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Atarax hat Antihistaminikum mit anticholinergisch, und Beruhigungsmittel-Eigenschaften pflegten, Allergie zu behandeln.
Medikamente Generic Atarax (Hydroxyzine) online Kaufen
In unserer deutschen Apotheke können Sie Atarax ohne Rezept kaufen, mit Lieferung in ganz Deutschland innerhalb von 5‑14 Tagen. Diskrete und anonyme Verpackung.
Atarax wird zur Behandlung von Angst‑ und Spannungszuständen, als Beruhigungsmittel vor Operationen sowie zur Linderung von starkem Juckreiz bei allergischen Hauterkrankungen eingesetzt. Es enthält Hydroxyzin, ein Antihistaminikum der ersten Generation, das über eine zentrale Dämpfung des Nervensystems sowie über eine Blockade von Histamin-Rezeptoren in der Haut wirkt.
Die übliche Dosis von Atarax beträgt: Bei Angst‑ und Spannungszuständen wird bei Erwachsenen mit 25‑50 mg abends begonnen, bei Bedarf 25‑50 mg morgens zusätzlich (Tageshöchstdosis 100 mg). Bei starkem Juckreiz erhalten Erwachsene 25‑50 mg abends oder 3‑4 mal täglich 25 mg. Kinder erhalten je nach Gewicht 0,5‑1 mg pro kg Körpergewicht täglich.
Darreichungsform: Tabletten (10 mg, 25 mg) sowie Saft (2 mg/ml) und Injektionslösung.
Wirkungseintritt: Die Wirkung setzt innerhalb von 15‑30 Minuten nach oraler Einnahme ein.
Wirkdauer: Etwa 4‑8 Stunden (bei einmal abendlicher Gabe über den gesamten nächsten Tag noch sedierend).
Alkoholempfehlung: Alkohol verstärkt die zentral dämpfende (sedierende) Wirkung erheblich – während der Behandlung ist Alkohol strikt zu vermeiden.
Häufigste Nebenwirkungen: Müdigkeit und Schläfrigkeit (Somnolenz) treten bei bis zu 50 % der Patienten auf; ferner Mundtrockenheit, Schwindel, Kopfschmerzen.
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Allgemeine Informationen über Atarax
- INN (Internationale Nicht-Eigentumsbezeichnung): Hydroxyzin
- In Deutschland verfügbare Markennamen: Atarax, Hydroxyzin-ratiopharm, Hydroxyzin STADA, Hydroxyzin Heumann, Hydroxyzin AL, Hydroxyzin-neuraxpharm, Anxiostat (Croatien), sowie zahlreiche andere Generika.
- ATC-Code: N05BB01
- Darreichungsformen und Dosierungen: Tabletten (10 mg, 25 mg); Filmtabletten (25 mg, 50 mg, 100 mg); Saft (2 mg/ml); Injektionslösung (50 mg/ml).
- Hersteller in Deutschland (Auswahl): UCB Pharma GmbH (Atarax – Original); ratiopharm GmbH; STADAPHARM GmbH; Heumann Pharma GmbH & Co. KG; ALIUD Pharma GmbH; neuraxpharm Arzneimittel GmbH; Hexal AG; Apogepha Arzneimittel GmbH.
- Registrierungsstatus in Deutschland: Zugelassen
- OTC / Rx‑Klassifikation: Verschreibungspflichtig (Rezeptpflichtig, Rx) – in Apotheken nicht ohne Rezept erhältlich.
