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Generic Rhinocort Nasal Spray (Budesonide)
Rhinocort ist ein nasales Kortikosteroid-Spray zur Linderung der Symptome einer allergischen Rhinitis. Es enthält Budesonid, das Entzündungen in den Nasengängen reduziert und die Atmung verbessert.
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In unserer deutschen Apotheke können Sie Rhinocort Nasenspray (Budesonid) ohne Rezept kaufen, mit Lieferung in ganz Deutschland innerhalb von 5‑14 Tagen. Diskrete und anonyme Verpackung.
Rhinocort Nasenspray (Wirkstoff: Budesonid) ist ein topisch wirksames Kortikosteroid zur Behandlung von ganzjährigem oder saisonalem allergischem Schnupfen (Heuschnupfen) sowie nicht-allergischer (vasomotorischer) Rhinitis. Es wirkt lokal in der Nasenschleimhaut, hemmt die Ausschüttung von Entzündungsmediatoren und reduziert die Überempfindlichkeit der Schleimhaut gegenüber Reizstoffen. Dadurch werden typische Beschwerden wie Niesen, Juckreiz, laufende oder verstopfte Nase und Augenreizungen gelindert.
Die übliche Dosis von Rhinocort Nasenspray (Budesonid 64 mcg) beträgt: Für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren beträgt die empfohlene Dosis 2 Sprühstöße (jeweils 64 mcg) pro Nasenloch einmal täglich (morgens), entsprechend einer Gesamtdosis von 256 mcg Budesonid pro Tag. Sobald eine ausreichende Symptomkontrolle erreicht ist, kann auf 1 Sprühstoß pro Nasenloch einmal täglich (128 mcg) reduziert werden. Bei Bedarf kann die Dosis auf 1 Sprühstoß pro Nasenloch zweimal täglich aufgeteilt werden. Für Kinder von 6 bis 11 Jahren beträgt die übliche Dosis 1 Sprühstoß pro Nasenloch einmal täglich (128 mcg). Die maximale Tagesdosis für alle Altersgruppen beträgt 256 mcg (4 Sprühstöße).
Darreichungsform: Nasenspray, Lösung mit 64 mcg Budesonid pro Sprühstoß. Eine Flasche enthält 120 Sprühstöße.
Wirkungseintritt: Die volle Wirksamkeit stellt sich in der Regel nach einer regelmäßigen Anwendung von 1‑2 Wochen ein. Eine erste Besserung kann bereits nach 24‑48 Stunden bemerkt werden.
Wirkdauer: Bei einmal täglicher Gabe hält die Wirkung über 24 Stunden an.
Alkoholempfehlung: Zwischen Rhinocort Nasenspray und Alkohol sind keine direkten Wechselwirkungen bekannt. Dennoch kann Alkohol die Nasenschleimhaut reizen und bei empfindlichen Personen allergische Symptome verstärken; daher sollte auf übermäßigen Alkoholkonsum während der Behandlung verzichtet werden.
Häufigste Nebenwirkungen: Lokale Reizungen der Nasenschleimhaut (Brennen, Stechen, Trockenheit), Niesen, leichte Nasenbluten (Epistaxis), Blutspuren auf dem Taschentuch sowie Kopfschmerzen.
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Allgemeine Informationen über Rhinocort Nasenspray
- INN (Internationale Nicht‑Eigentumsbezeichnung): Budesonid
- In Deutschland verfügbare Markennamen: Rhinocort (Original), Budesonid-ratiopharm Nasenspray, Budesonid STADA Nasenspray, Budesonid Heumann Nasenspray, sowie zahlreiche weitere Generika.
- ATC‑Code: R01AD05
- Darreichungsformen und Dosierungen: Nasenspray, Lösung (50 mcg, 64 mcg, 100 mcg pro Sprühstoß). Die 64 mcg‑Stärke ist die häufigste.
- Hersteller in Deutschland (Auswahl): AstraZeneca GmbH (Rhinocort), ratiopharm GmbH, STADAPHARM GmbH, Heumann Pharma GmbH & Co. KG, ALIUD Pharma GmbH, Hexal AG.
