Androgel

Generic Androgel (Testosterone topical)

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Androgel (Testosteron zur topischen Anwendung) ist eine Hormonersatztherapie, die zur Behandlung von Männern mit niedrigem Testosteronspiegel entwickelt wurde. Es hilft, Energie, Libido, Stimmung und Muskelmasse wiederherzustellen, indem es Testosteron durch die Haut abgibt. Androgel ist einfach täglich anzuwenden und bietet eine nicht-invasive Lösung zur Unterstützung der männlichen Hormongesundheit. Es ist klinisch nachgewiesen und weit verbreitet, um die Lebensqualität von Männern mit Testosteronmangel zu verbessern.

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Androgel (Testosteron-Gel) wird zur Hormonersatztherapie bei erwachsenen Männern mit Hypogonadismus angewendet, einer Erkrankung, bei der der Körper nicht genügend eigenes Testosteron produziert. Das Gel enthält Testosteron, das männliche Sexualhormon, welches für die Entwicklung und Erhaltung der männlichen Geschlechtsmerkmale verantwortlich ist. Es wird transdermal über die Haut aufgenommen und gleicht den fehlenden Testosteronspiegel im Blut aus, um die mit dem Testosteronmangel verbundenen Beschwerden wie verminderte Libido, Erschöpfung und Stimmungsschwankungen zu lindern. Die Anwendung erfolgt einmal täglich morgens auf saubere, trockene Haut der Schultern, Oberarme oder des Bauches.

Die übliche Dosis von Androgel beträgt: 5 g Gel (entsprechend 50 mg Testosteron) einmal täglich, vorzugsweise morgens nach dem Duschen. Die maximale Tagesdosis beträgt 10 g Gel (100 mg Testosteron). Die genaue Dosis wird vom Arzt anhand regelmäßiger Blutspiegelkontrollen individuell angepasst.
Darreichungsform: Transdermales Gel 1% (1 g Gel enthält 10 mg Testosteron) in Beuteln (2,5 g oder 5,0 g) oder in einer Pumpe (ein Hub entspricht 1,25 g Gel mit 12,5 mg Testosteron).
Wirkungseintritt: Ein Anstieg des Serumtestosterons ist innerhalb von 30 Minuten nach der ersten Anwendung messbar; normale Konzentrationen werden in der Regel nach 4 Stunden erreicht.
Wirkdauer: Nach einer einzigen Anwendung werden über 24 Stunden hinweg kontinuierlich physiologische Testosteronkonzentrationen im Blut aufrechterhalten.
Alkoholempfehlung: Alkoholkonsum während der Behandlung sollte mit dem Arzt besprochen werden, da Alkohol die Testosteronspiegel beeinflussen und die Lebersicherheit beeinträchtigen kann.
Häufigste Nebenwirkungen: Hautreaktionen an der Anwendungsstelle (Rötung, Juckreiz, Trockenheit), Akne, Kopfschmerzen, Stimmungsschwankungen, erhöhter Blutdruck, sowie eine Zunahme des roten Blutbildes (Polyglobulie) und des prostataspezifischen Antigens (PSA).

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Allgemeine Informationen über Androgel

  • INN (Internationale Nicht-Eigentumsbezeichnung): Testosteron
  • In Deutschland verfügbare Markennamen: Testogel, Androtop, Androgel (ursprünglich), diverse Generika
  • ATC-Code: G03BA03
  • Darreichungsformen und Dosierungen: Transdermales Gel, 1% (10 mg Testosteron pro Gramm Gel) sowie 1,62% (16,2 mg/g). Erhältlich in Beuteln (2,5 g = 25 mg, 5 g = 50 mg) und Dosierpumpen (1,25 g = 12,5 mg).
  • Hersteller in Deutschland (Auswahl): Besins Healthcare Germany GmbH, Kade/Besins Pharma GmbH (früher Bayer).
  • Registrierungsstatus in Deutschland: Zugelassen
  • OTC / Rx‑Klassifikation: Verschreibungspflichtig (Rezeptpflichtig, Rx)

