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Cenforce Professional (Sildenafil Citrate)
Cenforce Professional ist ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel mit erhöhter Wirkstärke. Es beginnt schneller zu wirken und die Wirkung hält länger an als bei normalem Cenforce.
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Cenforce Professional (Wirkstoff: Sildenafilcitrat) ist ein Arzneimittel zur Behandlung der erektilen Dysfunktion (Potenzstörung) bei erwachsenen Männern. Sildenafil gehört zur Gruppe der Phosphodiesterase‑5‑Hemmer (PDE5‑Hemmer). Es hemmt das Enzym PDE5, das für den Abbau von zyklischem Guanosinmonophosphat (cGMP) in den Schwellkörpern des Penis verantwortlich ist. Bei sexueller Stimulation führt der erhöhte cGMP‑Spiegel zu einer Entspannung der glatten Gefäßmuskulatur und zu einer verstärkten Durchblutung des Penis, was eine natürliche Erektion ermöglicht. Die Sublingual‑Tablette wird unter die Zunge gelegt und über die Mundschleimhaut resorbiert, was im Vergleich zu herkömmlichen Filmtabletten zu einem beschleunigten Wirkungseintritt führen kann.
Die übliche Dosis von Cenforce Professional beträgt: 1 Sublingualtablette (100 mg Sildenafil) nach Bedarf etwa 30‑60 Minuten vor dem Geschlechtsverkehr. Die Einnahme darf nicht häufiger als einmal täglich erfolgen. Die 100 mg‑Dosis ist für viele Patienten die bevorzugte Standarddosis, kann aber bei Bedarf auf 50 mg oder 25 mg reduziert werden, falls die Verträglichkeit eingeschränkt ist. Bei gleichzeitiger Einnahme mit einer fettreichen Mahlzeit kann der Wirkungseintritt verzögert sein.
Darreichungsform: Sublingualtabletten mit 100 mg Sildenafilcitrat
Wirkungseintritt: Der Wirkungseintritt erfolgt in der Regel innerhalb von 30‑60 Minuten; bei Einnahme auf nüchternen Magen kann die Wirkung bereits nach 15‑20 Minuten spürbar sein.
Wirkdauer: Die Wirkdauer beträgt etwa 4‑6 Stunden.
Alkoholempfehlung: Während der Behandlung mit Cenforce Professional sollte Alkohol gemieden werden, da Alkohol die gefäßerweiternde Wirkung verstärken und zu einem verstärkten Blutdruckabfall führen kann.
Die häufigsten Nebenwirkungen sind: Kopfschmerzen (bei etwa 16 % der Patienten), Gesichtsrötung (Flush), Magen‑Darm‑Beschwerden, verstopfte Nase, Schwindel und vorübergehende Sehstörungen (z. B. Blausehen).
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Allgemeine Informationen über Cenforce Professional
- INN (Internationale Nicht‑Eigentumsbezeichnung): Sildenafilcitrat
- In Deutschland verfügbare Markennamen: Generische Sildenafilpräparate sind unter zahlreichen Handelsnamen erhältlich (z. B. Sildenafil‑ratiopharm, Sildenafil STADA, Sildenafil Heumann). Cenforce Professional selbst ist eine aus dem Ausland importierte Sublingualtablette und daher nicht regulär am deutschen Markt verfügbar.
- ATC‑Code: G04BE03
- Darreichungsformen und Dosierungen: Sublingualtabletten mit 100 mg Sildenafilcitrat. Weitere Standarddosierungen sind 25 mg, 50 mg und 100 mg als orale Filmtabletten.
- Hersteller in Deutschland (Auswahl): Importware, Hersteller ist typischerweise Centurion Laboratories (Indien) oder andere internationale Generika‑Hersteller (z. B. Zentiva, ratiopharm, STADA, Heumann).
- Registrierungsstatus in Deutschland: Zugelassen (für Sildenafil‑Filmtabletten; die Sublingual‑Formulierung ist nicht regulär zugelassen).
- OTC / Rx‑Klassifikation: Verschreibungspflichtig (Rezeptpflichtig, Rx). Sildenafil ist ohne ärztliche Verschreibung nicht legal erhältlich.
