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Dramamine beeinflusst bestimmte Rezeptoren im zentralen Nervensystem und wird verwendet, um Szmptome der Luft- und Seekrankheit wie Schwindel, Übelkeit und Erbrechen zu behandeln.
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Dramamine wird zur Vorbeugung und Behandlung von Reisekrankheit, Schwindel, Übelkeit und Erbrechen eingesetzt. Das Medikament enthält Dimenhydrinat, ein Salz aus dem H1-Antihistaminikum Diphenhydramin und 8-Chlortheophyllin. Es wirkt unter anderem im Brechzentrum des Gehirns, indem es Histamin- und Acetylcholin-Rezeptoren blockiert und so die Reizüberflutung bei Bewegungsreizen abschwächt.
Die übliche Dosis von Dramamine beträgt: Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren (über 56 kg Körpergewicht) nehmen 1–2 Tabletten mit je 50 mg ein. Die Einnahme kann bei Bedarf alle 4‑6 Stunden wiederholt werden, wobei die Tageshöchstdosis von 6 Tabletten (300 mg Dimenhydrinat) nicht überschritten werden sollte.
Darreichungsform: Tabletten mit 50 mg Dimenhydrinat.
Wirkungseintritt: Die Wirkung setzt innerhalb von 15‑30 Minuten nach oraler Einnahme ein.
Wirkdauer: Etwa 3‑6 Stunden.
Alkoholempfehlung: Vermeiden Sie unbedingt die gleichzeitige Einnahme von Alkohol, da dieser die zentral dämpfende Wirkung erheblich verstärken kann.
Häufigste Nebenwirkungen: Müdigkeit und Schläfrigkeit (Somnolenz), Benommenheit, Schwindelgefühl sowie Muskelschwäche, besonders zu Beginn der Behandlung.
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Allgemeine Informationen über Dramamine
- INN (Internationale Nicht-Eigentumsbezeichnung): Dimenhydrinat
- In Deutschland verfügbare Markennamen: Dramamine, Vomex A, Vomacur, Reisefit Hennig, Superpep, Reisetabletten‑1 A Pharma, Reisetabletten STADA, Dimenhydrinat AL sowie zahlreiche weitere Generika (z. B. Dimenhydrinat-ratiopharm, Dimenhydrinat Heumann).
- ATC-Code: R06AD02 (Antihistaminikum zur systemischen Anwendung)
- Darreichungsformen und Dosierungen: Tabletten (25 mg, 50 mg), Sublingualtabletten (50 mg), Retardkapseln (150 mg), Dragees (50 mg), Zäpfchen (40 mg, 70 mg, 150 mg), Kaugummi-Dragées (20 mg), Sirup (5 mg/ml) und Injektionslösung (6,2 mg/ml).
- Hersteller in Deutschland (Auswahl): Bayer Vital GmbH (Dramamine); Hexal AG (Vomacur); ALIUD Pharma GmbH (Dimenhydrinat AL); STADA Consumer Health Deutschland GmbH (Reisetabletten STADA); Klinge Pharma GmbH (Vomex A); Fairmed Healthcare GmbH (Reisetabletten RedCare); Hennig Arzneimittel (Reisefit Hennig).
- Registrierungsstatus in Deutschland: Zugelassen
- OTC / Rx‑Klassifikation: Apothekenpflichtig, aber nicht verschreibungspflichtig (OTC – ohne Rezept erhältlich).
Wirkmechanismus und Pharmakologie
Dimenhydrinat besteht aus zwei Wirkstoffkomponenten: Diphenhydramin und 8‑Chlortheophyllin. Die gesamte pharmakologische Wirkung geht von Diphenhydramin aus, einem H1-Antihistaminikum der ersten Generation. Das 8‑Chlortheophyllin, ein Xanthinderivat mit anregender Wirkung, mildert die starke Sedierung des Diphenydramins ab.