Wirkmechanismus und Pharmakologie

Testosteron ist das wichtigste endogene Androgen bei Männern. Nach transdermaler Applikation wird das Testosteron-Gel durch die Haut absorbiert und gelangt als unverändertes Testosteron in den systemischen Kreislauf. Etwa 10% der aufgetragenen Testosterondosis werden absorbiert. Das Gel ist eine hydroalkoholische Formulierung, die schnell auf der Haut eintrocknet. Die Haut dient als Reservoir für die nachhaltige Freisetzung von Testosteron in die Blutbahn. Im Blut wird Testosteron zu etwa 40% an Sexualhormon-bindendes Globulin (SHBG) und zu etwa 2% als freies (aktives) Testosteron transportiert, der Rest wird unspezifisch an Albumin gebunden. Testosteron wird zu den aktiven Metaboliten Östradiol (durch Aromatase) und Dihydrotestosteron (durch 5α-Reduktase) metabolisiert, die ebenfalls wichtige physiologische Funktionen ausüben. Die Halbwertszeit von Testosteron im Plasma ist kurz, die Freisetzung aus dem transdermalen System jedoch anhaltend.

Anwendungsgebiete

  • Testosteronersatztherapie für erwachsene Männer mit bestätigtem primärem oder sekundärem (hypogonadotropem) Hypogonadismus, einer Erkrankung, die durch einen Testosteronmangel gekennzeichnet ist.
  • Primärer Hypogonadismus (kongenitale oder erworbene Hodeninsuffizienz) wie z. B. Klinefelter-Syndrom, Hodenatrophie, beidseitige Hodentorsion, Anorchie, Orchitis oder nach Chemotherapie / Strahlentherapie.
  • Sekundärer (hypogonadotroper) Hypogonadismus (Hypophysen- oder Hypothalamusinsuffizienz) wie z. B. bei Hypophysentumoren, -verletzungen, Kallmann-Syndrom.

Wichtige Warnungen und Einschränkungen

Risikogruppen

  • Prostata- und Brustkrebs: Androgel ist kontraindiziert bei Männern mit bekanntem oder verdächtigem Prostatakarzinom oder Mammakarzinom.
  • Nieren- oder Leberinsuffizienz: Bei eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion ist Vorsicht geboten; möglicherweise ist eine Dosisanpassung erforderlich. Eine schwere Leberinsuffizienz gilt als Kontraindikation.
  • Ältere Patienten: Bei Männern über 65 Jahren liegen begrenzte Erfahrungen vor; Sicherheit und Wirksamkeit sind nicht abschließend belegt. Vorsicht ist geboten.
  • Kinder und Jugendliche: Die Anwendung bei Minderjährigen ist kontraindiziert, da Testosteron hier vorzeitige sexuelle Entwicklung und Wachstumsstörungen verursachen kann.
  • Frauen: Androgel ist ausschließlich für Männer bestimmt. Schwangere, stillende Frauen und Frauen im gebärfähigen Alter dürfen das Gel nicht anwenden oder mit behandelten Hautstellen in Kontakt kommen, da Testosteron schwere Schädigungen des ungeborenen Kindes (Virilisierung weiblicher Föten) verursachen kann.

Fahrtauglichkeit und Alkohol

Es sind keine direkten Auswirkungen von Androgel auf die Verkehrstüchtigkeit bekannt. Allerdings können die Grunderkrankungen (z. B. Hypogonadismus mit Müdigkeit) oder Begleitmedikationen die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen. Alkoholkonsum sollte vermieden werden, da Alkohol die Testosteronproduktion zusätzlich senken und lebertoxische Effekte verstärken kann.

