Levofloxacin

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Levofloxacin ist ein Breitspektrum‑Fluorchinolon‑Antibiotikum zur Behandlung schwerer bakterieller Infektionen. Es wird einmal täglich in Tablettenform eingenommen. Die Anwendung erfordert Vorsicht aufgrund von Risiken wie Sehnenruptur, Nervenschäden und QT‑Verlängerung. Wechselwirkungen mit Antazida, Warfarin und Kortikosteroiden sollten überwacht werden. Zu den Nebenwirkungen können Magen‑Darm‑Beschwerden und Schwindel gehören.

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Levofloxacin ist ein Antibiotikum aus der Gruppe der Fluorchinolone zur Behandlung von bakteriellen Infektionen, wie z. B. Atemwegsinfektionen (Pneumonie, akute Bronchitis), Nasennebenhöhlenentzündungen, Nieren‑ und Harnwegsinfektionen, Haut‑ und Weichteilinfektionen sowie Prostatitis. Es wirkt, indem es die bakteriellen Enzyme DNA‑Gyrase und Topoisomerase IV hemmt, die für die Vervielfältigung und Reparatur der bakteriellen DNA essenziell sind. Dadurch werden die Bakterien am Wachstum gehindert und abgetötet.

Die übliche Dosis von Levofloxacin beträgt: Je nach Art und Schwere der Infektion werden 250 mg, 500 mg oder 750 mg einmal täglich oral eingenommen. Die Behandlungsdauer liegt meist zwischen 5 und 14 Tagen. Bei schweren Infektionen kann die Dosis auf 500 mg alle 12 Stunden (d.h. 1000 mg pro Tag) erhöht werden. Bei eingeschränkter Nierenfunktion (Kreatinin‑Clearance unter 50 ml/min) ist eine Dosisreduktion erforderlich.
Darreichungsform: Filmtabletten mit 250 mg, 500 mg oder 750 mg Levofloxacin (als Hemihydrat).
Wirkungseintritt: Nach oraler Gabe wird Levofloxacin rasch resorbiert; maximale Plasmaspiegel werden nach etwa 1‑2 Stunden erreicht.
Wirkdauer: Die Plasmahalbwertszeit beträgt ca. 6‑8 Stunden. Aufgrund der langen Halbwertszeit ist eine einmal tägliche Gabe ausreichend.
Alkoholempfehlung: Alkohol sollte während der Behandlung mit Levofloxacin wegen möglicher Verstärkung von Nebenwirkungen (Schwindel, Benommenheit, Leberschädigung) vermieden werden.
Häufigste Nebenwirkungen: Übelkeit, Durchfall, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Schwindel.

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Allgemeine Informationen über Levofloxacin

  • INN (Internationale Nicht-Eigentumsbezeichnung): Levofloxacin
  • In Deutschland verfügbare Markennamen: Tavanic (Original), Levofloxacin-ratiopharm, Levofloxacin STADA, Levofloxacin Heumann, Levofloxacin AL, sowie zahlreiche weitere Generika.
  • ATC-Code: J01MA12
  • Darreichungsformen und Dosierungen: Filmtabletten (250 mg, 500 mg, 750 mg); Infusionslösung (500 mg/100 ml); Augentropfen (5 mg/ml).
  • Hersteller in Deutschland (Auswahl): Sanofi-Aventis Deutschland GmbH (Tavanic), ratiopharm GmbH, STADAPHARM GmbH, Heumann Pharma GmbH & Co. KG, ALIUD Pharma GmbH, Hexal AG.
  • Registrierungsstatus in Deutschland: Zugelassen
  • OTC / Rx‑Klassifikation: Verschreibungspflichtig (Rezeptpflichtig, Rx)