Diphenhydramin überwindet die Blut-Hirn-Schranke und wirkt dort als inverser Agonist an den H1-Histaminrezeptoren. Die antiemetische Wirkung beruht auf der Blockade dieser Rezeptoren im Brechzentrum und der vestibulären Kerne. Dadurch wird die übermäßige Erregung durch Gleichgewichtsreize (z. B. bei Wellengang) unterdrückt.
Darüber hinaus besitzt Dimenhydrinat starke anticholinerge Eigenschaften durch die Blockade muskarinischer Acetylcholin-Rezeptoren. Diese sind ebenfalls an der Entstehung von Übelkeit und Brechreiz beteiligt. Nach oraler Gabe wird Dimenhydrinat gut resorbiert, im Blut zerfällt es in seine beiden Komponenten. Die Bioverfügbarkeit ist aufgrund eines ausgeprägten First-Pass-Metabolismus bei oraler Applikation variabel. Die Wirkdauer beträgt im Allgemeinen 3‑6 Stunden.
Anwendungsgebiete
- Vorbeugung und symptomatische Behandlung von Reisekrankheit (Kinetose) – die erste Einnahme erfolgt etwa 30–60 Minuten vor Reisebeginn.
- Schwindel (Vertigo), Übelkeit und Erbrechen verschiedener Ursachen (nicht jedoch bei Zytostatika-induzierter Übelkeit und Erbrechen).
- Unterstützende Behandlung bei postoperativer Übelkeit und Erbrechen.
Wichtige Warnungen und Einschränkungen
Risikogruppen
- Kinder unter 6 Jahren: Besondere Vorsicht; die Anwendung bei Kindern unter 3 Jahren wird – mit Ausnahme spezieller Zäpfchen – grundsätzlich nicht empfohlen, da eine Überdosierung lebensbedrohlich sein kann.
- Ältere Patienten (≥ 65 J.): Wegen der erhöhten Empfindlichkeit für anticholinerge Nebenwirkungen wie Verwirrtheit, Schwindel, Miktionsstörungen und Sturzgefahr ist die Anwendung mit Vorsicht zu dosieren.
- Schwangerschaft: Dimenhydrinat sollte im 1. und 2. Trimenon nur bei strenger ärztlicher Indikation angewendet werden. Im letzten Schwangerschaftswochenende ist es kontraindiziert, da es vorzeitige Uteruskontraktionen auslösen kann.
- Stillzeit: Dimenhydrinat geht in geringen Mengen in die Muttermilch über. Hat das gestillte Kind Anzeichen von erhöhter Irritabilität, ist auf Flaschennahrung umzustellen.
- Patienten mit Leberfunktionsstörungen: Dosisreduktion erforderlich, da der Wirkstoff in der Leber metabolisiert wird.
- Patienten mit kardialen Risiken (QT-Zeit-Verlängerung, Bradykardie, koronare Herzkrankheit): Besondere Vorsicht, da Dimenhydrinat das QT-Intervall verlängern kann.
Fahrtauglichkeit und Alkohol
Dramamine beeinträchtigt das Reaktionsvermögen erheblich. Die Fahrtüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen sind für die Dauer der Behandlung zu unterlassen. Alkohol verstärkt die zentral dämpfende (sedierende) Wirkung in gefährlichem Maße und muss daher vollständig vermieden werden.
Dosierungsanleitung
- Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren (über 56 kg Körpergewicht): 1–2 Tabletten (entsprechend 50‑100 mg Dimenhydrinat) als Einzeldosis. Bei Bedarf alle 4‑6 Stunden wiederholen. Maximale Tagesdosis: 6 Tabletten (300 mg Dimenhydrinat). Bei Retardkapseln (150 mg) 2‑mal täglich 1 Kapsel.
