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Generic Symbicort (Powder Form) (Budesonide / formoterol fumarate dihydrate)
Symbicort (Pulverform, Budesonid/Formoterol, Handelsname Symbicort Turbohaler®) ist ein inhalatives Kombinationspräparat zur regelmäßigen Behandlung von Asthma bronchiale und chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren. Es enthält Budesonid, ein inhalatives Kortikosteroid mit entzündungshemmender Wirkung auf die Atemwege, und Formoterol, ein langwirksames Beta2-Sympathomimetikum (LABA) mit bronchodilatatorischer Wirkung für mindestens 12 Stunden. Die Kombination wirkt sowohl der chronischen Atemwegsentzündung als auch der Bronchokonstriktion entgegen. Symbicort wird als Pulverinhalator (Turbohaler) verabreicht und dient der Erhaltungstherapie; es ist nicht zur akuten Anfallskupierung geeignet.
Übliche Erwachsenendosis: Die Dosis richtet sich nach der Erkrankung und dem Schweregrad. Jede Inhalation enthält 160 µg Budesonid und 4,5 µg Formoterol. Bei Asthma beträgt die übliche Erhaltungsdosis 1 bis 2 Inhalationen zweimal täglich. Bei unzureichender Kontrolle kann die Dosis auf maximal 4 Inhalationen zweimal täglich erhöht werden. Bei COPD beträgt die empfohlene Dosis 2 Inhalationen zweimal täglich. Das Pulver wird mit dem Turbohaler aktiv inhaliert; der Patient sollte vor der Anwendung die Kappe abdrehen, den Inhalator aufrecht halten und das Mundstück fest mit den Lippen umschließen, dann kräftig und tief einatmen. Nach der Inhalation sollte der Mund mit Wasser ausgespült werden, um das Risiko von Mundsoor und Heiserkeit zu verringern. Die niedrigste wirksame Dosis sollte verwendet werden, und die Therapie sollte regelmäßig überprüft werden.
Darreichungsform: Pulverinhalator (Turbohaler) mit 160 µg Budesonid und 4,5 µg Formoterol pro abgegebener Inhalation. Erhältlich in Packungen mit 60 und 120 Inhalationen. Weitere Stärken umfassen 80/4,5 µg und 320/9 µg pro Inhalation.
Wirkungseintritt: Die bronchodilatatorische Wirkung von Formoterol setzt innerhalb von 1 bis 3 Minuten nach Inhalation ein. Die entzündungshemmende Wirkung von Budesonid entwickelt sich über mehrere Tage bis Wochen; eine klinisch bedeutsame Verbesserung der Lungenfunktion und der Symptomkontrolle wird nach etwa 1 bis 2 Wochen regelmäßiger Anwendung erreicht.
Wirkdauer: Formoterol besitzt eine bronchodilatatorische Wirkdauer von mindestens 12 Stunden, Budesonid eine länger anhaltende antiinflammatorische Wirkung. Bei zweimal täglicher Anwendung wird eine durchgehende Kontrolle über 24 Stunden erreicht. Beide Wirkstoffe werden nach pulmonaler Resorption hepatisch über CYP3A4 metabolisiert und überwiegend renal als inaktive Metaboliten ausgeschieden. Die Eliminationshalbwertszeit von Budesonid beträgt etwa 2 bis 3 Stunden, die von Formoterol etwa 17 Stunden.
Empfehlung zu Alkohol: Es sind keine spezifischen Wechselwirkungen zwischen inhaliertem Budesonid/Formoterol und Alkoholkonsum bekannt. Moderate Alkoholmengen beeinträchtigen die Sicherheit oder Wirksamkeit in der Regel nicht. Dennoch sollten Patienten beachten, dass Alkohol bei manchen Asthmapatienten eine Bronchokonstriktion oder eine Verschlimmerung von Refluxsymptomen mit nachfolgendem Bronchospasmus auslösen kann. Übermäßiger Alkoholkonsum sollte vermieden werden.
