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Valif (Vardenafil) ist ein Arzneimittel aus der Klasse der Phosphodiesterase-5-Hemmer (PDE5-Hemmer) zur Behandlung der erektilen Dysfunktion bei erwachsenen Männern. Vardenafil entspannt die glatte Muskulatur der Schwellkörperarterien und erhöht bei sexueller Stimulation den Blutfluss in den Penis, wodurch eine Erektion ermöglicht wird. Es wirkt nur bei sexueller Stimulation und hat keinen Einfluss auf das sexuelle Verlangen. Valif enthält 20 mg Vardenafil, was der in Deutschland und der EU zugelassenen Höchstdosis für eine Einzelanwendung entspricht. Es handelt sich jedoch um ein nicht in Deutschland zugelassenes Importpräparat, dessen Qualität, Reinheit und Wirkstofffreisetzung nicht den europäischen Arzneimittelstandards entsprechen müssen. Die Einnahme sollte nur nach ärztlicher Rücksprache und nicht in Eigenmedikation erfolgen.
Übliche Erwachsenendosis: Die empfohlene Einzeldosis beträgt 20 mg (eine Tablette), eingenommen etwa 25 bis 60 Minuten vor dem geplanten Geschlechtsverkehr. Die Tablette wird unzerkaut mit einem Glas Wasser geschluckt. Die Einnahme darf nur einmal täglich erfolgen. Die maximale Tagesdosis beträgt 20 mg. Bei Patienten mit leichter bis mäßiger Leberfunktionsstörung oder schwerer Niereninsuffizienz sollte mit 5 mg begonnen werden. Nach einer fettreichen Mahlzeit kann der Wirkungseintritt verzögert sein. Valif wirkt nur bei sexueller Stimulation und ist kein Aphrodisiakum.
Darreichungsform: Filmtabletten zu 20 mg Vardenafil. Es handelt sich um ein nicht in Deutschland zugelassenes Importpräparat, das häufig über internationale Online-Apotheken vertrieben wird. Die Tabletten sind in der Regel rund und orange, ähnlich wie das Originalpräparat Levitra®. Packungsgrößen variieren je nach Anbieter.
Wirkungseintritt: Maximale Plasmakonzentrationen werden etwa 30 bis 120 Minuten nach oraler Einnahme auf nüchternen Magen erreicht. Eine erektionsfördernde Wirkung kann bereits nach 15 bis 30 Minuten spürbar sein, setzt jedoch zwingend sexuelle Stimulation voraus. Nach einer fettreichen Mahlzeit verzögert sich der Wirkungseintritt um etwa 60 Minuten.
Wirkdauer: Die Wirkdauer beträgt etwa 4 bis 5 Stunden. Die Eliminationshalbwertszeit von Vardenafil beträgt etwa 4 bis 5 Stunden. Nach 8 Stunden sind in der Regel keine klinisch relevanten Plasmaspiegel mehr nachweisbar. Vardenafil wird hauptsächlich über CYP3A4 in der Leber metabolisiert und überwiegend über die Fäzes sowie zu einem geringeren Anteil renal ausgeschieden.
Empfehlung zu Alkohol: Alkoholkonsum sollte während der Anwendung von Valif vermieden oder stark eingeschränkt werden. Alkohol kann die erektile Funktion beeinträchtigen und die gewünschte Wirkung abschwächen. Zudem kann Alkohol, insbesondere in größeren Mengen, die blutdrucksenkende Wirkung von Vardenafil verstärken und zu Schwindel, Kopfschmerzen, Tachykardie und orthostatischer Hypotonie führen. Patienten, die Alkohol konsumieren, bevor sie Vardenafil einnehmen, sollten sich der möglichen additiven Effekte bewusst sein.