Dosierungsanleitung

  • Erwachsene Männer: Die empfohlene Startdosis beträgt 5 g Gel (entsprechend 50 mg Testosteron) einmal täglich, vorzugsweise morgens nach dem Duschen.
  • Dosistitration: Die Dosis wird anhand regelmäßiger (z. B. nach 14 Tagen, 30 Tagen und dann regelmäßig) morgendlicher Testosteron-Blutspiegelkontrollen angepasst. Ziel ist die Einstellung in den physiologischen Bereich. Bei Spiegeln unter 300 ng/dL kann die Dosis auf 7,5 g (75 mg) oder 10 g (100 mg) erhöht werden. Überschreitet der Spiegel die obere Normgrenze (> 1043 ng/dL), ohne dass eine Dosisreduktion möglich ist, sollte die Behandlung beendet werden.
  • Art der Anwendung: Tragen Sie 5 g Gel (entsprechend einer 5-g-Packung, zwei 2,5-g-Packungen oder 4 Hüben aus der Pumpe) gleichmäßig auf die saubere, trockene und unbeschädigte Haut der Schultern, der Oberarme oder des Bauches auf. Nicht auf Brust, Genitalien, Achseln oder Knie auftragen. Die aufgetragene Fläche sollte mit einem kurzärmeligen T-Shirt bedeckt werden können. Das Gel mit einem Finger gleichmäßig verreiben und einige Minuten antrocknen lassen.
  • Nach der Anwendung: Hände sofort mit Seife und Wasser gründlich waschen. Anschließend die Anwendungsregion mit Kleidung bedecken.
  • Vergessene Anwendung: Bei einer vergessenen Dosis das Gel so bald wie möglich auftragen, es sei denn, die nächste tägliche Dosis ist in weniger als 12 Stunden fällig (dann auslassen). Nicht die doppelte Dosis auftragen.

Nebenwirkungen und Kontraindikationen

Häufige Nebenwirkungen (1-10%)

  • Reaktionen an der Anwendungsstelle (Rötung, Juckreiz, Trockenheit, Hautausschlag, Brennen, Schmerz).
  • Akne, fettige Haut, vergrößerte Talgdrüsen.
  • Kopfschmerzen, Schwindel, Parästhesien (Kribbeln).
  • Bluthochdruck (Hypertonie).
  • Stimmungsschwankungen (Angst, Depression, Reizbarkeit).
  • Schlaflosigkeit, Geschmacksstörungen, Übelkeit.
  • Vergrößerung der Prostata, gutartige Prostatahyperplasie (BPH).
  • Erhöhung des Hämatokrits (Polyglobulie / Polyzythämie).
  • Erhöhung des prostataspezifischen Antigens (PSA).

Gelegentliche bis seltene, schwerwiegendere Nebenwirkungen (weniger als 1%)

  • Blutgerinnsel (tiefe Venenthrombose, Lungenembolie) mit Symptomen wie Brustschmerz, Atemnot, einseitiger Beinschwellung.
  • Lebertoxizität (cholestatische Gelbsucht, erhöhte Leberenzyme, Leberversagen).
  • Flüssigkeitsansammlungen (Ödeme, periphere Ödeme).
  • Gynäkomastie (vergrößerte und/oder schmerzhafte Brustdrüsen).
  • Verschlechterung einer Schlafapnoe.
  • Depression, suizidale Gedanken, Verwirrtheit.
  • Verminderte Spermienzahl (Azoospermie, möglicherweise reversible!).
  • Urtikaria, Angioödem, anaphylaktische Reaktionen.
  • Vergrößerung des Prostatakarzinomrisikos bei predisponierten Patienten.

Absolute Kontraindikationen

  • Bekannte oder vermutete Brustkrebserkrankung (Mammakarzinom).
  • Bekanntes oder verdächtiges Prostatakarzinom.
  • Schwere Leberfunktionsstörung (Child-Pugh C).
  • Überempfindlichkeit gegen Testosteron oder einen der sonstigen Bestandteile.
  • Patienten mit Polyglobulie (Hämatokrit ≥ 50%) vor Behandlungsbeginn.
  • Schwangerschaft (Kontakt mit unbehandelter Haut von Frauen ist zu vermeiden).
  • Stillzeit.

