Rivaroxaban

Generic Rivaroxaban (Rivaroxaban)

Wählen Dosen
Paket auswählen
Versand weltweit
Paketzustellung Versicherungs
Nächster Kauf 10% Rabatt

Rivasmart (Rivaroxaban) ist ein Antikoagulans, das zur Vorbeugung und Behandlung von Blutgerinnseln eingesetzt wird und das Risiko von Schlaganfall, tiefer Venenthrombose (TVT) und Lungenembolie (LE) verringert.

Medikamente Generic Rivaroxaban (Rivaroxaban) online Kaufen


In unserer deutschen Apotheke können Sie Rivasmart (Rivaroxaban) ohne Rezept kaufen, mit Lieferung in ganz Deutschland innerhalb von 5‑14 Tagen. Diskrete und anonyme Verpackung.

Rivasmart (Wirkstoff: Rivaroxaban) ist ein direkter Faktor‑Xa‑Inhibitor aus der Gruppe der direkten oralen Antikoagulanzien (DOAK), der zur Prophylaxe und Behandlung von thromboembolischen Erkrankungen eingesetzt wird. Der Wirkstoff hemmt hochselektiv und direkt den aktivierten Gerinnungsfaktor Xa, der eine zentrale Rolle in der Blutgerinnungskaskade einnimmt. Durch diese Hemmung wird die Umwandlung von Prothrombin in Thrombin reduziert, die Bildung von Fibrin und letztlich die Entstehung von pathologischen Blutgerinnseln (Thromben) verhindert.

Die übliche Dosis von Rivasmart (Rivaroxaban 10 mg) beträgt: Die Dosierung ist abhängig von der Indikation. Zur Prophylaxe venöser Thromboembolien (VTE) nach elektiven Hüft‑ oder Kniegelenksersatzoperationen beträgt die empfohlene Dosis 10 mg einmal täglich. Die erste Tablette sollte 6 bis 10 Stunden nach der Operation eingenommen werden, nachdem die Blutstillung (Hämostase) sichergestellt ist. Die empfohlene Behandlungsdauer beträgt 5 Wochen nach einer Hüftoperation und 2 Wochen nach einer Knieoperation.
Zur Behandlung von tiefen Venenthrombosen (TVT) und Lungenembolien (LE) sowie zur Prophylaxe von rezidivierenden TVT und LE: Die Initialbehandlung erfolgt mit 15 mg zweimal täglich über die ersten 21 Tage, gefolgt von 20 mg einmal täglich als Erhaltungstherapie. Zur verlängerten Rezidivprophylaxe nach Abschluss einer mindestens 6‑monatigen Therapie wird eine Dosis von 10 mg einmal täglich empfohlen. Bei Vorhofflimmern wird 20 mg einmal täglich (15 mg bei eingeschränkter Nierenfunktion) zur Schlaganfallprophylaxe eingesetzt.
Darreichungsform: Filmtabletten mit 10 mg Rivaroxaban.
Wirkungseintritt: Maximale Plasmakonzentrationen werden etwa 2‑4 Stunden nach oraler Gabe erreicht.
Wirkdauer: Die mittlere terminale Plasmahalbwertszeit beträgt etwa 5‑9 Stunden bei jüngeren Erwachsenen (bei älteren Patienten etwa 11‑13 Stunden). Die gerinnungshemmende Wirkung hält über den gesamten Tag an.
Alkoholempfehlung: Während der Behandlung mit Rivasmart sollte Alkohol in größeren Mengen vermieden werden, da Alkohol die Blutgerinnung zusätzlich beeinträchtigen und das Blutungsrisiko erhöhen kann. Gelegentlicher, moderater Konsum ist nach Rücksprache mit dem Arzt meist vertretbar.
Häufigste Nebenwirkungen: Blutungen (wie Nasenbluten, Zahnfleischbluten, blaue Flecken, Magen‑Darm‑Blutungen, Blut im Urin), Anämie (Blutarmut), Schwindel, Kopfschmerzen.

Möchten Sie Rivasmart (Rivaroxaban) ohne Rezept ausprobieren?