Häufigste Nebenwirkungen: Kopfschmerzen (sehr häufig, ca. 10 bis 15 %), Flush (Gesichtsrötung), Dyspepsie (Verdauungsstörungen), verstopfte Nase, Schwindel und leichte Sehstörungen. Diese Nebenwirkungen sind dosisabhängig und in der Regel mild und vorübergehend. Priapismus, eine schmerzhafte Dauererektion über mehr als 4 Stunden, ist eine seltene, aber urologische Notfallsituation, die sofortige ärztliche Behandlung erfordert. Nicht-arteriitische anteriore ischämische Optikusneuropathie (NAION) mit plötzlichem Sehverlust kann in seltenen Fällen auftreten, insbesondere bei Patienten mit Hypertonie, Diabetes mellitus oder Hyperlipidämie. Vardenafil ist absolut kontraindiziert bei Patienten, die Nitrate oder Stickstoffmonoxid-Donatoren in jeglicher Form einnehmen, da die Kombination zu einer schweren, potenziell lebensbedrohlichen Hypotonie führen kann. Vorsicht ist geboten bei schweren kardiovaskulären Erkrankungen, bei denen sexuelle Aktivität nicht empfohlen wird, sowie bei anatomischen Fehlbildungen des Penis.
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Was ist Valif (Vardenafil)?
Valif ist ein Generikum mit dem Wirkstoff Vardenafil, einem PDE-5-Hemmer zur Behandlung der erektilen Dysfunktion. Vardenafil gehört in dieselbe Klasse wie Sildenafil und Tadalafil, wirkt aber bereits in niedrigeren Dosen. Die Tablette zu 20 mg ist die therapeutische Standardstärke für Männer, die auf 10 mg nicht ausreichend ansprechen und die niedrigere Dosis gut vertragen haben. Vardenafil blockiert das Enzym Phosphodiesterase-5, das in den Schwellkörpern des Penis den Botenstoff cGMP abbaut. Bleibt mehr cGMP erhalten, entspannen sich die glatten Muskelzellen, die Blutgefäße weiten sich, und bei sexueller Erregung kann eine Erektion entstehen und aufrechterhalten werden.
Die Wirkung setzt etwa 30 bis 60 Minuten nach der Einnahme ein und hält vier bis fünf Stunden an. Ohne sexuelle Stimulation passiert nichts. Valif ist kein Aphrodisiakum und verändert nicht das sexuelle Verlangen. Es repariert die Mechanik der Erektion, wenn die Durchblutung nicht mehr ausreicht. Die Tablette wird unzerkaut mit Wasser geschluckt, mit oder ohne Nahrung. Eine fettreiche Mahlzeit direkt vor der Einnahme kann die Resorption verzögern und die Wirkung abschwächen, ein leichter Mageninhalt ist kein Problem.
Wirkweise und Pharmakologie
Vardenafil hemmt selektiv die Phosphodiesterase-5, das Enzym, das in den Schwellkörpern des Penis am stärksten exprimiert wird. Die Blockade verhindert den Abbau von cGMP, dem zweiten Botenstoff, der die glatte Gefäßmuskulatur entspannt. Der natürliche Ablauf beginnt mit sexueller Stimulation, die Stickstoffmonoxid freisetzt. Dieses aktiviert die Guanylatcyclase, die cGMP bildet. cGMP lässt die Muskelzellen erschlaffen, die Sinusoide füllen sich mit Blut, die abführenden Venen werden komprimiert, und die Erektion bleibt stehen. Vardenafil greift in diesen Kreislauf ein, indem es das Enzym blockiert, das cGMP sonst nach wenigen Sekunden abbauen würde. Das Ergebnis ist eine stabilere und länger anhaltende Erektion, solange Erregung vorhanden ist.
Vardenafil ist chemisch eng mit Sildenafil verwandt, hat aber eine etwas andere Molekülstruktur, die zu einer höheren Affinität zum PDE-5-Enzym führt. Dadurch reichen 20 mg Vardenafil aus, um eine Wirkung zu erzielen, die mit 100 mg Sildenafil vergleichbar ist. Die Selektivität für PDE-5 gegenüber der PDE6 in der Netzhaut ist bei Vardenafil etwas geringer als bei Sildenafil, was bedeutet, dass Sehstörungen möglich sind, aber bei der Standarddosis selten auftreten. Nach oraler Einnahme wird Vardenafil schnell resorbiert, die maximale Plasmakonzentration wird nach 30 bis 120 Minuten erreicht. Die Bioverfügbarkeit beträgt etwa 15 Prozent. Der Abbau erfolgt hauptsächlich über CYP3A4, die Halbwertszeit beträgt etwa vier bis fünf Stunden. Die Metaboliten werden über Galle und Urin ausgeschieden. Bei älteren Männern, bei Leberfunktionsstörungen oder bei Einnahme von CYP3A4-Inhibitoren ist die Clearance verlangsamt, und die Dosis muss reduziert werden.