Wirkmechanismus und Pharmakologie
Sildenafilcitrat ist ein selektiver, reversibler Hemmer der Phosphodiesterase Typ 5 (PDE5), dem dominanten Isoenzym für den Abbau von cGMP in den Schwellkörpern des Penis. Bei sexueller Erregung wird lokal Stickstoffmonoxid (NO) freigesetzt, das die lösliche Guanylatcyclase aktiviert. Dieses Enzym katalysiert die Umwandlung von GTP zu zyklischem GMP (cGMP). cGMP entspannt die glatte Muskulatur der Blutgefäße im Penis, wodurch mehr Blut in die Schwellkörper strömt und eine Erektion entsteht. Sildenafil hemmt den Abbau von cGMP durch PDE5, wodurch die entspannende Wirkung von cGMP verlängert und verstärkt wird, ohne direkt gefäßerweiternd zu wirken. Die Wirkung ist strikt von sexueller Stimulation abhängig: Ohne NO‑Freisetzung kommt es auch unter Sildenafil zu keiner Erektion. Die sublinguale Darreichungsform ermöglicht eine Resorption direkt über die Mundschleimhaut, wodurch der First‑Pass‑Metabolismus in der Leber teilweise umgangen wird. Die absolute Bioverfügbarkeit von Sildenafil liegt bei etwa 40 %; durch die sublinguale Applikation kann sie auf bis zu 90 % ansteigen. Der Wirkstoff wird in der Leber hauptsächlich über die Cytochrom‑P450‑Isoenzyme CYP3A4 und CYP2C9 metabolisiert. Die Plasmahalbwertszeit beträgt etwa 3‑5 Stunden.
Anwendungsgebiete
- Behandlung der erektilen Dysfunktion (Impotenz) bei erwachsenen Männern, definiert als die Unfähigkeit, eine für einen befriedigenden Geschlechtsverkehr ausreichende Erektion zu erreichen oder aufrechtzuerhalten.
- Die Anwendung ist nur wirksam, wenn eine sexuelle Stimulation vorliegt (keine spontane Erektion).
- Bei pulmonaler arterieller Hypertonie (PAH) wird Sildenafil ebenfalls eingesetzt, jedoch mit anderer Dosierung (20 mg dreimal täglich) – dies ist ein von der ED‑Therapie unabhängiges, weiteres Anwendungsgebiet, das für Cenforce Professional nicht relevant ist.
Wichtige Warnungen und Einschränkungen
Risikogruppen
- Patienten mit Herz‑Kreislauf‑Erkrankungen: Sildenafil kann den Blutdruck senken. Bei schweren Herzerkrankungen (instabile Angina pectoris, schwere Herzinsuffizienz, kürzlich erlittener Herzinfarkt oder Schlaganfall) ist die Anwendung kontraindiziert. Vor der ersten Einnahme ist eine kardiologische Abklärung erforderlich, wenn Risikofaktoren vorliegen.
- Niereninsuffizienz: Bei schwerer Niereninsuffizienz (Kreatinin‑Clearance < 30 ml/min) sollte eine Dosis von 25 mg erwogen werden; bei leichter bis mittelschwerer Einschränkung ist keine Dosisanpassung erforderlich.
- Leberinsuffizienz: Bei Leberzirrhose oder schwerer Leberinsuffizienz ist die Sildenafil‑Clearance vermindert; eine Dosis von 25 mg wird empfohlen.
- Ältere Patienten (≥ 65 Jahre): Keine generelle Dosisanpassung erforderlich; jedoch kann aufgrund der verminderten Clearance eine niedrigere Startdosis sinnvoll sein.
- Schwangerschaft und Stillzeit: Sildenafil ist nicht zur Anwendung bei Frauen zugelassen; es passiert die Plazenta und geht in die Muttermilch über.
- Kinder und Jugendliche (unter 18 Jahren): Die Anwendung ist nicht angezeigt, da die Wirksamkeit und Sicherheit nicht belegt sind.
- Patienten mit anatomischen Penisveränderungen: Bei Angulation, Fibrose (Peyronie‑Krankheit) oder Zuständen mit erhöhtem Priapismus‑Risiko (Sichelzellanämie, Leukämie, Plasmozytom) ist Vorsicht geboten.
