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Lopid (Gemfibrozil) ist ein Lipidsenker aus der Klasse der Fibrate zur Behandlung schwerer Hypertriglyzeridämie, gemischter Dyslipidämie und zur Reduktion des kardiovaskulären Risikos bei Patienten mit niedrigem HDL-Cholesterin und erhöhten Triglyzeriden, wenn Diät und andere nicht-medikamentöse Maßnahmen nicht ausreichen. Gemfibrozil aktiviert den Peroxisom-Proliferator-aktivierten Rezeptor alpha (PPAR-alpha) und steigert dadurch die Lipoproteinlipase-Aktivität, wodurch der Abbau triglyceridreicher Lipoproteine beschleunigt wird. Es senkt die Triglyzeridspiegel, erhöht das HDL-Cholesterin und reduziert in geringerem Maße das LDL-Cholesterin.
Übliche Erwachsenendosis: Die empfohlene Dosis beträgt 600 mg zweimal täglich, jeweils 30 Minuten vor der Morgen- und Abendmahlzeit. Die 300-mg-Kapsel dient als Einzeldosis; zwei Kapseln zu je 300 mg ergeben die übliche Tagesdosis von 1200 mg. Bei unzureichendem Ansprechen oder bei Patienten mit höherem Körpergewicht kann die Tagesdosis unter ärztlicher Kontrolle auf 900 mg zweimal täglich (insgesamt 1800 mg) erhöht werden, wobei weiterhin zwei 300-mg-Kapseln pro Einnahme verwendet werden. Die Kapseln werden unzerkaut mit einem Glas Wasser vor den Mahlzeiten eingenommen. Die Behandlung sollte von einer lipidsenkenden Diät begleitet werden. Regelmäßige Kontrollen der Lipidwerte, der Leberfunktion und des Blutbildes sind erforderlich. Bei eingeschränkter Nierenfunktion oder bei älteren Patienten ist Vorsicht geboten; bei schwerer Nieren- oder Leberinsuffizienz ist Gemfibrozil kontraindiziert.
Darreichungsform: Hartkapseln zu 300 mg Gemfibrozil. Erhältlich in Packungen zu 30, 50, 100 und 120 Kapseln. In Deutschland ist Gemfibrozil unter dem Handelsnamen Gevilon® als 450-mg-Tablette erhältlich; die 300-mg-Kapsel entspricht der international gebräuchlichen Stärke des Originalpräparats Lopid®.
Wirkungseintritt: Maximale Plasmakonzentrationen werden etwa 1 bis 2 Stunden nach oraler Einnahme erreicht. Eine klinisch bedeutsame Senkung der Triglyzeride kann nach 2 bis 4 Wochen gemessen werden. Die maximale lipidsenkende Wirkung wird nach etwa 4 bis 8 Wochen kontinuierlicher Therapie erreicht.
Wirkdauer: Die Eliminationshalbwertszeit von Gemfibrozil beträgt etwa 1,5 Stunden. Die zweimal tägliche Gabe vor den Mahlzeiten gewährleistet eine ausreichende Wirkung über den Tag. Gemfibrozil wird hepatisch metabolisiert und überwiegend renal als inaktive Metaboliten ausgeschieden. Bei eingeschränkter Nierenfunktion kann die Elimination verzögert sein.
Empfehlung zu Alkohol: Alkoholkonsum sollte während der Behandlung mit Lopid eingeschränkt oder vermieden werden. Alkohol kann die Triglyzeridspiegel erhöhen und die lipidsenkende Wirkung von Gemfibrozil abschwächen. Zudem kann übermäßiger Alkoholkonsum die Leberfunktion beeinträchtigen und das Risiko für Leberschäden sowie für eine Myopathie erhöhen. Patienten mit Hypertriglyzeridämie sollten den Alkoholkonsum möglichst stark reduzieren oder ganz darauf verzichten.
