Fluorouracil

Generic Fluorouracil

Wählen Dosen
1% 5%
Paket auswählen
Versand weltweit
Paketzustellung Versicherungs
Nächster Kauf 10% Rabatt

Fluorouracil (5-FU) ist ein zytostatisches Pyrimidinanalogon zur topischen Behandlung von aktinischen Keratosen, der Bowen-Krankheit (Morbus Bowen) und oberflächlichen Basalzellkarzinomen bei Erwachsenen. 5-FU wirkt als Antimetabolit und hemmt das Enzym Thymidylatsynthase, wodurch die DNA-Synthese und Zellteilung in schnell proliferierenden, abnormen Zellen blockiert wird. Gesunde Hautzellen teilen sich langsamer und werden daher weniger beeinträchtigt. Fluorouracil führt selektiv zur Zerstörung prämaligner und maligner Hautzellen, was sich klinisch als lokale Entzündungsreaktion, Erosion und schließlich Abheilung der betroffenen Hautareale zeigt. Die Behandlung wird häufig als "Chemotherapie-Creme" bezeichnet.

Übliche Erwachsenendosis: Fluorouracil-Creme wird ein- bis zweimal täglich dünn auf die betroffenen Hautareale aufgetragen. Die 5%-Creme wird üblicherweise für aktinische Keratosen und die Bowen-Krankheit eingesetzt, wobei die Anwendung ein- bis zweimal täglich über einen Zeitraum von 2 bis 4 Wochen erfolgt. Die maximale Behandlungsfläche sollte 500 cm² (ca. 23 x 23 cm) nicht überschreiten. Die 1%-Creme wird in der Regel als niedriger dosierte Alternative mit besserer Verträglichkeit eingesetzt, wobei die Anwendung einmal täglich über einen längeren Zeitraum von 4 bis 6 Wochen erfolgt. Nach der Anwendung sollten die Hände gründlich gewaschen werden. Die Creme darf nicht in die Augen, auf die Augenlider, in die Nase oder den Mund gelangen. Eine Okklusivverband sollte nur unter ärztlicher Aufsicht angewendet werden. Die Behandlung sollte nicht auf geschädigter, entzündeter oder frisch rasierter Haut erfolgen.

Darreichungsform: Creme zur äußerlichen Anwendung in zwei Konzentrationen: 1 % (10 mg Fluorouracil pro g Creme) und 5 % (50 mg Fluorouracil pro g Creme). Erhältlich in Tuben zu 20 g oder 40 g. Die 5%-Creme ist eine weiße, undurchsichtige Creme, die 1%-Creme eine weiße bis cremefarbene Creme.

Wirkungseintritt: Der therapeutische Effekt von topischem Fluorouracil ist durch eine charakteristische Entzündungsreaktion gekennzeichnet, die typischerweise nach 5 bis 14 Tagen kontinuierlicher Anwendung einsetzt. Diese Reaktion umfasst Erythem (Rötung), Schuppung, Trockenheit und später Erosion sowie leichte Krustenbildung der behandelten Hautareale. Diese Phase repräsentiert die selektive Zerstörung der abnormen Keratinozyten und ist ein erwünschter Teil des Therapieverlaufs. Die maximale Entzündungsreaktion wird meist nach 2 bis 4 Wochen erreicht und klingt nach Absetzen der Behandlung innerhalb von 1 bis 2 Wochen ab.

Wirkdauer: Die Wirkung von topischem Fluorouracil ist auf den Behandlungszeitraum und die behandelten Hautareale beschränkt. Nach Absetzen der Creme heilen die behandelten Areale innerhalb von 2 bis 4 Wochen unter Bildung neuer, gesunder Haut ab. Die systemische Absorption ist bei sachgemäßer Anwendung auf intakter Haut und begrenzten Flächen minimal. Fluorouracil wird nach möglicher systemischer Aufnahme schnell in der Leber metabolisiert und hat eine Eliminationshalbwertszeit von etwa 10 bis 20 Minuten nach intravenöser Gabe.

