Mirtazapine

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Mirtazapin (Handelsname Remergil® oder generisch) ist ein tetrazyklisches Antidepressivum zur Behandlung von Episoden einer schweren Depression bei Erwachsenen. Mirtazapin wirkt durch Blockade zentraler präsynaptischer Alpha2-Autorezeptoren und -Heterorezeptoren, was zu einer verstärkten Freisetzung von Noradrenalin und Serotonin führt. Zusätzlich blockiert es 5-HT2- und 5-HT3-Rezeptoren sowie Histamin-H1-Rezeptoren. Dies erklärt sowohl die antidepressive als auch die sedierende, angstlösende und appetitsteigernde Wirkung. Aufgrund der ausgeprägten Sedierung wird Mirtazapin bevorzugt abends eingenommen und eignet sich besonders für depressive Patienten mit Schlafstörungen und Appetitlosigkeit.

Übliche Erwachsenendosis: Die Initialdosis beträgt 15 mg einmal täglich, vorzugsweise abends vor dem Schlafengehen. Die 7,5-mg-Tablette dient als niedrige Einstiegsdosis, zur Dosisreduktion oder als sedierende Begleitdosis bei ausgeprägten Schlafstörungen. Bei unzureichendem Ansprechen kann die Dosis nach 1 bis 2 Wochen auf 30 mg einmal täglich erhöht werden. Die 30-mg-Tablette ist die Standarderhaltungsdosis. Falls erforderlich, kann die Dosis in Schritten von 15 mg bis auf maximal 45 mg pro Tag gesteigert werden. Die Tabletten werden unzerkaut mit einem Glas Wasser eingenommen und können unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden. Die Tagesdosis sollte als Einmalgabe abends eingenommen werden, um die sedierende Wirkung zu nutzen und Tagesschläfrigkeit zu minimieren. Bei älteren Patienten und bei eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion ist eine Dosisreduktion und vorsichtigere Titration erforderlich. Ein abruptes Absetzen sollte vermieden werden.

Darreichungsform: Filmtabletten in mehreren Stärken: 7,5 mg (weiß, rund, mit Bruchkerbe), 15 mg (weiß, rund, mit Bruchkerbe) und 30 mg (weiß, rund, mit Bruchkerbe). Erhältlich in Packungen zu 20, 50 und 100 Tabletten. Zusätzlich als Schmelztabletten und Lösung zum Einnehmen verfügbar.

Wirkungseintritt: Die sedierende und schlaffördernde Wirkung setzt innerhalb von 30 bis 60 Minuten nach der Einnahme ein. Erste Anzeichen einer Stimmungsaufhellung und Antriebssteigerung können nach 1 bis 2 Wochen beobachtet werden. Die volle antidepressive Wirkung wird nach 4 bis 6 Wochen kontinuierlicher Therapie erreicht.

Wirkdauer: Die Eliminationshalbwertszeit von Mirtazapin beträgt etwa 20 bis 40 Stunden, was eine einmal tägliche Gabe ermöglicht. Steady-State-Konzentrationen stellen sich nach etwa 5 Tagen ein. Mirtazapin wird hepatisch über CYP2D6, CYP1A2 und CYP3A4 metabolisiert und überwiegend renal als inaktive Metaboliten ausgeschieden.

Empfehlung zu Alkohol: Alkoholkonsum muss während der Behandlung mit Mirtazapin strikt vermieden werden. Mirtazapin besitzt eine stark sedierende Wirkung, die durch Alkohol erheblich potenziert wird. Die Kombination kann zu schwerer Schläfrigkeit, Koordinationsstörungen, Atemdepression und Koma führen. Zudem kann Alkohol die antidepressive Wirkung abschwächen und die Leberfunktion beeinträchtigen. Die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen sind bereits durch Mirtazapin allein erheblich eingeschränkt.

