- Bestseller
- Alkoholismus
- COVID-19
- Allergiker
- Antipilzmittel
- Alzheimer-Krankheit
- Anti-Virus
- Anti-Depressiva
- Antzündungshemmend
- Antibakterielle
- Antiparasitikum
- Antibiotika
- Arthritis
- Asthma
- Verhütungsmittel
- Blutdruck
- Krebs
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen
- Cholesterin
- Diabetes
- Diuretika
- Erektionsstörungen
- Augepflege
- Magen Darm Gesundheit
- Allgemeine Gesundheit
- Haarausfall
- Hepatitis C - Virus (HCV)
- HIV
- Hormone
- ED Packs Von Männern
- Gesundheit Des Mannes
- Mental-psychische Störungen
- Reisekrankheit
- Muskel-Relaxans
- Schmerzlinderung
- Parkinson-Krankheit
- Tierarzneimittel
- Wenn Sie Das Rauchen Aufgeben
- Vitamine
- Hautpflege
- Schlaf-Beihilfen
- Gewichtsverlust
- Frauenmedizin

Tacrolimus (Handelsname Protopic) ist ein topischer Calcineurin-Inhibitor zur Behandlung der mittelschweren bis schweren atopischen Dermatitis (Neurodermitis) bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern ab 2 Jahren, wenn konventionelle Therapien wie topische Kortikosteroide nicht ausreichend wirksam oder nicht geeignet sind. Tacrolimus hemmt in der Haut die Aktivität von Calcineurin und damit die Aktivierung von T-Lymphozyten und die Freisetzung proinflammatorischer Zytokine. Es reduziert Entzündung, Juckreiz und Hautrötung, ohne die Haut zu atrophieren, und ist daher besonders für empfindliche Hautregionen wie Gesicht, Hals und intertriginöse Bereiche geeignet.
Übliche Erwachsenendosis: Die 0,1%ige Salbe ist für Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren bestimmt, die 0,03%ige Salbe für Kinder ab 2 Jahren sowie für Erwachsene mit empfindlicher Haut oder zur Anwendung im Gesicht und an intertriginösen Stellen. Die Salbe wird zweimal täglich dünn auf die betroffenen Hautstellen aufgetragen und sanft eingerieben. Die Anwendung sollte nur auf erkrankte Areale begrenzt bleiben und nicht auf gesunder Haut erfolgen. Nach Abklingen der Symptome sollte die Behandlung beendet werden. Bei wiederkehrenden Schüben kann eine proaktive Erhaltungstherapie mit zweimal wöchentlicher Anwendung auf zuvor betroffene Hautareale erwogen werden, um Rezidive zu reduzieren. Die Hände sind nach dem Auftragen zu waschen, sofern sie nicht selbst behandelt werden. Augenkontakt und Kontakt mit Schleimhäuten sind zu vermeiden. Während der Behandlung sollte eine gleichzeitige UV-Therapie oder intensive natürliche Sonnenexposition vermieden werden.
Darreichungsform: Salbe zur äußerlichen Anwendung in zwei Konzentrationen: 0,03 % (0,3 mg Tacrolimus pro g Salbe) und 0,1 % (1 mg Tacrolimus pro g Salbe). Erhältlich in Tuben zu 10 g, 30 g und 60 g. Die 0,03%ige Salbe ist für Kinder ab 2 Jahren sowie für empfindliche Hautregionen bei Erwachsenen vorgesehen, die 0,1%ige Salbe für Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren.
Wirkungseintritt: Eine spürbare Linderung von Juckreiz und Entzündung tritt häufig innerhalb der ersten 3 bis 7 Tage nach Behandlungsbeginn ein. Die maximale Wirkung wird nach 1 bis 2 Wochen kontinuierlicher zweimal täglicher Anwendung erreicht. Die Hautbarriere verbessert sich allmählich mit der Abheilung der Ekzemherde.
Wirkdauer: Die lokale Wirkung hält bei regelmäßiger Anwendung über den gesamten Tag an. Die systemische Resorption von topischem Tacrolimus ist gering, kann jedoch bei großflächiger Anwendung oder auf geschädigter Haut zunehmen. Tacrolimus wird nach perkutaner Resorption hepatisch über CYP3A4 metabolisiert und überwiegend über die Fäzes ausgeschieden. Die Plasmahalbwertszeit ist bei topischer Anwendung klinisch nicht relevant.