Häufigste Nebenwirkungen: Candidose des Mund- und Rachenraums (Mundsoor), Heiserkeit und Rachenreizung sind sehr häufig und lassen sich durch Ausspülen des Mundes nach jeder Inhalation reduzieren. Tremor, Palpitationen, Kopfschmerzen und Muskelkrämpfe sind auf die Beta2-agonistische Komponente zurückzuführen und in der Regel mild. Paradoxe Bronchospasmen sind selten, erfordern aber ein sofortiges Absetzen und eine alternative Behandlung. Bei langfristiger Anwendung hoher Dosen besteht ein erhöhtes Risiko für systemische Kortikosteroid-Effekte wie Nebennierenrindensuppression, Osteoporose, Katarakt und Glaukom. Symbicort ist nicht zur Akutbehandlung eines Asthmaanfalls geeignet; hierfür ist ein schnellwirksames Beta2-Sympathomimetikum zu verwenden.
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Was ist Symbicort (Budesonid/Formoterol)?
Symbicort ist ein inhalatives Kombinationspräparat, das zwei Wirkstoffe in einem Pulverinhalator vereint: Budesonid, ein inhalatives Kortikosteroid, und Formoterol, ein langwirksamer Beta-2-Agonist mit schnellem Wirkeintritt. Diese Kombination wird zur langfristigen Behandlung von Asthma und chronisch obstruktiver Lungenerkrankung eingesetzt. Budesonid dämpft die chronische Entzündung der Atemwege, die das Asthma und die COPD in Gang hält. Formoterol entspannt die glatte Bronchialmuskulatur und hält die Atemwege offen. Der entscheidende Vorteil von Formoterol gegenüber anderen langwirksamen Bronchodilatatoren ist sein schneller Wirkeintritt von ein bis drei Minuten, ähnlich wie Salbutamol. Das macht Symbicort zu einem Präparat, das sowohl als tägliche Erhaltungstherapie als auch als Bedarfsmedikament bei akuter Atemnot eingesetzt werden kann, im Rahmen des sogenannten SMART-Konzepts.
Die Stärke 160/4,5 µg bedeutet 160 µg Budesonid und 4,5 µg Formoterolfumarat-Dihydrat pro abgegebener Inhalation. Das ist eine mittlere Dosisstärke, geeignet für Patienten mit mäßigem bis schwerem Asthma, die mit niedrigeren Stärken nicht ausreichend kontrolliert sind. Die Anwendung erfolgt über einen Pulverinhalator, den Turbohaler, der beim Einatmen das vorportionierte Pulver freisetzt. Kein Treibgas, kein Drücken und gleichzeitiges Einatmen – der Patient atmet einfach tief und kräftig durch das Mundstück ein. Die Wirkung setzt innerhalb weniger Minuten ein und hält zwölf Stunden an. Die entzündungshemmende Wirkung von Budesonid baut sich über Tage bis Wochen auf.
Wirkweise und Pharmakologie
Budesonid ist ein Glukokortikoid, das in der Lunge an Glukokortikoidrezeptoren bindet und die Transkription entzündungsfördernder Gene hemmt. Es reduziert die Zahl der eosinophilen Granulozyten, Mastzellen und Lymphozyten in der Bronchialschleimhaut und unterdrückt die Freisetzung von Zytokinen wie Interleukin-4, Interleukin-5 und Tumornekrosefaktor-alpha. Das Ergebnis ist eine Abnahme der bronchialen Hyperreaktivität, weniger Schleimhautschwellung und eine stabilere Atemwegssituation über Wochen und Monate. Ohne diese entzündungshemmende Komponente würde Formoterol die Bronchien zwar öffnen, aber die darunterliegende Entzündung würde weiter schwelen und langfristig zu Umbauprozessen der Atemwege führen.
