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Dapoxetin wird genutzt, um vorzeitge Samenergüsse, bei Männern, zu behandeln.
Medikamente Generic Priligy (Dapoxetine) online Kaufen
In unserer deutschen Apotheke können Sie Priligy nur mit einem gültigen Rezept erwerben, mit Lieferung in ganz Deutschland innerhalb von 5‑14 Tagen. Diskrete und anonyme Verpackung.
Priligy wird zur Behandlung der Ejaculatio praecox (vorzeitigen Ejakulation) bei erwachsenen Männern (18‑64 Jahre) eingesetzt. Das Medikament ist ein selektiver Serotonin‑Wiederaufnahmehemmer (SSRI) mit kurzer Wirkdauer (Dapoxetin), der die Serotoninwirkung im Zentralnervensystem verstärkt, den Ejakulationsreflex hemmt und die Kontrolle über die Ejakulation verbessert.
Die übliche Dosierung von Priligy beträgt 30 mg oder 60 mg, die 1‑3 Stunden vor dem geplanten Geschlechtsverkehr eingenommen werden. Die Maximaldosis beträgt 60 mg pro 24 Stunden, und die Behandlung sollte nicht mehr als eine Tablette pro Tag umfassen.
Die Darreichungsform ist Filmtabletten (30 mg, 60 mg).
Die Wirkung des Medikaments beginnt innerhalb von 1‑2 Stunden nach der Einnahme.
Die Wirkdauer beträgt etwa 4‑6 Stunden, die Ejakulationsverzögerung ist jedoch je nach Dosis und Patient individuell.
Alkoholkonsum wird während der Behandlung nicht empfohlen, da er die Nebenwirkungen (Schwindel, Benommenheit) verstärken kann.
Die häufigsten Nebenwirkungen sind Übelkeit, Schwindel, Kopfschmerzen und Durchfall.
Möchten Sie Priligy auf Rezept ausprobieren?
Allgemeine Informationen zu Priligy
- INN (Internationaler Freiname): Dapoxetin (als Hydrochlorid)
- In Deutschland verfügbare Markennamen: Priligy®, generische Produkte (Dapoxetin)
- ATC‑Code: G04BX14
- Darreichungsformen und Dosierungen: Filmtabletten – 30 mg, 60 mg
- Hersteller in Deutschland: Berlin‑Chemie AG (Menarini Group), Generikahersteller
- Zulassungsstatus in Deutschland: Zugelassen
- OTC / Rx‑Klassifizierung: Verschreibungspflichtig (Rx)
Wirkmechanismus und Pharmakologie
Priligy enthält Dapoxetin, einen potenten und selektiven Serotonin‑Wiederaufnahmehemmer (SSRI). Es hemmt den Serotonintransporter im präsynaptischen Neuron, wodurch die Serotoninkonzentration im synaptischen Spalt erhöht wird. Dies führt zu einer verstärkten und verlängerten Aktivierung der postsynaptischen 5‑HT2c‑Rezeptoren im zentralen Nervensystem, was den Ejakulationsreflex hemmt und die Ejakulationslatenzzeit verlängert. Dapoxetin zeichnet sich durch eine schnelle Resorption (Tmax ca. 1‑2 h) und eine kurze Halbwertszeit (ca. 1,5 h) aus, was eine On‑demand‑Dosierung ermöglicht.
Anwendungsgebiete
Priligy ist indiziert zur Behandlung der Ejaculatio praecox (vorzeitigen Ejakulation) bei erwachsenen Männern im Alter von 18 bis 64 Jahren. Die Diagnose sollte die folgenden Kriterien erfüllen: Ejakulation, die immer oder fast immer beim ersten Eindringen vor oder innerhalb von etwa einer Minute erfolgt; Unfähigkeit, die Ejakulation zu verzögern; negative persönliche Konsequenzen wie Belastung, Ärger oder Frustration. Priligy ist nicht zur dauerhaften täglichen Einnahme zugelassen, sondern zur Bedarfsdosierung vor dem Geschlechtsverkehr.
Wichtige Warnhinweise und Einschränkungen
Risikogruppen
Ältere Patienten (≥65 Jahre): Die Sicherheit und Wirksamkeit bei Patienten über 65 Jahren ist nicht belegt; die Anwendung wird nicht empfohlen.
Schwangerschaft und Stillzeit: Priligy ist nicht für die Anwendung bei Frauen bestimmt; daher keine Relevanz.
Kinder und Jugendliche ( Nicht zugelassen.