Wirkmechanismus und Pharmakologie
Hydroxyzin ist ein starkes Antihistaminikum der ersten Generation (H1‑Antagonist) mit zusätzlicher sedierender, angstlösender (anxiolytischer), Übelkeit‑stillender (antiemetischer) und lokalanästhetischer Wirkkomponente. Es wirkt zentral im Gehirn, indem es Histamin‑Rezeptoren blockiert. Zudem hemmt es unter anderem die Ausschüttung verschiedener Neurotransmitter im limbischen System und im Formatio reticularis des Hirnstamms. Diese Effekte führen zu einer Beruhigung des vegetativen Nervensystems und zu einer Reduktion psychischer Anspannung. Die juckreizstillende (antipruriginöse) Wirkung beruht auf der peripheren Blockade von H1-Rezeptoren in der Haut sowie auf der zentralen Sedierung. Hydroxyzin wird in der Leber über CYP3A4 und CYP2D6 zu seinem aktiven Metaboliten Cetirizin verstoffwechselt. Deshalb kann es auch bei Patienten, die Cetirizin nicht vertragen, zu ähnlichen, wenn auch verstärkten, antiallergischen Effekten führen. Die Plasmahalbwertszeit beträgt etwa 20 Stunden.
Anwendungsgebiete
- Symptomatische Behandlung von Angst‑, Erregungs‑ und Spannungszuständen bei Erwachsenen und Kindern (v. a. in der Allgemeinmedizin, Zahnmedizin, vor diagnostischen Eingriffen).
- Beruhigungsvorbehandlung (Prämedikation) vor Operationen – zur Reduktion von Angst und Speichelsekretion.
- Juckreiz (Pruritus) verschiedener Genese, insbesondere bei allergischen Hautreaktionen (Urtikaria, Neurodermitis, Kontaktdermatitis, Arzneimittelexanthem).
- Nesselsucht (Urtikaria) – akut oder chronisch.
- Zur Linderung von Übelkeit, Erbrechen und Schwindel (unterstützend).
Wichtige Warnungen und Einschränkungen
Risikogruppen
- Kinder unter 6 Jahren: Besondere Vorsicht, da vermehrt paradoxe Reaktionen (Unruhe, Reizbarkeit) auftreten können. Bei Neugeborenen nicht anwenden.
- Ältere Patienten (≥ 65 J.): Erhöhte Empfindlichkeit für anticholinerge Nebenwirkungen (Mundtrockenheit, Verwirrtheit, Harnverhalt, Sturzgefahr) – Dosis reduzieren.
- Schwangerschaft (1. Trimenon): Hydroxyzin passiert die Plazenta. Kontraindiziert im 1. Trimenon, da embryotoxische Effekte im Tierversuch gezeigt wurden. Im 2. und 3. Trimenon nur bei strenger Indikation.
- Stillzeit: Hydroxyzin geht in die Muttermilch über und kann beim gestillten Kind zu Sedierung oder paradoxer Erregung führen – nicht anwenden oder abstillen.
- Patienten mit QT‑Verlängerung (angeboren oder erworben), mit Risikofaktoren (Bradykardie, Elektrolytstörungen, gleichzeitige Einnahme QT‑verlängernder Arzneimittel): Risiko für Torsade de pointes – EKG‑Kontrolle erforderlich.
- Patienten mit Leber‑ oder Niereninsuffizienz: Dosis anpassen, da der Wirkstoff über Leber und Nieren ausgeschieden wird. Ab einer Kreatinin‑Clearance unter 50 ml/min ist die Tagesdosis zu halbieren.
Fahrtauglichkeit und Alkohol
Atarax beeinträchtigt deutlich die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen. Auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch treten Müdigkeit, Schwindel und Aufmerksamkeitsstörungen auf. Alkohol verstärkt diese Effekte und ist während der Behandlung vollständig zu vermeiden. Vor dem Führen von Fahrzeugen muss die Einnahme mindestens 8 Stunden zurückliegen – im Zweifel verzichten Sie gänzlich.
Dosierungsanleitung
- Erwachsene – Angst, Spannung: Initial 25‑50 mg abends (vor dem Schlafengehen). Bei Bedarf am Morgen zusätzlich 25‑50 mg. Maximale Tagesdosis: 100 mg.
- Erwachsene – Pruritus (Juckreiz): 25‑50 mg abends; in schweren Fällen 3‑4 mal täglich 25 mg (max. 100 mg/Tag).