Häufigste Nebenwirkungen: Gastrointestinale Beschwerden wie Übelkeit, Durchfall, Bauchschmerzen, Blähungen und Dyspepsie sind die häufigsten Nebenwirkungen. Kopfschmerzen, Müdigkeit, Hautausschlag und Schwindel treten gelegentlich auf. Myopathie und Rhabdomyolyse sind seltene, aber schwerwiegende Nebenwirkungen; das Risiko ist erhöht bei gleichzeitiger Anwendung von Statinen, insbesondere Simvastatin und Atorvastatin, sowie bei Niereninsuffizienz. Leberenzymerhöhungen und Gallensteinbildung wurden berichtet. Lopid ist kontraindiziert bei schwerer Leber- oder Niereninsuffizienz, bestehenden Gallenblasenerkrankungen und Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff. Die gleichzeitige Anwendung mit Repaglinid ist kontraindiziert, da Gemfibrozil dessen Plasmakonzentration erheblich erhöhen kann.
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Was ist Lopid (Gemfibrozil)?
Lopid ist ein Fibrat mit dem Wirkstoff Gemfibrozil. Es senkt erhöhte Blutfette, insbesondere die Triglyceride, und erhöht gleichzeitig das schützende HDL-Cholesterin. Eingesetzt wird es vor allem bei schwerer Hypertriglyceridämie, wenn Diät und andere Maßnahmen nicht ausreichen und ein hohes Risiko für eine akute Bauchspeicheldrüsenentzündung durch extrem hohe Triglyceridwerte besteht. Gemfibrozil ist kein Medikament der ersten Wahl für die reine Cholesterinsenkung, denn dort sind Statine überlegen. Sein Platz ist die Behandlung von Fettstoffwechselstörungen mit stark erhöhten Triglyceriden und niedrigem HDL-Cholesterin, oft in Kombination mit einer konsequenten Ernährungsumstellung.
Die Wirkung auf die Blutfette setzt innerhalb von Tagen bis Wochen ein. Die volle Wirkung auf Triglyceride und HDL-Cholesterin zeigt sich nach etwa vier bis acht Wochen regelmäßiger Einnahme. Gemfibrozil heilt die Fettstoffwechselstörung nicht, sondern kontrolliert sie, solange das Medikament eingenommen wird. Wer es absetzt, muss mit einem Wiederanstieg der Triglyceride rechnen, besonders wenn die Ernährung nicht dauerhaft umgestellt wurde.
Die übliche Dosis beträgt 600 mg zweimal täglich, jeweils etwa 30 Minuten vor den Mahlzeiten. Die 300-mg-Kapseln sind eine verfügbare Stärke, bei der zwei Kapseln pro Einzeldosis eingenommen werden. Die Kapseln werden unzerkaut mit Wasser geschluckt, vorzugsweise vor dem Frühstück und vor dem Abendessen.
Wirkweise und Pharmakologie
Gemfibrozil aktiviert den Peroxisom-Proliferator-aktivierten Rezeptor alpha, kurz PPAR-alpha. Dieser Kernrezeptor reguliert die Expression von Genen, die am Fettstoffwechsel beteiligt sind. Durch die Aktivierung steigt der Abbau von Triglyceriden in der Leber und in der Muskulatur, die Produktion von VLDL-Partikeln sinkt, und die Bildung von HDL-Cholesterin nimmt zu. Das Ergebnis ist ein deutlicher Abfall der Triglyceride und ein moderater Anstieg des HDL-Cholesterins. Die Wirkung auf das LDL-Cholesterin ist variabel und kann bei manchen Patienten sogar zu einem leichten Anstieg führen.
Gemfibrozil wird nach oraler Einnahme gut resorbiert, die maximale Plasmakonzentration wird nach ein bis zwei Stunden erreicht. Die Bioverfügbarkeit ist hoch und wird durch Nahrung verbessert. Die Halbwertszeit beträgt etwa anderthalb Stunden, was die zweimal tägliche Gabe erforderlich macht. Die Ausscheidung erfolgt überwiegend renal, teils unverändert, teils als Metaboliten. Bei Niereninsuffizienz ist die Dosis zu reduzieren, bei schwerer Niereninsuffizienz oder Lebererkrankung ist Gemfibrozil kontraindiziert. Gemfibrozil hemmt bestimmte Cytochrom-P450-Enzyme und Transporter, was zu klinisch relevanten Wechselwirkungen führen kann, insbesondere mit Statinen.
