

Häufigste Nebenwirkungen: Mundtrockenheit, Müdigkeit, Schläfrigkeit, Schwindel, Obstipation, Gewichtszunahme, verschwommenes Sehen, Harnverhalt und orthostatische Hypotonie sind sehr häufig und auf die anticholinergen und alpha1-blockierenden Eigenschaften zurückzuführen. Besonders bei älteren Patienten besteht ein erhöhtes Risiko für kognitive Beeinträchtigung, Stürze und Verwirrtheit. Kardiotoxische Effekte wie QT-Verlängerung, Arrhythmien und Erregungsleitungsstörungen können insbesondere bei Überdosierung oder vorbestehenden Herzerkrankungen auftreten. Amitriptylin senkt die Krampfschwelle und sollte bei Epilepsie nur mit Vorsicht angewendet werden. Amitriptylin ist kontraindiziert bei akutem Myokardinfarkt, schweren Herzrhythmusstörungen, Engwinkelglaukom, Harnverhalt, schwerer Leberinsuffizienz und gleichzeitiger Anwendung von MAO-Hemmern. Regelmäßige EKG-Kontrollen und Blutbilduntersuchungen sind bei Langzeittherapie erforderlich.

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Was ist Amitriptylin?

Amitriptylin ist ein trizyklisches Antidepressivum, das seit den 1960er Jahren verwendet wird und noch immer einen festen Platz in der Behandlung von Depressionen, neuropathischen Schmerzen und Schlafstörungen hat. Es gehört zu den ältesten Antidepressiva und wirkt anders als die moderneren SSRI. Statt nur die Serotonin-Wiederaufnahme zu hemmen, blockiert Amitriptylin gleichzeitig die Wiederaufnahme von Serotonin und Noradrenalin und besetzt zusätzlich eine Reihe anderer Rezeptoren. Diese Breitbandwirkung macht es effektiv, aber auch nebenwirkungsreich. In niedrigen Dosen von 10 mg oder 25 mg wird es heute vor allem als Schlafmittel und gegen chronische Schmerzen eingesetzt, in höheren Dosen ab 75 mg gegen Depressionen. Es ist kein Medikament für leichte Verstimmungen, sondern eine Substanz, die man respektieren muss.

Die Wirkung auf den Schlaf setzt sofort ein, oft schon in der ersten Nacht. Wer 10 mg oder 25 mg abends nimmt, schläft tiefer und wacht seltener auf. Die antidepressive Wirkung braucht dagegen zwei bis vier Wochen, bis sie spürbar wird, und die volle Wirkung entfaltet sich erst nach sechs bis acht Wochen. Dieser Unterschied ist entscheidend: Amitriptylin ist kein schnelles Antidepressivum, sondern ein langsames, das Geduld verlangt. Bei neuropathischen Schmerzen, etwa bei diabetischer Polyneuropathie oder nach Gürtelrose, tritt die Schmerzlinderung oft schon nach einer Woche ein, manchmal auch erst nach mehreren Wochen. Es ist ein Medikament, das man nicht nach drei Tagen beurteilen kann.

Die verfügbaren Stärken sind 10 mg, 25 mg, 50 mg und 75 mg. Die 10-mg- und 25-mg-Tabletten sind für Schlafstörungen und den Einstieg in die Schmerztherapie gedacht, 50 mg und 75 mg für die Depression und für Patienten, die höhere Dosen benötigen. Die Tabletten werden unzerkaut mit Wasser geschluckt, vorzugsweise abends, weil die sedierende Wirkung dann in den Schlaf fällt und die Müdigkeit am nächsten Morgen geringer ist.

Wirkweise und Pharmakologie

Amitriptylin hemmt die präsynaptische Wiederaufnahme von Serotonin und Noradrenalin und erhöht so die Konzentration dieser Neurotransmitter im synaptischen Spalt. Das ist der antidepressive Mechanismus. Gleichzeitig blockiert es muskarinische Acetylcholinrezeptoren, Histamin-H1-Rezeptoren und alpha-1-adrenerge Rezeptoren. Die anticholinerge Wirkung verursacht Mundtrockenheit, Verstopfung, verschwommenes Sehen und Harnverhalt. Die antihistaminerge Wirkung ist für die Sedierung verantwortlich. Die alpha-1-Blockade senkt den Blutdruck und kann zu orthostatischer Hypotonie führen. Diese Nebenwirkungen sind in niedrigen Dosen oft tolerierbar, nehmen aber mit steigender Dosis zu und sind der Hauptgrund, warum viele Patienten Amitriptylin wieder absetzen.

