Aralen

Generic Aralen (Chloroquine)

Wählen Dosen
Paket auswählen
Versand weltweit
Paketzustellung Versicherungs
Nächster Kauf 10% Rabatt

Aralen ist ein Aminochinolin, welches benutzt wird, um Malariainfektionen und gewisse Arten parasitischer Infektionzu behandeln, beziehungsweise diesen vorzubeugen.

Medikamente Generic Aralen (Chloroquine) online Kaufen


In unserer deutschen Apotheke können Sie Aralen nur mit einem gültigen Rezept erwerben, mit Lieferung in ganz Deutschland innerhalb von 5‑14 Tagen. Diskrete und anonyme Verpackung.
Aralen wird zur Behandlung und Prophylaxe von Malaria eingesetzt, insbesondere durch Plasmodium vivax, P. ovale, P. malariae sowie empfindliche Stämme von P. falciparum. Es wird auch bei extraintestinaler Amöbiasis, rheumatoider Arthritis und systemischem Lupus erythematodes verwendet. Das Medikament ist ein 4‑Aminochinolin‑Derivat, das in den roten Blutkörperchen die Häm‑Polymerisation hemmt und so die Vermehrung der Malariaparasiten stört.
Die übliche Dosierung von Aralen richtet sich nach der Indikation: Zur Malariaprophylaxe 500 mg (entsprechend 300 mg Base) einmal wöchentlich, beginnend 1‑2 Wochen vor Reiseantritt, während des Aufenthalts und für 4 Wochen nach Verlassen des Endemiegebiets. Zur Therapie eines akuten Malariaanfalls wird eine Gesamtdosis von 2,5 g über 3 Tage verabreicht (Initial 1 g, nach 6‑8 Stunden 500 mg, dann an den folgenden 2 Tagen je 500 mg). Bei rheumatischen Erkrankungen beträgt die Erhaltungsdosis 250 mg/Tag.
Die Darreichungsform sind Tabletten (250 mg Chloroquinphosphat, entsprechend 150 mg Base).
Die Wirkung des Medikaments beginnt innerhalb von 1‑2 Stunden nach Einnahme, abhängig von der Indikation.
Die Wirkdauer bei der Prophylaxe beträgt eine Woche (wöchentliche Gabe), bei der Therapie mehrere Tage bis Wochen.
Alkoholkonsum wird während der Behandlung nicht empfohlen.
Die häufigsten Nebenwirkungen sind Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, Schwindel und reversible Hornhauttrübungen.
Möchten Sie Aralen auf Rezept ausprobieren?

Allgemeine Informationen zu Aralen

  • INN (Internationaler Freiname): Chloroquin (als Phosphat)
  • In Deutschland verfügbare Markennamen: Aralen®, generische Produkte (Chloroquin)
  • ATC‑Code: P01BA01
  • Darreichungsformen und Dosierungen: Tabletten – 250 mg (entsprechend 150 mg Base)
  • Hersteller in Deutschland: Sanofi-Aventis (ursprünglich), heute verschiedene Generikahersteller
  • Zulassungsstatus in Deutschland: Zugelassen (eingeschränkt verfügbar)
  • OTC / Rx‑Klassifizierung: Verschreibungspflichtig (Rx)

Wirkmechanismus und Pharmakologie

Aralen enthält Chloroquin, ein 4‑Aminochinolin‑Derivat. Die genaue Wirkung gegen Malariaparasiten beruht auf der Hemmung der Häm‑Polymerisation im Verdauungsvakuole der Plasmodien. Dadurch reichert sich toxisches Häm an, das die Parasiten abtötet. Chloroquin wirkt schizontozid gegen die erythrozytären Formen aller Malariaerreger, hat jedoch keine Wirkung auf die Hypnozoiten in der Leber. Zudem besitzt Chloroquin antiinflammatorische und immunmodulatorische Eigenschaften (Stabilisierung von Lysosomenmembranen, Hemmung der Chemotaxis), die bei rheumatischen Erkrankungen genutzt werden.

Anwendungsgebiete

Aralen ist zugelassen für:
- Suppressive Behandlung und Therapie akuter Malariaanfälle durch P. vivax, P. ovale, P. malariae und empfindliche Stämme von P. falciparum.
- Prophylaxe von Malaria in Endemiegebieten.
- Behandlung der extraintestinalen Amöbiasis (in Kombination mit einem intestinal wirksamen Amöbizid).
- Off‑Label: Behandlung der rheumatoiden Arthritis und des systemischen Lupus erythematodes (insbesondere bei Haut‑ und Gelenkbeteiligung) sowie der Porphyria cutanea tarda.

Wichtige Warnhinweise und Einschränkungen

Risikogruppen
Ältere Patienten: Aufgrund möglicher eingeschränkter Nierenfunktion und erhöhter Empfindlichkeit gegenüber Nebenwirkungen (insbesondere Retinopathie) ist Vorsicht geboten.
Schwangerschaft: Chloroquin ist in der Schwangerschaft nur bei strenger Indikation (z. B. Malariaprophylaxe in Hochrisikogebieten) anzuwenden. Die Malariainfektion selbst ist für den Fötus gefährlicher als das Medikament (Kategorie C).
Stillzeit: Chloroquin geht in geringen Mengen in die Muttermilch über; eine Anwendung während der Stillzeit sollte nur nach strenger Nutzen‑Risiko‑Abwägung erfolgen.