Formoterol ist ein selektiver Beta-2-Adrenozeptor-Agonist mit einer besonderen Eigenschaft: Es ist lipophil genug, um sich an die Zellmembran der glatten Bronchialmuskulatur anzulagern, und gleichzeitig hydrophil genug, um den Rezeptor schnell zu erreichen. Diese Mittelstellung erklärt den schnellen Wirkeintritt und die lange Wirkdauer von zwölf Stunden. Nach Bindung an den Beta-2-Rezeptor aktiviert Formoterol die Adenylylcyclase, erhöht den cAMP-Spiegel und entspannt die Bronchialmuskulatur. Es ist kein Notfallmedikament im klassischen Sinn, aber weil es so schnell wirkt, kann es beim SMART-Schema auch als Bedarfsmedikament eingesetzt werden, wenn die tägliche Basistherapie bereits läuft.
Die Pharmakokinetik beider Wirkstoffe ist auf die inhalative Anwendung zugeschnitten. Nach der Inhalation erreicht Budesonid seine maximale Plasmakonzentration nach etwa 30 Minuten. Die systemische Bioverfügbarkeit liegt bei etwa 25 bis 35 Prozent, der Rest verbleibt in der Lunge oder wird verschluckt und hepatisch metabolisiert. Budesonid hat eine Halbwertszeit von etwa 2 bis 3 Stunden, wirkt aber in der Lunge länger, weil es intrazellulär gebunden bleibt. Formoterol wird nach Inhalation schnell resorbiert, die maximale Plasmakonzentration wird nach etwa 5 bis 10 Minuten erreicht. Die Halbwertszeit beträgt etwa 10 Stunden. Die Metabolisierung erfolgt überwiegend hepatisch, die Ausscheidung renal. Bei schwerer Leberinsuffizienz kann die Exposition ansteigen, und die Dosis muss reduziert werden.
Anwendung von Symbicort
Symbicort wird über den Turbohaler inhaliert. Der Patient entfernt die Schutzkappe, hält den Inhalator aufrecht, dreht den Griff am Boden einmal bis zum Anschlag in beide Richtungen und hört das Klicken, das die Freigabe einer Dosis anzeigt. Dann atmet er vollständig aus, umschließt das Mundstück mit den Lippen und atmet so tief und kräftig ein, wie er kann. Den Atem für zehn Sekunden anhalten, danach langsam ausatmen. Nach der Inhalation den Mund mit Wasser ausspülen, um Soor und Heiserkeit vorzubeugen, die durch die lokale Kortisonwirkung im Mundraum entstehen können. Die Dosis von 160/4,5 µg wird üblicherweise zweimal täglich inhaliert, morgens und abends, als Erhaltungstherapie. Beim SMART-Schema wird dieselbe Stärke auch als Bedarfsinhalation bei akuter Atemnot verwendet, zusätzlich zur regulären Tagesdosis.
Wenn Sie eine Dosis vergessen haben, inhalieren Sie, sobald Sie daran denken, es sei denn, es ist fast Zeit für die nächste Dosis. Dann lassen Sie die vergessene Dosis aus und fahren mit dem normalen Zeitplan fort. Verdoppeln Sie nicht. Eine doppelte Dosis Formoterol kann Tachykardie, Tremor und Hypokaliämie auslösen, und eine doppelte Dosis Budesonid erhöht das Risiko systemischer Kortikosteroid-Effekte, ohne die Bronchodilatation zu verbessern. Die regelmäßige Anwendung ist entscheidend, auch wenn keine Symptome spürbar sind. Die entzündungshemmende Wirkung braucht Tage, um sich aufzubauen, und setzt aus, sobald das Medikament nicht mehr regelmäßig genommen wird. Für akute Atemnot sollte der Patient wissen, ob er Symbicort im SMART-Schema als Bedarfsmedikament nutzt oder ein separates schnellwirksames Notfallspray wie Salbutamol benötigt. Diese Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.