- Kinder und Jugendliche von 6 bis 14 Jahren (über 30 kg Körpergewicht): 1⁄2-1 Tablette (25‑50 mg) als Einzeldosis. Bei Bedarf alle 6‑8 Stunden wiederholen. Maximale Tagesdosis: 3 Tabletten (150 mg Dimenhydrinat) bzw. 5 mg pro kg Körpergewicht, verteilt auf 4 Einzeldosen.
- Kinder von 2 bis 5 Jahren: Die Anwendung ist nur nach ärztlicher Verschreibung und mit speziellen Darreichungsformen (Saft, Zäpfchen) möglich, nicht mit 50‑mg‑Tabletten.
- Zur Prophylaxe der Reisekrankheit: Die erste Tablette etwa 30‑60 Minuten vor Reisebeginn einnehmen.
- Art der Anwendung: Die Tabletten werden unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit (z. B. einem Glas Wasser) eingenommen, vorzugsweise vor den Mahlzeiten. Bei Sublingualtabletten erfolgt die Einnahme ohne Wasser durch Zergehenlassen unter der Zunge; Tabletten und Kaugummi sind gründlich zu kauen. Zwischen zwei Einnahmen sollte ein zeitlicher Abstand von mindestens 6 Stunden eingehalten werden.
- Dauer der Anwendung: Die Behandlungsdauer sollte auf wenige Tage (maximal 5‑7 Tage) beschränkt werden. Bei länger anhaltenden Beschwerden ist ein Arzt aufzusuchen. Ein plötzliches Absetzen nach längerer regelmäßiger Einnahme kann vorübergehende Schlafstörungen verursachen.
Nebenwirkungen und Kontraindikationen
Sehr häufige Nebenwirkungen (mehr als 1/10)
- Müdigkeit, Somnolenz (starke Schläfrigkeit)
- Benommenheit, Schwindelgefühl
- Muskelschwäche – insbesondere zu Beginn der Behandlung
Häufige Nebenwirkungen (1/100 bis weniger als 1/10)
- Mundtrockenheit (anticholinerge Wirkung)
- Erhöhte Herzfrequenz (Tachykardie)
- Gefühl einer verstopften Nase, Nasenschleimhauttrockenheit
- Sehstörungen (verschwommenes Sehen), Erhöhung des Augeninnendrucks
- Magen‑Darm-Beschwerden, Übelkeit, Verstopfung oder Durchfall
- Stimmungsschwankungen
- Bei Kindern paradoxe Reaktionen: Unruhe, Erregung, Schlaflosigkeit, Angstzustände, Zittern.
Seltene, schwerwiegende Nebenwirkungen (weniger als 1/1000)
- QT‑Verlängerung, Herzrhythmusstörungen (bei höherer Dosierung oder vorbestehenden Risiken)
- Leberfunktionsstörungen (cholestatischer Ikterus, sehr selten)
- Harnverhalt (v. a. bei älteren Männern mit Prostatahyperplasie)
- Blutbildveränderungen (Leukopenie, Neutropenie, Thrombozytopenie, hämolytische Anämie – extrem selten)
- Allergische Reaktionen (Urtikaria, Angioödem, anaphylaktische Reaktion).
Absolute Kontraindikationen
- Überempfindlichkeit gegen Dimenhydrat, Diphenhydramin, andere Antihistaminika oder einen sonstigen Bestandteil.
- Akuter Asthma‑Anfall.
- Engwinkelglaukom.
- Phäochromozytom (Nebennierenmark-Tumor).
- Porphyrie (Stoffwechselerkrankung).
- Prostatahyperplasie mit Restharnbildung (Harnverhalt).
- Krampfanfälle (Epilepsie, Eklampsie).
- Gleichzeitige Behandlung mit MAO‑Hemmern.
- Letzte Schwangerschaftswochen.
- Bekanntes Long‑QT‑Syndrom, schwere Herzrhythmusstörungen (z. B. WPW‑Syndrom).