Wirkmechanismus und Pharmakologie

Levofloxacin ist das linksdrehende Isomer des Racemats Ofloxacin und gehört zur Gruppe der Fluorchinolone. Es hemmt die bakteriellen Enzyme DNA‑Gyrase (Topoisomerase II) und Topoisomerase IV, die für die DNA‑Replikation, Transkription und Reparatur unerlässlich sind. Die Hemmung führt zu DNA‑Schäden und letztlich zum Zelltod. Levofloxacin wirkt bakterizid und hat ein breites Wirkspektrum gegen Gram‑positive (z. B. Streptococcus pneumoniae, Staphylococcus aureus) und Gram‑negative (z. B. Escherichia coli, Klebsiella pneumoniae, Pseudomonas aeruginosa) sowie einige atypische Erreger (Chlamydien, Mykoplasmen, Legionellen). Nach oraler Gabe beträgt die Bioverfügbarkeit ca. 99 %, die Plasmaproteinbindung ist gering (24‑38 %). Die Ausscheidung erfolgt überwiegend (ca. 87 %) unverändert über die Nieren; daher ist bei Niereninsuffizienz eine Dosisreduktion notwendig.

Anwendungsgebiete

  • Akute bakterielle Sinusitis (bei Versagen anderer Antibiotika).
  • Akute Exazerbation der chronischen Bronchitis (wenn andere Antibiotika nicht geeignet sind).
  • Gemeinschaftserworbene Pneumonie (inklusive atypische Erreger).
  • Komplizierte und unkomplizierte Harnwegsinfektionen (einschließlich Pyelonephritis).
  • Chronische bakterielle Prostatitis.
  • Haut‑ und Weichteilinfektionen (z. B. infizierte Ulzera, Abszesse).
  • Anthraxprophylaxe und ‑therapie (postexpositionell).

Wichtige Warnungen und Einschränkungen

Risikogruppen

  • Fluorchinolon‑assoziierte Sehnenentzündungen (Tendinitis) und Sehnenrupturen: Besonders gefährdet sind Patienten über 60 Jahre, Patienten mit Niereninsuffizienz, nach Organtransplantationen oder unter gleichzeitiger Kortikosteroidtherapie. Bei ersten Anzeichen von Schmerzen oder Entzündungen an Sehnen (insbesondere Achillessehne) ist die Behandlung sofort zu beenden.
  • Periphere Neuropathie: Kann innerhalb weniger Stunden bis einige Tage nach Einnahme auftreten; Symptome sind Schmerzen, Brennen, Taubheitsgefühl, Schwäche. Bei Auftreten ist ein sofortiger Therapieabbruch erforderlich (bleibende Schäden möglich).
  • Kinder und Jugendliche (unter 18 Jahren): Die Anwendung ist aufgrund von Knorpelschäden in tierexperimentellen Studien kontraindiziert (Ausnahme: Anthrax, bestimmte komplizierte Infektionen unter strenger ärztlicher Kontrolle).
  • Schwangerschaft und Stillzeit: Kontraindiziert, da Risiko einer Schädigung des fetalen Knorpels und Gelenks. Levofloxacin geht in die Muttermilch über; Stillen ist während der Therapie zu unterbrechen.
  • Zentralnervensystem (Epilepsie, erniedrigte Krampfschwelle): Levofloxacin kann Krampfanfälle auslösen oder Senkung der Krampfschwelle bewirken. Kontraindiziert bei Patienten mit Epilepsie oder Zustand nach Krampfanfällen.
  • Myasthenia gravis: Levofloxacin kann die Symptome verschlechtern und zu lebensbedrohlicher Atemschwäche führen – kontraindiziert.
  • QT‑Verlängerung (angeboren, erworben, Elektrolytstörungen): Risiko für Torsade de pointes – EKG‑Kontrolle vor und ggf. während der Behandlung.
  • Leberfunktionsstörungen: Vereinzelt wurden fulminante Hepatitis und Leberversagen berichtet; bei Anzeichen (Gelbsucht, dunkler Urin, Juckreiz) sofort absetzen.
  • Diabetes mellitus: Levofloxacin kann schwere Hypoglykämien (Blutzucker unter 70 mg/dl) auslösen, insbesondere bei älteren Patienten oder unter oralen Antidiabetika / Insulin.

