- Bestseller
- Alkoholismus
- COVID-19
- Allergiker
- Antipilzmittel
- Alzheimer-Krankheit
- Anti-Virus
- Anti-Depressiva
- Antzündungshemmend
- Antibakterielle
- Antiparasitikum
- Antibiotika
- Arthritis
- Asthma
- Verhütungsmittel
- Blutdruck
- Krebs
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen
- Cholesterin
- Diabetes
- Diuretika
- Erektionsstörungen
- Augepflege
- Magen Darm Gesundheit
- Allgemeine Gesundheit
- Haarausfall
- Hepatitis C - Virus (HCV)
- HIV
- Hormone
- ED Packs Von Männern
- Gesundheit Des Mannes
- Mental-psychische Störungen
- Reisekrankheit
- Muskel-Relaxans
- Schmerzlinderung
- Parkinson-Krankheit
- Tierarzneimittel
- Wenn Sie Das Rauchen Aufgeben
- Vitamine
- Hautpflege
- Schlaf-Beihilfen
- Gewichtsverlust
- Frauenmedizin

Campral (Acamprosat-Calcium) ist ein Arzneimittel zur Unterstützung der Abstinenz bei alkoholabhängigen erwachsenen Patienten. Es wird eingesetzt, um die Aufrechterhaltung der Alkoholabstinenz nach einer erfolgreichen Entgiftung zu fördern und das Rückfallrisiko zu reduzieren. Acamprosat wirkt vermutlich durch Wiederherstellung des gestörten Gleichgewichts zwischen exzitatorischer (glutamaterger) und inhibitorischer (GABAerger) Neurotransmission im zentralen Nervensystem, das durch chronischen Alkoholkonsum aus dem Gleichgewicht geraten ist. Es reduziert das anhaltende Verlangen nach Alkohol (Craving) und mildert die durch den Alkoholentzug bedingte neuronale Übererregbarkeit. Campral ist am wirksamsten, wenn es in Kombination mit psychosozialer Unterstützung, Beratung und einem strukturierten Abstinenzprogramm angewendet wird.
Übliche Erwachsenendosis: Die empfohlene Dosis beträgt 666 mg (zwei 333-mg-Tabletten) dreimal täglich zu den Mahlzeiten. Die 333-mg-Tablette ist die einzige verfügbare Stärke und dient als Basis für die dreimal tägliche Gabe. Die maximale Tagesdosis beträgt 1998 mg (sechs Tabletten zu 333 mg). Bei Patienten mit einem Körpergewicht unter 60 kg wird eine reduzierte Dosis von 1332 mg pro Tag empfohlen, aufgeteilt auf vier Gaben (morgens zwei Tabletten, mittags eine Tablette, abends eine Tablette). Die Tabletten werden unzerkaut mit einem Glas Wasser zu den Mahlzeiten eingenommen, um die gastrointestinale Verträglichkeit zu verbessern. Die Behandlung sollte so bald wie möglich nach der Entgiftung begonnen und über mindestens 12 Monate fortgeführt werden, um die Abstinenz langfristig zu stabilisieren. Bei Patienten mit mäßiger Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance 30–50 ml/min) sollte die Dosis auf dreimal täglich 333 mg reduziert werden; bei schwerer Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance unter 30 ml/min) ist Campral kontraindiziert.
Darreichungsform: Magensaftresistente Filmtabletten zu 333 mg Acamprosat-Calcium (weiß, rund, bikonvex, mit Filmüberzug). Die Tabletten sind magensaftresistent, um den Wirkstoff vor dem sauren Magenmilieu zu schützen und eine kontrollierte Freisetzung im Darm zu gewährleisten. Erhältlich in Packungen zu 84, 168 und 252 Tabletten. Eine Packung mit 168 Tabletten reicht bei der Standarddosierung für etwa 28 Tage.
Wirkungseintritt: Maximale Plasmakonzentrationen werden etwa 6 Stunden nach oraler Einnahme erreicht. Steady-State-Konzentrationen stellen sich nach etwa 5 bis 7 Tagen bei dreimal täglicher Einnahme ein. Eine Reduktion des Alkoholverlangens kann innerhalb der ersten 2 bis 4 Wochen beobachtet werden, die volle abstinenzstabilisierende Wirkung wird nach mehreren Monaten kontinuierlicher Therapie erreicht. Acamprosat ist kein Entgiftungsmittel und besitzt keine sedierende oder anxiolytische Wirkung.