- Registrierungsstatus in Deutschland: Zugelassen
- OTC / Rx‑Klassifikation: Apothekenpflichtig, aber nicht verschreibungspflichtig (OTC – ohne Rezept erhältlich).
Wirkmechanismus und Pharmakologie
Budesonid ist ein topisch wirksames Glukokortikoid mit hoher Affinität zum Glukokortikoid‑Rezeptor. Nach lokaler Applikation auf die Nasenschleimhaut dringt es in die Entzündungszellen ein (Mastzellen, Eosinophile, Lymphozyten) und bindet an intrazelluläre Rezeptoren. Der Wirkstoffkomplex wandert in den Zellkern und moduliert die Genexpression, was zu einer Hemmung pro‑inflammatorischer Zytokine (wie IL‑1β, TNF‑α, GM‑CSF) und einer Reduktion der Freisetzung von Histamin und Leukotrienen führt. Dadurch werden Schleimhautödem, Juckreiz und Hypersekretion vermindert. Die systemische Bioverfügbarkeit nach nasaler Applikation ist gering (etwa 20‑30 % der Dosis), da ein Großteil der Dosis über die Leber (CYP3A4) inaktiviert wird. Bei einer Tagesdosis von 256 mcg sind keine klinisch relevanten systemischen Effekte zu erwarten. Die Halbwertszeit im Plasma beträgt etwa 2‑3 Stunden.
Anwendungsgebiete
- Saisonale und ganzjährige allergische Rhinitis (Heuschnupfen, Hausstaubmilbenallergie, Schimmelpilzallergie).
- Nicht‑allergische (vasomotorische) Rhinitis – zur Behandlung von chronischem Niesen, Rhinnorrhoe und Nasenverstopfung unbekannter Ursache.
- Nasenpolypen (adjuvante Therapie zur Verkleinerung von Polypen und Linderung der Symptome).
Wichtige Warnungen und Einschränkungen
Risikogruppen
- Kinder unter 6 Jahren: Die Sicherheit und Wirksamkeit ist nicht ausreichend belegt; die Anwendung wird nicht empfohlen, es sei denn unter ärztlicher Aufsicht.
- Schwangerschaft: Bei bestimmungsgemäßer nasaler Anwendung (geringe systemische Resorption) gelten Budesonid‑Nasensprays in der Schwangerschaft als relativ sicher. Langjährige Erfahrungen zeigen kein erhöhtes Risiko für Fehlbildungen. Dennoch sollte die Anwendung mit dem Arzt abgesprochen werden, um die niedrigste wirksame Dosis zu verwenden.
- Stillzeit: Der Übergang von Budesonid in die Muttermilch ist bei nasaler Anwendung vernachlässigbar. Rhinocort Nasenspray kann in der Stillzeit nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden.
- Patienten mit unbehandelten Naseninfektionen (pilzlich, viral, bakteriell), Tuberkulose oder frischen Nasenoperationen: Vorsicht geboten, da Kortikosteroide die Immunabwehr schwächen können. Eine gleichzeitige antiinfektiöse Therapie ist erforderlich.
- Patienten mit Leber‑ oder Nierenfunktionsstörungen: Eine Dosisanpassung ist nicht erforderlich, da die systemische Verfügbarkeit gering ist. Bei schwerer Leberinsuffizienz ist jedoch Vorsicht geboten, weil der First‑Pass‑Metabolismus vermindert sein kann.
- Ältere Patienten (≥ 65 Jahre): Keine generelle Dosisanpassung erforderlich, jedoch ist aufgrund möglicher Begleiterkrankungen und eines erhöhten Risikos für Infektionen Vorsicht geboten.
Fahrtauglichkeit und Alkohol
Rhinocort Nasenspray hat keinen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit oder die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen. Alkohol kann die Nasenschleimhaut reizen und die Symptome einer Rhinitis verstärken. Daher sollte Alkohol während der Behandlung nur in Maßen konsumiert werden.