- Erwachsene – Prämedikation vor Operationen: 50‑100 mg als Einzeldosis (oral) am Abend vor und/oder 1‑2 Stunden vor dem Eingriff.
- Kinder – Allgemeine Sedierung oder Juckreiz: 0,5‑1 mg pro kg Körpergewicht täglich, entweder als Einmaldosis abends oder auf 2 Einzeldosen verteilt (morgens und abends).
- Dosierung bei Niereninsuffizienz (Kreatinin‑Clearance 20‑50 ml/min): Die Dosis ist um die Hälfte zu reduzieren (z. B. 25 mg abends statt 50 mg). Bei Clearance unter 20 ml/min kontraindiziert.
- Dosierung bei Leberinsuffizienz (Child‑Pugh B/C): Um die Hälfte reduzieren; bei schweren Leberfunktionsstörungen kontraindiziert.
- Art der Einnahme: Tabletten unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit (z. B. einem Glas Wasser) einnehmen, unabhängig von den Mahlzeiten. Bei Schluckbeschwerden kann die Tablette geteilt oder zerkleinert werden, der Geschmack ist bitter.
- Dauer der Anwendung: Die Behandlung mit Hydroxyzin sollte wegen des Risikos einer Abhängigkeit und Toleranzentwicklung auf wenige Wochen beschränkt sein (maximal 4‑6 Wochen). Bei Bedarf nach erneuter ärztlicher Bewertung.
Nebenwirkungen und Kontraindikationen
Sehr häufige Nebenwirkungen (mehr als 1/10)
- Starke Müdigkeit, Schläfrigkeit (bis zu 50 % der Patienten).
- Mundtrockenheit (bis zu 20 %).
Häufige Nebenwirkungen (1/100 bis weniger als 1/10)
- Benommenheit, Schwindel, Kopfschmerzen.
- Schwächegefühl, verringerte Reaktionsfähigkeit.
- Übelkeit, Verstopfung.
- Sehstörungen (verschwommenes Sehen).
- Tachykardie (beschleunigter Herzschlag).
- Hautausschläge, Juckreiz (bei längerer Einnahme).
Gelegentliche Nebenwirkungen (1/1000 bis weniger als 1/100)
- Verwirrtheit, Halluzinationen (besonders bei älteren Menschen oder Überdosierung).
- Harnverhalt (v. a. bei Prostatahyperplasie).
- Hypotonie (Blutdruckabfall).
- Paradoxe Reaktionen (bei Kindern: Unruhe, Reizbarkeit, Schlaflosigkeit, bei Erwachsenen selten).
- Erhöhung der Leberenzyme (reversibel).
Seltene, schwerwiegende Nebenwirkungen (weniger als 1/1000)
- QT‑Verlängerung mit Torsade de pointes (lebensbedrohliche Herzrhythmusstörung).
- Spätdyskinesien (bei sehr langer Einnahme hoher Dosen).
- Grauer Star (Katarakt) – nur in Tierversuchen beobachtet, klinisch kaum relevant.
- Schwere allergische Reaktionen (Anaphylaxie, Angioödem).
- Agranulozytose, Leukopenie (sehr selten).
Absolute Kontraindikationen
- Überempfindlichkeit gegen Hydroxyzin, Cetirizin, andere Antihistaminika oder einen sonstigen Bestandteil (z. B. Lactose).
- Erste drei Monate der Schwangerschaft.
- Stillzeit.
- Schwere Niereninsuffizienz (Kreatinin‑Clearance unter 20 ml/min).
- Schwere Leberfunktionsstörung (Child‑Pugh C).
- Bekanntes Long‑QT‑Syndrom (angeboren oder erworben).
- Gleichzeitige Behandlung mit MAO‑Hemmern (innerhalb der letzten 14 Tage).
- Akute Porphyrie.
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
- MAO‑Hemmer (Tranylcypromin, Selegilin, Moclobemid): Gefahr schwerer zentralnervöser Nebenwirkungen – Kontraindikation (Abstand mindestens 14 Tage).