Wirkdauer: Die Eliminationshalbwertszeit von Acamprosat beträgt etwa 20 bis 33 Stunden, was eine dreimal tägliche Gabe ermöglicht und stabile Plasmaspiegel über 24 Stunden gewährleistet. Acamprosat wird nicht hepatisch metabolisiert, sondern unverändert überwiegend renal ausgeschieden. Die lange Halbwertszeit unterstützt die gleichmäßige Suppression des Alkoholverlangens über den gesamten Tag. Nach Absetzen der Therapie sinken die Plasmaspiegel innerhalb weniger Tage ab.
Empfehlung zu Alkohol: Alkoholkonsum muss während der Behandlung mit Campral vollständig vermieden werden. Campral ist ausschließlich zur Unterstützung der Alkoholabstinenz bestimmt und kann die Wirkung von Alkohol nicht blockieren oder die Entzugssymptome lindern, wenn gleichzeitig getrunken wird. Ein Rückfall während der Therapie gefährdet den Behandlungserfolg erheblich und sollte im Rahmen der begleitenden psychosozialen Unterstützung aufgearbeitet werden. Die Einnahme von Campral sollte bei einem Rückfall fortgesetzt werden, sofern dies mit dem behandelnden Arzt besprochen wurde. Patienten müssen vor Therapiebeginn abstinent sein, idealerweise seit mindestens 5 Tagen nach der Entgiftung.
Häufigste Nebenwirkungen: Durchfall (Diarrhö) ist die am häufigsten berichtete Nebenwirkung und tritt bei etwa 15 bis 20 % der Patienten auf, besonders zu Beginn der Therapie, und ist in der Regel leicht bis mäßig und selbstlimitierend. Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Blähungen und Appetitlosigkeit sind ebenfalls häufig. Kopfschmerzen, Schwindel, Schlafstörungen und Hautreaktionen wie Pruritus und makulopapulöses Exanthem treten gelegentlich auf. Libidoveränderungen, Impotenz und vermehrtes Schwitzen wurden berichtet. Die Nebenwirkungen klingen meist innerhalb der ersten 2 Wochen ab. Campral ist kontraindiziert bei schwerer Niereninsuffizienz, schwerer Leberinsuffizienz, Schwangerschaft und Stillzeit sowie bei Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff. Acamprosat hat kein Abhängigkeitspotenzial und keine bekannten Wechselwirkungen mit Alkohol, Disulfiram oder anderen Psychopharmaka.
Möchten Sie Campral (Acamprosat) rezeptfrei ausprobieren?
Medikamente Campral (Acamprosate) online Kaufen
In unserer deutschen Apotheke können Sie Campral (Acamprosat) ohne Rezept kaufen. Diskrete und anonyme Verpackung, Lieferung in ganz Deutschland innerhalb von 5 bis 14 Tagen.
Was ist Campral (Acamprosat)?
Campral ist ein Medikament zur Unterstützung der Abstinenz bei Alkoholabhängigkeit. Der Wirkstoff Acamprosat greift nicht in den Alkoholabbau ein und verursacht keine Unverträglichkeitsreaktion wie Disulfiram. Stattdessen wirkt er auf die neurochemischen Ungleichgewichte, die nach jahrelangem Alkoholkonsum im Gehirn entstanden sind. Alkohol verändert die Balance zwischen erregenden und hemmenden Botenstoffen, und nach dem Absetzen bleibt eine Übererregbarkeit zurück, die das Verlangen nach dem nächsten Drink antreibt. Acamprosat dämpft diese Übererregbarkeit, macht den Entzug ruhiger und verlängert die Abstinenz. Es ist kein Ersatz für den eigenen Willen, sondern ein Werkzeug, das den Kopf frei genug hält, damit die Verhaltenstherapie greifen kann.