Häufigste Nebenwirkungen: Schläfrigkeit und Sedierung (sehr häufig, besonders zu Therapiebeginn), gesteigerter Appetit und Gewichtszunahme, Mundtrockenheit, Müdigkeit, Schwindel und orthostatische Hypotonie. Die Gewichtszunahme ist eine charakteristische Nebenwirkung und auf die H1- und 5-HT2C-Blockade zurückzuführen. In seltenen Fällen können Agranulozytose, Neutropenie, Krampfanfälle, Hyponatriämie und Leberenzymerhöhungen auftreten. Mirtazapin ist kontraindiziert bei Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff sowie bei gleichzeitiger Anwendung von MAO-Hemmern. Regelmäßige Blutbildkontrollen sind bei Anzeichen von Infektionen, Fieber oder Halsschmerzen während der Therapie erforderlich.

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Was ist Mirtazapin?

Mirtazapin ist ein noradrenerges und spezifisch serotonerges Antidepressivum, kurz NaSSA. Es hebt die Stimmung, indem es die Freisetzung von Noradrenalin und Serotonin im Gehirn erhöht, aber über einen anderen Weg als die klassischen SSRI. Gleichzeitig blockiert es bestimmte Serotonin-Rezeptoren, was die typischen SSRI-Nebenwirkungen wie sexuelle Funktionsstörungen und innere Unruhe abmildert. Der Preis dafür ist eine ausgeprägte sedierende und appetitsteigernde Wirkung, die von der Blockade der Histamin-H1-Rezeptoren herrührt. In niedrigen Dosen von 7,5 mg oder 15 mg wird Mirtazapin deshalb häufig off-label als Schlafmittel eingesetzt, auch wenn es offiziell nur zur Behandlung von Depressionen zugelassen ist. In höheren Dosen von 30 mg oder mehr tritt die antidepressive Wirkung in den Vordergrund, und die relative Sedierung nimmt sogar etwas ab, weil die noradrenerge Aktivierung der Histaminblockade entgegenwirkt.

Die Wirkung auf den Schlaf setzt sofort ein, oft schon in der ersten Nacht. Wer abends 7,5 mg oder 15 mg nimmt, schläft tiefer und wacht seltener auf. Die antidepressive Wirkung braucht dagegen zwei bis vier Wochen, bis sie spürbar wird, und die volle Wirkung entfaltet sich nach sechs bis acht Wochen. Mirtazapin ist also ein Medikament, das man nicht nach drei Tagen beurteilen kann. Es wird bei Depressionen eingesetzt, besonders wenn Schlafstörungen, Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust im Vordergrund stehen. Es ist auch eine Option für Patienten, die unter SSRI über sexuelle Nebenwirkungen oder anhaltende Übelkeit klagen.

Mirtazapin gibt es als Tabletten zu 7,5 mg, 15 mg und 30 mg. Die 7,5-mg- und 15-mg-Tabletten sind die niedrigen Dosen für den Schlaf und den Einstieg in die Depressionstherapie, die 30-mg-Tablette ist die therapeutische Standarddosis. Die Tabletten werden unzerkaut mit Wasser geschluckt, vorzugsweise abends, weil die Müdigkeit dann in den Schlaf fällt und den nächsten Morgen weniger belastet.

Wirkweise und Pharmakologie

Mirtazapin blockiert präsynaptische alpha-2-Adrenozeptoren, was die Freisetzung von Noradrenalin und Serotonin erhöht. Gleichzeitig blockiert es postsynaptische 5-HT2- und 5-HT3-Rezeptoren, sodass die vermehrte Serotoninfreisetzung überwiegend an 5-HT1-Rezeptoren wirkt. Dieses Profil erklärt die antidepressive Wirkung und die geringe Rate an sexuellen Funktionsstörungen, da die 5-HT2- und 5-HT3-Blockade den unerwünschten Effekten von Serotonin entgegenwirkt. Die Blockade von Histamin-H1-Rezeptoren verursacht die Sedierung und die Gewichtszunahme. Die Blockade von alpha-1-Adrenozeptoren kann zu orthostatischer Hypotonie führen, besonders in den ersten Tagen.

Mirtazapin wird nach oraler Einnahme schnell resorbiert, die maximale Plasmakonzentration wird nach etwa zwei Stunden erreicht. Die Bioverfügbarkeit liegt bei etwa 50 Prozent. Es wird extensiv hepatisch metabolisiert, hauptsächlich über CYP2D6, CYP1A2 und CYP3A4, wobei der Metabolit Desmethylmirtazapin ebenfalls aktiv ist. Die Halbwertszeit beträgt 20 bis 40 Stunden, was die einmal tägliche Gabe abends ermöglicht. Die Ausscheidung erfolgt überwiegend renal. Bei Leber- oder Niereninsuffizienz ist die Clearance verlangsamt, und die Dosis muss reduziert werden. Mirtazapin passiert die Plazenta und geht in die Muttermilch über.