Verkehrstüchtigkeit und Alkohol
Fahren: Kann Schwindel, Sehstörungen oder Benommenheit verursachen – Vorsicht beim Führen von Fahrzeugen oder Bedienen von Maschinen.
Alkohol: Alkoholkonsum sollte vermieden werden, da er die hepatotoxische Wirkung verstärken und Nebenwirkungen verschlechtern kann.

Dosierungsanleitung

Standarddosierungen
Malariaprophylaxe: 500 mg (entsprechend 300 mg Base) einmal wöchentlich, beginnend 1‑2 Wochen vor Reiseantritt, während des Aufenthalts und für 4 Wochen nach Verlassen des Endemiegebiets. Bei Kindern: 5 mg Base/kg KG wöchentlich (maximal Erwachsenendosis).
Akuter Malariaanfall (Erwachsene): Initial 1 g (entsprechend 600 mg Base), nach 6‑8 Stunden weitere 500 mg (entsprechend 300 mg Base), dann an den folgenden 2 Tagen je 500 mg (entsprechend 300 mg Base) – Gesamtdosis 2,5 g Chloroquinphosphat in 3 Tagen. Für eine radikale Heilung bei P. vivax oder P. ovale ist eine zusätzliche Therapie mit Primaquin erforderlich (Aralen wirkt nicht gegen die Leberstadien).
Extraintestinale Amöbiasis: 1 g (600 mg Base) täglich für 2 Tage, dann 500 mg (300 mg Base) täglich für 2‑3 Wochen, in Kombination mit einem intestinalen Amöbizid.
Rheumatoide Arthritis / Lupus erythematodes: 250 mg/Tag, Reduktion je nach Befund (in der Regel nach 3‑6 Monaten).

Besondere Patientengruppen
Bei Niereninsuffizienz (Kreatinin‑Clearance

Nebenwirkungen und Kontraindikationen

Häufige Nebenwirkungen:
- Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen
- Kopfschmerzen, Schwindel
- reversible Hornhauttrübungen (können zu subjektiven Sehstörungen führen)
- Juckreiz (insbesondere bei dunkelhäutigen Patienten)
- Akkommodationsstörungen

Schwerwiegende Nebenwirkungen (ärztliche Hilfe erforderlich):
- Irreversible Retinopathie mit Visusverlust (insbesondere nach kumulativen Dosen über 100‑200 g; vor und während Langzeittherapie augenärztliche Kontrollen erforderlich)
- Kardiomyopathie, QT‑Verlängerung, Torsade‑de‑pointes‑Arrhythmien
- Agranulozytose, aplastische Anämie, Leukopenie, Thrombozytopenie
- Exazerbation von Psoriasis oder Porphyrie
- Schwere Hypoglykämie (bis hin zur Bewusstlosigkeit)
- Stevens‑Johnson‑Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse (sehr selten)
- Neurologische Effekte: Verwirrtheit, Halluzinationen, Krampfanfälle (insbesondere bei Kindern und älteren Patienten)

Absolute Kontraindikationen:
- Überempfindlichkeit gegen Chloroquin, Hydroxychloroquin oder andere 4‑Aminochinoline
- Bereits bestehende Chloroquin‑ oder Hydroxychloroquin‑induzierte Retinopathie
- Schwere Leber‑ oder Nierenerkrankungen (relativ)
- Psoriasis (relative Kontraindikation, da Exazerbation möglich)
- Porphyrie (relative Kontraindikation, da Exazerbation möglich)
- Epilepsie (relativ, da Krampfschwelle gesenkt werden kann)

Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten

Bedeutsame Wechselwirkungen bestehen mit:
- Antazida (magnesium‑ oder aluminiumhaltig) und Kaolin: Verminderte Resorption von Chloroquin – getrennte Einnahme um mindestens 4 Stunden.
- Cimetidin, Fluconazol, Ketoconazol, Clarithromycin, Erythromycin, Proteaseinhibitoren: Erhöhung der Chloroquin‑Spiegel – Vorsicht.
- Ampicillin, Praziquantel: Verminderte Resorption – getrennte Einnahme.
- Mefloquin, Chinin, andere QT‑verlängernde Medikamente (z. B. Azithromycin, Chinolone, Antiarrhythmika): Additive QT‑Verlängerung, erhöhtes Risiko für lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen – möglichst vermeiden oder engmaschige EKG‑Kontrolle.
- Insulin, orale Antidiabetika (Sulfonylharnstoffe): Verstärkte blutzuckersenkende Wirkung – Blutzucker überwachen.
- Tamoxifen: Erhöhtes Risiko einer Retinopathie – gemeinsame Anwendung vermeiden.
- Lebendimpfstoffe (Cholera, Typhus oral): Verminderte Impfantwort – getrennte Anwendung.