Allgemeine Informationen über Rivasmart (Rivaroxaban)

  • INN (Internationale Nicht‑Eigentumsbezeichnung): Rivaroxaban
  • In Deutschland verfügbare Markennamen: Xarelto (Original), Rivaroxaban-1A Pharma, Rivaroxaban-ratiopharm, Rivaroxaban STADA, Rivaroxaban Heumann, Rivaroxaban AL, Rivarolto, Rivaroxaban Zentiva, Rivaroxaban Basics sowie zahlreiche weitere Generika.
  • ATC‑Code: B01AF01
  • Darreichungsformen und Dosierungen: Filmtabletten mit 2,5 mg, 10 mg, 15 mg und 20 mg Rivaroxaban.
  • Hersteller in Deutschland (Auswahl): Bayer Vital GmbH (Original‑Xarelto), 1A Pharma GmbH, ratiopharm GmbH, STADAPHARM GmbH, Heumann Pharma GmbH & Co. KG, ALIUD Pharma GmbH, Hexal AG, Zentiva Pharma GmbH, Basics GmbH, Viatris Healthcare GmbH, TAD Pharma GmbH.
  • Registrierungsstatus in Deutschland: Zugelassen
  • OTC / Rx‑Klassifikation: Verschreibungspflichtig (Rezeptpflichtig, Rx)

Wirkmechanismus und Pharmakologie

Rivaroxaban ist ein hochselektiver, oraler, direkter Inhibitor des aktivierten Gerinnungsfaktors X (Faktor Xa). Im Gegensatz zu älteren Antikoagulanzien (wie Warfarin) wirkt Rivaroxaban unabhängig vom körpereigenen Inhibitor Antithrombin. Es bindet direkt und reversibel an das aktive Zentrum von Faktor Xa – sowohl an freies Faktor Xa als auch an Faktor Xa, der im Prothrombinasekomplex gebunden ist. Faktor Xa katalysiert die Umwandlung von Prothrombin in Thrombin, ein zentrales Enzym der Gerinnungskaskade. Durch die Inhibition von Faktor Xa wird die Thrombinbildung massiv reduziert, was die Entstehung von Blutgerinnseln (Thromben) sowohl im venösen als auch im arteriellen System verhindert. Rivaroxaban hat hingegen keinen direkten Einfluss auf die Thrombin-induzierte Plättchenaggregation, sodass die primäre Blutstillung (z. B. nach Verletzungen) weniger stark beeinträchtigt ist. Die Pharmakokinetik von Rivaroxaban ist dosislinear: Die absolute Bioverfügbarkeit beträgt für die 10‑mg‑Tablette etwa 80‑100 %. Bei Einnahme mit einer Mahlzeit wird die Resorption für die 10‑mg‑Tablette nicht beeinflusst (für 15 mg/20 mg wird die Einnahme mit einer Mahlzeit zur Optimierung der Resorption empfohlen). Maximale Plasmakonzentrationen werden 2‑4 Stunden nach der Einnahme erreicht. Rivaroxaban wird über die Leber (CYP3A4, CYP2J2) metabolisiert und überwiegend renal (ca. 66 %, davon etwa 36 % als unveränderter Wirkstoff) sowie fäkal (ca. 28 %) eliminiert. Die Plasmahalbwertszeit beträgt bei jüngeren Erwachsenen etwa 5‑9 Stunden, bei älteren Patienten etwa 11‑13 Stunden. Der Antikoagulationseffekt kann weder durch einen Quick‑Wert noch durch eine aPTT zuverlässig gemessen werden; ein spezifischer, kalibrierter Anti‑Faktor‑Xa‑Test steht für spezielle klinische Situationen zur Verfügung.