Fahrtauglichkeit und Alkohol
Sildenafil kann Schwindel und vorübergehende Sehstörungen (z. B. verschwommenes Sehen, erhöhte Lichtempfindlichkeit) verursachen. Daher ist die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt. Alkohol kann die gefäßerweiternde und blutdrucksenkende Wirkung von Sildenafil verstärken, was zu verstärktem Schwindel, Kopfschmerzen und Orthostase führen kann; daher wird von der gleichzeitigen Einnahme abgeraten.
Dosierungsanleitung
- Erwachsene Männer: Eine Sublingualtablette (100 mg) wird etwa 30‑60 Minuten vor dem Geschlechtsverkehr unter die Zunge gelegt und dort vollständig zergehen gelassen. Die Einnahme auf nüchternen Magen führt zum schnellsten Wirkungseintritt. Eine erneute Einnahme innerhalb eines Zeitraums von 24 Stunden wird aufgrund des Risikos von Nebenwirkungen und mangelnder Wirksamkeitssteigerung nicht empfohlen.
- Dosistitration: Bei unzureichender Wirksamkeit kann die Dosis auf 100 mg erhöht werden (bei 50‑mg‑Standard). Bei unerwünschten Wirkungen sollte die Dosis auf 50 mg (oder 25 mg) reduziert werden.
- Einnahme zu Mahlzeiten: Eine fettreiche Mahlzeit verzögert die Resorption signifikant (maximale Plasmakonzentration wird später erreicht, Wirkungseintritt verlangsamt). Daher sollte die Einnahme möglichst ohne größere Mahlzeit erfolgen.
- Besondere Patientengruppen (Nieren‑/Leberinsuffizienz): Beginn mit 25 mg (entsprechend einer Viertel‑Tablette nicht möglich bei Sublingual‑Formulierung). Alternative: Wechsel auf 25‑mg‑ oder 50‑mg‑Filmtabletten.
- Vergessene Dosis: Sildenafil wird bei Bedarf eingenommen; eine regelmäßige tägliche Einnahme ist nicht vorgesehen. Wenn eine Einnahme vor dem Geschlechtsverkehr vergessen wurde, kann sie nachgeholt werden, solange noch ausreichend Zeit (ca. 30‑60 Minuten) bis zum geplanten Geschlechtsverkehr bleibt. Eine zweite Dosis am selben Tag darf nicht eingenommen werden.
Nebenwirkungen und Kontraindikationen
Sehr häufige Nebenwirkungen (≥ 1/10)
- Kopfschmerzen (bei bis zu 16‑18 % der Patienten)
Häufige Nebenwirkungen (≥ 1/100 bis < 1/10)
- Gesichtsrötung (Flush)
- Schwindel
- Verstopfte Nase (Rhinitis)
- Magen‑Darm‑Beschwerden (Dyspepsie, Sodbrennen, Übelkeit)
- Vorübergehende Sehstörungen (Blausehen, verschwommenes Sehen, Lichtempfindlichkeit)
Gelegentliche Nebenwirkungen (≥ 1/1000 bis < 1/100)
- Herzklopfen, Tachykardie, Blutdruckabfall (vor allem bei prädisponierten Patienten)
- Muskelschmerzen, Rückenschmerzen
- Allergische Reaktionen (Urtikaria, Hautausschlag)
- Taubheitsgefühl der Gliedmaßen
Seltene, schwerwiegende Nebenwirkungen (< 1/1000)
- Anhaltende schmerzhafte Erektion (Priapismus) – Dauer von mehr als 4 Stunden erfordert sofortige ärztliche Behandlung.
- Schwere Sehstörungen (nicht‑arteriitische anteriore ischämische Optikusneuropathie, NAION) – extrem selten.
- Plötzlicher Hörverlust (sehr selten).
- Schwere allergische Reaktionen (Angioödem, anaphylaktischer Schock).
Absolute Kontraindikationen
- Überempfindlichkeit gegen Sildenafilcitrat oder einen sonstigen Bestandteil.
- Gleichzeitige Anwendung von organischen Nitraten (z. B. Glyceroltrinitrat, Isosorbidmononitrat, Isosorbiddinitrat) oder Stickstoffmonoxid‑Donatoren (z. B. Amylnitrit) – Gefahr eines lebensbedrohlichen Blutdruckabfalls.