Empfehlung zu Alkohol: Es sind keine spezifischen Wechselwirkungen zwischen topisch angewendetem Tacrolimus und Alkoholkonsum bekannt. Aufgrund der geringen systemischen Resorption besteht bei sachgemäßer Anwendung kein relevantes Risiko durch Alkohol. Übermäßiger Alkoholkonsum sollte dennoch aus allgemeinen gesundheitlichen Gründen vermieden werden.
Häufigste Nebenwirkungen: Brennen, Juckreiz, Rötung und Wärmegefühl an der Applikationsstelle sind sehr häufig, insbesondere in den ersten Tagen der Behandlung, und klingen meist innerhalb weniger Tage ab. Hautinfektionen wie Follikulitis, Herpes-simplex-Infektionen und bakterielle Superinfektionen können auftreten. Alkoholinduzierte Gesichtsrötung und Hautirritation nach Alkoholkonsum wurden in Einzelfällen berichtet. Bei langfristiger Anwendung ist das theoretische Risiko für Hautmalignome und Lymphome erhöht; die klinische Relevanz ist nicht abschließend geklärt. Tacrolimus-Salbe sollte nicht unter Okklusivverbänden angewendet werden. Sie ist kontraindiziert bei Überempfindlichkeit gegen Tacrolimus oder andere Makrolide sowie bei angeborenen oder erworbenen Immundefekten. Während der Schwangerschaft und Stillzeit sollte die Anwendung nur nach strenger Nutzen-Risiko-Abwägung erfolgen.
Möchten Sie Tacrolimus (Protopic) rezeptfrei ausprobieren?
Medikamente Generic Tacrolimus () online Kaufen
In unserer deutschen Apotheke können Sie Tacrolimus-Salbe 0,03 Prozent und 0,1 Prozent bez recepty kaufen. Diskrete und anonyme Verpackung, Lieferung in ganz Deutschland innerhalb von 5 bis 14 Tagen.
Was ist Tacrolimus-Salbe?
Tacrolimus ist ein topischer Calcineurin-Inhibitor, der zur Behandlung von mittelschwerer bis schwerer atopischer Dermatitis eingesetzt wird. Anders als Kortisonpräparate verursacht Tacrolimus keine Hautatrophie, keine Striae und keine periorale Dermatitis. Es unterdrückt die fehlgeleitete Immunantwort in der Haut, die das Ekzem antreibt, ohne die Kollagenproduktion zu beeinträchtigen. Die Salbe wird als Zweitlinientherapie eingesetzt, wenn Kortisonpräparate nicht ausreichend wirken, nicht vertragen werden oder wenn empfindliche Hautareale wie Gesicht, Hals und Genitalbereich behandelt werden müssen, wo Kortison nur kurz eingesetzt werden darf.
Die Wirkung setzt nicht sofort ein. Erste Verbesserungen zeigen sich oft nach einer Woche, die volle Kontrolle des Ekzems nach vier bis sechs Wochen. Nach Abklingen des akuten Schubs wird Tacrolimus als Erhaltungstherapie zweimal pro Woche auf die zuvor betroffenen Stellen aufgetragen, um neue Schübe zu verhindern. Diese proaktive Therapie hat in Studien die schubfreie Zeit deutlich verlängert.
Die 0,03-prozentige Salbe ist für Kinder ab zwei Jahren sowie für Erwachsene geeignet, die die 0,1-prozentige Stärke nicht vertragen. Die 0,1-prozentige Salbe ist die Standardstärke für Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren. Beide Stärken werden zweimal täglich dünn auf die betroffenen Hautstellen aufgetragen, nur im akuten Schub, danach in der Erhaltungsphase zweimal pro Woche.
