Vilitra

Vilitra (Vardenafil)

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Vilitra (Vardenafil) ist ein Arzneimittel aus der Klasse der Phosphodiesterase-5-Hemmer (PDE5-Hemmer) zur Behandlung der erektilen Dysfunktion bei erwachsenen Männern. Vardenafil entspannt die glatte Muskulatur der Schwellkörperarterien und erhöht den Blutfluss in den Penis, was bei sexueller Stimulation eine Erektion ermöglicht. Es wirkt nur bei sexueller Stimulation und hat keinen Einfluss auf das sexuelle Verlangen. Vilitra ist ein Generikum des Originalpräparats Levitra® und enthält den identischen Wirkstoff. Die in Deutschland und der EU zugelassene Höchstdosis von Vardenafil beträgt 20 mg pro Einzeldosis. Die in Vilitra angebotenen Stärken von 40 mg und 60 mg überschreiten diese zugelassene Höchstdosis deutlich und werden nicht empfohlen, da sie das Risiko schwerer Nebenwirkungen erheblich erhöhen.

Übliche Erwachsenendosis: Die empfohlene Initialdosis beträgt 10 mg, eingenommen etwa 25 bis 60 Minuten vor dem geplanten Geschlechtsverkehr. Je nach Wirksamkeit und Verträglichkeit kann die Dosis auf 20 mg erhöht oder auf 5 mg reduziert werden. Die 10-mg-Tablette ist die Standardeinstiegsdosis für die meisten Patienten, die 20-mg-Tablette die maximal zugelassene Einzeldosis. Dosen von 40 mg und 60 mg sind nicht zugelassen und sollten nicht angewendet werden. Die Tablette wird unzerkaut mit einem Glas Wasser geschluckt. Nach einer fettreichen Mahlzeit kann der Wirkungseintritt verzögert sein. Die Einnahme darf nur einmal täglich erfolgen. Die maximale zugelassene Tagesdosis beträgt 20 mg. Bei Patienten mit leichter bis mäßiger Leberfunktionsstörung oder schwerer Niereninsuffizienz sollte mit 5 mg begonnen werden. Bei gleichzeitiger Anwendung von CYP3A4-Inhibitoren wie Ketoconazol oder Ritonavir ist Vardenafil kontraindiziert.

Darreichungsform: Filmtabletten in mehreren Stärken: 10 mg, 20 mg, 40 mg und 60 mg Vardenafil. Die 40-mg- und 60-mg-Tabletten sind nicht in Deutschland zugelassen und stammen in der Regel aus Importquellen, deren Qualität und Sicherheit nicht den europäischen Arzneimittelstandards entsprechen müssen. Erhältlich je nach Anbieter in Packungen zu 4, 10 und 20 Tabletten.

Wirkungseintritt: Maximale Plasmakonzentrationen werden etwa 30 bis 120 Minuten nach oraler Einnahme auf nüchternen Magen erreicht. Eine erektionsfördernde Wirkung kann nach 15 bis 30 Minuten spürbar sein, setzt jedoch zwingend sexuelle Stimulation voraus. Nach einer fettreichen Mahlzeit kann sich der Wirkungseintritt um etwa 60 Minuten verzögern.

Wirkdauer: Die Wirkdauer beträgt etwa 4 bis 5 Stunden. Die Eliminationshalbwertszeit von Vardenafil beträgt etwa 4 bis 5 Stunden. Vardenafil wird hauptsächlich über CYP3A4 in der Leber metabolisiert und überwiegend über die Fäzes sowie zu einem geringeren Anteil renal ausgeschieden. Nach 8 Stunden sind in der Regel keine klinisch relevanten Plasmaspiegel mehr nachweisbar.

Empfehlung zu Alkohol: Alkoholkonsum sollte während der Anwendung von Vilitra vermieden oder stark eingeschränkt werden. Alkohol kann die erektile Funktion beeinträchtigen und die gewünschte Wirkung abschwächen. Zudem kann Alkohol die blutdrucksenkende Wirkung von Vardenafil verstärken und zu Schwindel, Kopfschmerzen, Tachykardie und orthostatischer Hypotonie führen. Bei Einnahme überhöhter Dosen wie 40 mg oder 60 mg ist das Risiko für schwere Kreislaufreaktionen unter Alkoholeinfluss deutlich erhöht.