Fahrtauglichkeit und Alkohol

Levofloxacin kann Schwindel, Benommenheit, Sehstörungen und zentralnervöse Effekte (z. B. verlangsamte Reaktionen) verursachen. Das Führen von Fahrzeugen und das Bedienen von Maschinen ist während der Behandlung und bis zum Abklingen der Beschwerden zu unterlassen. Alkohol verstärkt diese Effekte und erhöht das Risiko von Leberschäden; daher ist auf Alkohol vollständig zu verzichten.

Dosierungsanleitung

  • Erwachsene mit normaler Nierenfunktion (Kreatinin‑Clearance größer als 50 ml/min):
    • Akute Sinusitis: 500 mg einmal täglich über 10‑14 Tage.
    • Akute Bronchitis (Exazerbation): 250‑500 mg einmal täglich über 7‑10 Tage.
    • Pneumonie: 500 mg einmal täglich über 7‑14 Tage (auch 750 mg einmal täglich möglich).
    • Unkomplizierte Harnwegsinfektion: 250 mg einmal täglich über 3 Tage.
    • Komplizierte HWI / Pyelonephritis: 500 mg einmal täglich über 7‑10 Tage.
    • Chronische Prostatitis: 500 mg einmal täglich über 28 Tage.
    • Haut‑/Weichteilinfektionen: 500 mg einmal oder zweimal täglich über 7‑14 Tage.
    • Anthrax: 500 mg einmal täglich über 60 Tage.
  • Niereninsuffizienz (Kreatinin‑Clearance 20‑50 ml/min): Standarddosis um 50 % reduzieren (z. B. 250 mg statt 500 mg) oder Dosisintervall verdoppeln (alle 48 Stunden). Bei Clearance unter 20 ml/min: 250 mg alle 48 Stunden.
  • Art der Anwendung: Die Filmtabletten werden unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit (ein Glas Wasser) eingenommen, unabhängig von den Mahlzeiten. Sie sollten jedoch nicht gleichzeitig mit Milchprodukten, calciumhaltigen Getränken (z. B. angereicherten Säften) oder Multimineralstoffen eingenommen werden (Resorptionsminderung). Abstand von mindestens 2 Stunden einhalten.

Nebenwirkungen und Kontraindikationen

Häufige Nebenwirkungen (1‑10 %)

  • Übelkeit, Durchfall, Erbrechen, Bauchschmerzen.
  • Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Schwindel.
  • Anstieg der Leberenzyme (ALT, AST).
  • Venenerkrankungen (Phlebitis) bei intravenöser Gabe.

Gelegentliche Nebenwirkungen (0,1‑1 %)

  • Schlafstörungen, Angstzustände, Verwirrtheit, Depression, Nervosität.
  • Sehnenentzündung (besonders Achillessehne), Muskelschwäche, Gelenkschmerzen.
  • Hautreaktionen (Exanthem, Urtikaria).
  • Candida‑Infektion (Soor).

Seltene, schwerwiegende Nebenwirkungen (weniger als 0,1 %)

  • Sehnenruptur (Achillessehne, Rotatorenmanschette).
  • Periphere Neuropathie (irreversibel).
  • QT‑Verlängerung mit Torsade de pointes.
  • Tendinitis, Rhabdomyolyse (Muskeluntergang).
  • Krampfanfälle, Psychosen, Halluzinationen, Suizidgedanken (postmarketing).
  • Schwere Leberfunktionsstörung (Hepatitis, cholestatischer Ikterus, Leberversagen).
  • Schwere bullöse Hautreaktionen (Stevens‑Johnson‑Syndrom, Lyell‑Syndrom).
  • Anaphylaktische Reaktionen, Angioödem.
  • Clostridioides‑difficile‑assoziierte Diarrhöe (pseudomembranöse Kolitis).