Wirkweise und Pharmakologie
Tacrolimus bindet an das intrazelluläre Protein FKBP12, und dieser Komplex hemmt Calcineurin, ein Enzym, das für die Aktivierung von T-Lymphozyten notwendig ist. Ohne Calcineurin bleibt der Transkriptionsfaktor NF-AT im Zytoplasma und kann nicht in den Zellkern wandern, um die Gene für proinflammatorische Zytokine wie Interleukin-2, Interleukin-4 und Tumornekrosefaktor-alpha anzuschalten. Die T-Zellen der Haut, die bei atopischer Dermatitis überaktiv sind, werden ruhiggestellt. Gleichzeitig hemmt Tacrolimus die Freisetzung von Histamin aus Mastzellen und reduziert so den Juckreiz.
Nach topischer Anwendung ist die systemische Resorption gering. Bei erwachsenen Patienten mit großflächiger Anwendung liegen die Plasmaspiegel meist unter 1 ng/ml und damit weit unter den immunsuppressiven Spiegeln, die nach Organtransplantation erreicht werden. Bei Kindern und bei gestörter Hautbarriere kann die Resorption höher sein, bleibt aber klinisch wenig relevant. Tacrolimus wird nach Resorption hepatisch über CYP3A4 metabolisiert und über die Galle ausgeschieden. Die Halbwertszeit im Plasma beträgt bei topischer Anwendung mehrere Stunden, aber die Wirkung in der Haut hält länger an.
Anwendung von Tacrolimus-Salbe
Tragen Sie die Salbe zweimal täglich dünn auf die betroffenen Hautstellen auf. Die Haut sollte vor dem Auftragen sauber und trocken sein. Verwenden Sie keine Okklusionsverbände, weil diese die Resorption erhöhen und das Risiko für systemische Nebenwirkungen steigern. Nach dem Auftragen die Hände waschen, es sei denn, die Hände sind das Behandlungsgebiet. Die Salbe kann auf Gesicht, Hals, Ellenbeugen, Kniekehlen und im Genitalbereich angewendet werden, wo Kortison nur mit Vorsicht eingesetzt wird.
Im akuten Schub wird die Salbe zweimal täglich angewendet, bis die Haut abgeheilt ist. Danach wird auf die proaktive Erhaltungstherapie umgestellt: zweimal pro Woche, zum Beispiel Montag und Donnerstag, auf die zuvor betroffenen Stellen. Diese intermittierende Anwendung hält die Haut stabil und reduziert das Risiko neuer Schübe, ohne die Haut zu schädigen. Wenn nach sechs Wochen im akuten Schub keine Besserung eintritt, sollte die Diagnose überprüft und die Therapie mit dem Arzt neu bewertet werden.
Wenn Sie eine Anwendung vergessen haben, holen Sie sie nach, sobald Sie daran denken, und fahren mit dem normalen Schema fort. Tragen Sie nicht die doppelte Menge auf, um eine vergessene Anwendung auszugleichen. Ein einmaliges Auslassen bei einer langfristigen Therapie hat keinen Einfluss auf das Gesamtergebnis. Regelmäßigkeit ist wichtiger als die einzelne Dosis.
Nebenwirkungen von Tacrolimus-Salbe
Brennen, Juckreiz und Rötung an der Auftragestelle sind die häufigsten Nebenwirkungen und treten in den ersten Tagen der Anwendung auf. Sie sind meist mild bis mäßig und klingen ab, sobald die Haut sich an den Wirkstoff gewöhnt hat. Das Brennen kann bei großflächiger Anwendung und auf entzündeter Haut stärker sein und ist der Hauptgrund, warum manche Patienten die Therapie vorzeitig abbrechen. Kühlende, parfümfreie Pflegeprodukte können das Brennen lindern, sollten aber erst nach vollständigem Einziehen der Salbe aufgetragen werden.
Infektionen der Haut, insbesondere Herpes-simplex-Infektionen, können unter Tacrolimus häufiger auftreten, weil die lokale Immunantwort gedämpft wird. Fieberbläschen, Ekzema herpeticum und bakterielle Superinfektionen wie Impetigo sind mögliche Komplikationen. Bei ausgedehnten, schmerzhaften Bläschen oder Pusteln muss die Salbe abgesetzt und ein Arzt aufgesucht werden. Follikulitis, Akne und ein Wärmegefühl an der Auftragestelle sind weitere lokale Nebenwirkungen, die meist mild und vorübergehend sind.