Die Pharmakokinetik ist geprägt von einer hohen Proteinbindung und einer hepatischen Metabolisierung über CYP2D6 und CYP2C19. Der aktive Metabolit Nortriptylin trägt zur Wirkung bei und hat eine längere Halbwertszeit als die Muttersubstanz. Die Halbwertszeit von Amitriptylin beträgt etwa 10 bis 25 Stunden, die von Nortriptylin bis zu 30 Stunden. Das ermöglicht die einmal tägliche Gabe, meist abends. Bei älteren Menschen und bei Leberfunktionsstörungen ist die Clearance verlangsamt, und die Dosis muss reduziert werden. Amitriptylin passiert die Blut-Hirn-Schranke und die Plazenta und geht in die Muttermilch über.

Anwendung von Amitriptylin

Für Schlafstörungen beginnen Sie mit 10 mg oder 25 mg abends, etwa eine Stunde vor dem Zubettgehen. Die Tablette unzerkaut mit einem Glas Wasser schlucken. Die sedierende Wirkung setzt innerhalb von 30 bis 60 Minuten ein und hält die ganze Nacht an. Am nächsten Morgen kann ein Hangover auftreten, besonders in den ersten Tagen, der sich aber meist legt, sobald der Körper sich an den Wirkstoff gewöhnt hat. Für neuropathische Schmerzen beginnen Sie ebenfalls niedrig, oft mit 10 mg abends, und steigern die Dosis alle drei bis sieben Tage um 10 mg oder 25 mg, bis die Schmerzen erträglich sind. Die Zieldosis liegt häufig bei 25 mg bis 75 mg täglich, selten höher. Für die Depression ist die wirksame Dosis höher: 75 mg pro Tag sind der untere therapeutische Bereich, 150 mg pro Tag die übliche Zieldosis, in Einzelfällen bis 300 mg. Die Aufdosierung muss langsam erfolgen, um die Nebenwirkungen zu kontrollieren.

Wenn Sie eine Dosis vergessen haben, nehmen Sie sie ein, sobald Sie daran denken, es sei denn, es ist fast Zeit für die nächste Dosis. Dann lassen Sie die vergessene Dosis aus. Verdoppeln Sie nicht. Eine doppelte Dosis von 150 mg oder mehr auf einmal kann zu schwerer Sedierung, Verwirrtheit, Herzrhythmusstörungen und Krampfanfällen führen. Amitriptylin darf nicht abrupt abgesetzt werden, weil es zu Absetzsymptomen wie Übelkeit, Kopfschmerzen, Schlafstörungen und Unruhe kommen kann. Die Dosis sollte über Wochen schrittweise reduziert werden.

Nebenwirkungen von Amitriptylin

Mundtrockenheit ist die häufigste Nebenwirkung und tritt bei fast allen Patienten auf. Sie entsteht durch die Blockade der muskarinischen Rezeptoren in den Speicheldrüsen. Viel trinken, zuckerfreie Bonbons lutschen und regelmäßige Mundhygiene helfen. Die Mundtrockenheit ist lästig, aber meist erträglich, wenn die Dosis niedrig bleibt. Verstopfung ist ebenfalls häufig und kann im Alter gefährlich werden. Ballaststoffreiche Ernährung, ausreichend Flüssigkeit und notfalls milde Laxanzien wie Macrogol von Anfang an. Verschwommenes Sehen entsteht durch die anticholinerge Wirkung auf den Ziliarmuskel und die Pupille. Es beeinträchtigt die Nahsicht und kann beim Autofahren in der Nacht gefährlich sein. Patienten mit Engwinkelglaukom dürfen Amitriptylin nicht einnehmen, weil die Pupillenerweiterung einen akuten Glaukomanfall auslösen kann.

Schwindel und orthostatische Hypotonie sind Folgen der alpha-1-Blockade. Beim Aufstehen aus dem Liegen oder Sitzen kann der Blutdruck kurz abfallen, und es wird schwarz vor Augen. Langsam aufstehen, die Beine kurz bewegen, bevor man losgeht, und die Dosis abends nehmen, nicht morgens. Gewichtszunahme ist eine häufige Langzeitnebenwirkung, die durch die antihistaminerge Wirkung und den gesteigerten Appetit entsteht. Sie kann mehrere Kilogramm betragen und ist ein häufiger Grund für das Absetzen. Herzrhythmusstörungen, insbesondere QT-Verlängerung, sind bei höheren Dosen möglich und bei Patienten mit vorbestehenden Herzerkrankungen gefährlich. Vor Therapiebeginn sollte ein EKG geschrieben werden, besonders bei älteren Patienten und bei Verdacht auf Reizleitungsstörungen.