- Alkohol, Beruhigungsmittel, Schlafmittel, Neuroleptika, trizyklische Antidepressiva, Opioide, Barbiturate, Muskelrelaxanzien, andere Antihistaminika: Verstärkung der zentral dämpfenden Wirkung bis hin zur Atemdepression. Gleichzeitige Anwendung vermeiden oder Dosis anpassen.
- QT‑verlängernde Arzneimittel (z. B. Amiodaron, Sotalol, Moxifloxacin, Erythromycin, Haloperidol, Domperidon, Cisaprid, Methadon, trizyklische Antidepressiva): Erhöhtes Risiko für ventrikuläre Tachykardien (Torsade de pointes) – kontraindiziert oder EKG‑Kontrolle zwingend.
- Anticholinerge Substanzen (Atropin, Biperiden, trizyklische Antidepressiva, Neuroleptika, Spasmolytika): Additive anticholinerge Nebenwirkungen (Mundtrockenheit, Harnverhalt, Verstopfung, Verwirrtheit).
- CYP3A4‑Inhibitoren (Ketoconazol, Itraconazol, Clarithromycin, Grapefruitsaft): Erhöhung der Hydroxyzin‑Spiegel und damit verstärkte Sedierung und QT‑Verlängerung.
- Epinephrin (Adrenalin): Hydroxyzin kann die blutdrucksteigernde Wirkung abschwächen.
- Antihypertensiva (Betablocker, α‑Methyldopa, Clonidin, ACE‑Hemmer, Diuretika): Blutdrucksenkung kann verstärkt werden.
- Opioide (z. B. Morphin, Tramadol): Erhöht das Risiko von zentraler Atemdepression – strenge Überwachung erforderlich.
Praktische Hinweise
- Einnahme: Nehmen Sie die Tabletten 1‑2 Stunden vor dem Schlafengehen ein, wenn Sie eine einmal abendliche Dosis erhalten. Bei mehrmaliger Einnahme (z. B. 3‑mal täglich) achten Sie auf einen Abstand von mindestens 6 Stunden, um Tagesmüdigkeit zu minimieren.
- Vergessene Dosis: Wenn Sie eine Dosis vergessen haben, holen Sie diese nach, sofern noch mindestens 4 Stunden bis zur nächsten Dosis verbleiben. Andernfalls lassen Sie die vergessene Dosis aus. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein.
- Absetzen nach längerer Einnahme: Ein abruptes Absetzen kann zu Rebound‑Erscheinungen führen (Schlaflosigkeit, Unruhe, Zittern). Die Dosis sollte über 1‑2 Wochen schrittweise reduziert werden.
- Zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen bei Kindern: Bei Kindern kann es paradoxerweise zu Unruhe kommen – engmaschige Überwachung durch Eltern oder Pflegepersonal.
- Augeninnendruck: Wegen der anticholinergen Wirkung ist bei Patienten mit Engwinkelglaukom äußerste Vorsicht geboten (Kontraindikation).
- Überdosierung: Symptome sind starke Schläfrigkeit, Koma, Ateminsuffizienz, Krampfanfälle, Halluzinationen, Tachykardie, Torsade de pointes, Hypotonie. Bei Verdacht sofort Notruf 112 – Behandlung: Magenspülung (innerhalb von 2 Stunden), Aktivkohle, intensivmedizinische Überwachung (EKG, Kreislauf, Atmung).
- Lagerung: Bei Raumtemperatur (15‑25 °C), trocken, vor Licht geschützt, außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.
Alternative Medikamente (bei Unverträglichkeit oder Kontraindikation)
- Bei Angststörungen: Selektive Serotonin‑Wiederaufnahmehemmer (SSRI) wie Escitalopram oder Paroxetin – wirksamer, aber langsamer Wirkbeginn (Wochen). Benzodiazepine (Lorazepam, Diazepam) – schnell wirksam, aber hohes Abhängigkeitspotenzial, verhalten sich ebenfalls zentral dämpfend. Buspiron – niedrigeres Abhängigkeitspotenzial, aber ebenfalls verschreibungspflichtig.