Anwendungsgebiete

  • Postoperative VTE-Prophylaxe: Prophylaxe venöser Thromboembolien (VTE) bei erwachsenen Patienten nach elektiven Hüft- oder Kniegelenksersatzoperationen (Dosierung: 10 mg einmal täglich).
  • Behandlung von TVT und LE: Behandlung von tiefen Venenthrombosen (TVT) und Lungenembolien (LE) sowie Prophylaxe von rezidivierenden TVT und LE bei Erwachsenen (Akutphase 15 mg zweimal täglich, Erhaltung 20 mg einmal täglich, verlängerte Rezidivprophylaxe 10 mg oder 20 mg einmal täglich).
  • Vorhofflimmern (nicht valvulär): Prophylaxe von Schlaganfällen und systemischen Embolien bei erwachsenen Patienten mit nicht valvulärem Vorhofflimmern und einem oder mehreren Risikofaktoren (20 mg einmal täglich, reduziert auf 15 mg einmal täglich bei Kreatinin‑Clearance 15‑50 ml/min).
  • Akutes Koronarsyndrom (2,5 mg): Prophylaxe atherothrombotischer Ereignisse (z. B. kardiovaskulärer Tod, Myokardinfarkt) nach akutem Koronarsyndrom in Kombination mit ASS allein oder ASS plus Clopidogrel/Ticlopidin.
  • Periphere arterielle Verschlusskrankheit (2,5 mg): In Kombination mit ASS zur Prophylaxe atherothrombotischer Ereignisse bei Patienten mit koronarer Herzerkrankung (KHK) oder symptomatischer peripherer arterieller Verschlusskrankheit (pAVK).

Wichtige Warnungen und Einschränkungen

Risikogruppen

  • Schwangerschaft und Stillzeit: Rivaroxaban ist während der Schwangerschaft und Stillzeit kontraindiziert, da der Wirkstoff die Plazenta passiert und in die Muttermilch übergeht; das Risiko für maternale und fetale Blutungen sowie teratogene Effekte kann nicht ausgeschlossen werden.
  • Niereninsuffizienz: Bei schwerer Niereninsuffizienz (Kreatinin‑Clearance unter 15 ml/min) ist Rivaroxaban kontraindiziert. Bei einer Kreatinin‑Clearance zwischen 15 und 29 ml/min ist Vorsicht geboten. Bei einer Kreatinin‑Clearance zwischen 15 und 50 ml/min wird bei Vorhofflimmern eine Dosisreduktion auf 15 mg einmal täglich empfohlen.
  • Leberinsuffizienz: Bei mittelschwerer bis schwerer Leberfunktionsstörung (Child‑Pugh B und C) oder bei hepatischer Koagulopathie (erhöhtes Blutungsrisiko) ist Rivaroxaban kontraindiziert (fehlende Daten, erhöhte Rivaroxaban‑Exposition).
  • Ältere Patienten (65 Jahre und älter): Keine generelle Dosisanpassung erforderlich, jedoch ist wegen des erhöhten Blutungsrisikos bei Älteren Vorsicht geboten.
  • Patienten mit mechanischen Herzklappen oder mittel‑ bis hochgradiger Mitralstenose: Die Anwendung von Rivaroxaban ist in diesen Fällen kontraindiziert, da die Sicherheit und Wirksamkeit nicht belegt ist.
  • Antiphospholipid‑Syndrom (APS): Bei Patienten mit Antiphospholipid‑Syndrom, insbesondere mit dreifach positivem Status (Triple‑positiv), wird die Behandlung mit DOAKs (einschließlich Rivaroxaban) nicht empfohlen, da ein erhöhtes Risiko für rezidivierende thrombotische Ereignisse besteht.
  • Patienten mit erhöhtem Blutungsrisiko: Zustände wie kürzlich aufgetretene schwere Blutung, Magen‑Darm‑Ulzera, maligne Neoplasien mit hohem Blutungsrisiko, frische Hirn‑ oder Rückenmarksverletzung, Augen‑, Hirn‑ oder Rückenmarks‑OP, bekannte Ösophagusvarizen, Gefäßmalformationen, Aneurysmen sowie gleichzeitige Antikoagulation mit anderen gerinnungshemmenden Medikamenten (außer bei Therapiewechsel) sind absolute Kontraindikationen.

Fahrtauglichkeit und Alkohol

Rivaroxaban kann Schwindel oder Kopfschmerzen verursachen, was die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigen kann. Alkohol sollte während der Behandlung mit Rivasmart nur in sehr begrenzten Mengen und nach Rücksprache mit dem Arzt konsumiert werden, da Alkohol das Blutungsrisiko zusätzlich erhöhen und die gerinnungshemmende Wirkung verstärken kann.