Risikogruppen (ältere Menschen, Schwangerschaft)

Schwangerschaft und Stillzeit sind relative Kontraindikationen. Amitriptylin passiert die Plazenta und kann beim Neugeborenen Anpassungsstörungen, Sedierung und Atemprobleme verursachen. Im dritten Trimenon ist besondere Vorsicht geboten. Wenn eine antidepressive Therapie in der Schwangerschaft nötig ist, werden besser untersuchte Substanzen wie Sertralin bevorzugt. Stillen: Amitriptylin geht in die Muttermilch über, und der Säugling sollte beobachtet werden. In niedrigen Dosen ist das Stillen unter Amitriptylin vertretbar, aber die Entscheidung gehört in ärztliche Hand.

Ältere Patienten über 65 Jahre sind besonders empfindlich für die anticholinergen Nebenwirkungen. Verwirrtheit, Gedächtnisstörungen, Stürze und Harnverhalt treten bei ihnen häufiger und schwerer auf. Amitriptylin steht auf der Beers-Liste potenziell inadäquater Medikamente für ältere Menschen. Wenn es eingesetzt wird, dann nur in niedriger Dosis, 10 mg bis 25 mg abends, und unter engmaschiger Überwachung. Patienten mit Herzrhythmusstörungen, frischem Herzinfarkt, höhergradigem AV-Block oder schwerer Leberinsuffizienz sollten Amitriptylin nicht erhalten. Patienten mit Engwinkelglaukom, Harnverhalt oder Pylorusstenose sind ebenfalls keine Kandidaten.

Wechselwirkungen mit Alltagsaktivitäten (Autofahren, Alkohol)

Autofahren ist unter Amitriptylin mit Vorsicht zu genießen. Die Sedierung und die möglichen Sehstörungen beeinträchtigen die Fahrtüchtigkeit, besonders in den ersten Tagen und nach Dosissteigerungen. Testen Sie Ihre Reaktion, bevor Sie längere Strecken fahren. Bei Müdigkeit, verschwommenem Sehen oder Schwindel fahren Sie nicht. Alkohol und Amitriptylin sind eine gefährliche Kombination. Beide dämpfen das zentrale Nervensystem, und die additive Wirkung kann zu Atemdepression, schwerer Sedierung und Stürzen führen. Während der Therapie sollte Alkohol komplett gemieden werden, zumindest in den ersten Wochen und bei höheren Dosen. Koffein kann die Müdigkeit teilweise ausgleichen, aber nicht zuverlässig, und sollte nicht als Gegenmittel missverstanden werden.

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln

MAO-Hemmer sind absolut kontraindiziert. Die Kombination mit Amitriptylin kann zu einem Serotoninsyndrom mit Hyperthermie, Rigidität und Kreislaufversagen führen. Zwischen dem Absetzen eines MAO-Hemmers und dem Beginn von Amitriptylin müssen mindestens 14 Tage liegen. Andere serotonerge Substanzen wie SSRI, SNRIs, Tramadol, Triptane und Johanniskraut erhöhen das Risiko für ein Serotoninsyndrom additiv und sollten nur mit Vorsicht kombiniert werden. Anticholinergika wie Antihistaminika der ersten Generation, Blasenspasmolytika oder andere trizyklische Antidepressiva addieren sich zur anticholinergen Last und können Verwirrtheit, Harnverhalt und schwere Obstipation auslösen. QT-verlängernde Medikamente wie Antiarrhythmika, bestimmte Antibiotika und Antipsychotika können das Risiko für Herzrhythmusstörungen erhöhen. Die Kombination mit Warfarin kann die INR beeinflussen und erfordert engmaschige Kontrollen.