Verkehrstüchtigkeit und Alkohol
Fahren: Priligy kann Schwindel, Benommenheit, verschwommenes Sehen oder Ohnmacht verursachen – daher ist beim Führen von Fahrzeugen oder Bedienen von Maschinen besondere Vorsicht geboten.
Alkohol: Alkoholkonsum kann die Nebenwirkungen (insbesondere Schwindel, Somnolenz) verstärken und die Wahrscheinlichkeit von Synkopen erhöhen – daher sollte Alkohol vermieden werden.
Dosierungsanleitung
Standarddosierungen
Die empfohlene Startdosis beträgt 30 mg, die 1‑3 Stunden vor dem erwarteten Geschlechtsverkehr eingenommen wird. Je nach Wirksamkeit und Verträglichkeit kann die Dosis auf 60 mg erhöht werden. Die Maximaldosis beträgt 60 mg pro 24 Stunden. Die Tabletten sind im Ganzen mit einem Glas Wasser zu schlucken, unabhängig von den Mahlzeiten. Eine Behandlung über mehrere Tage hinweg ist nicht vorgesehen; Priligy wird nur bei Bedarf eingenommen.
Besondere Patientengruppen
- Niereninsuffizienz: Bei leichter bis mittelschwerer Niereninsuffizienz (Kreatinin‑Clearance ≥30 ml/min) ist keine Dosisanpassung erforderlich. Bei schwerer Niereninsuffizienz (CrCl - Leberinsuffizienz: Bei mittelschwerer Leberinsuffizienz (Child‑Pugh B) ist die Dosis auf 30 mg zu reduzieren. Bei schwerer Leberinsuffizienz (Child‑Pugh C) ist Priligy kontraindiziert.
- Gleichzeitige Anwendung von starken CYP3A4‑Hemmern (z. B. Ketoconazol, Itraconazol, Ritonavir, Clarithromycin): Die Dosis sollte 30 mg nicht überschreiten, und eine gleichzeitige Anwendung mit 60 mg ist kontraindiziert.
Nebenwirkungen und Kontraindikationen
Häufige Nebenwirkungen (≥1/100 bis <1/10):
- Übelkeit
- Schwindel
- Kopfschmerzen
- Durchfall
- Schlaflosigkeit
- Müdigkeit
- Erhöhte Herzfrequenz (Tachykardie)
- Verschwommenes Sehen
Gelegentliche Nebenwirkungen (≥1/1000 bis <1/100):
- Erbrechen, Mundtrockenheit
- Angst, Unruhe, Nervosität
- Verminderte Libido, Erektile Dysfunktion
- Hyperhidrose, Pruritus
- Ohnmacht (Synkope) – insbesondere in den ersten Stunden nach Einnahme
Schwerwiegende Nebenwirkungen (ärztliche Hilfe erforderlich):
- Schwere allergische Reaktionen (Angioödem, Anaphylaxie)
- Serotonin‑Syndrom (selten, aber möglich bei Kombination mit anderen serotonergen Substanzen)
- Psychiatrische Störungen (Depression, Suizidalität) – bei vorbestehenden psychiatrischen Erkrankungen besonders überwachen.
Absolute Kontraindikationen:
- Überempfindlichkeit gegen Dapoxetin oder einen sonstigen Bestandteil.
- Schwere Niereninsuffizienz (CrCl - Schwere Leberinsuffizienz (Child‑Pugh C).
- Gleichzeitige Behandlung mit Monoaminoxidase‑Hemmern (MAO‑Hemmer) oder innerhalb der letzten 14 Tage.
- Gleichzeitige Behandlung mit Thioridazin.
- Gleichzeitige Behandlung mit starken CYP3A4‑Hemmern (Ketoconazol, Itraconazol, Ritonavir, Telithromycin, Nefazodon, Clarithromycin) bei Dosen über 30 mg.
- Herzinsuffizienz (NYHA II‑IV) oder relevante strukturelle Herzerkrankungen (z. B. QT‑Verlängerung, Brugada‑Syndrom).
- Manische Episoden in der Anamnese.
Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten
Bedeutsame Wechselwirkungen bestehen mit:
- MAO‑Hemmer: Absolut kontraindiziert (Serotonin‑Syndrom).
- Starke CYP3A4‑Hemmer (Ketoconazol, Itraconazol, Ritonavir, Clarithromycin, Nefazodon): Kontraindiziert für 60‑mg‑Dosis; 30‑mg‑Dosis mit Vorsicht.
- Selektive Serotonin‑Wiederaufnahmehemmer (SSRI) oder Serotonin‑Noradrenalin‑Wiederaufnahmehemmer (SNRI): Nicht gleichzeitig anwenden (erhöhtes Risiko für Serotonin‑Syndrom).