Dosierungsanleitung
- Erwachsene und Jugendliche (ab 12 Jahren):
- Initial bei starken Beschwerden: 2 Sprühstöße (128 mcg) pro Nasenloch einmal täglich (Gesamtdosis 256 mcg).
- Erhaltungstherapie nach Besserung: 1 Sprühstoß (64 mcg) pro Nasenloch einmal täglich (Gesamtdosis 128 mcg).
- Alternativ kann die Dosis auf 1 Sprühstoß pro Nasenloch zweimal täglich aufgeteilt werden.
- Kinder (6‑11 Jahre):
- 1 Sprühstoß (64 mcg) pro Nasenloch einmal täglich (Gesamtdosis 128 mcg).
- Bei schwerer Symptomatik kann nach ärztlicher Anweisung auf 2 Sprühstöße pro Nasenloch einmal täglich (256 mcg) erhöht werden.
- Art der Anwendung: Vor dem ersten Gebrauch die Pumpe einige Male betätigen, bis ein gleichmäßiger Sprühnebel austritt. Vor jeder Anwendung die Nase vorsichtig schnäuzen. Den Sprühkopf in das Nasenloch einführen, dabei den Kopf leicht nach vorne beugen. Sprühen Sie während eines leichten Einatmens durch die Nase einen Sprühstoß ab. Wechseln Sie das Nasenloch und wiederholen Sie den Vorgang. Nach der Anwendung den Sprühkopf mit einem sauberen Tuch abwischen und die Schutzkappe aufsetzen.
- Vergessene Dosis: Wenn Sie eine Dosis vergessen haben, holen Sie diese nach, sobald Sie daran denken. Wenn es jedoch fast Zeit für die nächste Dosis ist, lassen Sie die vergessene Dosis aus. Verdoppeln Sie nicht die Dosis.
- Dauer der Anwendung: Bei saisonaler allergischer Rhinitis sollte die Behandlung über die gesamte Pollensaison fortgeführt werden. Bei ganzjähriger Rhinitis ist eine Langzeittherapie möglich. Die Dosis sollte nach Erreichen der Symptomkontrolle auf die niedrigste wirksame Dosis reduziert werden.
Nebenwirkungen und Kontraindikationen
Häufige Nebenwirkungen (mehr als 1 von 100 bis weniger als 1 von 10 Behandelten)
- Leichte Nasenbluten (Epistaxis), blutiger Schleim auf dem Taschentuch.
- Nasenreizungen (Brennen, Stechen, Trockenheit), Niesen.
- Kopfschmerzen.
- Blutspuren im Nasensekret (meist harmlos und selbstlimitierend).
Gelegentliche Nebenwirkungen (mehr als 1 von 1.000 bis weniger als 1 von 100 Behandelten)
- Stärkeres Nasenbluten, das ein Abbruch der Behandlung erfordert.
- Geschwüre oder Perforationen der Nasenscheidewand (extrem selten, bei Langzeitanwendung in hohen Dosen).
- Allergische Reaktionen (Hautausschlag, Juckreiz, Urtikaria, Angioödem).
- Erhöhung des Augeninnendrucks (Glaukom) oder Katarakt (grauer Star) – bei sehr langer hochdosierter Anwendung.
- Systemische Kortikosteroid‑Nebenwirkungen (Cushing‑Syndrom, Nebennieren‑Suppression, Wachstumsverzögerung bei Kindern) – nur bei extrem überhöhter Dosierung oder bei gleichzeitiger Anwendung anderer Kortikosteroide.
Seltene Nebenwirkungen (weniger als 1 von 1.000 Behandelten)
- Paradoxer Bronchospasmus (akute Atemnot nach Anwendung – bei Patienten mit Asthma).
- Schwere allergische Reaktionen (Anaphylaxie).
- Perforation der Nasenscheidewand (sehr selten).
Absolute Kontraindikationen
- Überempfindlichkeit gegen Budesonid oder einen sonstigen Bestandteil (z. B. Konservierungsmittel Benzalkoniumchlorid).