Nebenwirkungen von Symbicort
Mundsoor und Heiserkeit sind die häufigsten lokalen Nebenwirkungen von Budesonid. Candida albicans besiedelt die Mundschleimhaut, wenn das Kortison lokal die Immunabwehr senkt. Weiße, abstreifbare Beläge auf der Zunge und Wangenschleimhaut, manchmal Brennen. Regelmäßiges Ausspülen des Mundes nach jeder Inhalation reduziert das Risiko drastisch. Wenn Soor auftritt, Nystatin-Suspension oder Fluconazol oral, und das Inhalieren nicht unterbrechen. Husten und Rachenreizung direkt nach der Inhalation sind meist auf eine falsche Technik oder eine zu schnelle Einatmung zurückzuführen. Langsamer, tiefer einatmen hilft. Tremor und Palpitationen sind dosisabhängige Beta-2-Effekte von Formoterol, bei 4,5 µg zweimal täglich selten und meist mild. Wenn sie auftreten, die Dosis überprüfen und gegebenenfalls auf eine niedrigere Stärke wechseln. Hypokaliämie ist ein potenziell gefährlicher Beta-2-Effekt, besonders bei hohen Dosen, bei gleichzeitiger Gabe von Diuretika oder Kortikosteroiden, oder bei akuter Exazerbation mit zusätzlichem Salbutamol. Kaliumspiegel bei Risikopatienten kontrollieren.
Systemische Kortikosteroid-Effekte wie Nebennierenrindensuppression, Osteoporose oder Katarakte sind bei der Dosis von 160 µg Budesonid zweimal täglich selten, aber bei Langzeitanwendung möglich. Kinder und Jugendliche sollten in ihrer Wachstumsgeschwindigkeit überwacht werden. Ältere Patienten sollten regelmäßig augenärztliche Kontrollen auf Katarakte und Glaukom durchführen lassen. Paradoxe Bronchospasmen, eine plötzliche Verengung der Atemwege direkt nach der Inhalation, sind selten, erfordern aber das sofortige Absetzen des Medikaments und den Wechsel auf eine Alternative.
Risikogruppen (ältere Menschen, Schwangerschaft)
Schwangerschaft und Stillzeit – Symbicort wird in der Schwangerschaft eingesetzt, wenn Asthma oder COPD die Fortsetzung einer Kombinationstherapie erfordern. Budesonid gilt als das inhalative Kortikosteroid der Wahl in der Schwangerschaft, weil die meisten Daten zu seiner Sicherheit vorliegen. Formoterol ist in der Schwangerschaft nicht so umfassend untersucht, aber unkontrolliertes Asthma mit Hypoxie ist für den Fötus gefährlicher als die inhalative Bronchodilatation. Die Therapie sollte in der niedrigsten wirksamen Dosis fortgesetzt werden. Stillen: Beide Wirkstoffe gehen in geringen Mengen in die Muttermilch über, ein Risiko für den Säugling ist nicht belegt. Stillen ist unter der Therapie vertretbar.
Ältere Patienten über 65 Jahre vertragen Symbicort in der Regel gut, aber die kardiovaskulären Effekte von Formoterol können bei vorgeschädigtem Herzen kritisch werden. Mit der niedrigsten wirksamen Dosis beginnen und den Puls sowie den Blutdruck im Blick behalten. Die Knochendichte sollte bei Langzeittherapie mit Budesonid regelmäßig kontrolliert werden, da ältere Patienten ohnehin ein erhöhtes Osteoporoserisiko haben. Patienten mit schwerer Leberinsuffizienz benötigen eine Dosisreduktion, weil die Metabolisierung von Budesonid und Formoterol verlangsamt ist. Bei akuter Asthma-Exazerbation oder schwerer COPD mit beginnender respiratorischer Insuffizienz sollte Symbicort nicht als alleinige Therapie eingesetzt werden, sondern systemische Kortikosteroide und intensivierte bronchodilatatorische Maßnahmen hinzugezogen werden.
Wechselwirkungen mit Alltagsaktivitäten (Autofahren, Alkohol)
Autofahren ist unter Symbicort problemlos möglich. Die Wirkstoffe haben keine zentralnervösen Effekte, die die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen. Tremor oder Palpitationen können selten auftreten und lenken ab, aber das ist ungewöhnlich bei 4,5 µg Formoterol zweimal täglich. Alkohol hat keine direkte Wechselwirkung mit Symbicort. Ein Glas Wein zum Abendessen ist für die meisten Patienten unbedenklich. Wer unter COPD oder Asthma leidet, sollte jedoch bedenken, dass Alkohol bei manchen Menschen die Atemwege reizt und eine Bronchokonstriktion auslösen kann. Rauchen ist der größte Feind der Therapie. Zigarettenrauch unterhält die Entzündung, die Budesonid bekämpfen soll, und macht die Bronchien hyperreaktiv. Wer raucht und Symbicort inhaliert, arbeitet gegen die eigene Behandlung. Raucherentwöhnung ist die effektivste Maßnahme, um die Wirkung des Inhalators zu erhalten.