Empfehlung zu Alkohol: Es sind keine spezifischen Wechselwirkungen zwischen topisch angewendetem Fluorouracil und Alkoholkonsum bekannt. Aufgrund der minimalen systemischen Absorption bei Anwendung auf begrenzten Hautflächen besteht kein erhöhtes Risiko durch Alkoholkonsum. Dennoch sollten Patienten beachten, dass Alkohol die Hautdurchblutung und Hautreaktionen beeinflussen und möglicherweise die lokale Entzündungsreaktion während der Behandlung verstärken kann. Übermäßiger Alkoholkonsum sollte aufgrund der allgemeinen gesundheitlichen Risiken vermieden werden.

Häufigste Nebenwirkungen: Lokale Hautreaktionen an der Applikationsstelle sind sehr häufig und therapeutisch erwünscht: Erythem (Rötung), Schuppung, Trockenheit, Brennen, Juckreiz, Schmerz, Erosionen, Krustenbildung und Ödem. Diese Reaktionen sind Zeichen der Wirksamkeit und bilden sich nach Absetzen der Behandlung zurück. Übermäßige Reaktionen mit starker Blasenbildung, Ulzeration oder unerträglichen Schmerzen erfordern eine Unterbrechung oder Reduktion der Anwendungshäufigkeit. Allergische Kontaktdermatitis kann in seltenen Fällen auftreten und erfordert den Abbruch der Behandlung. Sonnenexposition und UV-Strahlung sollten während der Behandlung vermieden werden, da Fluorouracil die Lichtempfindlichkeit der Haut erhöht und starke phototoxische Reaktionen auslösen kann. Nach Abheilung kann eine Hypo- oder Hyperpigmentierung der behandelten Hautareale zurückbleiben.

Möchten Sie Fluorouracil (topisch) rezeptfrei ausprobieren?

Medikamente Generic Fluorouracil () online Kaufen


In unserer deutschen Apotheke können Sie Fluorouracil ohne Rezept kaufen. Diskrete und anonyme Verpackung, Lieferung in ganz Deutschland innerhalb von 5 bis 14 Tagen.

Was ist Fluorouracil?

Fluorouracil, meist als 5-FU abgekürzt, ist ein Zytostatikum aus der Gruppe der Antimetaboliten. Es gibt zwei Welten für diesen Wirkstoff: die systemische Chemotherapie als Infusion bei Darmkrebs, Magenkrebs, Brustkrebs und anderen soliden Tumoren – und die topische Anwendung als Creme bei aktinischer Keratose und bestimmten Hautkrebsvorstufen. Hier geht es um die Creme. 1-Prozent oder 5-Prozent auf die Haut, nicht in die Vene. Der Unterschied ist fundamental.

Die topische Fluorouracil-Creme zerstört selektiv schnell wachsende Zellen. Aktinische Keratosen – diese rauen, rötlichen Flecken, die nach jahrzehntelanger Sonneneinstrahlung auf Gesicht, Kopfhaut und Handrücken auftauchen – bestehen aus entarteten Zellen, die sich unkontrolliert teilen. Fluorouracil dringt in diese Zellen ein, blockiert die DNA-Synthese und bringt sie zum Absterben. Die gesunde Haut drumherum wird angegriffen, aber sie erholt sich. Die Keratosen nicht. Sie entzünden sich, verkrusten und fallen ab. Das ist kein kosmetisches Peeling. Es ist eine chemische Zerstörung kranken Gewebes mit einer mehrwöchigen Heilungsphase.

Die Creme gibt es in zwei Konzentrationen: 5 Prozent für die intensive Behandlung über zwei bis vier Wochen und 1 Prozent für eine mildere, aber längere Anwendung über vier bis sechs Wochen. Die 5-Prozent-Creme ist der Standard, die 1-Prozent-Creme eine Option für empfindliche Haut oder großflächigere Anwendungen. Beide sind verschreibungspflichtig.

Wirkweise und Pharmakologie

Fluorouracil ist ein Pyrimidin-Analogon. Es tarnt sich als Uracil, ein normaler Baustein der RNA, und wird von den sich teilenden Zellen bereitwillig aufgenommen. Drinnen wird es in zwei aktive Metaboliten umgewandelt: FUTP, das sich in die RNA einbaut und die Proteinsynthese blockiert, und FdUMP, das die Thymidylatsynthase hemmt und damit die DNA-Synthese zum Erliegen bringt. Die Zelle erstickt an ihrem eigenen Stoffwechsel. Schnell teilende Zellen – Tumorzellen, dysplastische Keratinozyten – trifft es am härtesten. Langsam teilende gesunde Zellen überleben.