Praktische Hinweise

Einnahme
Aralen sollte mit reichlich Wasser eingenommen werden. Die Tabletten sind im Ganzen zu schlucken, nicht zu kauen oder zu zerkleinern. Zur Prophylaxe immer am gleichen Wochentag einnehmen. Bei Magenbeschwerden kann die Einnahme mit einer Mahlzeit erfolgen. Wenn eine Dosis vergessen wurde, sobald wie möglich nachholen, es sei denn, es ist fast Zeit für die nächste Dosis (nicht die doppelte Dosis einnehmen).

Überwachung
Vor Beginn einer Langzeittherapie (insbesondere bei rheumatischen Erkrankungen) und danach regelmäßig (alle 3‑6 Monate) augenärztliche Kontrolle mit Untersuchung des visuellen Feldes, Farbsinns und Fundus. Zudem regelmäßige Kontrolle des Blutbildes, der Leberwerte und des EKGs. Bei Prophylaxe oder Kurzzeittherapie ist keine spezielle Überwachung erforderlich, aber auf Frühsymptome einer Retinopathie (Leseschwierigkeiten, Verschwommensehen, Blitze) zu achten.

Lagerung
Bei Raumtemperatur (20‑25°C) lagern, vor Feuchtigkeit und Hitze schützen. In der Originalverpackung aufbewahren, außerhalb der Reichweite von Kindern (schon wenige Tabletten können für Kleinkinder tödlich sein).

Alternative Medikamente

  • Hydroxychloroquin (Quensyl): Geringeres Risiko einer Retinopathie, wird heute bevorzugt für Langzeittherapien bei rheumatischen Erkrankungen und LE eingesetzt.
  • Atovaquon/Proguanil (Malarone): Breiteres Wirkspektrum, keine Resistenzprobleme, aber höhere Kosten.
  • Doxycyclin: Wirksame Malariaprophylaxe, jedoch photosensibilisierend und nicht in der Schwangerschaft einsetzbar.
  • Mefloquin (Lariam): Wirksam, aber häufiger neuropsychiatrische Nebenwirkungen.
  • Artemether/Lumefantrin (Riamet): Mittel der Wahl für unkomplizierte Malaria tropica, insbesondere bei Chloroquin‑Resistenz.
  • Sulfadoxin/Pyrimethamin (Fansidar): Nicht mehr zur Prophylaxe, nur noch als Reserve‑Therapie bei Chloroquin‑Resistenz.

Klinische Wirksamkeit

Chloroquin war über Jahrzehnte das Mittel der Wahl zur Malariatherapie und ‑prophylaxe. Aufgrund der weltweit zunehmenden Resistenz von Plasmodium falciparum gegen Chloroquin ist seine Anwendung heute stark eingeschränkt. In Deutschland wird es nur noch für Reisen in Gebiete ohne Chloroquin‑Resistenz (z. B. Teile Mittelamerikas, Haiti, Dominikanische Republik) empfohlen. Gegenüber P. vivax, P. ovale und P. malariae ist es weiterhin hochwirksam. Bei rheumatischen Erkrankungen wird Chloroquin aufgrund des günstigen Kosten‑Nutzen‑Profils und der guten Wirksamkeit bei Haut‑ und Gelenksymptomen eingesetzt, obwohl Hydroxychloroquin aufgrund des besseren Sicherheitsprofils heute bevorzugt wird.

Wichtig: Aralen erfordert eine ärztliche Überwachung und darf nur auf Verschreibung angewendet werden. Vor einer Reise in Malaria‑Endemiegebiete ist eine fachkundige Beratung zur Prophylaxe erforderlich. Bei Langzeittherapie sind regelmäßige augenärztliche Kontrollen obligatorisch. Nehmen Sie Aralen nur nach strenger Indikation ein und befolgen Sie die Dosierungsanweisungen Ihres Arztes genau. Bei Auftreten von Sehstörungen, Herzrhythmusstörungen oder Anzeichen einer Überempfindlichkeit suchen Sie sofort einen Arzt auf.


Deutsche Online Apotheke

Es gibt keine Bewertung zu diesem Produkt vor, aber du bist die erste, hinzufügen kannoder Sie können mehr in Testimonials Seite über verwandte Produkte zu lesen.
Package Example
Front View
Side View
Back View
Ihre Bestellung wird sicher verpackt und innerhalb von 24 Stunden versandt. Genau so wird Ihr Paket aussehen (Bilder eines echten Versandartikels). Es hat die Größe und das Aussehen eines normalen privaten Briefes (9,4x4,3x0,3 Inch oder 24x11x0,7 cm)
Land Art des versandes Lieferzeit Preis  
Lieferung 14-21 Tagen 10$ Tracking-Nummer ist verfügbar in 4 Tagen
Lieferung 9-14 Tagen 30$ Tracking-Nummer ist verfügbar in 2 Tagen
  • Versand weltweit
  • Vertraulichkeit und anonymität garantiert
  • Sicher und geschützt
  • Diskrete verpackung
  • Versand der bestellungen innerhalb von 24 stunden
  • 100% erfolgreiche lieferung