Dosierungsanleitung

  • Postoperative VTE-Prophylaxe (Hüft‑/Kniegelenkersatz): 10 mg einmal täglich; erste Gabe 6‑10 Stunden postoperativ (nach gesicherter Hämostase). Behandlungsdauer: 5 Wochen (Hüft‑TEP) bzw. 2 Wochen (Knie‑TEP).
  • Behandlung von TVT und LE (Akutphase): 15 mg zweimal täglich über die ersten 21 Tage (Initialtherapie). Anschließend (ab Tag 22) Umstellung auf 20 mg einmal täglich zur Weiterbehandlung (Erhaltungstherapie).
  • Verlängerte Rezidivprophylaxe (nach einer mindestens 6‑monatigen Therapie): 10 mg einmal täglich. Bei Patienten mit hohem Rezidivrisiko kann die Dosis auf 20 mg einmal täglich erhöht werden.
  • Vorhofflimmern (Schlaganfallprophylaxe): 20 mg einmal täglich, eingenommen mit der Abendmahlzeit (bessere Bioverfügbarkeit). Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion (Kreatinin‑Clearance 15‑50 ml/min) wird eine Dosisreduktion auf 15 mg einmal täglich empfohlen.
  • Art der Anwendung: Die 10‑mg‑Tablette kann unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden. Die höheren Dosierungen (15 mg/20 mg) sollten immer mit einer Mahlzeit eingenommen werden, um die Resorption und Bioverfügbarkeit zu optimieren. Bei Schluckbeschwerden können die Tabletten zerkleinert und mit Wasser oder Apfelmus gemischt eingenommen werden (unmittelbar vor der Anwendung).
  • Vergessene Dosis: Bei einmal täglicher Einnahme (10 mg, 20 mg): die vergessene Dosis sofort nachholen, aber nicht die doppelte Menge einnehmen, um die vergessene Dosis auszugleichen. Bei zweimal täglicher Einnahme während der Initialphase (15 mg): die vergessene Dosis sofort einnehmen (es können auch zwei Tabletten auf einmal genommen werden, um die Tagesdosis von 30 mg zu erreichen), am nächsten Tag mit der regulären zweimal täglichen Einnahme fortfahren.

Nebenwirkungen und Kontraindikationen

Häufige Nebenwirkungen (mehr als 1 von 100 bis weniger als 1 von 10 Behandelten)

  • Blutungen aller Art: Nasenbluten, Zahnfleischbluten, Hämatome (blaue Flecken), Magen‑Darm‑Blutungen (Meläna, Hämatochezie), urogenitale Blutungen (Blut im Urin, verstärkte Menstruationsblutung).
  • Anämie (Blutarmut), Eisenmangelanämie.
  • Schwindel, Kopfschmerzen.
  • Postoperative Wundsekretion, Wundhämatom.
  • Transaminasenerhöhung (GGT, ALAT, ASAT).

Gelegentliche Nebenwirkungen (mehr als 1 von 1000 bis weniger als 1 von 100 Behandelten)

  • Tachykardie (Herzrasen), Hypotonie (niedriger Blutdruck).
  • Hämoptyse (Bluthusten).
  • Allergische Reaktionen (Urtikaria, Hautausschlag, Juckreiz).
  • Ohnmacht (Synkope).

Seltene, schwerwiegende Nebenwirkungen (weniger als 1 von 1000 Behandelten)

  • Intrakranielle Blutung, intraokulare Blutung, retroperitoneale Blutung, intraartikuläre Blutung (Hämarthros).
  • Schwere Hypersensitivitätsreaktionen (anaphylaktischer Schock, Angioödem).
  • Thrombozytopenie, Agranulozytose, Panzytopenie (Blutbildveränderungen).
  • Hepatitis, cholestatische Gelbsucht, Leberschädigung.
  • Stevens‑Johnson‑Syndrom, DRESS‑Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse (Lyell‑Syndrom).