Anwendung von Mirtazapin

Für Schlafstörungen beginnen Sie mit 7,5 mg oder 15 mg abends, etwa eine halbe Stunde vor dem Zubettgehen. Die Tablette unzerkaut mit einem Glas Wasser schlucken. Die sedierende Wirkung setzt innerhalb von 30 bis 60 Minuten ein und hält die ganze Nacht an. Am nächsten Morgen kann ein Hangover auftreten, besonders in den ersten Tagen, der sich aber meist legt. Für die Depression beginnen Sie mit 15 mg abends und steigern die Dosis nach ein bis zwei Wochen auf 30 mg, wenn die Verträglichkeit gut ist. Bei unzureichender Wirkung kann auf 45 mg erhöht werden, aber 30 mg ist die übliche Zieldosis. Die 7,5-mg-Tablette ist für die niedrig dosierte Schlafbehandlung und für ältere Patienten, die 15-mg-Tablette für den Einstieg, die 30-mg-Tablette für die Erhaltungstherapie.

Wenn Sie eine Dosis vergessen haben, nehmen Sie sie ein, sobald Sie daran denken, es sei denn, es ist fast Zeit für die nächste Dosis. Dann lassen Sie die vergessene Dosis aus. Verdoppeln Sie nicht. Eine doppelte Dosis von 60 mg auf einmal kann zu schwerer Sedierung, Verwirrtheit und orthostatischer Hypotonie führen. Mirtazapin darf nicht abrupt abgesetzt werden, wenn es länger als einige Wochen eingenommen wurde, weil es zu Absetzsymptomen wie Übelkeit, Kopfschmerzen und Schlafstörungen kommen kann. Die Dosis sollte über mehrere Wochen schrittweise reduziert werden.

Nebenwirkungen von Mirtazapin

Müdigkeit und Schläfrigkeit sind die häufigsten Nebenwirkungen und in den ersten Wochen am stärksten. Bei niedrigen Dosen ist die Sedierung ausgeprägter, bei 30 mg kann sie durch die noradrenerge Aktivierung teilweise ausgeglichen werden. Der Hangover am Morgen ist ein typisches Problem, das meist nach einigen Tagen nachlässt. Gewichtszunahme ist die zweite große Nebenwirkung. Der Appetit steigt, besonders auf Kohlenhydrate, und der Energieverbrauch sinkt. Eine Zunahme von drei bis fünf Kilogramm im ersten halben Jahr ist häufig. Ernährung und Bewegung sind wichtig, um die Gewichtszunahme zu begrenzen. Für untergewichtige Depressive ist dieser Effekt erwünscht.

Mundtrockenheit ist eine häufige anticholinerge Nebenwirkung, die durch die Blockade von Muskarinrezeptoren entsteht. Viel trinken, zuckerfreie Bonbons lutschen und regelmäßige Mundhygiene helfen. Schwindel und orthostatische Hypotonie treten besonders in den ersten Tagen auf, wenn der Körper sich an den Blutdruckeffekt gewöhnt. Langsam aufstehen, die Beine kurz bewegen, bevor man losgeht. In seltenen Fällen kann Mirtazapin die Leberwerte erhöhen, und bei Anzeichen wie Gelbsucht oder dunklem Urin muss das Medikament abgesetzt werden. Blutbildveränderungen, insbesondere eine Verminderung der weißen Blutkörperchen, sind selten, aber möglich. Bei Fieber, Halsschmerzen oder anderen Infektzeichen sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden.