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln

  • Insulin und orale Antidiabetika: Testosteron kann die Blutzuckerkontrolle verbessern; die Insulindosis muss möglicherweise reduziert werden.
  • Orale Antikoagulanzien (Warfarin, Phenprocoumon, Rivaroxaban, Apixaban): Testosteron kann die gerinnungshemmende Wirkung verstärken; die INR sollte häufiger kontrolliert werden.
  • Kortikosteroide (z. B. Dexamethason, Prednisolon): Gleichzeitige Anwendung kann das Risiko von Ödemen erhöhen; besonders bei Patienten mit Herz- oder Niereninsuffizienz überwachen.
  • Corticotropin (ACTH): Kann das Risiko von Flüssigkeitsansammlungen erhöhen.
  • Andere testosteronhaltige Produkte (orale, injizierbare, implantierbare, andere topische Formulierung): Nicht mit anderen Testosteronpräparaten kombinieren (Überdosierungsrisiko).
  • Lebertoxische Substanzen (insbesondere Alkohol, Paracetamol in toxischen Dosen, Methotrexat): Additive Hepatotoxizität möglich; Leberfunktion regelmäßig überwachen.

Praktische Hinweise

  • Einnahme und Hygiene: Das Gel ist zur äußerlichen Anwendung bestimmt. Vermeiden Sie jeglichen Kontakt mit den Augen. Nach der Anwendung Verunreinigungen von Gegenständen (Kleidung, Bettwäsche) vermeiden, indem Sie die Haut vollständig abdecken. Sie sollten 2-4 Stunden nach der Anwendung nicht duschen, baden oder schwimmen.
  • Transfer auf andere Personen (insbesondere Frauen und Kinder): Waschen Sie sich nach dem Auftragen gründlich die Hände. Die behandelten Hautstellen sollten immer mit Kleidung bedeckt sein. Wenn Sie engen Hautkontakt erwarten, waschen Sie die Stelle vorher mit Seife und Wasser ab. Bei unbeabsichtigtem Kontakt einer schwangeren oder stillenden Frau oder eines Kindes mit dem Gel muss die betroffene Hautpartie sofort mit viel Wasser und Seife gereinigt werden.
  • Brandschutz: Das Gel enthält Alkohol und ist entflammbar. Vermeiden Sie offene Flammen, Rauchen oder andere Zündquellen, bis das Gel vollständig eingetrocknet ist.
  • Vor geplanten Operationen: Informieren Sie Ihren Anästhesisten über die Anwendung von Androgel.
  • Laboruntersuchungen: Vor und während der Behandlung sind regelmäßige Kontrollen der Testosteronspiegel (morgendliche Bestimmung vor der nächsten Dosis), des Blutbildes (Hämatokrit, Hämoglobin), der Leberfunktionswerte (AST, ALT, GGT, Bilirubin), der PSA-Werte und bei Risikopatienten des Lipidprofils notwendig.
  • Lagerung: Bei Raumtemperatur (15–25°C) in der Originalverpackung, trocken und vor Licht geschützt, außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren. Nach Anbruch bei der Pumpflasche innerhalb von 3 Monaten aufbrauchen. Einzelbeutel sind einmal verwendbar.
  • Überdosierung: Eine akute Überdosierung ist aufgrund der galenischen Formulierung unwahrscheinlich. Chronisch exzessive Anwendung kann zu Wassereinlagerungen, Gynäkomastie, schwerer Polyzythämie und Leberschäden führen.