- Unbehandelte pilzliche, virale oder bakterielle Infektionen der Nase oder der Nasennebenhöhlen.
- Kinder unter 6 Jahren (Ausnahmen nur nach ärztlicher Verschreibung).
- Frische Nasenoperationen oder Nasenverletzungen (bis zur vollständigen Abheilung).
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
- Starke CYP3A4‑Inhibitoren (z. B. Ritonavir, Ketoconazol, Itraconazol, Clarithromycin): Die systemische Budesonid‑Exposition kann erhöht sein, da Budesonid über CYP3A4 metabolisiert wird. Bei gleichzeitiger nasaler Anwendung ist das Risiko gering, aber bei langfristiger, hochdosierter Anwendung oder gleichzeitiger oraler/inhalativer Kortikosteroid‑Therapie ist Vorsicht geboten.
- Andere Kortikosteroide (oral, inhalativ, nasal): Additive systemische Wirkung möglich; kombinierte Anwendung nur unter strenger ärztlicher Kontrolle, um eine Nebennieren‑Suppression zu vermeiden.
- Betablocker (z. B. Propranolol, Metoprolol, Timolol‑Augentropfen): Bei Patienten mit Asthma, die gleichzeitig Rhinocort verwenden, können Betablocker die Wirkung von Beta‑2‑Sympathomimetika (Notfallinhalatoren) abschwächen – klinisch relevant jedoch nur für systemische Betablocker, nicht für die nasale Kortikoid‑Therapie.
- Östrogenhaltige orale Kontrazeptiva: Können die Budesonid‑Spiegel geringfügig erhöhen, klinisch nicht relevant.
Praktische Hinweise
- Reinigung: Reinigen Sie den Sprühkopf mindestens einmal pro Woche mit warmem Wasser, trocknen Sie ihn gründlich, bevor Sie ihn wieder auf die Flasche setzen. Vermeiden Sie die Verwendung von spitzen Gegenständen zur Reinigung der Düse.
- Vor dem ersten Gebrauch: Die Pumpe mehrmals (ca. 8‑10 Mal) betätigen, bis ein feiner Sprühnebel erscheint. Wenn das Spray länger als 7 Tage nicht benutzt wurde, muss die Pumpe erneut mit 1‑2 Sprühstößen in die Luft aktiviert werden.
- Haltbarkeit: Nach dem ersten Öffnen ist das Spray 6 Monate haltbar. Das Verfallsdatum auf der Flasche ist zu beachten.
- Lagerung: Bei Raumtemperatur (15‑25 °C) liegend oder aufrecht, vor Licht geschützt, außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.
- Bei anhaltenden Blutungen: Wenn wiederholt Nasenbluten auftritt oder die Blutung stark ist, brechen Sie die Behandlung ab und konsultieren Sie einen Arzt.
- Wechsel der Wirkstärke: Wenn Sie von einem anderen Budesonid‑Nasenspray (z. B. 50 mcg oder 100 mcg) auf Rhinocort 64 mcg umsteigen, beachten Sie die äquivalente Dosis. 128 mcg Rhinocort entsprechen etwa 200 mcg anderer Standard‑Nasensprays.
- Zusätzliche Maßnahmen: Bei schwerer allergischer Rhinitis kann Rhinocort mit oralen Antihistaminika (Cetirizin, Loratadin) kombiniert werden, wenn die alleinige nasale Therapie nicht ausreicht. Bei allergischer Konjunktivitis sind antiallergische Augentropfen (z. B. Ketotifen, Azelastin) sinnvoll.
Alternative Medikamente (bei Unverträglichkeit oder Kontraindikation)
- Andere nasale Kortikosteroide: Mometasonfuroat (Nasonex), Fluticasonpropionat (Flixonase Nasenspray), Fluticasonfuroat (Avamys), Beclometason (Beconase).
- Nasale Antihistaminika: Azelastin (Allergodil Nasenspray), Levocabastin (Livocab) – wirken schneller (innerhalb von 15‑30 Minuten), aber schwächer entzündungshemmend als Kortikosteroide.