Anwendung von Valif
Nehmen Sie eine Tablette zu 20 mg etwa 30 bis 60 Minuten vor dem geplanten Geschlechtsverkehr ein. Die Tablette unzerkaut mit einem Glas Wasser schlucken. Sie kann mit oder ohne Nahrung eingenommen werden, aber ein fettreiches Mahl direkt vorher bremst den Wirkeintritt und schwächt die Spitzenkonzentration ab. Mehr als eine Tablette innerhalb von 24 Stunden ist nicht erlaubt. Wer eine Dosis vergessen hat, nimmt sie einfach zum nächsten geplanten Zeitpunkt, sofern seit der letzten Einnahme mindestens 24 Stunden vergangen sind. Verdoppeln Sie niemals die Dosis. Zwei Tabletten à 20 mg, also 40 mg auf einmal, können einen kritischen Blutdruckabfall, starke Kopfschmerzen und in seltenen Fällen einen Priapismus auslösen.
Patienten, die neu auf Vardenafil eingestellt werden, sollten mit 10 mg beginnen und die Dosis nur steigern, wenn die Wirkung unzureichend ist und keine störenden Nebenwirkungen auftreten. Männer über 65 Jahre, Patienten mit Leber- oder Niereninsuffizienz und Patienten, die CYP3A4-Inhibitoren einnehmen, sollten mit 5 mg beginnen, auch wenn Valif in dieser Stärke nicht immer verfügbar ist.
Nebenwirkungen von Valif
Kopfschmerzen sind die häufigste Nebenwirkung und treten bei etwa 10 bis 15 Prozent der Anwender auf. Der Schmerz ist dumpf und pulsierend und entsteht durch die Erweiterung der Hirngefäße. Paracetamol hilft in der Regel. Gesichtsrötung, Hitzegefühl und eine verstopfte Nase sind direkte Folgen der Vasodilatation und meist harmlos. Schwindel und Benommenheit können auftreten, besonders bei höheren Dosen oder beim Aufstehen aus dem Liegen. Diese Symptome sind vorübergehend und klingen ab, sobald der Körper sich an den Wirkstoff gewöhnt hat.
Sehstörungen sind seltener als unter Sildenafil, aber möglich. Verschwommenes Sehen, erhöhte Lichtempfindlichkeit und ein Blaustich können auftreten, wenn Vardenafil die PDE6 in der Netzhaut hemmt. Normalerweise bilden sich die Sehstörungen innerhalb von Stunden zurück. Falls sie länger anhalten oder mit Schmerzen verbunden sind, muss ein Augenarzt aufgesucht werden. Priapismus ist die gefürchtetste Nebenwirkung: eine Erektion, die länger als vier Stunden anhält und schmerzhaft wird. Das ist ein urologischer Notfall, der sofort behandelt werden muss, sonst droht eine dauerhafte Schädigung des Schwellkörpergewebes mit bleibender Impotenz. Wer eine Dauererektion hat, die nicht zurückgeht, muss ohne Zögern in die Notaufnahme.
Risikogruppen (ältere Menschen, Schwangerschaft)
Schwangerschaft und Stillzeit sind für Vardenafil nicht relevant, da das Medikament ausschließlich für Männer zugelassen ist. Frauen sollten Valif nicht einnehmen.