Absolute Kontraindikationen

  • Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen sonstigen Bestandteil (z. B. Lactose).
  • Aktive klinisch signifikante Blutung, Läsionen/Zustände mit hohem Blutungsrisiko (z. B. gastrointestinales Ulkus, Neoplasien mit Blutungsrisiko, frische Hirn‑/Rückenmarksverletzung, kürzliche Hirn‑/Rückenmarks‑/Augen‑OP, Ösophagusvarizen, vaskuläre Malformationen/Aneurysmen).
  • Gleichzeitige Therapie mit anderen Antikoagulanzien (außer bei Therapiewechsel oder bei niedrigdosiertem Heparin zur Aufrechterhaltung eines offenen zentralvenösen/arteriellen Katheters).
  • Mittelschwere bis schwere Leberfunktionsstörung (Child‑Pugh B/C) oder hepatische Koagulopathie.
  • Schwangerschaft und Stillzeit.
  • Mechanische Herzklappen (z. B. Ballonkappenprothese) oder mittel‑ bis hochgradige Mitralklappenstenose.
  • Antiphospholipid‑Syndrom (insbesondere Triple‑positive APS).
  • Kreatinin‑Clearance kleiner als 15 ml/min (Niereninsuffizienz).

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln

  • Andere Antikoagulanzien (Cumarine (Warfarin, Phenprocoumon), Heparine, niedermolekulare Heparine, Fondaparinux, andere DOAK (Dabigatran, Apixaban, Edoxaban)): Erheblich erhöhtes Blutungsrisiko – gleichzeitige Anwendung ist kontraindiziert (Ausnahme: Therapiewechsel unter strenger Überwachung, minimal erforderliche Heparindosen zur Kathetererhaltung).
  • Thrombozytenaggregationshemmer (ASS, Clopidogrel, Ticagrelor, Prasugrel) und NSAR (Ibuprofen, Diclofenac, Naproxen, COX‑2‑Hemmer): Additives Blutungsrisiko – Kombination nur nach strenger Nutzen‑Risiko‑Abwägung; gleichzeitige Anwendung von ASS + Clopidogrel/Ticlopidin mit Rivaroxaban 2,5 mg ist im Rahmen der ACS‑Indikation zugelassen.
  • Selektive Serotonin‑Wiederaufnahmehemmer (SSRI) / Serotonin‑Noradrenalin‑Wiederaufnahmehemmer (SNRI): Diese Antidepressiva erhöhen das Blutungsrisiko möglicherweise durch eine Hemmung der Thrombozytenfunktion (Vorsicht geboten).
  • Starke CYP3A4‑Inhibitoren und P‑gp‑Inhibitoren (Ketoconazol, Itraconazol, Ritonavir, Clarithromycin, Erythromycin): Kombinierte P‑gp- und starke CYP3A4‑Hemmer können die Rivaroxaban‑Exposition signifikant erhöhen (bis zu Verdopplung) und das Blutungsrisiko steigern – Kombination vermeiden, wenn möglich.
  • Starke CYP3A4‑Induktoren und P‑gp‑Induktoren (Rifampicin, Carbamazepin, Phenytoin, Phenobarbital, Johanniskraut (Hypericum perforatum)): Diese Substanzen können die Rivaroxaban‑Exposition erheblich reduzieren (bis zu 50 %), was die thromboembolische Wirkung vermindern kann – gleichzeitige Anwendung vermeiden.
  • Antimykotika (Fluconazol, Voriconazol, Posaconazol): Vorsicht bei gleichzeitiger Gabe; keine dosisanpassende Empfehlung, aber Überwachung auf verstärkte Blutungsneigung.