Anwendung von Lopid
Nehmen Sie 600 mg zweimal täglich ein, jeweils etwa 30 Minuten vor dem Frühstück und vor dem Abendessen. Bei den 300-mg-Kapseln bedeutet das zwei Kapseln pro Einzeldosis. Die Kapseln unzerkaut mit einem Glas Wasser schlucken. Die Einnahme vor den Mahlzeiten verbessert die Resorption und verstärkt die lipidsenkende Wirkung. Bei empfindlichem Magen kann die Einnahme auch zu den Mahlzeiten erfolgen, die Wirksamkeit bleibt erhalten, auch wenn die Resorption dann etwas anders verlaufen kann.
Beginnen Sie nicht ohne ärztliche Kontrolle mit Gemfibrozil. Vor Therapiebeginn müssen Triglyceride, Cholesterin, Leberwerte und Nierenfunktion bestimmt werden. Während der Therapie werden diese Werte regelmäßig kontrolliert, insbesondere Leberwerte und Blutfette. Die Dosis kann bei unzureichender Wirkung oder bei Nebenwirkungen angepasst werden, aber die maximale Tagesdosis beträgt 1200 mg, aufgeteilt auf zwei Gaben.
Wenn Sie eine Dosis vergessen haben, nehmen Sie sie ein, sobald Sie daran denken, es sei denn, es ist fast Zeit für die nächste Dosis. Dann lassen Sie die vergessene Dosis aus und nehmen die nächste planmäßige Kapsel. Verdoppeln Sie nicht. Eine doppelte Dosis erhöht das Risiko für Magen-Darm-Beschwerden und Muskelschäden, ohne die Blutfette schneller zu senken. Die Therapie ist eine Dauertherapie und sollte nicht abrupt abgesetzt werden, weil die Blutfette sonst wieder ansteigen.
Nebenwirkungen von Lopid
Magen-Darm-Beschwerden sind die häufigsten Nebenwirkungen. Übelkeit, Bauchschmerzen, Durchfall und Blähungen treten bei etwa 5 bis 10 Prozent der Patienten auf, meist in den ersten Tagen. Sie sind mild und klingen ab, sobald der Körper sich an den Wirkstoff gewöhnt hat. Die Einnahme vor den Mahlzeiten kann die Beschwerden verstärken, dann kann eine Einnahme zu den Mahlzeiten helfen. Kopfschmerzen und Schwindel sind möglich und meist vorübergehend.
Muskelschmerzen und Muskelschwäche sind die gefährlichste Nebenwirkung, besonders in Kombination mit Statinen. Gemfibrozil erhöht das Risiko für Myopathie und Rhabdomyolyse, eine seltene, aber lebensbedrohliche Auflösung von Muskelgewebe. Die gleichzeitige Gabe von Gemfibrozil und Simvastatin oder anderen Statinen sollte vermieden werden, außer unter strenger ärztlicher Kontrolle mit engmaschiger CK-Kontrolle. Bei starken Muskelschmerzen, dunkel verfärbtem Urin oder ungewöhnlicher Schwäche muss das Medikament sofort abgesetzt und ein Arzt aufgesucht werden.
Leberwerterhöhungen sind möglich und sollten regelmäßig kontrolliert werden. Bei einem Anstieg über das Dreifache des oberen Normwerts muss Gemfibrozil abgesetzt werden. In seltenen Fällen kann es zu einer Hepatitis kommen. Gallensteine treten unter Fibraten häufiger auf, weil die Ausscheidung von Cholesterin in die Galle zunimmt. Patienten mit Gallensteinen in der Vorgeschichte oder mit Gallenblasenerkrankungen sollten Gemfibrozil nur mit Vorsicht einnehmen. Allergische Reaktionen wie Hautausschlag, Juckreiz und Urtikaria sind selten, aber ein Grund, das Medikament abzusetzen.