Die Wirkung setzt nicht sofort ein. Es dauert fünf bis sieben Tage, bis sich ein stabiler Wirkspiegel aufgebaut hat, und der volle Effekt auf das Craving entfaltet sich über Wochen. Studien zeigen, dass Acamprosat die Abstinenzrate in Kombination mit psychosozialer Unterstützung etwa verdoppelt. Wer nach zwei Wochen erwartet, dass das Verlangen komplett verschwunden ist, wird enttäuscht. Aber wer durchhält, bemerkt oft, dass die Gedanken an Alkohol leiser werden und die Kontrolle über den Tag zurückkommt. Die Behandlung wird üblicherweise für ein Jahr fortgesetzt, auch wenn der Patient bereits seit Monaten trocken ist.
Die Dosis beträgt 333 mg als magensaftresistente Tablette. Erwachsene mit einem Körpergewicht über 60 kg nehmen zwei Tabletten dreimal täglich, also 1998 mg pro Tag. Patienten unter 60 kg nehmen zwei Tabletten morgens, eine mittags und eine abends, also 1332 mg pro Tag. Die Tabletten werden unzerkaut mit einem Glas Wasser zu den Mahlzeiten eingenommen.
Wirkweise und Pharmakologie
Acamprosat ist ein strukturelles Analogon der Aminosäure Taurin und wirkt modulierend auf das glutamaterge System. Chronischer Alkoholkonsum führt zu einer Hochregulation der NMDA-Rezeptoren und einer Abschwächung der GABAergen Hemmung. Nach dem Absetzen ist das Gehirn übererregt, was sich in innerer Unruhe, Schlafstörungen und starkem Craving äußert. Acamprosat reduziert die NMDA-vermittelte Exzitotoxizität und verstärkt indirekt die GABAerge Hemmung, wodurch die neuronale Balance wiederhergestellt wird. Es ist kein Agonist an einem einzelnen Rezeptor, sondern ein Balancierer, der die dysregulierte Neurotransmission in einen ruhigeren Zustand zurückführt.
Die Bioverfügbarkeit von Acamprosat ist mit etwa 11 Prozent niedrig, und Nahrung reduziert die Resorption zusätzlich. Deshalb sind die Tabletten magensaftresistent und werden zu den Mahlzeiten eingenommen, nicht auf nüchternen Magen. Die maximale Plasmakonzentration wird nach etwa sechs Stunden erreicht. Acamprosat wird praktisch nicht metabolisiert und unverändert über die Nieren ausgeschieden. Die Halbwertszeit beträgt etwa 20 bis 33 Stunden, was die dreimal tägliche Gabe erforderlich macht, um stabile Spiegel zu halten. Bei eingeschränkter Nierenfunktion ist die Clearance verlangsamt, und die Dosis muss reduziert werden. Es gibt keine relevanten Wechselwirkungen über CYP-Enzyme, was die Kombination mit anderen Medikamenten erleichtert.
Anwendung von Campral
Beginnen Sie mit der Standarddosis, sobald Sie die akute Entzugsphase hinter sich haben. Campral ist kein Entzugsmedikament und ersetzt keine Entgiftung. Die Tabletten werden unzerkaut mit einem Glas Wasser zu den Mahlzeiten eingenommen, morgens, mittags und abends. Nicht kauen, nicht teilen, die magensaftresistente Beschichtung schützt den Wirkstoff vor der Magensäure. Wer die Tablette zerkaut, reduziert die Resorption und riskiert Magenbeschwerden. Die Einnahme sollte auch dann fortgesetzt werden, wenn der Patient rückfällig wird, sofern er die Behandlung fortsetzen möchte. Ein Rückfall ist kein Grund, das Medikament abzubrechen.
Wenn Sie eine Dosis vergessen haben, nehmen Sie sie ein, sobald Sie daran denken, es sei denn, es ist fast Zeit für die nächste Dosis. Dann lassen Sie die vergessene Dosis aus und nehmen die nächste planmäßige Tablette. Verdoppeln Sie nicht. Eine Doppeldosis erhöht die Wahrscheinlichkeit von Durchfall und Übelkeit, ohne den therapeutischen Effekt zu verbessern. Die Therapie dauert mindestens sechs Monate, idealerweise ein Jahr. Ein vorzeitiges Absetzen, sobald es dem Patienten gut geht, ist der häufigste Grund für einen erneuten Rückfall.