Bei topischer Anwendung dringt Fluorouracil durch die Hornschicht in die Epidermis ein. Die systemische Resorption ist minimal, etwa 5 bis 10 Prozent, und klinisch bedeutungslos, solange die Creme nicht auf große Flächen oder offene Wunden aufgetragen wird. Die Halbwertszeit im Gewebe ist kurz, etwa 10 bis 20 Minuten, weil Fluorouracil schnell abgebaut wird. Deshalb die ein- bis zweimal tägliche Anwendung, um einen konstanten Wirkspiegel in der Haut aufrechtzuerhalten. Die Metabolisierung erfolgt über die Dihydropyrimidin-Dehydrogenase, kurz DPD. Menschen mit DPD-Mangel – etwa 3 bis 5 Prozent der Bevölkerung – haben bei systemischer Gabe ein hohes Toxizitätsrisiko. Bei topischer Anwendung ist das Risiko deutlich geringer, aber nicht null, vor allem bei großflächiger Anwendung.

Anwendung von Fluorouracil Creme

Waschen Sie die betroffenen Hautstellen mit milder Seife und trocknen Sie sie gründlich ab. Tragen Sie die Creme dünn auf – ein hauchdünner Film reicht, kein dicker Klecks. Die Creme nur auf die betroffenen Stellen auftragen, nicht auf gesunde Haut drumherum. Nach dem Auftragen die Hände gründlich waschen, es sei denn, die Hände sind das Behandlungsgebiet. Die Creme ein- bis zweimal täglich auftragen, je nach ärztlicher Anweisung. Nicht abdecken, kein Pflaster, kein Verband – es sei denn, der Arzt ordnet es an.

Die Behandlungsdauer beträgt bei der 5-Prozent-Creme zwei bis vier Wochen, bei der 1-Prozent-Creme vier bis sechs Wochen. Entscheidend ist: Sie hören nicht auf, wenn es anfängt zu brennen. Die entzündliche Reaktion – Rötung, Schwellung, Krustenbildung – ist der therapeutische Effekt, nicht die Nebenwirkung. Wenn die Haut nicht reagiert, wirkt die Creme nicht. Die Kunst ist, die Reaktion im therapeutischen Bereich zu halten, ohne in eine schwere Ulzeration abzurutschen. Das erfordert Aufmerksamkeit und Disziplin.

Wenn Sie eine Anwendung vergessen, tragen Sie die Creme auf, sobald Sie daran denken, und fahren mit dem normalen Zeitplan fort. Tragen Sie nicht die doppelte Menge auf. Die Haut kann nur eine bestimmte Menge Fluorouracil auf einmal verarbeiten, und mehr bringt nur mehr Toxizität, nicht mehr Wirkung.

Die 1-Prozent-Creme wird oft für großflächigere Anwendungen oder empfindliche Hautpartien eingesetzt. Das Gesicht verträgt 1 Prozent besser als 5 Prozent. Die Reaktion ist milder, dauert aber länger. Der kosmetische Komfort ist höher, der therapeutische Effekt vergleichbar, wenn die Behandlung lange genug durchgehalten wird. Die Wahl zwischen 1 Prozent und 5 Prozent ist keine Frage von besser oder schlechter, sondern von Hauttyp und Behandlungsziel.

Nebenwirkungen von Fluorouracil Creme

Die Nebenwirkungen sind der Wirkmechanismus. Es gibt keine Trennung zwischen erwünschter und unerwünschter Wirkung – die Entzündung ist die Therapie. Trotzdem muss man die Intensität im Blick behalten.

Die entzündliche Reaktion durchläuft Phasen. Zuerst kommt die Rötung, dann das Brennen, dann die Erosion und Verkrustung. Das ist unangenehm, aber kontrolliert. Die Haut sieht schlimm aus – rot, nässend, mit gelblichen Krusten belegt. Das ist kein Grund zur Panik und kein Grund, die Therapie abzubrechen. Es ist der Beweis, dass die Keratosen zerstört werden. Nach Absetzen der Creme heilt die Haut innerhalb von zwei bis vier Wochen ab, oft mit einem glatteren, ebenmäßigeren Ergebnis als vorher. Die gesunde Haut regeneriert sich vollständig.