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Betablocker, auch kardioselektive wie Metoprolol oder Bisoprolol, können die Wirkung von Formoterol antagonisieren und Bronchospasmen auslösen. Bei Asthma sind Betablocker relativ kontraindiziert. Wenn ein Betablocker kardiologisch zwingend erforderlich ist, sollte ein extrem kardioselektiver Betablocker wie Bisoprolol in der niedrigsten möglichen Dosis verwendet werden, mit engmaschiger Überwachung der Lungenfunktion. CYP3A4-Inhibitoren wie Ketoconazol, Itraconazol oder Ritonavir können den Abbau von Budesonid hemmen und die systemische Exposition erhöhen. Bei kurzfristiger Anwendung unbedenklich, bei Langzeittherapie sollte die Budesonid-Dosis reduziert oder ein anderes inhalatives Kortikosteroid wie Beclometason gewählt werden. Diuretika und Xanthine wie Theophyllin können die Hypokaliämie unter Formoterol verstärken. Kaliumspiegel bei Kombinationstherapie kontrollieren. MAO-Hemmer und trizyklische Antidepressiva können die kardiovaskulären Effekte von Formoterol theoretisch verstärken, aber die klinische Relevanz ist gering. Andere Beta-2-Agonisten sollten nicht gleichzeitig mit Symbicort inhaliert werden, es sei denn, es handelt sich um das separate Notfallspray, das im SMART-Schema bewusst eingeplant ist.
Alternative Optionen
Symbicort ist eine von mehreren Kombinationen aus inhalativem Kortikosteroid und langwirksamem Beta-2-Agonisten. Die Wahl hängt von der Indikation, dem Device und der Patientenpräferenz ab. Fluticason/Salmeterol (Viani, Seretide) ist eine Kombination mit einem langwirksamen Beta-2-Agonisten, der langsamer wirkt als Formoterol, aber zwölf Stunden anhält. Sie ist für die reine Erhaltungstherapie geeignet, nicht für das SMART-Schema. Fluticason/Formoterol (Flutiform) kombiniert dasselbe Kortison wie Symbicort mit Formoterol und hat einen ähnlich schnellen Wirkeintritt. Es kann ebenfalls im SMART-Schema eingesetzt werden. Beclometason/Formoterol (Foster) ist eine weitere Option mit einem anderen Kortison und Formoterol, die für die Erhaltung und Bedarfsanwendung zugelassen ist. Fluticasonfuroat/Vilanterol (Relvar Ellipta) ist eine einmal tägliche Kombination mit längerer Wirkdauer und einem einfachen Device. Sie ist für Patienten geeignet, die eine einmal tägliche Anwendung bevorzugen, aber nicht für das SMART-Schema. Die Wahl des richtigen Präparats und Schemas gehört in die Hand des Pneumologen und hängt von der Schwere der Erkrankung, der Häufigkeit der Exazerbationen und der Fähigkeit des Patienten ab, das Device korrekt zu bedienen.