Absolute Kontraindikationen

  • Überempfindlichkeit gegen Levofloxacin, andere Fluorchinolone oder einen der sonstigen Bestandteile.
  • Epilepsie.
  • Myasthenia gravis.
  • Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren (außer Anthrax).
  • Schwangerschaft, Stillzeit.
  • Bekannte Sehnenschädigung durch vorherige Gabe von Fluorchinolonen.
  • Niereninsuffizienz mit Kreatinin‑Clearance unter 20 ml/min.

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln

  • Kortikosteroide (Glukokortikoide): Erhöhtes Risiko für Sehnenschäden und Sehnenrupturen – wenn möglich vermeiden.
  • Antidiabetika (Sulfonylharnstoffe, Insulin): Levofloxacin kann schwere Hypoglykämien auslösen – engmaschige Blutzuckerkontrolle notwendig.
  • Warfarin (Phenprocoumon): Verstärkung der gerinnungshemmenden Wirkung – INR engmaschig kontrollieren.
  • NSAR (Ibuprofen, Diclofenac, Naproxen): Erhöhtes Risiko für Krampfanfälle (niedrigerung der Krampfschwelle).
  • Theophyllin: Levofloxacin kann den Theophyllinspiegel erhöhen – Spiegelkontrolle empfohlen.
  • Antazida, Sucralfat, Mineralstoffe (Magnesium, Aluminium, Kalzium, Eisen, Zink): Verringern die Resorption von Levofloxacin um bis zu 90 %. Diese Substanzen müssen mindestens 2 Stunden vor oder 4 Stunden nach Levofloxacin eingenommen werden.
  • Milch und Milchprodukte, calciumangereicherte Getränke: Ebenfalls Resorptionsstörung – Abstand von 2 Stunden.
  • QT‑verlängernde Arzneimittel (Antiarrhythmika Klasse IA/III, Antipsychotika (Haloperidol, Pimozid), trizyklische Antidepressiva, Makrolide, Fluorchinolone (additiv)): Deutlich erhöhtes Risiko für Torsade de pointes – kontraindiziert.
  • Probenecid: Hemmt die renale Ausscheidung von Levofloxacin – erhöhte Spiegel.

Praktische Hinweise

  • Einnahme: Tabletten mit einem Glas Wasser 1‑2 Stunden vor oder 4 Stunden nach einer Mahlzeit einnehmen. Bei Magenbeschwerden kann die Einnahme zusammen mit einer leichten Mahlzeit erfolgen, jedoch nicht mit Milchprodukten. Viel Flüssigkeit (1,5‑2 Liter pro Tag) während der Therapie trinken.
  • Vergessene Dosis: Sollte sobald wie möglich nachgeholt werden, es sei denn, die nächste Dosis ist in weniger als 8 Stunden fällig. Dann die vergessene Dosis auslassen – keine doppelte Menge einnehmen.
  • Sonnenschutz: Fluorchinolone können eine Photosensibilisierung verursachen. Intensive UV‑Strahlung (Sonne, Solarium) während und bis zu 48 Stunden nach Therapie meiden.
  • Sehnen‑/Muskelschmerzen: Bei ersten Anzeichen (Schmerzen, Schwellung, Entzündung) einer Sehne (besonders Achillessehne, Schulter, Hand) sofort absetzen und ruhigstellen.
  • Nerven‑ und ZNS‑Symptome: Bei Taubheitsgefühl, Kribbeln, starken Schmerzen, Verwirrtheit, Halluzinationen, Schlafstörungen oder Krampfanfällen sofort absetzen und Arzt kontaktieren.
  • Durchfall während oder nach der Behandlung: Starker, blutiger oder wässriger Durchfall könnte auf eine pseudomembranöse Kolitis hinweisen – sofort Arzt aufsuchen. Keine durchfallhemmenden Mittel ohne Rücksprache einnehmen.
  • Lagerung: Bei Raumtemperatur (15‑25 °C) in der Originalverpackung, trocken und vor Licht geschützt, außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.