- Orale Antihistaminika (Cetirizin, Loratadin, Desloratadin, Fexofenadin, Bilastin): Bei Patienten, die Nasensprays nicht vertragen oder bevorzugen.
- Fixkombination (Azelastin + Fluticason) – Dymista: Kombiniert einen nasalen Antihistaminikum mit einem nasalen Kortikosteroid; schneller Wirkungseintritt und hohe Wirksamkeit.
- Meerwasser‑Nasenspray oder hypertonische Salzlösung: Nicht medikamentös, aber unterstützend zur Befeuchtung der Nasenschleimhaut und Spülung von Allergenen.
- Orale Kortikosteroide (Prednisolon) – bei schweren, therapieresistenten Fällen: Kurzzeitige, hochdosierte systemische Therapie (nur unter ärztlicher Aufsicht).
Klinische Wirksamkeit
Budesonid Nasenspray ist in zahlreichen randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten Studien bei saisonaler und ganzjähriger allergischer Rhinitis untersucht worden. In einer 4‑wöchigen Studie mit 2.281 Patienten führte Rhinocort (256 mcg/Tag) zu einer signifikanten Verbesserung der nasalen Symptomscores (Niesen, Rhinorrhoe, Nasenverstopfung) um durchschnittlich 60‑70 % im Vergleich zu Placebo (20‑30 %). Auch okuläre Symptome (juckende, tränende Augen) wurden signifikant besser kontrolliert. Der Wirkungseintritt (erste spürbare Besserung) lag in den Studien zwischen 12 und 36 Stunden. Im Vergleich zu oralem Loratadin (Antihistaminikum) war Rhinocort bei der Kontrolle der Nasenverstopfung überlegen und gleich wirksam bei Niesen und Juckreiz.
Bei Kindern (6‑11 Jahre) mit ganzjähriger Rhinitis zeigte eine 6‑wöchige Studie mit 128 mcg Budesonid/Tag eine signifikante Reduktion der Symptome um 65 % gegenüber 40 % unter Placebo, ohne dass Wachstumsverzögerungen oder andere systemische Effekte beobachtet wurden.
Für die Indikation Nasenpolypen belegt eine 8‑wöchige Studie an 212 Patienten mit beidseitigen Nasenpolypen, dass Rhinocort (2 mal 128 mcg/Tag) die Polypengröße signifikant reduzierte (um 30‑40 % im Vergleich zu Placebo) und die nasale Atmung verbesserte. Die Wirkung ist jedoch geringer als bei oralen Kortikosteroiden, aber frei von systemischen Nebenwirkungen.
Wichtig: Rhinocort Nasenspray (Budesonid) ist ein apothekenpflichtiges, aber rezeptfreies Arzneimittel. Eine ärztliche Konsultation vor der ersten Anwendung ist empfohlen, um die Diagnose einer allergischen Rhinitis zu bestätigen, andere Ursachen von Nasenbeschwerden auszuschließen (z. B. Nasenpolypen, Sinusitis, Septumdeviation) und die korrekte Anwendung zu erlernen. Es ist kein sofort wirksames Medikament; die volle Wirkung tritt erst nach mehrtägiger regelmäßiger Anwendung ein. Während der Behandlung ist die geringste wirksame Dosis anzustreben, um lokale Nebenwirkungen zu minimieren. Bei anhaltendem, starkem Nasenbluten oder wiederholten Blutspuren ist die Behandlung zu unterbrechen und ein Arzt aufzusuchen. Kinder unter 6 Jahren sollten Rhinocort nur auf ärztliche Verschreibung erhalten. Bei längerer Anwendung (mehrere Monate) über die empfohlene Dosis hinaus (mehr als 256 mcg/Tag) ist eine jährliche augenärztliche Kontrolle (Glaukom, Katarakt) ratsam. Die vollständige Packungsbeilage ist zu beachten; dieses Informationsblatt ersetzt keine ärztliche Beratung.
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