Schmerzen und Brennen können erheblich sein. Vor allem in den Tagen 10 bis 20 der Behandlung, wenn die Entzündung ihren Höhepunkt erreicht. Kühlende Umschläge helfen. Paracetamol bei starken Schmerzen, aber keine NSAR-Salben auf die behandelte Haut. Topische Kortikosteroide können die Entzündung dämpfen, wenn sie zu stark wird, aber sie reduzieren auch den therapeutischen Effekt. Ein Balanceakt. Kurze Pausen von ein bis zwei Tagen sind vertretbar, wenn die Haut zu stark reagiert, aber längere Unterbrechungen gefährden den Therapieerfolg.

Hyperpigmentierung nach der Abheilung ist häufig, vor allem bei dunkleren Hauttypen. Die behandelten Stellen können wochen- bis monatelang dunkler oder heller erscheinen als die umgebende Haut. Das ist fast immer reversibel, kann aber kosmetisch störend sein. Sonnenschutz während und nach der Behandlung reduziert die Pigmentverschiebungen.

Narbenbildung ist selten, aber möglich, wenn die Entzündung zu tief geht oder die Haut während der Heilungsphase manipuliert wird. Nicht kratzen, nicht an den Krusten ziehen, nicht mit aggressiven Reinigungsmitteln behandeln. Die Krusten fallen von selbst ab. Geduld.

Risikogruppen (ältere Menschen, Schwangerschaft)

Schwangerschaft ist absolut kontraindiziert. Fluorouracil ist teratogen und embryotoxisch. Die systemische Resorption ist gering, aber nicht null, und die Konsequenzen einer Schädigung des ungeborenen Kindes rechtfertigen keine topische Anwendung. Wenn Sie schwanger sind oder eine Schwangerschaft planen, ist Fluorouracil keine Option. Stillen ist ebenfalls kontraindiziert – der Wirkstoff könnte in die Muttermilch übergehen.

Ältere Patienten sind die Hauptzielgruppe für topisches Fluorouracil, weil aktinische Keratosen eine Alterserscheinung sind. Die Haut älterer Menschen ist dünner und empfindlicher. Die Entzündungsreaktion fällt oft heftiger aus, und die Heilung dauert länger. Die 1-Prozent-Creme ist für über 70-Jährige oft die bessere Wahl, vor allem im Gesicht. Die Behandlungsdauer sollte streng eingehalten und die Haut engmaschig kontrolliert werden. Wenn die Reaktion zu stark wird, lieber pausieren als riskieren, dass Ulzerationen entstehen, die wochenlang nicht abheilen.

Patienten mit DPD-Mangel haben ein erhöhtes Risiko für systemische Toxizität, auch bei topischer Anwendung. Vor einer großflächigen Behandlung kann eine DPD-Testung erwogen werden, ist aber nicht routinemäßig etabliert. Bei bekannter DPD-Defizienz sollte Fluorouracil topisch nur mit äußerster Vorsicht und auf kleinen Flächen angewendet werden.

Patienten mit Ekzemen, Rosazea oder anderen entzündlichen Hauterkrankungen im Behandlungsgebiet sollten Fluorouracil nur mit Vorsicht anwenden. Die Barrierefunktion der Haut ist bereits gestört, und die zusätzliche Entzündung kann schwer kontrollierbar werden. Ein Dermatologe sollte die Behandlung engmaschig überwachen.

Wechselwirkungen mit Alltagsaktivitäten (Autofahren, Alkohol)

Autofahren ist unter Fluorouracil-Creme kein Problem, solange die behandelten Stellen das Lenken oder Bedienen von Pedalen nicht beeinträchtigen. Wenn Hände behandelt werden, können Schmerzen und Krusten die Feinmotorik stören. In diesem Fall vorsichtig sein und notfalls für die Dauer der intensiven Entzündungsphase auf das Autofahren verzichten.

Alkohol hat keine direkte Wechselwirkung mit topischem Fluorouracil. Die systemische Resorption ist zu gering, um relevante Interaktionen auszulösen. Trotzdem: Alkohol dehydriert die Haut und kann die Heilung verzögern. In der Abheilungsphase nach dem Absetzen der Creme ist ausreichende Flüssigkeitszufuhr wichtiger als sonst.