Risikogruppen (ältere Menschen, Schwangerschaft)

Schwangerschaft und Stillzeit sind relative Kontraindikationen. Mirtazapin passiert die Plazenta, und es gibt keine gut kontrollierten Studien zur Sicherheit in der Schwangerschaft. Im dritten Trimenon kann es beim Neugeborenen zu Anpassungsstörungen kommen. Wenn eine antidepressive Therapie in der Schwangerschaft nötig ist, werden besser untersuchte Substanzen wie Sertralin bevorzugt. Stillen: Mirtazapin geht in die Muttermilch über, und der Säugling sollte beobachtet werden. In niedrigen Dosen ist das Stillen unter Mirtazapin vertretbar, aber die Entscheidung gehört in ärztliche Hand.

Ältere Patienten über 65 Jahre sind besonders empfindlich für die sedierende Wirkung und die orthostatische Hypotonie. Die Gefahr von Stürzen und Verwirrtheit ist erhöht. Beginnen Sie mit 7,5 mg abends und steigern Sie nur langsam, wenn überhaupt. Die Nierenfunktion ist im Alter oft eingeschränkt, und die Dosis muss möglicherweise reduziert werden. Patienten mit schwerer Leberinsuffizienz oder Niereninsuffizienz benötigen eine Dosisanpassung oder ein alternatives Medikament. Patienten mit Engwinkelglaukom, Harnverhalt oder schweren Herzrhythmusstörungen sollten Mirtazapin nur mit Vorsicht einnehmen. Bei bipolaren Störungen kann Mirtazapin eine manische Episode auslösen, daher ist vor Therapiebeginn eine sorgfältige Anamnese nötig.

Wechselwirkungen mit Alltagsaktivitäten (Autofahren, Alkohol)

Autofahren ist unter Mirtazapin in den ersten Tagen absolut tabu. Die Sedierung ist stark, und die Reaktionszeit ist verlängert. Nach ein bis zwei Wochen, wenn der Körper sich an die Dosis gewöhnt hat und keine Tagessedierung mehr auftritt, ist das Fahren meist wieder möglich. Wer abends Mirtazapin nimmt und morgens ohne Hangover aufwacht, kann Auto fahren. Wer mittags noch müde ist, bleibt besser vom Steuer weg. Alkohol und Mirtazapin sind eine gefährliche Kombination. Beide dämpfen das zentrale Nervensystem, und die additive Wirkung kann zu Atemdepression, schwerer Sedierung und Stürzen führen. Während der Therapie sollte Alkohol komplett gemieden werden, zumindest in den ersten Wochen und bei höheren Dosen. Koffein kann die Müdigkeit teilweise ausgleichen, aber nicht zuverlässig, und sollte nicht als Gegenmittel missverstanden werden.

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln

MAO-Hemmer sind absolut kontraindiziert. Die Kombination mit Mirtazapin kann ein Serotoninsyndrom mit Hyperthermie, Rigidität und Kreislaufversagen auslösen. Zwischen dem Absetzen eines MAO-Hemmers und dem Beginn von Mirtazapin müssen mindestens 14 Tage liegen. Andere serotonerge Substanzen wie SSRI, SNRIs, Tramadol, Triptane und Johanniskraut erhöhen das Risiko für ein Serotoninsyndrom additiv und sollten nur mit Vorsicht kombiniert werden. Zentral dämpfende Substanzen wie Benzodiazepine, Schlafmittel, Opioide und sedierende Antihistaminika verstärken die Müdigkeit und können die Atmung gefährden. Die Kombination mit Warfarin kann die INR beeinflussen und erfordert engmaschige Kontrollen. CYP3A4-Inhibitoren wie Ketoconazol oder Ritonavir können den Mirtazapin-Spiegel erhöhen, CYP3A4-Induktoren wie Rifampicin oder Carbamazepin senken ihn. Die gleichzeitige Anwendung sollte ärztlich überwacht werden.

Alternative Optionen

Mirtazapin ist ein sedierendes Antidepressivum, das besonders bei Depressionen mit Schlafstörungen und Gewichtsverlust geeignet ist. Alternativen sind SSRI wie Sertralin oder Escitalopram, die weniger müde machen, aber häufiger sexuelle Nebenwirkungen verursachen. SNRIs wie Venlafaxin oder Duloxetin sind wirksamer bei schweren Depressionen, haben aber ein ähnliches Profil wie Mirtazapin. Trazodon ist eine Alternative für Patienten, die ein sedierendes Antidepressivum ohne die starke Gewichtszunahme suchen. Agomelatin reguliert den Schlaf-Wach-Rhythmus, ohne sedierend zu wirken. Bei Schlafstörungen ohne Depression sind nicht-medikamentöse Maßnahmen wie Schlafhygiene und Melatonin die erste Wahl. Wenn ein Medikament nötig ist, sind niedrig dosiertes Doxepin oder Promethazin verträglicher als Mirtazapin, aber sie haben andere Nebenwirkungen. Die Entscheidung gehört in die Hand des behandelnden Arztes.