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
- Alkohol, Beruhigungsmittel, Schlafmittel, Psychopharmaka (Neuroleptika, Antidepressiva), Opioide Narkotika: Gegenseitige Verstärkung der zentral dämpfenden Wirkung – vermeiden.
- MAO‑Hemmer (Tranylcypromin, Moclobemid, Selegilin, Rasagilin): Verstärkung der anticholinergen und zentral dämpfenden Effekte – Kontraindikation (Abstand von mindestens 14 Tagen).
- Andere anticholinerge Arzneistoffe (Atropin, trizyklische Antidepressiva, Biperiden, Neuroleptika): Additive Verstärkung anticholinerger Nebenwirkungen (Mundtrockenheit, Harnverhalt, Verstopfung, Verwirrtheit, Tachykardie).
- Arzneimittel, die das QT-Intervall verlängern (Antiarrhythmika Klasse IA/III, bestimmte Antibiotika (Erythromycin, Moxifloxacin), Malariamittel (Chinin), Neuroleptika, andere Antihistaminika): Erhöhtes Risiko für gefährliche Herzrhythmusstörungen (Torsade de pointes).
- Aminoglykosid-Antibiotika (Gentamicin, Amikacin): Die gehörschädigende (ototoxische) Nebenwirkung kann durch Dimenhydrinat maskiert (überdeckt) werden.
- Antihypertensiva (Betablocker, α‑Methyldopa, Clonidin, Reserpin, Diuretika): Blutdrucksenkung kann verstärkt werden, ebenso Müdigkeit.
- Wegen der Antihistamin‑Wirkung können Hauttests auf Allergene (Pricktest) für wenige Tage nach Einnahme verfälscht werden.
Praktische Hinweise
- Einnahme & Dauer: Tabletten unzerkaut mit viel Flüssigkeit einnehmen. Bei Reisekrankheit abends vor der Reise oder 30‑60 Minuten vor Antritt einnehmen. Die Anwendung sollte nur wenige Tage betragen – bei längerem Reisebedarf ist der Arzt zu konsultieren.
- Überdosierung: Symptome sind ausgeprägte Schläfrigkeit bis Koma, Krampfanfälle, Atemdepression, Halluzinationen, Delirium, beschleunigter Herzschlag, trockene Schleimhäute, Harnverhalt, Fieber. Besonders bei Kindern unter 3 Jahren lebensbedrohlich. Bei Verdacht sofort Notruf 112.
- Lichtempfindlichkeit: Vermeiden Sie intensive Sonnenbestrahlung, Solarien und UV‑Lampen, da die Haut empfindlicher reagiert (Photosensibilisierung).
- Absetzen: Nach längerer regelmäßiger Einnahme (mehrere Tage täglich) sollte die Dosis langsam reduziert werden, um vorübergehende Schlafstörungen und Unruhe zu vermeiden. Lassen Sie sich von Ihrem Apotheker beraten.
- Lagerung: Bei Raumtemperatur (15‑25 °C), trocken, vor Licht geschützt und außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.
Alternative Medikamente (bei Unverträglichkeit oder Kontraindikation)
- Cinnarizin: Ein Antihistaminikum der ersten Generation, das ebenfalls bei Reisekrankheit und Schwindel wirkt, jedoch weitgehend frei von anticholinergen Effekten und weniger sedierend als Dimenhydrinat. Kommt in Deutschland oft als Reise‑ und Schwindelmittel zum Einsatz.
- Dimenhydrinat + Cinnarizin (Fixkombination): Die geringeren Einzeldosen beider Wirkstoffe sollen die Wirksamkeit verbessern, ohne extreme Müdigkeit zu verursachen (z. B. Cinnarizin/Dimenhydrinat Hennig).
- Dimenhydrinat rektale Zäpfchen: Falls das Schlucken von Tabletten nicht möglich ist (z. B. bei bereits bestehender Übelkeit). Wirkungseintritt etwas langsamer, aber umgeht den Magen‑Darm‑Trakt.