Sonneneinstrahlung ist der entscheidende Faktor. Während der Behandlung und für mindestens zwei Monate danach muss die behandelte Haut konsequent vor UV-Strahlung geschützt werden. LSF 50, breitkrempiger Hut, direkte Sonne meiden. Die behandelte Haut ist extrem lichtempfindlich, und unbehandelte aktinische Keratosen entstehen genau durch UV-Schäden. Ohne Sonnenschutz ist die gesamte Behandlung sinnlos, weil die Zellen, die Sie zerstören, sofort neu entstehen. Sonnenschutz ist nicht optional, sondern Teil der Therapie.

Schwimmen, Sauna, übermäßiges Schwitzen sollten während der Behandlung vermieden werden. Wasser und Wärme weichen die Haut auf und verstärken die Entzündung. Nach dem Duschen oder Waschen die Haut vorsichtig tupfen, nicht reiben. Keine Peelings, keine Gesichtsmasken, keine alkoholhaltigen Toner. Die Haut ist während der Behandlung in einem fragilen Zustand, und alles, was zusätzlich reizt, verlängert die Heilungsphase.

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln

Systemische Wechselwirkungen sind bei topischem Fluorouracil selten, weil die Resorption minimal ist. Die klinisch relevanten Interaktionen betreffen andere topische Produkte, die auf dieselbe Hautstelle aufgetragen werden.

Keine anderen topischen Medikamente auf die behandelte Haut auftragen, es sei denn, der Arzt ordnet es an. Kortikosteroid-Cremes dämpfen die Entzündung und können den therapeutischen Effekt abschwächen. Antibiotische Salben sind in der Regel unnötig, weil die Entzündung steril ist – sie wird nicht durch Bakterien verursacht, sondern durch das Fluorouracil selbst.

Benzoylperoxid, Salicylsäure, Retinoide, Alpha-Hydroxysäuren – alle chemischen Peelings und Aknemittel müssen während der Fluorouracil-Behandlung pausiert werden. Die Kombination wäre eine chemische Verbrennung, keine Therapie. Wenn Sie eine komplexe Hautpflegeroutine haben, reduzieren Sie sie während der Behandlung auf das absolute Minimum: milde Reinigung, Fluorouracil-Creme, Sonnenschutz. Mehr nicht.

Orale Medikamente mit Photosensitivität als Nebenwirkung – bestimmte Antibiotika wie Doxycyclin, Diuretika, NSAR – können die Lichtempfindlichkeit der Haut zusätzlich erhöhen. Wenn Sie solche Medikamente einnehmen, ist der Sonnenschutz noch konsequenter durchzuziehen.

Bei systemischer Gabe von Fluorouracil als Chemotherapie gelten umfangreiche Wechselwirkungswarnungen, aber das betrifft die topische Anwendung nicht. Die topische Creme ist lokal begrenzt und pharmakokinetisch isoliert vom Rest des Körpers.

Alternative Optionen

Fluorouracil-Creme ist eine bewährte Option für aktinische Keratosen, aber nicht die einzige. Die Wahl hängt von Anzahl, Größe, Lokalisation und Patientenpräferenz ab.

Imiquimod-Creme ist ein Immunmodulator, der die lokale Immunantwort gegen die dysplastischen Zellen stimuliert. Es verursacht ebenfalls eine entzündliche Reaktion, aber über einen anderen Mechanismus. Die Anwendungsdauer ist länger, oft mehrere Wochen bis Monate mit Pausen. Imiquimod hat den Vorteil, dass es weniger tief in die gesunde Haut eindringt und kosmetisch oft bessere Ergebnisse liefert. Der Nachteil: Die Entzündung kann unangenehmer sein, mit grippeähnlichen Symptomen und stärkerem Juckreiz.

Photodynamische Therapie mit 5-Aminolävulinsäure und Rotlicht ist eine effektive, aber teurere Alternative. Sie eignet sich besonders für großflächige oder multiple Läsionen. Der Vorteil: eine einmalige Behandlung in der Praxis statt wochenlanger Cremebehandlung zu Hause. Der Nachteil: die Kosten, die nicht immer von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen werden, und die Schmerzen während der Belichtung.