Nebenwirkungen von Campral
Durchfall ist die mit Abstand häufigste Nebenwirkung und tritt bei etwa 15 bis 20 Prozent der Patienten auf. Er ist meist mild und klingt nach den ersten Wochen ab, sobald sich der Darm an den Wirkstoff gewöhnt hat. Loperamid kann helfen, aber die bessere Strategie ist die konsequente Einnahme zu den Mahlzeiten. Nahrung reduziert die Resorptionsschwankungen und puffert die lokale Wirkung auf den Darm ab. Wenn der Durchfall stark wird oder länger als zwei Wochen anhält, sollte die Dosis reduziert oder die Therapie überdacht werden. Dehydratation ist ein Risiko, besonders bei älteren Patienten.
Übelkeit, Bauchschmerzen und Blähungen sind die zweite Gruppe der gastrointestinalen Beschwerden und treten bei etwa 5 bis 10 Prozent der Patienten auf. Sie sind meist mild und verschwinden, wenn die Tabletten regelmäßig mit ausreichend Wasser zu den Mahlzeiten genommen werden. Pruritus und Hautausschlag sind selten, aber möglich, und ein anhaltender Juckreiz sollte ärztlich abgeklärt werden. Kopfschmerzen und Schwindel treten gelegentlich auf und sind meist vorübergehend. Schwere neuropsychiatrische Nebenwirkungen wie Depressionen oder Suizidgedanken sind unter Acamprosat nicht häufiger als unter Placebo dokumentiert, aber bei Patienten mit Alkoholabhängigkeit ohnehin ein relevantes Thema, das in der Therapie aktiv angesprochen werden muss.
Risikogruppen (ältere Menschen, Schwangerschaft)
Schwangerschaft und Stillzeit sind relative Kontraindikationen. Acamprosat passiert die Plazenta, und es gibt keine gut kontrollierten Studien zur Sicherheit in der Schwangerschaft. In Tierversuchen wurden keine teratogenen Effekte beobachtet, aber die Datenlage beim Menschen ist dünn. Schwangere Frauen mit Alkoholabhängigkeit sollten Acamprosat nur erhalten, wenn der Nutzen das Risiko eindeutig überwiegt, und immer begleitet von einer intensiven suchtmedizinischen Betreuung. Stillen: Acamprosat geht in die Muttermilch über, und während der Einnahme sollte nicht gestillt werden.
Ältere Patienten über 65 Jahre vertragen Campral grundsätzlich, aber die Nierenfunktion ist im Alter oft eingeschränkt, und die Dosis muss angepasst werden. Die Kreatinin-Clearance sollte vor Therapiebeginn berechnet werden. Bei einer Clearance zwischen 30 und 50 ml/min wird die Dosis auf eine Tablette dreimal täglich reduziert, bei einer Clearance unter 30 ml/min ist Campral kontraindiziert. Ältere Patienten haben zudem ein erhöhtes Risiko für Dehydratation durch Durchfall und sollten auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten. Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz oder dialysepflichtiger Nierenerkrankung sollten Campral nicht erhalten. Patienten mit schwerer Leberinsuffizienz, insbesondere Child-Pugh C, sollten das Medikament ebenfalls meiden, da die Sicherheit nicht belegt ist.
Wechselwirkungen mit Alltagsaktivitäten (Autofahren, Alkohol)
Autofahren ist unter Campral meist problemlos möglich. Es gibt keine zentralnervösen Effekte, die die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen, und die Reaktionszeit bleibt unverändert. Alkohol hat keine direkte pharmakologische Wechselwirkung mit Acamprosat. Es gibt keine Disulfiram-ähnliche Reaktion, kein Erbrechen, kein Gesichtsröten. Das bedeutet aber nicht, dass Alkohol während der Therapie erlaubt ist. Wer Campral nimmt, will abstinent bleiben, und jeder Tropfen Alkohol untergräbt dieses Ziel. Ein Rückfall ist kein Zeichen, dass das Medikament versagt hat, sondern ein Hinweis darauf, dass die psychosoziale Unterstützung intensiviert werden muss. Die Einnahme zu den Mahlzeiten ist die wichtigste Alltagsregel, und die dreimal tägliche Gabe erfordert Planung, die aber nach einigen Wochen zur Routine wird.