Praktische Hinweise

  • Einnahme mit einer Mahlzeit: Die 10‑mg‑Tablette kann mit oder ohne Nahrung eingenommen werden. Die Dosierungen 15 mg und 20 mg sollten stets mit einer Mahlzeit (vorzugsweise mit der Abendmahlzeit) eingenommen werden, um die Resorption und damit die Bioverfügbarkeit zu optimieren.
  • Kontrolle und Überwachung: Ein routinemäßiges Gerinnungsmonitoring (Quick, aPTT) ist nicht erforderlich. Bei Verdacht auf Überdosierung oder in Notfallsituationen (präoperativ, Blutungskomplikation) kann ein spezifischer, kalibrierter Anti‑Faktor‑Xa‑Test durchgeführt werden.
  • Blutungszeichen: Patienten sollten über Warnzeichen von Blutungen aufgeklärt werden: ungewöhnliche Blutergüsse, roter oder brauner Urin, schwarzer oder blutiger Stuhl, Bluthusten, Erbrechen von Blut (Kaffeesatzerbrechen), starke oder verlängerte Menstruationsblutung, unerklärliche Schmerzen/Schwellungen, Schwindel, Schwäche.
  • Operationen / Eingriffe: Vor invasiven Eingriffen (Zahn‑, endoskopische, urologische Operationen) muss Rivaroxaban je nach Blutungsrisiko und Nierenfunktion für einen bestimmten Zeitraum (meist 24‑48 Stunden für geringes Risiko, 48‑72 Stunden bei höherem Risiko) pausiert werden. Der Arzt muss rechtzeitig informiert werden.
  • Antidot: Im Falle einer schweren, lebensbedrohlichen Blutung oder Notfalloperation steht ein spezifisches Antidot (Andexanet alfa – Ondexxya) zur Verfügung, das die gerinnungshemmende Wirkung von Rivaroxaban sofort und spezifisch antagonisiert.
  • Lagerung: Bei Raumtemperatur (15‑25 °C) in der Originalverpackung, trocken und vor Licht geschützt, außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.
  • Antikoagulanzien‑Ausweis: Patienten sollten immer einen aktuellen Antikoagulanzien‑Ausweis (auch DOAK‑Ausweis genannt) bei sich tragen, auf dem das Medikament, die Dosierung und die behandelnden Ärzte vermerkt sind.

Alternative Medikamente (bei Unverträglichkeit oder Kontraindikation)

  • Apixaban (Eliquis): Direkter Faktor‑Xa‑Inhibitor mit ähnlichen Indikationen; wird bei Vorhofflimmern und VTE bevorzugt bei Niereninsuffizienz eingesetzt (etwas geringere renale Elimination).
  • Edoxaban (Lixiana): Direkter Faktor‑Xa‑Inhibitor, ebenfalls zur Behandlung von TVT/LE sowie Schlaganfallprophylaxe bei Vorhofflimmern zugelassen.
  • Dabigatran (Pradaxa): Direkter Thrombin‑Inhibitor (DOAK) mit ähnlichen Indikationen (Vorhofflimmern, VTE), aber anderen Interaktionsprofilen (wirkt über direkte Thrombinhemmung).
  • Phenprocoumon (Marcumar) oder Warfarin: Vitamin‑K‑Antagonisten (Cumarin‑Derivate) – Standardtherapie der ersten Generation, jedoch mit geringerer therapeutischer Breite und regelmäßigen INR‑Kontrollen. Können bei Kontraindikationen gegen DOAKs oder bei mechanischen Herzklappen eingesetzt werden.
  • Niedermolekulare Heparine (Enoxaparin – Clexane, Dalteparin – Fragmin): Subkutane Applikation, zur VTE‑Behandlung und ‑Prophylaxe; werden bei Niereninsuffizienz bevorzugt und bei Krebspatienten eingesetzt.
  • Fondaparinux (Arixtra): Synthetischer Faktor‑Xa‑Inhibitor (indirekt über Antithrombin), nur parenteral, wird in der VTE‑Therapie manchmal als Alternative eingesetzt.