Risikogruppen (ältere Menschen, Schwangerschaft)
Schwangerschaft und Stillzeit sind relative Kontraindikationen. Gemfibrozil passiert die Plazenta, und die Sicherheit in der Schwangerschaft ist nicht ausreichend belegt. Während der Schwangerschaft sollte es nur eingesetzt werden, wenn die Hypertriglyceridämie lebensbedrohlich ist und keine Alternative zur Verfügung steht. Stillen: Es ist nicht bekannt, ob Gemfibrozil in die Muttermilch übergeht. Während der Einnahme sollte nicht gestillt werden.
Ältere Patienten über 65 Jahre vertragen Gemfibrozil grundsätzlich, aber die Nierenfunktion ist im Alter oft eingeschränkt, und die Dosis muss möglicherweise reduziert werden. Vor Therapiebeginn sollte die Kreatinin-Clearance berechnet werden. Bei einer Clearance unter 30 ml/min ist Gemfibrozil kontraindiziert. Patienten mit schwerer Lebererkrankung oder Gallenblasenerkrankung sollten Gemfibrozil nicht erhalten. Patienten mit bekannter Überempfindlichkeit gegen Fibrate sollten das Medikament meiden. Bei Patienten mit Gallensteinen in der Vorgeschichte ist Vorsicht geboten, weil Fibrate die Bildung neuer Gallensteine begünstigen können.
Wechselwirkungen mit Alltagsaktivitäten (Autofahren, Alkohol)
Autofahren ist unter Gemfibrozil in der Regel möglich. Schwindel kann selten auftreten, und wenn Sie sich benommen fühlen, sollten Sie nicht fahren. Alkohol hat keine direkte Wechselwirkung mit Gemfibrozil, aber er erhöht die Triglyceride und belastet die Leber. Während der Therapie sollte Alkohol gemieden oder stark reduziert werden, weil er die Wirkung des Medikaments untergräbt und das Risiko für Leber- und Bauchspeicheldrüsenerkrankungen erhöht. Eine fettarme und zuckerreduzierte Ernährung ist ein wesentlicher Teil der Behandlung. Die Einnahme vor den Mahlzeiten ist wichtig, um die beste Wirkung zu erzielen, und die Tabletten sollten nicht auf nüchternen Magen vergessen werden.
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Statine sind die wichtigste Wechselwirkung. Gemfibrozil erhöht die Plasmaspiegel von Simvastatin, Lovastatin und anderen Statinen, was das Risiko für Rhabdomyolyse deutlich steigert. Die gleichzeitige Gabe von Gemfibrozil und Simvastatin ist kontraindiziert. Fenofibrat ist das Fibrat der Wahl, wenn eine Kombination mit einem Statin erforderlich ist, weil es weniger mit dem Statin-Abbau interagiert. Warfarin und andere orale Antikoagulanzien können in ihrer Wirkung verstärkt werden, und die INR muss engmaschig kontrolliert werden. Orale Antidiabetika wie Sulfonylharnstoffe können in ihrer Wirkung verstärkt werden und Hypoglykämien auslösen. Blutzucker regelmäßig kontrollieren. Colchicin in Kombination mit Gemfibrozil erhöht das Risiko für Muskelschäden und Rhabdomyolyse, besonders bei älteren Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion. Ciclosporin und andere Immunsuppressiva können in ihren Spiegeln beeinflusst werden, und die Dosen müssen angepasst werden.