INN, Markennamen und Einstufung in Deutschland

INN (Internationaler Freiname): Mirtazapin
Verfügbare Markennamen in Deutschland: Remergil (Organon), Mirtazapin-ratiopharm, Mirtazapin HEXAL, Mirtazapin AbZ, Mirtazapin AL und weitere Generika
ATC-Code: N06AX11
Formen und Stärken: Filmtabletten zu 7,5 mg, 15 mg, 30 mg und 45 mg; Schmelztabletten (Remergil SolTab) zu 15 mg, 30 mg und 45 mg
Hersteller: Organon (Remergil), diverse Generikahersteller
Registrierungsstatus in Deutschland: Registriert
Einstufung: Verschreibungspflichtig (Rx)

Die richtige Dosierung wählen

Für Schlafstörungen reichen 7,5 mg oder 15 mg abends. Für die Depression beginnt man mit 15 mg abends und steigert nach ein bis zwei Wochen auf 30 mg. Die 7,5-mg-Tablette ist die niedrigste Stärke für ältere Patienten oder die reine Schlafbehandlung, 15 mg ist die Einstiegsdosis, 30 mg die Standarddosis. Bei unzureichender Wirkung kann auf 45 mg erhöht werden, aber die Sedierung nimmt mit steigender Dosis nicht weiter zu, sondern kann durch die noradrenerge Aktivierung abnehmen. Die Tablette wird abends eingenommen, weil die Müdigkeit dann in den Schlaf fällt. Vor Therapiebeginn sollten Blutbild, Leberwerte und Nierenfunktion kontrolliert werden. Während der Therapie sind regelmäßige Kontrollen erforderlich, besonders bei älteren Patienten und bei Dosen über 30 mg.

In Deutschland ist Mirtazapin verschreibungspflichtig. Über unsere Apotheke können Sie Mirtazapin 7,5 mg, 15 mg und 30 mg bez recepty kaufen und in diskreter Verpackung in ganz Deutschland erhalten.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich nach der Einnahme von Mirtazapin Auto fahren?
In den ersten Tagen nicht. Danach nur, wenn Sie tagsüber keine Müdigkeit verspüren und Ihre Reaktionszeit subjektiv normal ist. Testen Sie Ihre Reaktion vorsichtig, bevor Sie längere Strecken fahren.

Was mache ich, wenn ich eine Dosis vergesse?
Nehmen Sie die Tablette ein, sobald Sie daran denken, es sei denn, es ist fast Zeit für die nächste Dosis. Dann lassen Sie die vergessene Dosis aus. Verdoppeln Sie nicht.

Warum macht eine niedrige Dosis müder als eine hohe?
Bei niedrigen Dosen dominiert die Blockade der Histaminrezeptoren, die stark sedierend wirkt. Bei höheren Dosen kommt die noradrenerge Aktivierung hinzu, die der Sedierung entgegenwirkt. Deshalb ist die Müdigkeit bei 7,5 mg oder 15 mg ausgeprägter als bei 30 mg.

Verursacht Mirtazapin Gewichtszunahme?
Ja, das ist eine häufige Nebenwirkung. Der Appetit steigt, besonders auf Kohlenhydrate, und der Energieverbrauch sinkt. Eine Zunahme von drei bis fünf Kilogramm im ersten halben Jahr ist möglich. Ernährung und Bewegung sind wichtig, um die Zunahme zu begrenzen.

Kann ich Mirtazapin mit anderen Schlafmitteln kombinieren?
Nur mit Vorsicht. Benzodiazepine und Z-Substanzen addieren sich zur Sedierung und können die Atmung dämpfen. Kombinieren Sie Mirtazapin nicht ohne ärztliche Rücksprache mit anderen Schlafmitteln.

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