Klinische Wirksamkeit

Die Wirksamkeit und Sicherheit von Rivaroxaban wurden in großen, randomisierten, doppelblinden Phase‑III‑Studien nachgewiesen. Die ROCKET‑AF‑Studie (2009‑2011) mit über 14.000 Patienten mit nicht‑valvulärem Vorhofflimmern zeigte, dass Rivaroxaban 20 mg (bzw. 15 mg bei Niereninsuffizienz) bei der Schlaganfallprophylaxe mit dem Vitamin‑K‑Antagonisten Warfarin vergleichbar wirksam war (Non‑Inferiorität). In der Per‑Protokoll‑Analyse betrug die Ereignisrate für Schlaganfall und systemische Embolie 1,7 % pro Jahr unter Rivaroxaban versus 2,2 % pro Jahr unter Warfarin. Die Rate schwerer Blutungen war zwischen beiden Gruppen vergleichbar, jedoch traten unter Rivaroxaban weniger intrakranielle Blutungen (0,5 % vs. 0,7 %) und seltener tödliche Blutungen (0,2 % vs. 0,4 %) auf.

In den EINSTEIN‑Studien (TVT/LE) zeigte Rivaroxaban (Initial 15 mg zweimal täglich für 3 Wochen, dann 20 mg einmal täglich) eine ähnliche Wirksamkeit wie das Standardtherapieregime (Enoxaparin überbrückt mit Warfarin), jedoch mit einer signifikant geringeren Rate an schweren Blutungen (kumulative schwere Blutungen: 8,1 % vs. 8,5 %). Die EINSTEIN‑Choice‑Studie (2017) belegte den Vorteil von 10 mg Rivaroxaban (und 20 mg Rivaroxaban) gegenüber Placebo zur Rezidivprophylaxe bei Patienten mit abgeschlossener VTE‑Therapie.

Für die postoperative VTE‑Prophylaxe nach Hüft‑ oder Kniegelenkersatz belegen RECORD‑Studien die Wirksamkeit von 10 mg Rivaroxaban, das in diesen Studien niedrigermolekularem Heparin (Enoxaparin) überlegen war.

Wichtig: Rivasmart (Rivaroxaban) ist ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel mit erhöhtem Blutungsrisiko. Die Anwendung darf nur nach strenger ärztlicher Indikationsstellung und Nutzen‑Risiko‑Abwägung (insbesondere bezüglich Nieren‑ und Leberfunktion, aktueller Blutungsneigung und Begleitmedikation) erfolgen. Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz (Kreatinin‑Clearance kleiner als 30 ml/min) sowie mittelschwerer bis schwerer Leberfunktionsstörung (Child‑Pugh B/C) oder aktiver signifikanter Blutung dürfen Rivasmart nicht erhalten. Es ist kein Routine‑Gerinnungsmonitoring erforderlich, jedoch muss jeder Patient über Warnzeichen von Blutungen aufgeklärt werden. Das Antidot (Andexanet alfa) ist in schweren Notfallsituationen verfügbar. Rivasmart muss vor invasiven Eingriffen fachgerecht pausiert werden. Patientinnen im gebärfähigen Alter müssen eine zuverlässige Schwangerschaftsverhütung anwenden; während Schwangerschaft und Stillzeit ist die Anwendung kontraindiziert. Die vollständige Fachinformation und die Packungsbeilage sind zu beachten; verbindlich sind die Anweisungen des behandelnden Arztes. Dieses Informationsblatt ersetzt keine medizinische Beratung.


Deutsche Online Apotheke

Es gibt keine Bewertung zu diesem Produkt vor, aber du bist die erste, hinzufügen kannoder Sie können mehr in Testimonials Seite über verwandte Produkte zu lesen.
Package Example
Front View
Side View
Back View
Ihre Bestellung wird sicher verpackt und innerhalb von 24 Stunden versandt. Genau so wird Ihr Paket aussehen (Bilder eines echten Versandartikels). Es hat die Größe und das Aussehen eines normalen privaten Briefes (9,4x4,3x0,3 Inch oder 24x11x0,7 cm)
Land Art des versandes Lieferzeit Preis  
Lieferung 14-21 Tagen 10$ Tracking-Nummer ist verfügbar in 4 Tagen
Lieferung 9-14 Tagen 30$ Tracking-Nummer ist verfügbar in 2 Tagen
  • Versand weltweit
  • Vertraulichkeit und anonymität garantiert
  • Sicher und geschützt
  • Diskrete verpackung
  • Versand der bestellungen innerhalb von 24 stunden
  • 100% erfolgreiche lieferung