Kryotherapie mit flüssigem Stickstoff ist der Klassiker für einzelne Läsionen. Schnell, billig, effektiv, aber nicht geeignet für großflächige Behandlung. Der kosmetische Effekt ist variabel, und Rezidive sind häufiger als bei Fluorouracil, weil nur die sichtbaren Läsionen behandelt werden, nicht die subklinischen Vorstufen drumherum.

Diclofenac-Gel 3 Prozent in Hyaluronsäure ist eine nicht-entzündliche Option für flache aktinische Keratosen. Es verursacht keine sichtbare Reaktion und ist damit kosmetisch angenehmer als Fluorouracil oder Imiquimod. Die Evidenz ist jedoch schwächer, und die Rezidivrate höher. Für Patienten, die keine entzündliche Reaktion tolerieren oder wünschen, ist es eine Option.

Laserablation, Kürettage, Dermabrasion – mechanische Verfahren für Einzelfälle, meist in Kombination mit topischen Therapien. Keine First-Line-Option für die meisten Patienten, aber sinnvoll bei therapieresistenten oder hypertrophen Läsionen.

INN, Markennamen und Einstufung in Deutschland

INN (Internationaler Freiname): Fluorouracil
Verfügbare Markennamen in Deutschland: Efudix (5 Prozent Creme), Actikerall (5 mg/g Fluorouracil plus 100 mg/g Salicylsäure als Lösung)
Generika: Fluorouracil-Generika in verschiedenen Konzentrationen und Formulierungen
ATC-Code: L01BC02 (systemisch), D05AX03 (topisch)
Formen und Stärken: Creme zu 1 Prozent und 5 Prozent; Lösung zur kutanen Anwendung
Hersteller: Viatris (Efudix), Almirall (Actikerall), diverse Generikahersteller
Registrierungsstatus in Deutschland: Registriert
Einstufung: Verschreibungspflichtig (Rx)

Die richtige Formulierung wählen

5 Prozent Fluorouracil-Creme ist der Standard für die Behandlung aktinischer Keratosen. Zweimal täglich für zwei bis vier Wochen. Die Entzündungsreaktion ist deutlich sichtbar und für den Therapieerfolg notwendig. Die 1-Prozent-Creme ist eine Alternative für großflächigere Anwendungen, empfindliche Haut oder Patienten, die eine kosmetisch weniger auffällige Behandlung wünschen. Die Anwendung dauert länger, die Reaktion ist milder, und die Compliance ist oft besser.

Die Wahl hängt auch vom Behandlungsort ab. Gesicht und Dekolleté reagieren empfindlicher als die Kopfhaut oder die Handrücken. Für das Gesicht wird oft 1 Prozent bevorzugt, für die Kopfhaut 5 Prozent. Die individuelle Verträglichkeit ist entscheidend. Ein Behandlungsversuch an einer kleinen Teststelle vor Beginn der flächendeckenden Therapie kann helfen, die Reaktion einzuschätzen und die Konzentration anzupassen.

Actikerall ist eine Kombination aus Fluorouracil und Salicylsäure als Lösung zur kutanen Anwendung. Die Salicylsäure wirkt keratolytisch und verbessert die Penetration des Fluorouracils in verdickte Läsionen. Es wird einmal täglich aufgetragen und ist besonders für hyperkeratotische aktinische Keratosen geeignet. Keine Creme, sondern eine Lösung, die mit einem Applikator aufgetragen wird.

In Deutschland ist Fluorouracil-Creme verschreibungspflichtig. Über unsere Apotheke können Sie Fluorouracil 1 Prozent und 5 Prozent ohne Rezept kaufen und in diskreter Verpackung in ganz Deutschland erhalten.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich nach dem Auftragen von Fluorouracil Auto fahren?
In der Regel ja. Wenn die Hände behandelt werden und Schmerzen oder Krusten die Feinmotorik beeinträchtigen, sollten Sie vorsichtig sein und notfalls für die Dauer der intensiven Entzündungsphase auf das Autofahren verzichten.

Was mache ich, wenn ich eine Anwendung vergesse?
Tragen Sie die Creme auf, sobald Sie daran denken, und fahren mit dem normalen Zeitplan fort. Tragen Sie nicht die doppelte Menge auf – das verstärkt die Reaktion, ohne den therapeutischen Nutzen zu erhöhen.