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Acamprosat hat ein außergewöhnlich günstiges Interaktionsprofil. Es wird nicht über Cytochrom-P450-Enzyme metabolisiert und hemmt oder induziert diese auch nicht. Es gibt keine klinisch relevanten Wechselwirkungen mit Antidepressiva, Antipsychotika, Benzodiazepinen, Antikonvulsiva oder anderen Medikamenten, die bei Alkoholabhängigkeit häufig eingesetzt werden. Die Kombination mit Disulfiram ist möglich, wird aber selten praktiziert, weil beide Medikamente unterschiedliche Ziele verfolgen und die Einnahmelast hoch ist. Die Kombination mit Naltrexon ist ebenfalls möglich und wird in einigen Studien als synergistisch beschrieben, aber die Evidenz ist nicht stark genug, um eine routinemäßige Doppeltherapie zu empfehlen. Nahrungsmittel und Getränke beeinflussen die Resorption nur geringfügig, und es gibt keine Grapefruit-Interaktion.
Alternative Optionen
Campral ist eine Option in der Rückfallprophylaxe, aber es gibt Alternativen mit anderen Wirkmechanismen.
Naltrexon ist ein Opioidrezeptor-Antagonist, der die belohnende Wirkung von Alkohol blockiert und das Craving reduziert. Es wird einmal täglich eingenommen oder als Depot-Injektion einmal monatlich verabreicht. Die Evidenz ist vergleichbar mit der von Acamprosat, und die Wahl zwischen beiden hängt von Patientenpräferenz, Verträglichkeit und Begleiterkrankungen ab. Naltrexon ist kontraindiziert bei Patienten, die Opioide benötigen.
Disulfiram ist das älteste Medikament gegen Alkoholabhängigkeit und wirkt als Abschreckung, indem es nach Alkoholkonsum eine schwere Unverträglichkeitsreaktion mit Übelkeit, Erbrechen, Tachykardie und Blutdruckabfall auslöst. Es ist wirksam bei hochmotivierten Patienten, die eine externe Kontrolle suchen, aber gefährlich bei heimlichem Alkoholkonsum oder kardialen Vorerkrankungen. Campral und Disulfiram verfolgen unterschiedliche Strategien, und die Wahl hängt von der Persönlichkeit des Patienten ab.
Psychosoziale Unterstützung ist der wichtigste Bestandteil jeder Rückfallprophylaxe. Kognitive Verhaltenstherapie, Selbsthilfegruppen wie die Anonymen Alkoholiker, Paartherapie und soziale Wiedereingliederung sind die Grundlage, auf der Medikamente wie Acamprosat ihre Wirkung entfalten. Kein Medikament ersetzt diese Arbeit, und die besten Ergebnisse werden erzielt, wenn beides kombiniert wird.
INN, Markennamen und Einstufung in Deutschland
INN (Internationaler Freiname): Acamprosat
Verfügbarer Markenname in Deutschland: Campral (Merck Serono)
ATC-Code: N07BB03
Formen und Stärken: Magensaftresistente Tabletten zu 333 mg
Hersteller: Merck Serono
Registrierungsstatus in Deutschland: Registriert
Einstufung: Verschreibungspflichtig (Rx)
Die richtige Dosierung wählen
Zwei Tabletten dreimal täglich für Erwachsene über 60 kg, zwei Tabletten morgens, eine mittags und eine abends für Erwachsene unter 60 kg. Die Tablette wird unzerkaut mit Wasser zu den Mahlzeiten geschluckt. Bei Niereninsuffizienz mit einer Kreatinin-Clearance zwischen 30 und 50 ml/min wird die Dosis auf eine Tablette dreimal täglich reduziert. Bei einer Clearance unter 30 ml/min ist Campral kontraindiziert. Die Nierenfunktion sollte vor Therapiebeginn gemessen werden, und bei älteren Patienten sollte sie regelmäßig kontrolliert werden. Die Therapiedauer beträgt mindestens sechs Monate, idealerweise ein Jahr, und sollte auch nach einem Rückfall fortgesetzt werden, wenn der Patient die Abstinenz weiter anstrebt.
Campral ist kein Entzugsmedikament. Der Patient muss vor Beginn der Therapie abstinent sein, idealerweise seit mindestens fünf Tagen. Die akute Entgiftung gehört in ärztliche Hände, oft stationär, und Campral beginnt erst danach. Die dreimal tägliche Einnahme erfordert Disziplin, aber die magensaftresistente Tablette ist gut verträglich, und die fehlenden Wechselwirkungen machen die Integration in den Alltag einfacher als bei vielen anderen Medikamenten.