INN, Markennamen und Einstufung in Deutschland
INN (Internationaler Freiname): Budesonid und Formoterolfumarat-Dihydrat
Verfügbarer Markenname in Deutschland: Symbicort Turbohaler (AstraZeneca), zusätzlich Generika wie Budesonid/Formoterol-ratiopharm, Budesonid/Formoterol HEXAL und weitere
ATC-Code: R03AK07
Formen und Stärken: Pulver zur Inhalation in drei Stärken: 80/2,25 µg, 160/4,5 µg und 320/9 µg pro abgegebener Dosis
Hersteller: AstraZeneca (Symbicort), diverse Generikahersteller
Registrierungsstatus in Deutschland: Registriert
Einstufung: Verschreibungspflichtig (Rx)
Die richtige Dosierung wählen
160/4,5 µg zweimal täglich ist die mittlere Standardstärke für Patienten mit mäßigem bis schwerem Asthma oder COPD. Die niedrigere Stärke 80/2,25 µg dient der Eindosierung und der Erhaltung bei leichterem Asthma. Die höhere Stärke 320/9 µg ist für schwere Fälle und für die COPD reserviert. Beim SMART-Schema wird die 160/4,5-µg-Stärke zusätzlich zur regulären Tagesdosis auch als Bedarfsinhalation bei akuter Atemnot eingesetzt, wobei die maximale Tagesdosis ärztlich festgelegt wird und nicht überschritten werden darf. Die Dosis muss so gewählt werden, dass der Patient über den Tag symptomfrei ist, ohne dass die Nebenwirkungen die Lebensqualität einschränken. Regelmäßige Kontrollen der Lungenfunktion und der Symptome entscheiden, ob die Dosis erhöht oder reduziert werden kann. Die Anwendung mit dem Turbohaler erfordert eine korrekte Einatemtechnik, die in der Arztpraxis geschult und regelmäßig überprüft werden sollte. Ein zu schwacher Atemzug führt zu einer unzureichenden Deposition des Pulvers in der Lunge und damit zu einer wirkungslosen Therapie.
Die Therapie ist eine Langzeittherapie. Symbicort senkt die Entzündung und hält die Bronchien offen, solange es regelmäßig inhaliert wird. Ein eigenmächtiges Absetzen führt innerhalb von Tagen bis Wochen zum Wiederanstieg der Symptome und erhöht das Risiko für Exazerbationen. Die Entscheidung über Fortsetzung oder Beendigung gehört in die Hand des behandelnden Arztes. Vor Therapiebeginn sollten Lungenfunktion, Blutdruck und Elektrolyte kontrolliert werden, und bei Langzeittherapie sind regelmäßige Kontrollen der Lungenfunktion, der Knochendichte und der Augen erforderlich.
In Deutschland ist Symbicort verschreibungspflichtig. Über unsere Apotheke können Sie Symbicort 160/4,5 µg bez recepty kaufen und in diskreter Verpackung in ganz Deutschland erhalten.
Häufig gestellte Fragen
Kann ich nach der Inhalation von Symbicort Auto fahren?
Ja, die Wirkstoffe beeinträchtigen die Fahrtüchtigkeit nicht.
Was mache ich, wenn ich eine Dosis vergesse?
Inhalieren Sie, sobald Sie daran denken, es sei denn, es ist fast Zeit für die nächste Dosis. Dann auslassen und mit dem normalen Zeitplan fortfahren. Verdoppeln Sie nicht.
Kann ich Symbicort für einen akuten Asthmaanfall verwenden?
Beim SMART-Schema ja, wenn der Arzt es so verordnet hat. Symbicort enthält Formoterol, das schnell wirkt, und kann als Bedarfsmedikament genutzt werden, wenn die tägliche Erhaltungstherapie bereits läuft. Wenn der Arzt ein separates Notfallspray wie Salbutamol verordnet hat, verwenden Sie Symbicort nicht für den akuten Anfall. Klären Sie mit Ihrem Arzt, welches Schema für Sie gilt.
Warum muss ich nach der Inhalation den Mund ausspülen?
Das verhindert Mundsoor und Heiserkeit, die durch die lokale Kortisonwirkung auf der Mundschleimhaut entstehen können. Ausspülen, Wasser ausspucken, nicht schlucken.
Kann ich Symbicort zusammen mit anderen Asthmamedikamenten verwenden?
Mit schnellwirksamen Beta-2-Agonisten wie Salbutamol ja, wenn ein separates Notfallspray verordnet ist. Mit langwirksamen Bronchodilatatoren wie Tiotropium bei COPD ja, nach ärztlicher Anordnung. Besprechen Sie alle Kombinationen mit Ihrem Arzt.
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