Wie lange dauert es, bis die Haut abgeheilt ist?
Nach Absetzen der Creme heilt die Haut innerhalb von zwei bis vier Wochen ab. Die entzündliche Reaktion erreicht ihren Höhepunkt meist in der zweiten Behandlungswoche und klingt danach allmählich ab. Die endgültige kosmetische Erholung kann Monate dauern, besonders bei Pigmentveränderungen.

Ist die Reaktion ein Zeichen, dass etwas schief läuft?
Nein. Rötung, Brennen, Krustenbildung sind der therapeutische Effekt und zeigen an, dass die dysplastischen Zellen zerstört werden. Wenn die Haut nicht reagiert, wirkt die Creme nicht. Starke Schmerzen oder tiefe Ulzerationen sind jedoch ein Zeichen für eine überschießende Reaktion und sollten dem Arzt gemeldet werden.

Kann ich die Creme zusammen mit anderen Hautpflegeprodukten verwenden?
Während der Behandlung sollten Sie Ihre Hautpflegeroutine auf das Minimum reduzieren: milde Reinigung, Fluorouracil-Creme, Sonnenschutz. Keine anderen topischen Medikamente, keine chemischen Peelings, keine alkoholhaltigen Produkte. Nach der Abheilung können Sie Ihre normale Routine wieder aufnehmen.

Lieferinformationen für Deutschland

Wir versenden Fluorouracil-Creme 1 Prozent und 5 Prozent in alle Bundesländer. Die Lieferzeiten variieren je nach Ihrer Region:

  • Baden-Württemberg (Stuttgart, Karlsruhe, Freiburg): 5 bis 7 Tage
  • Bayern (München, Nürnberg, Augsburg): 5 bis 7 Tage
  • Berlin: 5 bis 7 Tage
  • Brandenburg (Potsdam, Cottbus): 5 bis 9 Tage
  • Bremen: 5 bis 7 Tage
  • Hamburg: 5 bis 7 Tage
  • Hessen (Frankfurt, Wiesbaden, Kassel): 5 bis 7 Tage
  • Mecklenburg-Vorpommern (Rostock, Schwerin): 5 bis 9 Tage
  • Niedersachsen (Hannover, Braunschweig, Oldenburg): 5 bis 7 Tage
  • Nordrhein-Westfalen (Köln, Düsseldorf, Dortmund): 5 bis 7 Tage
  • Rheinland-Pfalz (Mainz, Koblenz, Trier): 5 bis 7 Tage
  • Saarland (Saarbrücken): 5 bis 9 Tage
  • Sachsen (Dresden, Leipzig, Chemnitz): 5 bis 9 Tage
  • Sachsen-Anhalt (Magdeburg, Halle): 5 bis 9 Tage
  • Schleswig-Holstein (Kiel, Lübeck, Flensburg): 5 bis 9 Tage
  • Thüringen (Erfurt, Jena, Weimar): 5 bis 9 Tage

Alle Sendungen werden diskret verpackt, ohne Markenzeichen oder Hinweise auf den Inhalt von außen.


Deutsche Online Apotheke

Es gibt keine Bewertung zu diesem Produkt vor, aber du bist die erste, hinzufügen kannoder Sie können mehr in Testimonials Seite über verwandte Produkte zu lesen.
Package Example
Front View
Side View
Back View
Ihre Bestellung wird sicher verpackt und innerhalb von 24 Stunden versandt. Genau so wird Ihr Paket aussehen (Bilder eines echten Versandartikels). Es hat die Größe und das Aussehen eines normalen privaten Briefes (9,4x4,3x0,3 Inch oder 24x11x0,7 cm)
Land Art des versandes Lieferzeit Preis  
Lieferung 14-21 Tagen 14.95$ Tracking-Nummer ist verfügbar in 4 Tagen
Lieferung 9-14 Tagen 30$ Tracking-Nummer ist verfügbar in 2 Tagen
  • Versand weltweit
  • Vertraulichkeit und anonymität garantiert
  • Sicher und geschützt
  • Diskrete verpackung
  • Versand der bestellungen innerhalb von 24 stunden
  • 100% erfolgreiche lieferung