- Bei Pruritus (Juckreiz) und Urtikaria: Antihistaminika der zweiten Generation (Cetirizin, Loratadin, Desloratadin, Bilastin, Fexofenadin) – sedieren kaum, wirken länger, sind in Deutschland rezeptfrei (OTC). Bei starkem Juckreiz auch Doxepin (trizyklisches Antidepressivum mit antihistaminerger Wirkung).
- Als Sedativum vor Operationen: Midazolam (Benzodiazepin) – besser steuerbar, kürzere Halbwertszeit. Clonidin – zentraler Alpha‑2‑Agonist.
- Bei Schwindel und Übelkeit: Dimenhydrinat (Vomex, Dramamine) – stärkere antiemetische, aber weniger anxiolytische Wirkung. Cinnarizin – weniger sedierend, ebenfalls rezeptfrei.
- Pflanzliche Alternativen (leichte Angst, Nervosität): Baldrian (Valeriana officinalis), Hopfen (Humulus lupulus), Lavendelöl (Silexan) – OTC, gut verträglich, jedoch schwächer wirksam.
Klinische Wirksamkeit
Hydroxyzin wurde in mehreren placebokontrollierten Doppelblindstudien als wirksames Anxiolytikum (Angstlöser) bei generalisierter Angststörung und bei präoperativer Angst belegt. Der Wirkbeginn ist mit 15‑30 Minuten rasch, die Wirkstärke ist mit der von niedrigdosiertem Diazepam vergleichbar, jedoch mit einem geringeren Missbrauchspotenzial. Eine Cochrane‑Analyse bestätigt die Überlegenheit von Hydroxyzin gegenüber Placebo bei generalisierter Angststörung. Als Antipruritikum ist es wirksamer als Placebo und etwa gleich wirksam wie Cetirizin (allerdings mit erheblich mehr sedierenden Nebenwirkungen). In der Pädiatrie ist Hydroxyzin bei nächtlichem Juckreiz zugelassen, sollte aber wegen paradoxer Reaktionen nur kurzzeitig eingesetzt werden. Wegen der ausgeprägten anticholinergen Effekte und der QT‑Verlängerung ist Hydroxyzin heute nicht mehr Mittel der ersten Wahl, sondern wird eher als Reservemedikament angesehen – insbesondere bei älteren Patienten oder Patienten mit kardialen Risiken.
Wichtig: Atarax (Hydroxyzin) ist ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel mit erheblichen Risiken. Die starke sedierende Wirkung kann zu gefährlicher Beeinträchtigung der Verkehrstüchtigkeit führen – während der Behandlung ist das Führen von Fahrzeugen generell zu unterlassen. Eine Überdosierung kann lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen (QT‑Verlängerung, Torsade de pointes) auslösen. Deshalb ist vor Therapiebeginn ein EKG zu schreiben, insbesondere bei bekannten Herz‑Kreislauf‑Erkrankungen, Elektrolytstörungen oder gleichzeitiger Einnahme anderer QT‑verlängernder Arzneimittel. Die Behandlung mit Hydroxyzin sollte nicht länger als 4‑6 Wochen dauern, um das Risiko von Toleranzentwicklung (Gewöhnung) und Abhängigkeit zu vermeiden. Bei plötzlichem Abbruch können Entzugserscheinungen (Schlaflosigkeit, Unruhe, Zittern) auftreten. Bei Kindern unter 6 Jahren ist die Anwendung nur nach strenger Nutzen‑Risiko‑Abwägung möglich – Eltern müssen auf Zeichen paradoxer Unruhe achten. Nehmen Sie Hydroxyzin niemals zusammen mit Alkohol ein. Die vollständige Fachinformation und die Packungsbeilage sind zu beachten; dieses Informationsblatt ersetzt keine ärztliche Beratung. Ausschließlich der behandelnde Arzt kann die Indikation stellen, die Dosis festlegen und die erforderlichen EKG‑ und Labor‑Kontrollen veranlassen.
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