Systemische Nebenwirkungen sind bei topischer Anwendung selten, aber nicht ausgeschlossen, besonders bei großflächiger Anwendung auf gestörter Haut. Es gibt Fallberichte über erhöhte Tacrolimus-Spiegel bei Kindern mit schwerer, flächiger atopischer Dermatitis. Langfristig wird ein theoretisch erhöhtes Risiko für Hautmalignome und Lymphome diskutiert, das aus tierexperimentellen Studien und Fallberichten stammt. Die klinischen Registerdaten haben dieses Risiko bisher nicht bestätigt, aber aus Vorsicht sollte Tacrolimus nicht auf Hautareale mit aktinischer Keratose oder Hautkrebs aufgetragen werden, und die kumulative Anwendungsdauer sollte auf das notwendige Minimum begrenzt bleiben.
Risikogruppen (ältere Menschen, Schwangerschaft)
Schwangerschaft und Stillzeit sind relative Kontraindikationen. Tacrolimus passiert die Plazenta und geht in die Muttermilch über, auch wenn die systemische Resorption nach topischer Anwendung gering ist. In der Schwangerschaft sollte die Salbe nur eingesetzt werden, wenn der Nutzen das Risiko eindeutig überwiegt und keine sicherere Alternative wie ein niedrig dosiertes Kortison zur Verfügung steht. Stillen: Tacrolimus geht in geringen Mengen in die Muttermilch über, und während der Anwendung im Brustbereich sollte die Salbe vor dem Stillen vollständig entfernt werden. Die Entscheidung gehört in ärztliche Hand.
Kinder ab zwei Jahren können die 0,03-prozentige Salbe erhalten. Die 0,1-prozentige Stärke ist für Kinder unter 16 Jahren nicht zugelassen. Bei Kindern ist die Hautoberfläche im Verhältnis zum Körpergewicht größer, und die systemische Resorption kann höher sein. Die Anwendungsdauer sollte auf das notwendige Minimum begrenzt bleiben, und das Wachstum sowie die Haut sollten regelmäßig kontrolliert werden. Ältere Patienten vertragen Tacrolimus grundsätzlich, aber die Haut ist dünner und empfindlicher, und das anfängliche Brennen kann stärker ausfallen. Die Salbe sollte dünn und nur auf die betroffenen Stellen aufgetragen werden. Patienten mit bekannter Überempfindlichkeit gegen Tacrolimus oder Makrolide sollten die Salbe nicht verwenden. Patienten mit geschwächtem Immunsystem, angeborenen Immundefekten oder malignen Hauterkrankungen in der Vorgeschichte sollten Tacrolimus nur mit besonderer Vorsicht anwenden.
Wechselwirkungen mit Alltagsaktivitäten (Autofahren, Alkohol)
Autofahren ist nach der Anwendung von Tacrolimus-Salbe problemlos möglich. Der Wirkstoff hat keine systemischen Effekte, die die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen. Alkohol hat keine direkte Wechselwirkung mit topischem Tacrolimus. Allerdings kann Alkohol die Hautrötung und das Brennen an der Auftragestelle verstärken, weil er die Gefäße erweitert. Während eines akuten Schubs sollte Alkohol nur in Maßen getrunken werden. Sonnenexposition und Solarium sollten während der Behandlung vermieden werden, weil UV-Strahlung die Haut zusätzlich reizt und die Entzündung verschlimmern kann. Patienten, die Tacrolimus anwenden, sollten einen hohen Lichtschutzfaktor auftragen und die behandelten Stellen mit Kleidung schützen. Impfungen mit Lebendimpfstoffen sind während einer großflächigen Tacrolimus-Therapie theoretisch problematisch, auch wenn die systemische Resorption gering ist. Bei geplanten Impfungen sollte der Arzt informiert werden.