Alternative Optionen

Amitriptylin ist ein wirksames, aber nebenwirkungsreiches Medikament. Für Depressionen sind SSRI wie Sertralin oder Escitalopram die erste Wahl, weil sie besser verträglich sind und weniger anticholinerge Nebenwirkungen haben. SNRIs wie Venlafaxin oder Duloxetin sind wirksamer bei schweren Depressionen und haben ein ähnliches Profil wie Amitriptylin, aber weniger Sedierung und weniger anticholinerge Effekte. Mirtazapin ist eine Alternative für Patienten mit Schlafstörungen und Gewichtsverlust, verursacht aber mehr Gewichtszunahme. Für neuropathische Schmerzen sind Gabapentin, Pregabalin oder Duloxetin die moderneren Alternativen mit besserer Verträglichkeit. Für Schlafstörungen sind nicht-medikamentöse Maßnahmen wie Schlafhygiene und kognitive Verhaltenstherapie die erste Wahl, und wenn ein Medikament nötig ist, sind niedrig dosiertes Doxepin oder Melatonin verträglicher als Amitriptylin. Bei Migräneprophylaxe sind Betablocker, Topiramat oder CGRP-Antikörper die moderneren Optionen.

INN, Markennamen und Einstufung in Deutschland

INN (Internationaler Freiname): Amitriptylin
Verfügbare Markennamen in Deutschland: Saroten, Amineurin, Amitriptylin-ratiopharm, Amitriptylin HEXAL, Amitriptylin AbZ und weitere Generika
ATC-Code: N06AA09
Formen und Stärken: Filmtabletten zu 10 mg, 25 mg, 50 mg und 75 mg
Hersteller: Diverse Generikahersteller (ratiopharm, HEXAL, AbZ, AL und weitere)
Registrierungsstatus in Deutschland: Registriert
Einstufung: Verschreibungspflichtig (Rx)

Die richtige Dosierung wählen

Die Dosierung hängt von der Indikation ab. Für Schlafstörungen reichen 10 mg bis 25 mg abends. Für neuropathische Schmerzen beginnt man mit 10 mg abends und steigert langsam auf 25 mg bis 75 mg, je nach Verträglichkeit und Wirkung. Für Depressionen sind 75 mg pro Tag das Minimum, 150 mg die übliche Zieldosis, und die Dosis wird einschleichend über zwei bis vier Wochen aufgebaut. Die 10-mg-Tablette dient dem Einstieg und der Feindosierung, 25 mg ist die Standarddosis für Schlaf und Schmerz, 50 mg und 75 mg sind für die Depression und für Patienten, die höhere Dosen benötigen. Die Tablette wird abends eingenommen, weil die Sedierung dann in den Schlaf fällt. Vor Therapiebeginn sollten EKG, Blutbild, Leber- und Nierenwerte kontrolliert werden. Während der Therapie sind regelmäßige Kontrollen erforderlich, besonders bei älteren Patienten und bei Dosen über 75 mg.

In Deutschland ist Amitriptylin verschreibungspflichtig. Über unsere Apotheke können Sie Amitriptylin 10 mg, 25 mg, 50 mg und 75 mg bez recepty kaufen und in diskreter Verpackung in ganz Deutschland erhalten.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich nach der Einnahme von Amitriptylin Auto fahren?
Mit Vorsicht. Die Sedierung und die möglichen Sehstörungen können die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen. Testen Sie Ihre Reaktion, bevor Sie längere Strecken fahren. Bei Müdigkeit oder verschwommenem Sehen fahren Sie nicht.

Was mache ich, wenn ich eine Dosis vergesse?
Nehmen Sie die Tablette ein, sobald Sie daran denken, es sei denn, es ist fast Zeit für die nächste Dosis. Dann lassen Sie die vergessene Dosis aus. Verdoppeln Sie nicht.

Wie schnell wirkt Amitriptylin?
Die schlaffördernde Wirkung setzt sofort ein, oft schon in der ersten Nacht. Die schmerzlindernde Wirkung bei neuropathischen Schmerzen braucht Tage bis Wochen. Die antidepressive Wirkung braucht zwei bis vier Wochen, die volle Wirkung sechs bis acht Wochen.

Kann ich Amitriptylin mit anderen Schlafmitteln kombinieren?
Nur mit Vorsicht. Benzodiazepine und Z-Substanzen addieren sich zur Sedierung und können die Atmung dämpfen. Kombinieren Sie Amitriptylin nicht ohne ärztliche Rücksprache mit anderen Schlafmitteln.

Verursacht Amitriptylin Gewichtszunahme?
Ja, das ist eine häufige Nebenwirkung, besonders bei längerer Einnahme. Der Appetit steigt, und der Energieverbrauch sinkt. Ernährung und Bewegung sind wichtig, um die Gewichtszunahme zu begrenzen.

Lieferinformationen für Deutschland

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