Alternative Medikamente (bei Unverträglichkeit oder Kontraindikation)

  • β‑Lactam‑Antibiotika (Amoxicillin, Cefuroxim, Ceftriaxon): Bei respiratorischen und Harnwegsinfektionen als Alternative, jedoch nicht gegen atypische Erreger wirksam (außer Makrolide).
  • Makrolide (Azithromycin, Clarithromycin, Erythromycin): Gut bei Pneumonie, Sinusitis, Bronchitis, aber resistenzabhängig.
  • Tetracycline (Doxycyclin): Bei atypischen Pneumonien, Borreliose, aber nicht bei komplizierten HWI.
  • Trimethoprim/Sulfamethoxazol (Cotrimoxazol): Bei Harnwegsinfektionen, Prostatitis, jedoch höheres Risiko für Nieren‑ und Hautreaktionen.
  • Nitrofurantoin: Nur für akute unkomplizierte Zystitis, nicht bei Pyelonephritis oder systemischen Infektionen.
  • Fosfomycin‑Trometamol: Einmalige Gabe bei unkomplizierter Zystitis.
  • Pivmecillinam: Für Harnwegsinfektionen, in Deutschland nicht im Handel.

Klinische Wirksamkeit

Levofloxacin ist ein hochwirksames Fluorchinolon mit hervorragender Bioverfügbarkeit (fast 100 %). In randomisierten kontrollierten Studien war es bei der Behandlung von ambulant erworbener Pneumonie der Standardtherapie mit β‑Lactam‑Antibiotika + Makrolid nicht unterlegen oder sogar überlegen. Die einmal tägliche Gabe verbessert die Compliance. Bei Prostatitis wird Levofloxacin aufgrund der guten Gewebegängigkeit in das Prostatagewebe als Reservemittel empfohlen.

Allerdings hat die zunehmende Resistenz von E. coli (in manchen Regionen über 20 %) die empirische Anwendung bei Harnwegsinfektionen eingeschränkt. Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) hat nach einer Überprüfung der schwerwiegenden, dauerhaften Nebenwirkungen (periphere Neuropathie, Sehnenschäden, QT‑Verlängerung, ZNS‑Effekte) die Anwendung von Fluorchinolonen für nicht‑schwere Infektionen oder solche, für die andere Antibiotika verfügbar sind, eingeschränkt. Levofloxacin sollte daher nur nach sorgfältiger Nutzen‑Risiko‑Abwägung und wenn keine gleichwertigen Therapiealternativen bestehen, eingesetzt werden.

Wichtig: Levofloxacin ist ein verschreibungspflichtiges Antibiotikum mit potenziell schweren, irreversiblen Nebenwirkungen (Sehnenrupturen, periphere Neuropathie, ZNS‑Schäden). Die Anwendung bei leichten Infektionen, die auch mit anderen Antibiotika behandelbar wären, ist kontraindiziert. Bei ersten Anzeichen von Sehnen‑, Muskel‑, Gelenkschmerzen, Taubheitsgefühl, Brennen, Verwirrtheit oder Sehstörungen ist das Medikament sofort abzusetzen und ein Arzt aufzusuchen. Die Selbstmedikation ist lebensgefährlich. Levofloxacin darf nicht zusammen mit Kortikosteroiden, NSAR oder anderen QT‑verlängernden Arzneimitteln angewendet werden, ohne strenge ärztliche Überwachung. Wegen des Risikos von Krampfanfällen ist es bei Patienten mit Epilepsie, ZNS‑Erkrankungen oder Alkoholentzug kontraindiziert. Während der Therapie ist Alkohol strikt zu vermeiden. Die vollständige Fachinformation und die Packungsbeilage sind zu beachten; verbindlich sind die Anweisungen des behandelnden Arztes.


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