Häufigste Nebenwirkungen: Kopfschmerzen (sehr häufig, ca. 10 bis 15 %), Flush (Gesichtsrötung), Dyspepsie (Verdauungsstörungen), verstopfte Nase, Schwindel und leichte Sehstörungen. Diese Nebenwirkungen sind dosisabhängig und in der Regel mild und vorübergehend. Bei Dosen über 20 mg steigt das Risiko für schwere Hypotonie, Priapismus (schmerzhafte Dauererektion über 4 Stunden), nicht-arteriitische anteriore ischämische Optikusneuropathie (NAION) mit plötzlichem Sehverlust und Hörverlust erheblich an. Vardenafil ist absolut kontraindiziert bei Patienten, die Nitrate oder Stickstoffmonoxid-Donatoren in jeglicher Form einnehmen, da die Kombination zu einer schweren, potenziell lebensbedrohlichen Hypotonie führen kann. Vorsicht ist geboten bei schweren kardiovaskulären Erkrankungen, bei denen sexuelle Aktivität nicht empfohlen wird, sowie bei anatomischen Fehlbildungen des Penis.

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Was ist Vilitra (Vardenafil)?

Vilitra ist ein Generikum mit dem Wirkstoff Vardenafil, einem PDE-5-Hemmer aus derselben Klasse wie Sildenafil und Tadalafil. Es wird zur Behandlung der erektilen Dysfunktion eingesetzt. Vardenafil blockiert das Enzym Phosphodiesterase-5, das in den Schwellkörpern des Penis den Botenstoff cGMP abbaut. Bleibt mehr cGMP erhalten, entspannen sich die glatten Muskelzellen, die Blutgefäße weiten sich, und bei sexueller Erregung kann eine Erektion entstehen und aufrechterhalten werden. Der entscheidende Unterschied zu Sildenafil ist die höhere Potenz. Vardenafil wirkt bereits in Dosen von 10 mg ähnlich stark wie 50 mg Sildenafil, und die Nebenwirkungen sind bei niedrigerer Dosierung oft geringer. Manche Studien deuten darauf hin, dass Vardenafil bei Diabetikern besser wirkt als Sildenafil, und es beginnt bei manchen Männern schneller zu wirken.

Die Wirkung setzt etwa 30 bis 60 Minuten nach der Einnahme ein und hält vier bis fünf Stunden an. In dieser Zeit ist bei sexueller Stimulation eine Erektion möglich, automatisch passiert nichts. Vilitra ist kein Aphrodisiakum und verändert nicht das sexuelle Verlangen. Es repariert nur die Mechanik der Erektion, wenn die Durchblutung nicht mehr ausreicht. Das Medikament wird als Tablette unzerkaut mit Wasser geschluckt, mit oder ohne Nahrung. Eine fettreiche Mahlzeit direkt vor der Einnahme kann die Resorption verzögern und die Wirkung abschwächen, ein leichter Mageninhalt ist kein Problem.

Wirkweise und Pharmakologie

Vardenafil hemmt selektiv die Phosphodiesterase-5, das Enzym, das in den Schwellkörpern des Penis am stärksten exprimiert wird. Die Blockade verhindert den Abbau von cGMP, dem zweiten Botenstoff, der die glatte Gefäßmuskulatur entspannt. Der natürliche Ablauf beginnt mit sexueller Stimulation, die Stickstoffmonoxid freisetzt. Dieses aktiviert die Guanylatcyclase, die cGMP bildet. cGMP lässt die Muskelzellen erschlaffen, die Sinusoide füllen sich mit Blut, die abführenden Venen werden komprimiert, und die Erektion bleibt stehen. Vardenafil greift in diesen Kreislauf ein, indem es das Enzym blockiert, das cGMP sonst nach wenigen Sekunden abbauen würde. Das Ergebnis ist eine stabilere und länger anhaltende Erektion, solange Erregung vorhanden ist.

Vardenafil ist chemisch eng mit Sildenafil verwandt, hat aber eine etwas andere Molekülstruktur, die zu einer höheren Affinität zum PDE-5-Enzym führt. Dadurch reichen 10 mg Vardenafil aus, um eine Wirkung zu erzielen, die mit 50 mg Sildenafil vergleichbar ist. Die Selektivität für PDE-5 gegenüber der PDE6 in der Netzhaut ist bei Vardenafil etwas geringer als bei Sildenafil, was bedeutet, dass Sehstörungen möglich sind, aber bei den üblichen Dosen selten auftreten. Die Pharmakokinetik ist unkompliziert. Nach oraler Einnahme wird Vardenafil schnell resorbiert, die maximale Plasmakonzentration wird nach 30 bis 120 Minuten erreicht. Die Bioverfügbarkeit beträgt etwa 15 Prozent. Der Abbau erfolgt hauptsächlich über CYP3A4, die Halbwertszeit beträgt etwa vier bis fünf Stunden. Die Metaboliten werden über Galle und Urin ausgeschieden. Bei älteren Männern, bei Leberfunktionsstörungen oder bei Einnahme von CYP3A4-Inhibitoren ist die Clearance verlangsamt, und die Dosis muss reduziert werden.