Ältere Männer über 65 Jahre haben eine langsamere Clearance und erreichen bei gleicher Dosis höhere Plasmaspiegel. Die Startdosis beträgt 5 mg, maximal 10 mg. Mit 20 mg geraten viele ältere Patienten in einen Bereich, in dem die Blutdrucksenkung kritisch wird, besonders wenn sie gleichzeitig Antihypertensiva einnehmen. Stürze durch Schwindel sind die unterschätzte Gefahr. Patienten mit schwerer Herz-Kreislauf-Erkrankung, wie instabiler Angina pectoris, kürzlich erlittenem Herzinfarkt oder Schlaganfall, schwerer Aortenstenose oder unkontrollierter Herzinsuffizienz, dürfen Vardenafil nicht einnehmen. Die körperliche Anstrengung beim Sex und die blutdrucksenkende Wirkung des Medikaments können zusammen eine fatale kardiale Dekompensation auslösen. Patienten mit schwerer Leber- oder Niereninsuffizienz sollten nicht mehr als 5 mg einnehmen, und auch das nur mit Vorsicht.
Wechselwirkungen mit Alltagsaktivitäten (Autofahren, Alkohol)
Autofahren ist unter Valif grundsätzlich möglich, aber die möglichen Sehstörungen und der Blutdruckabfall können die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen. Wenn Sie verschwommen sehen, einen Blaustich bemerken oder sich schwindelig fühlen, setzen Sie sich nicht ans Steuer. Testen Sie Ihre Reaktion mit 10 mg, bevor Sie mit 20 mg Auto fahren.
Alkohol und Vardenafil vertragen sich nur begrenzt. Beide erweitern die Gefäße und senken den Blutdruck. Ein Glas Wein zum Abendessen, wenn die Tablette am Nachmittag genommen wurde, ist für die meisten vertretbar. Mehrere Drinks direkt vor oder nach der Einnahme können zu Schwindel und Kollaps führen. Zudem dämpft Alkohol die sexuelle Erregbarkeit und arbeitet gegen das Medikament. Grapefruitsaft hemmt CYP3A4 und kann den Vardenafil-Spiegel erhöhen. Verzichten Sie auf Grapefruitsaft am Tag der Einnahme. Johanniskraut senkt den Spiegel und schwächt die Wirkung ab.
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Nitrate in jeglicher Form sind absolut kontraindiziert. Nitroglycerin, Isosorbiddinitrat, Molsidomin und andere Stickstoffmonoxid-Donatoren potenzieren die blutdrucksenkende Wirkung von Vardenafil so stark, dass ein tödlicher Kreislaufschock resultieren kann. Wer Nitrate einnimmt, darf Vardenafil nicht anwenden, in keiner Dosis und zu keinem Zeitpunkt. Im Notfall muss der Patient dem Arzt mitteilen, wann er zuletzt Vardenafil genommen hat.
Alphablocker wie Tamsulosin oder Doxazosin senken den Blutdruck zusätzlich und können eine orthostatische Hypotonie auslösen. Wer beide Medikamente einnimmt, sollte die Vardenafil-Dosis auf 5 mg begrenzen und den Blutdruck in den ersten Stunden nach der Einnahme überwachen.
CYP3A4-Inhibitoren wie Ketoconazol, Itraconazol, Ritonavir oder Clarithromycin erhöhen den Vardenafil-Spiegel. Bei gleichzeitiger Einnahme darf Vardenafil nur in 5 mg gegeben werden. 20 mg sind in dieser Kombination gefährlich. Andere PDE-5-Hemmer wie Sildenafil oder Tadalafil dürfen nicht gleichzeitig mit Vardenafil eingenommen werden. Zwischen den Einnahmen verschiedener PDE-5-Hemmer müssen mindestens 24 Stunden liegen, bei Tadalafil mit seiner langen Halbwertszeit sogar 48 Stunden.
Alternative Optionen
Valif ist ein potentes Vardenafil-Generikum, aber es gibt Alternativen mit anderen Profilen. Sildenafil ist der älteste PDE-5-Hemmer und in Dosen von 25 mg, 50 mg und 100 mg verfügbar. Er hat ein etwas höheres Risiko für Sehstörungen als Vardenafil, wirkt aber bei vielen Männern zuverlässig. Tadalafil hat eine Halbwertszeit von 17,5 Stunden und wirkt bis zu 36 Stunden. Das entkoppelt die Einnahme vom Sex und gibt die Spontaneität zurück, die Vardenafil mit seinem Vier-Stunden-Fenster einschränkt. Tadalafil verursacht häufiger Rückenschmerzen, dafür weniger Sehstörungen. Avanafil ist der schnellste unter den PDE-5-Hemmern, mit einem Wirkeintritt von etwa 15 Minuten und einer kurzen Halbwertszeit. Für Männer, die ein schnelles Anfluten und ein schnelles Abklingen wünschen, ist Avanafil die logische Wahl. Wenn PDE-5-Hemmer nicht wirken oder nicht vertragen werden, bleiben Vakuumpumpen, Schwellkörperinjektionen und Penisimplantate als invasive Optionen, die in der Hand eines Urologen gute Ergebnisse liefern.