- Johanniskraut (Hypericum perforatum): Kann die Dapoxetin‑Spiegel verändern – nicht empfohlen.
- Warfarin, Phenytoin, Carbamazepin: Induktoren von CYP3A4 können Dapoxetin‑Spiegel senken – Wirkung vermindert.
- Alkohol: Verstärkt neuropsychiatrische Nebenwirkungen (Schwindel, Synkope) – vermeiden.
- Phosphodiesterase‑5‑Hemmer (Sildenafil, Tadalafil, Vardenafil): Keine klinisch relevanten Wechselwirkungen, aber additive blutdrucksenkende Effekte möglich – Vorsicht bei Patienten mit kardiovaskulären Risiken.
Praktische Hinweise
Einnahme
Priligy wird 1‑3 Stunden vor dem geplanten Geschlechtsverkehr mit einem vollen Glas Wasser eingenommen. Die Tablette ist im Ganzen zu schlucken, nicht zu kauen oder zu zerkleinern. Bei Einnahme mit fettreicher Mahlzeit kann die Resorption geringfügig verzögert sein, die klinische Wirksamkeit bleibt jedoch erhalten. Wenn eine Dosis vergessen wurde (d. h. vor dem Geschlechtsverkehr nicht eingenommen), sollte sie nicht nachgeholt werden, sondern beim nächsten Mal nach Anweisung eingenommen werden. Es ist wichtig, die Behandlung nicht über 24 Stunden hinaus zu wiederholen (maximal eine Tablette pro Tag).
Überwachung
Regelmäßige ärztliche Kontrollen sind insbesondere zu Beginn der Therapie und bei Dosisanpassungen empfohlen. Bei Patienten mit vorbestehenden psychiatrischen Erkrankungen (Depression, Angststörungen) ist eine sorgfältige Überwachung auf Stimmungsschwankungen oder Suizidalität erforderlich. Bei Auftreten von Synkopen (Ohnmachtsanfällen) sollte die Behandlung abgebrochen und ein Arzt aufgesucht werden.
Lagerung
Bei Raumtemperatur (20‑25°C) lagern, vor Feuchtigkeit und Hitze schützen. In der Originalverpackung aufbewahren, außerhalb der Reichweite von Kindern.
Alternative Medikamente
- Lokal wirksame Anästhetika (z. B. Lidocain‑/Prilocain‑Creme, Promescent Spray): Topische Betäubung, geringere systemische Nebenwirkungen.
- Dapoxetin (Generika): Gleicher Wirkstoff, günstiger.
- Off‑Label‑Verwendung von SSRI (Paroxetin, Sertralin, Fluoxetin): Tägliche Einnahme, jedoch mit stärkeren Nebenwirkungen und nicht für On‑demand zugelassen.
- Tramadol (Opioid): Wirksam, aber hohes Suchtpotential und Atemdepression – nicht empfohlen.
- Verhaltenstherapie, Beckenboden‑Training: Nichtmedikamentöse Optionen.
Klinische Wirksamkeit
In randomisierten, placebokontrollierten Studien (z. B. den Studien 308, 309, 310) verlängerte Dapoxetin (Priligy) die intravaginale Ejakulationslatenzzeit (IELT) signifikant um das 2,5‑ bis 3,5‑fache gegenüber Placebo. Bei einer 30‑mg‑Dosis wurde eine mittlere IELT von etwa 2‑3 Minuten (gegenüber 0,9‑1,2 Minuten unter Placebo) erreicht, bei 60 mg etwa 3‑4 Minuten. Die subjektive Kontrolle über die Ejakulation und die Zufriedenheit mit dem Geschlechtsverkehr waren ebenfalls deutlich verbessert. Die Therapie war gut verträglich, wobei die häufigsten Nebenwirkungen (Übelkeit, Schwindel) in den ersten Stunden nach Einnahme auftraten und meist transient waren. Priligy ist die einzige in Deutschland zugelassene On‑demand‑Behandlung der Ejaculatio praecox.
Wichtig: Priligy erfordert eine ärztliche Verschreibung und darf nur unter ärztlicher Aufsicht angewendet werden. Es ist nicht zur dauerhaften täglichen Einnahme bestimmt. Bei Auftreten von Ohnmacht, Herzrhythmusstörungen, schweren Hautreaktionen oder psychiatrischen Symptomen setzen Sie das Medikament sofort ab und suchen Sie einen Arzt auf. Informieren Sie Ihren Arzt über alle Medikamente, insbesondere über andere SSRI, MAO‑Hemmer, Antimykotika und Alkoholkonsum, vor Beginn der Behandlung.
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