- Gleichzeitige Behandlung mit Riociguat (Guanylatcyclase‑Stimulator) oder anderen PDE5‑Hemmern.
- Patienten, denen aus gesundheitlichen Gründen von sexueller Aktivität abgeraten wird (z. B. schwere instabile Angina pectoris, schwere Herzinsuffizienz, schwerer unkontrollierter Bluthochdruck).
- Patienten mit schwerer Leberinsuffizienz, Hypotonie (Blutdruck < 90/50 mmHg) oder Zustand nach Schlaganfall/Herzinfarkt innerhalb der letzten 6 Monate.
- Erbliche degenerative Netzhauterkrankungen (z. B. Retinitis pigmentosa).
- Patienten mit einem bereits aufgetretenen Sehverlust auf einem Auge aufgrund einer nicht‑arteriitischen anterioren ischämischen Optikusneuropathie (NAION).
Interaktionen mit anderen Arzneimitteln
- Nitrate und NO‑Donatoren: Absolute Kontraindikation. Kombination führt zu potenziell tödlichem Blutdruckabfall.
- Riociguat (Vericiguat): Verstärkung der blutdrucksenkenden Wirkung – Kontraindikation.
- Andere PDE‑5‑Hemmer (Tadalafil, Vardenafil, Avanafil): Nicht in Kombination anwenden (Überdosierungsrisiko).
- Alpha‑Blocker (Doxazosin, Tamsulosin) und andere Antihypertensiva: Additive blutdrucksenkende Wirkung mit Risiko einer orthostatischen Hypotonie. Wenn eine Kombination nicht vermeidbar ist, sollte Sildenafil erst nach stabiler Einstellung des Alpha‑Blockers und mit einer Startdosis von 25 mg angewendet werden.
- CYP3A4‑Inhibitoren (Ketoconazol, Itraconazol, Ritonavir, Clarithromycin, Erythromycin, Cimetidin, Grapefruitsaft): Deutliche Erhöhung der Sildenafil‑Plasmaspiegel – Dosisreduktion auf maximal 25 mg erwägen; bei Ritonavir ist die gleichzeitige Gabe nicht angezeigt.
- CYP3A4‑Induktoren (Rifampicin, Carbamazepin, Phenytoin, Phenobarbital, Johanniskraut): Verminderung der Sildenafil‑Wirksamkeit – möglicherweise höhere Dosis erforderlich.
- Betablocker (z. B. Bisoprolol, Metoprolol): Additive Blutdrucksenkung, kann zu Schwindel und orthostatischer Hypotonie führen – Vorsicht geboten.
- Flavoxat, Nicorandil, Nifedipin, Sultoprid: Mögliche Verstärkung der Nebenwirkungen – Überwachung empfohlen.
- Bosentan: Erhöhung der Sildenafil‑Spiegel (Dosisanpassung erforderlich).
Praktische Hinweise
- Einnahme der Sublingualtablette: Die Tablette unter die Zunge legen und dort vollständig zergehen lassen – nicht schlucken, nicht kauen. Kontakt mit Wasser oder Speichel spielt keine Rolle, aber zugeführte Flüssigkeit sollte vermieden werden, bis die Tablette aufgelöst ist.
- Wirkungsbedingungen: Der Erfolg von Cenforce Professional hängt von einer ausreichenden sexuellen Stimulation ab. Das Medikament allein löst keine Erektion aus, sondern unterstützt die natürliche Schwellkörperreaktion.
- Maximale Anwendungshäufigkeit: Nicht öfter als einmal täglich anwenden, auch wenn keine vollständige Erektion erzielt wurde.
- Vor einer geplanten Operation oder zahnärztlichem Eingriff: Den behandelnden Arzt über die Einnahme von Sildenafil informieren (Wechselwirkungen mit Narkosemitteln möglich).
- Bei Auftreten einer verlängerten Erektion: Wenn eine Erektion länger als 4 Stunden anhält, muss sofort ein Arzt aufgesucht werden (Gefahr von irreversiblen Gewebeschäden).
- Lagerung: Bei Raumtemperatur (15‑25 °C) trocken und vor Licht geschützt lagern. Die Blisterpackung erst unmittelbar vor der Entnahme öffnen, um die Feuchtigkeitsbeständigkeit zu erhalten.