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Systemische Wechselwirkungen sind bei topischem Tacrolimus selten, weil die Resorption gering ist. Bei großflächiger Anwendung auf gestörter Haut kann die systemische Exposition ansteigen, und Wechselwirkungen mit starken CYP3A4-Inhibitoren wie Ketoconazol, Itraconazol, Clarithromycin oder Ritonavir sind theoretisch möglich. In der Praxis sind diese Wechselwirkungen bei der Salbe nicht klinisch relevant, aber bei Patienten, die gleichzeitig solche Medikamente einnehmen und Tacrolimus großflächig anwenden, sollten die Plasmaspiegel kontrolliert werden. Andere topische Präparate sollten nicht gleichzeitig auf dieselbe Hautstelle aufgetragen werden. Wenn eine zusätzliche Pflege nötig ist, warten Sie mindestens zwei Stunden zwischen den Anwendungen und tragen Sie die Salbe zuerst auf. Produkte mit Salicylsäure, Harnstoff oder anderen keratolytischen Substanzen können die Penetration von Tacrolimus erhöhen und sollten nur mit Vorsicht kombiniert werden. Die gleichzeitige Anwendung von UV-Therapie oder anderen Immunsuppressiva auf der Haut sollte vermieden werden.
Alternative Optionen
Tacrolimus ist eine kortisonfreie Option für die atopische Dermatitis, aber es gibt Alternativen. Pimecrolimus ist ein weiterer topischer Calcineurin-Inhibitor, der in einer 1-prozentigen Creme vorliegt und für leichte bis mittelschwere Ekzeme zugelassen ist. Er verursacht weniger Brennen als Tacrolimus, ist aber etwas schwächer wirksam. Topische Kortikosteroide bleiben die erste Wahl für akute Schübe, weil sie schneller wirken und die Entzündung stärker unterdrücken. Für empfindliche Hautareale wie Gesicht und Genitalbereich sind kurzzeitig niedrig potente Kortisonpräparate oder eben Tacrolimus geeignet. Phototherapie mit UVB 311 nm oder PUVA ist eine wirksame Option für ausgedehnte Ekzeme, die auf topische Therapien nicht ausreichend ansprechen. Systemische Therapien wie Dupilumab, ein monoklonaler Antikörper gegen den Interleukin-4-Rezeptor, oder JAK-Inhibitoren wie Baricitinib und Upadacitinib sind für schwere atopische Dermatitis zugelassen und werden eingesetzt, wenn topische Behandlungen und Phototherapie versagen.
INN, Markennamen und Einstufung in Deutschland
INN (Internationaler Freiname): Tacrolimus
Verfügbare Markennamen in Deutschland: Protopic (Leo Pharma), Tacrolimus-ratiopharm, Tacrolimus HEXAL, Tacrolimus AbZ und weitere Generika
ATC-Code: D11AH01
Formen und Stärken: Salbe zu 0,03 Prozent und 0,1 Prozent, in Tuben zu 10 g, 30 g und 60 g
Hersteller: Leo Pharma (Protopic), diverse Generikahersteller
Registrierungsstatus in Deutschland: Registriert
Einstufung: Verschreibungspflichtig (Rx)
Die richtige Stärke wählen
Die 0,03-prozentige Salbe ist für Kinder ab zwei Jahren und für Erwachsene geeignet, die die höhere Stärke nicht vertragen. Die 0,1-prozentige Salbe ist die Standardstärke für Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren und wird bei mittelschwerer bis schwerer atopischer Dermatitis eingesetzt. Im akuten Schub wird zweimal täglich aufgetragen, nach Abheilung wird auf zweimal pro Woche reduziert. Die proaktive Erhaltungstherapie sollte mindestens für mehrere Monate fortgesetzt werden, solange die Haut zu Schüben neigt. Die behandelte Fläche sollte so klein wie möglich sein, und die Salbe sollte nicht auf gesunde Haut aufgetragen werden. Vor Beginn der Therapie sollten die Diagnose gesichert und mögliche Infektionen ausgeschlossen werden. Während der Behandlung sind regelmäßige Kontrollen der Haut und der Lymphknoten sinnvoll, besonders bei längerer Anwendung.
In Deutschland ist Tacrolimus verschreibungspflichtig. Über unsere Apotheke können Sie Tacrolimus-Salbe 0,03 Prozent und 0,1 Prozent bez recepty kaufen und in diskreter Verpackung in ganz Deutschland erhalten.