Alternative Optionen
Gemfibrozil ist ein Fibrat, das vor allem bei schwerer Hypertriglyceridämie eingesetzt wird. Fenofibrat ist ein weiteres Fibrat mit einem günstigeren Interaktionsprofil gegenüber Statinen und wird heute häufiger verwendet. Omega-3-Fettsäuren in hohen Dosen sind eine Alternative zur Senkung erhöhter Triglyceride, besonders bei Patienten, die Fibrate nicht vertragen. Statine sind die erste Wahl bei erhöhtem LDL-Cholesterin und kardiovaskulärem Risiko, senken aber die Triglyceride weniger stark. Ezetimib und PCSK9-Inhibitoren sind weitere lipidsenkende Optionen, die je nach Lipidprofil eingesetzt werden. Die Behandlung von Fettstoffwechselstörungen sollte immer mit einer Ernährungs- und Lebensstiländerung beginnen, und die Wahl des Medikaments gehört in die Hand des behandelnden Arztes.
INN, Markennamen und Einstufung in Deutschland
INN (Internationaler Freiname): Gemfibrozil
Verfügbare Markennamen in Deutschland: Lopid ist der internationale Markenname. In Deutschland ist Gemfibrozil als Gemfibrozil-ratiopharm und weitere Generika erhältlich.
ATC-Code: C10AB04
Formen und Stärken: Kapseln zu 300 mg und Tabletten zu 600 mg
Hersteller: Diverse Generikahersteller
Registrierungsstatus in Deutschland: Registriert
Einstufung: Verschreibungspflichtig (Rx)
Die richtige Dosierung wählen
Die übliche Tagesdosis beträgt 1200 mg, aufgeteilt auf zwei Gaben von 600 mg vor dem Frühstück und vor dem Abendessen. Bei den 300-mg-Kapseln bedeutet das zwei Kapseln pro Einzeldosis. Die 300-mg-Stärke erlaubt eine flexible Dosisanpassung, wenn 600 mg als Einzeldosis zu starke Magen-Darm-Beschwerden verursachen oder die Nierenfunktion eingeschränkt ist. Die Dosis sollte nicht über 1200 mg pro Tag liegen. Vor Therapiebeginn müssen Triglyceride, Cholesterin, Leberwerte und Nierenfunktion kontrolliert werden, und während der Therapie sind regelmäßige Laborkontrollen erforderlich. Bei schwerer Niereninsuffizienz mit einer Kreatinin-Clearance unter 30 ml/min ist Gemfibrozil kontraindiziert. Die Therapie ist eine Dauertherapie und sollte nicht ohne Rücksprache mit dem Arzt beendet werden.
In Deutschland ist Gemfibrozil verschreibungspflichtig. Über unsere Apotheke können Sie Lopid 300 mg bez recepty kaufen und in diskreter Verpackung in ganz Deutschland erhalten.
Häufig gestellte Fragen
Kann ich nach der Einnahme von Lopid Auto fahren?
In der Regel ja. Wenn Schwindel auftritt, fahren Sie nicht und testen Sie Ihre Reaktion, bevor Sie längere Strecken fahren.
Was mache ich, wenn ich eine Dosis vergesse?
Nehmen Sie die Kapseln ein, sobald Sie daran denken, es sei denn, es ist fast Zeit für die nächste Dosis. Dann lassen Sie die vergessene Dosis aus. Verdoppeln Sie nicht.
Kann ich Lopid zusammen mit einem Statin einnehmen?
Die Kombination ist riskant, besonders mit Simvastatin, weil das Risiko für Muskelschäden deutlich steigt. Besprechen Sie die Kombination mit Ihrem Arzt. Fenofibrat ist in Kombination mit Statinen die sicherere Alternative.
Warum muss ich Lopid vor den Mahlzeiten einnehmen?
Die Einnahme vor den Mahlzeiten verbessert die Resorption und damit die lipidsenkende Wirkung. Wenn Magen-Darm-Beschwerden auftreten, kann die Einnahme zu den Mahlzeiten erfolgen.
Kann Lopid Gallensteine verursachen?
Ja, Fibrate erhöhen die Cholesterinausscheidung in die Galle und können die Bildung von Gallensteinen begünstigen. Patienten mit Gallensteinen in der Vorgeschichte sollten Gemfibrozil nur mit Vorsicht einnehmen und bei Schmerzen im rechten Oberbauch den Arzt informieren.
Lieferinformationen für Deutschland
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