Alternative Medikamente (bei Unverträglichkeit oder Kontraindikation)

  • Testosteron-Pflaster (Androderm): Bietet eine transdermale Alternative mit einem anderen Anwendungsschema, kann jedoch häufiger zu lokalen Hautreizungen führen.
  • Testosteron-Gele anderer Konzentration (Testogel 1%, Androtop 1,62%): Äquivalente Therapie mit unterschiedlicher Wirkstoffkonzentration und Applikationsfläche, aber gleichem Prinzip.
  • Testosteron-Injektionspräparate (Depot-Testosteron, z. B. Nebido, Testoviron Depot): Intramuskuläre Injektionen in Abständen von 10-14 Wochen (Nebido) oder 2-3 Wochen (Testoviron) – für Patienten, die keine tägliche Anwendung wünschen.
  • Testosteron-Implantate (Testopel): Langsam freisetzende Pellets, die alle 3-6 Monate subkutan implantiert werden – eher selten und in Deutschland nicht im Standard.
  • Humanes Choriongonadotropin (hCG): Nur bei sekundärem (hypogonadotropem) Hypogonadismus als Alternative geeignet, wenn die Fruchtbarkeit erhalten werden soll.
  • Clomifen (Off-Label): Kann bei sekundärem Hypogonadismus die körpereigene Testosteronproduktion anregen, hat aber breitere Nebenwirkungen (z. B. Sehstörungen).

Klinische Wirksamkeit

Die Wirksamkeit von Androgel bei der Behandlung von männlichem Hypogonadismus wurde in placebokontrollierten klinischen Studien über bis zu 180 Tage nachgewiesen. In der Zulassungsstudie (AndroGel 1%) von 1999 normalisierte eine tägliche Anwendung von 5 g Gel (50 mg) oder 10 g Gel (100 mg) die Testosteronspiegel bei >85% der Patienten (mittlere Serumkonzentration nach Erreichen des Steady-State 566 ng/dL bei 50 mg, 792 ng/dL bei 100 mg). Der Steady-State wurde innerhalb von 2-3 Behandlungstagen erreicht. Die Patienten berichteten über signifikante Verbesserungen der Libido, des Sexualverhaltens und der Stimmung. Allerdings liegen weniger Langzeitstudien zur Sicherheit in Bezug auf kardiovaskuläre Ereignisse oder Prostatakrebs vor; daher ist die Therapie auf Patienten mit etabliertem Hypogonadismus zu beschränken. Eine 2016 veröffentlichte Metaanalyse kam zu dem Schluss, dass Testosteronersatztherapien das Sexualverlangen und die Erektionsfähigkeit verbessern und sich günstig auf die Körperzusammensetzung auswirken (Zunahme der Magermasse, Abnahme des Körperfetts), jedoch keinen signifikanten Effekt auf die allgemeine Stimmung und Energie bei eugonaden Männern hat.

Wichtig: Androgel ist ein verschreibungspflichtiges Medikament, das eine ärztliche Diagnose (durch mindestens zwei separate Morgen-Blutabnahmen bestätigter Testosteronmangel) voraussetzt. Eine Selbstbehandlung ohne vorherige Diagnostik ist gefährlich, da die Symptome auch andere Ursachen haben können (Diabetes, Schilddrüsenerkrankungen, Depressionen). Testosteronersatz darf nicht bei Patienten mit Verdacht auf oder gesichertem Prostatakrebs oder Brustkrebs, schwerer Leberinsuffizienz, unbehandelter schwerer Schlafapnoe oder polyzythämischem Zustand (Hkt > 50 % vor Therapie) angewendet werden. Wegen des Risikos der Übertragung auf andere Personen (insbesondere schwangere oder stillende Frauen und Kinder) sind strikte Hygienemaßnahmen unerlässlich. Während der Behandlung sind regelmäßige ärztliche Kontrollen der Testosteron‑, PSA- und Leberwerte sowie des Blutbildes (Hämatokrit) erforderlich. Bei Auftreten von Brustschmerzen, plötzlicher Atemnot, einseitigen Beinschmerzen/Schwellungen, Gelbfärbung von Haut oder Augen oder schweren psychiatrischen Symptomen ist die Behandlung sofort zu unterbrechen und der Arzt zu konsultieren.


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