Alternative Medikamente (bei Unverträglichkeit oder Kontraindikation)
- Vardenafil (z. B. Levitra): PDE5‑Hemmer der zweiten Generation, etwas kürzere Wirkdauer (ca. 4‑5 Stunden) und in Deutschland zugelassen. Allerdings höhere Rate an Nebenwirkungen.
- Tadalafil (z. B. Cialis): Längere Wirkdauer (bis zu 36 Stunden) und zusätzlich als „Daily‑Dosierung“ (5 mg einmal täglich) erhältlich. Die Wirksamkeit ist vergleichbar, aber die Verträglichkeit etwas besser (seltener Flush).
- Avanafil (z. B. Spedra): Schnell wirksamer PDE5‑Hemmer (Wirkungsetartt innerhalb von 15‑30 Minuten), Wirkdauer ca. 6 Stunden.
- Alprostadil: Selbstinjektion (z. B. Caverject) oder intraurethrale Stäbchen (MUSE): Nicht‑orale Therapieoptionen bei Kontraindikationen für PDE‑5‑Hemmer oder Unverträglichkeit.
- Vakuumerektionshilfe (Vakuumpumpe): Nicht‑medikamentöse Alternative, die besonders bei älteren Patienten oder schwerer ED hilfreich sein kann.
- Penisimplantate (chirurgische Option): Letzte Wahl bei Versagen aller konservativen Therapien.
- Yohimbin (selten): Natürlicher PDE5‑Hemmer, jedoch mit geringer Wirksamkeit und mittlerweile kaum mehr verschrieben.
Klinische Wirksamkeit
Sildenafil ist der weltweit am besten untersuchte PDE5‑Hemmer mit über 25 Jahren klinischer Erfahrung. Die ersten placebokontrollierten Zulassungsstudien zeigten, dass Sildenafil bei Patienten mit moderater bis schwerer erektiler Dysfunktion die Erfolgsrate für Geschlechtsverkehr auf über 60 % steigern kann (verglichen mit 11 % unter Placebo). Die Number‑Needed‑to‑Treat (NNT) für mindestens 60 % erfolgreiche Geschlechtsverkehrsversuche lag bei etwa 2,7. Eine 2025 veröffentlichte große Real‑World‑Vergleichsstudie mit über 132.000 Patienten bestätigte die überlegene Wirksamkeit von Sildenafil bei moderater bis schwerer ED im Vergleich zu Tadalafil: Unter Sildenafil in mittlerer oder hoher Dosierung berichteten die Patienten über eine signifikant größere Verbesserung der Erektionshärte, der Erektionserhaltung und der sexuellen Zufriedenheit. Die sublinguale Darreichungsform (wie Cenforce Professional) kann dazu beitragen, die Resorptionsvariabilität der Standard‑Filmtabletten (Abhängigkeit von Mahlzeiten, geringere Bioverfügbarkeit) zu reduzieren und bei einzelnen Patienten die Erfolgsquote weiter zu steigern.
Wichtig: Cenforce Professional ist ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel, das nicht ohne ärztliche Beratung eingenommen werden darf. Die Selbstmedikation ist wegen des Risikos schwerer unerwünschter Arzneimittelwirkungen (insbesondere Blutdruckabfall bei gleichzeitiger Nitrat‑Therapie, Priapismus, kardiale Ereignisse) gefährlich. Vor der ersten Anwendung muss eine gründliche kardiologische und urologische Abklärung erfolgen. Bei bekannten Herzerkrankungen, schwerer Leber‑ oder Niereninsuffizienz, unbehandelter Hypertonie, Zuständen mit eingeschränktem Blutungs‑ oder Gerinnungsstatus sowie bei bestehender Behandlung mit Nitraten, Riociguat oder Alphablockern ist die Anwendung kontraindiziert oder streng zu überwachen. Treten unter der Einnahme starke Kopfschmerzen, Sehverlust, anhaltende Erektion >4 Stunden oder andere ungewöhnliche Symptome auf, muss umgehend ein Arzt aufgesucht werden. Die Packungsbeilage und die Anweisungen des Arztes sind zwingend zu befolgen. Dieses Informationsblatt ersetzt keine medizinische Beratung.
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