- Diphenhydramin (Monopräparat): Der reine H1‑Antagonist ohne das anregende Theophyllin, daher stärker sedierend; wird eher als Schlafmittel eingesetzt.
- Metoclopramid (MCP) oder Domperidon: Antiemetika, die über Dopamin‑Antagonismus wirken, jedoch weniger wirksam bei Reisekrankheit, zugelassen für andere Formen von Übelkeit/Erbrechen (z. B. postoperativ, medikamentös bedingt). Beide rezeptpflichtig (verschreibungspflichtig).
- Scopolamin (Hyoscin) Pflaster: Transdermales Anticholinergikum bei Reisekrankheit, stark wirksam, aber ebenfalls anticholinerge Nebenwirkungen (Mundtrockenheit, Sehstörungen). Nur in speziellen Fällen (z. B. Seefahrt) erhältlich.
Klinische Wirksamkeit
Dimenhydrinat ist der klinische Goldstandard unter den Antiemetika zur Prophylaxe und Therapie der Kinetose (Reise‑ und Seekrankheit). In placebo‑kontrollierten Studien reduziert es die Symptome deutlicher als viele neuere Wirkstoffe. Die Anwendung im Vergleich zu Cinnarizin ergibt eine gleich gute Wirksamkeit bei etwas höherer sedierender Potenz. Die orale Einnahme 30‑60 Minuten vor Reisebeginn verhindert bei über zwei Dritteln der Patienten das Auftreten von Übelkeit und Brechreiz auch bei starken Reizen (Schiffs‑ oder Achterbahnfahrt).
Bei postoperative Übelkeit und Erbrechen ist Dimenhydrinat wirksam, wird aber wegen des günstigeren Nebenwirkungsprofils zunehmend durch Setrone (Ondansetron) ersetzt. Für die Indikation Schwindel (Vertigo) gibt es positive Evidenz, insbesondere wenn es mit Cinnarizin kombiniert wird. Die Langzeitanwendung ist aufgrund von Toleranzentwicklung (Gewöhnung) und dem Risiko einer dauerhaften Sedierung nicht empfehlenswert. In Deutschland ist Dimenhydrinat ein seit Jahrzehnten etabliertes, sicheres und gut verträgliches OTC‑Arzneimittel, sofern die Dosierung speziell bei Kindern strikt eingehalten wird.
Wichtig: Dramamine (Dimenhydrinat) ist ein apothekenpflichtiges, aber rezeptfreies Medikament. Trotz seiner guten Verträglichkeit kann eine Überdosierung vor allem bei Kindern unter 3 Jahren lebensbedrohliche Krampfanfälle, Atemdepression und Herzrhythmusstörungen auslösen. Überschreiten Sie daher die empfohlene Tagesdosis von 5 mg Dimenhydrinat pro kg Körpergewicht niemals. Das Reaktionsvermögen ist auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch erheblich beeinträchtigt – Autofahren und Maschinenbedienung sind für die gesamte Behandlungsdauer verboten. Wegen des Risikos einer QT‑Verlängerung sollten Patienten mit bekannten Herzkrankheiten, niedrigen Kalium‑/Magnesium‑Werten (Hypokaliämie, Hypomagnesiämie) oder gleichzeitiger Einnahme bestimmter Antibiotika (Makrolide, Chinolone) ihren Arzt konsultieren. Nehmen Sie das Medikament nicht länger als einige Tage ein, ohne ärztlichen Rat. Sollten Übelkeit und Schwindel trotz Einnahme anhalten oder in Ruhe plötzlich auftreten, ist eine ärztliche Abklärung (z. B. wegen einer Innenohrerkrankung, Morbus Menière) erforderlich. Die Einnahme in den letzten Schwangerschaftswochen ist kontraindiziert. Dieses Informationsblatt ersetzt nicht die vollständige Fachinformation; verbindlich sind die Angaben des Arztes oder Apothekers sowie die Packungsbeilage.
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