Häufig gestellte Fragen
Kann ich nach dem Auftragen von Tacrolimus Auto fahren?
Ja, die Salbe hat keine Auswirkung auf die Fahrtüchtigkeit.
Was mache ich, wenn ich eine Anwendung vergesse?
Holen Sie die Anwendung nach, sobald Sie daran denken, und fahren mit dem normalen Schema fort. Verdoppeln Sie nicht die Menge. Eine vergessene Einzeldosis hat bei einer Langzeittherapie keine gravierende Auswirkung.
Warum brennt die Haut nach dem Auftragen?
Das Brennen ist die häufigste Nebenwirkung und tritt in den ersten Tagen auf, bis die Haut sich an den Wirkstoff gewöhnt hat. Es ist kein Zeichen einer Unverträglichkeit. Kühlende, parfümfreie Pflegeprodukte können helfen, sollten aber erst nach dem Einziehen der Salbe aufgetragen werden. Bei starkem Brennen kann die 0,03-prozentige Stärke versucht werden.
Kann ich Tacrolimus dauerhaft anwenden?
Die Anwendung sollte auf das notwendige Minimum begrenzt bleiben. Nach Abheilung des akuten Schubs wird auf die proaktive Erhaltungstherapie mit zweimal wöchentlicher Anwendung umgestellt. Diese kann über Monate fortgesetzt werden, solange die Haut zu Schüben neigt. Regelmäßige ärztliche Kontrollen sind bei längerer Anwendung erforderlich.
Kann ich Tacrolimus mit Kortison kombinieren?
Im akuten Schub kann Kortison kurzfristig und Tacrolimus danach oder an den kortisonfreien Tagen eingesetzt werden. Die gleichzeitige Anwendung auf derselben Stelle ist nicht sinnvoll, weil beide Präparate immunsuppressiv wirken und das Infektionsrisiko erhöht wird. Besprechen Sie die Kombination mit Ihrem Arzt.
Lieferinformationen für Deutschland
Wir versenden Tacrolimus-Salbe 0,03 Prozent und 0,1 Prozent in alle Bundesländer. Die Lieferzeiten variieren je nach Ihrer Region:
- Baden-Württemberg (Stuttgart, Karlsruhe, Freiburg): 5 bis 7 Tage
- Bayern (München, Nürnberg, Augsburg): 5 bis 7 Tage
- Berlin: 5 bis 7 Tage
- Brandenburg (Potsdam, Cottbus): 5 bis 9 Tage
- Bremen: 5 bis 7 Tage
- Hamburg: 5 bis 7 Tage
- Hessen (Frankfurt, Wiesbaden, Kassel): 5 bis 7 Tage
- Mecklenburg-Vorpommern (Rostock, Schwerin): 5 bis 9 Tage
- Niedersachsen (Hannover, Braunschweig, Oldenburg): 5 bis 7 Tage
- Nordrhein-Westfalen (Köln, Düsseldorf, Dortmund): 5 bis 7 Tage
- Rheinland-Pfalz (Mainz, Koblenz, Trier): 5 bis 7 Tage
- Saarland (Saarbrücken): 5 bis 9 Tage
- Sachsen (Dresden, Leipzig, Chemnitz): 5 bis 9 Tage
- Sachsen-Anhalt (Magdeburg, Halle): 5 bis 9 Tage
- Schleswig-Holstein (Kiel, Lübeck, Flensburg): 5 bis 9 Tage
- Thüringen (Erfurt, Jena, Weimar): 5 bis 9 Tage
Alle Sendungen werden diskret verpackt, ohne Markenzeichen oder Hinweise auf den Inhalt von außen.
Deutsche Online Apotheke
| Land | Art des versandes | Lieferzeit | Preis | |
Lieferung |
14-21 Tagen | 14.95$ | Tracking-Nummer ist verfügbar in 4 Tagen | |
Lieferung |
9-14 Tagen | 30$ | Tracking-Nummer ist verfügbar in 2 Tagen |
Versand weltweit
Vertraulichkeit und anonymität garantiert
Sicher und geschützt
Diskrete verpackung
Versand der bestellungen innerhalb von 24 stunden
100% erfolgreiche lieferung