In Deutschland ist Campral verschreibungspflichtig. Über unsere Apotheke können Sie Campral 333 mg ohne Rezept kaufen und in diskreter Verpackung in ganz Deutschland erhalten.
Häufig gestellte Fragen
Kann ich nach der Einnahme von Campral Auto fahren?
Ja, Campral beeinträchtigt die Fahrtüchtigkeit nicht. Es verursacht keine Müdigkeit und keine zentralnervösen Effekte.
Was mache ich, wenn ich eine Dosis vergesse?
Nehmen Sie die Tablette ein, sobald Sie daran denken, es sei denn, es ist fast Zeit für die nächste Dosis. Dann auslassen und mit dem normalen Zeitplan fortfahren. Verdoppeln Sie nicht.
Kann ich unter Campral Alkohol trinken?
Es gibt keine Unverträglichkeitsreaktion wie bei Disulfiram, aber Alkohol untergräbt das Ziel der Therapie. Ein Rückfall ist kein Grund, das Medikament abzusetzen, aber die Unterstützung sollte intensiviert werden. Besprechen Sie jeden Rückfall offen mit Ihrem Arzt.
Warum muss ich die Tablette zu den Mahlzeiten einnehmen?
Die magensaftresistente Beschichtung schützt den Wirkstoff vor der Magensäure, und die Einnahme mit Nahrung reduziert die Schwankungen der Resorption und die gastrointestinalen Nebenwirkungen. Nicht kauen, nicht teilen, mit einem Glas Wasser schlucken.
Kann ich Campral mit Antidepressiva kombinieren?
Ja, Acamprosat hat keine relevanten Wechselwirkungen mit Antidepressiva oder anderen Medikamenten. Es wird oft zusammen mit Antidepressiva eingesetzt, weil Depressionen bei Alkoholabhängigkeit häufig sind. Besprechen Sie alle Begleitmedikamente mit Ihrem Arzt.
Lieferinformationen für Deutschland
Wir versenden Campral 333 mg in alle Bundesländer. Die Lieferzeiten variieren je nach Ihrer Region:
- Baden-Württemberg (Stuttgart, Karlsruhe, Freiburg): 5 bis 7 Tage
- Bayern (München, Nürnberg, Augsburg): 5 bis 7 Tage
- Berlin: 5 bis 7 Tage
- Brandenburg (Potsdam, Cottbus): 5 bis 9 Tage
- Bremen: 5 bis 7 Tage
- Hamburg: 5 bis 7 Tage
- Hessen (Frankfurt, Wiesbaden, Kassel): 5 bis 7 Tage
- Mecklenburg-Vorpommern (Rostock, Schwerin): 5 bis 9 Tage
- Niedersachsen (Hannover, Braunschweig, Oldenburg): 5 bis 7 Tage
- Nordrhein-Westfalen (Köln, Düsseldorf, Dortmund): 5 bis 7 Tage
- Rheinland-Pfalz (Mainz, Koblenz, Trier): 5 bis 7 Tage
- Saarland (Saarbrücken): 5 bis 9 Tage
- Sachsen (Dresden, Leipzig, Chemnitz): 5 bis 9 Tage
- Sachsen-Anhalt (Magdeburg, Halle): 5 bis 9 Tage
- Schleswig-Holstein (Kiel, Lübeck, Flensburg): 5 bis 9 Tage
- Thüringen (Erfurt, Jena, Weimar): 5 bis 9 Tage
Alle Sendungen werden diskret verpackt, ohne Markenzeichen oder Hinweise auf den Inhalt von außen.
Deutsche Online Apotheke
| Land | Art des versandes | Lieferzeit | Preis | |
Lieferung |
14-21 Tagen | 14.95$ | Tracking-Nummer ist verfügbar in 4 Tagen | |
Lieferung |
9-14 Tagen | 30$ | Tracking-Nummer ist verfügbar in 2 Tagen |
Versand weltweit
Vertraulichkeit und anonymität garantiert
Sicher und geschützt
Diskrete verpackung
Versand der bestellungen innerhalb von 24 stunden
100% erfolgreiche lieferung