INN, Markennamen und Einstufung in Deutschland
INN (Internationaler Freiname): Vardenafil
Verfügbare Markennamen in Deutschland: Levitra (Bayer), Vardenafil-ratiopharm, Vardenafil HEXAL, Vardenafil AbZ und weitere Generika. Valif ist ein international vertriebener Markenname eines Generikums.
ATC-Code: G04BE09
Formen und Stärken: Filmtabletten zu 5 mg, 10 mg und 20 mg
Hersteller: Ajanta Pharma (Valif), Bayer (Levitra), diverse Generikahersteller
Registrierungsstatus in Deutschland: Vardenafil ist als Rx-Medikament in Stärken bis 20 mg registriert. Valif wird über unsere internationale Apotheke als Import angeboten.
Einstufung: Verschreibungspflichtig (Rx)
Die richtige Dosierung wählen
20 mg ist die maximale in Deutschland zugelassene Standarddosis und wird eingesetzt, wenn 10 mg nicht ausreichen und die Verträglichkeit gut ist. Die übliche Startdosis beträgt 10 mg. Bei älteren Männern, bei Leber- oder Niereninsuffizienz und bei Einnahme von CYP3A4-Inhibitoren beträgt die Startdosis 5 mg. Die Tablette wird unzerkaut mit Wasser geschluckt, und mehr als eine Einnahme pro Tag ist nicht erlaubt. Bei unzureichender Wirkung unter 20 mg sollte die Ursache abgeklärt werden, nicht eigenmächtig auf eine höhere Dosis gewechselt werden. Die Anwendung erfolgt nach Bedarf, nicht als Dauermedikation.
In Deutschland ist Vardenafil verschreibungspflichtig. Über unsere Apotheke können Sie Valif 20 mg ohne Rezept kaufen und in diskreter Verpackung in ganz Deutschland erhalten.
Häufig gestellte Fragen
Kann ich nach der Einnahme von Valif Auto fahren?
Ja, solange keine Sehstörungen oder Schwindel auftreten. Testen Sie Ihre Reaktion mit 10 mg, bevor Sie mit 20 mg Auto fahren. Verzichten Sie auf Alkohol, um die Fahrtüchtigkeit nicht zusätzlich zu gefährden.
Was mache ich, wenn ich eine Dosis vergesse?
Valif ist ein Bedarfsmedikament. Wenn Sie den geplanten Zeitpunkt verpassen, nehmen Sie die Tablette einfach zum nächsten Mal, sofern seit der letzten Einnahme mindestens 24 Stunden vergangen sind. Verdoppeln Sie nie.
Wie lange hält die Wirkung an?
Vardenafil wirkt etwa vier bis fünf Stunden. In dieser Zeit können Sie bei sexueller Stimulation eine Erektion bekommen. Nach fünf Stunden klingt der Effekt langsam ab.
Kann ich Valif mit Blutdruckmedikamenten kombinieren?
Nitrate sind absolut tabu. Alphablocker erfordern Vorsicht und eine reduzierte Vardenafil-Dosis. Andere Blutdrucksenker sind meist verträglich, aber Sie sollten Ihren Blutdruck kennen und vor der ersten Einnahme mit Ihrem Arzt sprechen.
Was tun, wenn die Erektion länger als vier Stunden anhält?
Sofort in die Notaufnahme. Ein Priapismus ist ein urologischer Notfall, der unbehandelt zu dauerhafter Impotenz führt. Je schneller die Behandlung beginnt, desto besser die Prognose.
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