Anwendung von Vilitra

Nehmen Sie eine Tablette etwa 30 bis 60 Minuten vor dem geplanten Geschlechtsverkehr ein. Die übliche Anfangsdosis beträgt 10 mg. Wenn 10 mg nicht ausreichen und die Verträglichkeit gut ist, kann die Dosis auf 20 mg erhöht werden. Mehr als 20 mg sind in Deutschland nicht als Standarddosis zugelassen, auch wenn Vilitra international in Stärken bis 60 mg angeboten wird. Die 40-mg- und 60-mg-Tabletten sind Hochdosis-Formulierungen, die für Männer gedacht sind, bei denen 20 mg nicht ausreichend wirken, und sie sollten nur nach ärztlicher Rücksprache verwendet werden. Das Risiko für Nebenwirkungen steigt mit der Dosis, und der zusätzliche Nutzen oberhalb von 20 mg ist nicht durch große Studien belegt. Die Tablette unzerkaut mit einem Glas Wasser schlucken. Sie kann mit oder ohne Nahrung eingenommen werden, aber ein fettreiches Mahl direkt vorher bremst den Wirkeintritt und schwächt die Spitzenkonzentration ab.

Mehr als eine Tablette innerhalb von 24 Stunden ist nicht erlaubt. Wer eine Dosis vergessen hat, nimmt sie einfach zum nächsten geplanten Zeitpunkt, sofern seit der letzten Einnahme mindestens 24 Stunden vergangen sind. Verdoppeln Sie niemals die Dosis. Zwei Tabletten à 20 mg, also 40 mg auf einmal, können einen kritischen Blutdruckabfall, starke Kopfschmerzen und in seltenen Fällen einen Priapismus auslösen. Patienten, die neu auf Vardenafil eingestellt werden, sollten mit 10 mg beginnen und die Dosis nur steigern, wenn die Wirkung unzureichend ist und keine störenden Nebenwirkungen auftreten. Männer über 65 Jahre, Patienten mit Leber- oder Niereninsuffizienz und Patienten, die CYP3A4-Inhibitoren einnehmen, sollten mit 5 mg beginnen, auch wenn Vilitra in dieser Stärke nicht immer verfügbar ist.

Nebenwirkungen von Vilitra

Kopfschmerzen sind die häufigste Nebenwirkung und treten bei etwa 10 bis 15 Prozent der Anwender auf. Der Schmerz ist dumpf und pulsierend und entsteht durch die Erweiterung der Hirngefäße. Paracetamol hilft in der Regel. Gesichtsrötung, Hitzegefühl und eine verstopfte Nase sind direkte Folgen der Vasodilatation und meist harmlos. Schwindel und Benommenheit können auftreten, besonders bei höheren Dosen oder beim Aufstehen aus dem Liegen. Diese Symptome sind vorübergehend und klingen ab, sobald der Körper sich an den Wirkstoff gewöhnt hat.

Sehstörungen sind seltener als unter Sildenafil, aber möglich. Verschwommenes Sehen, erhöhte Lichtempfindlichkeit und ein Blaustich können auftreten, wenn Vardenafil die PDE6 in der Netzhaut hemmt. Bei 40 mg oder 60 mg ist dieses Risiko höher als bei 10 mg oder 20 mg. Normalerweise bilden sich die Sehstörungen innerhalb von Stunden zurück. Falls sie länger anhalten oder mit Schmerzen verbunden sind, muss ein Augenarzt aufgesucht werden. Priapismus ist die gefürchtetste Nebenwirkung: eine Erektion, die länger als vier Stunden anhält und schmerzhaft wird. Das ist ein urologischer Notfall, der sofort behandelt werden muss, sonst droht eine dauerhafte Schädigung des Schwellkörpergewebes mit bleibender Impotenz. Wer eine Dauererektion hat, die nicht zurückgeht, muss ohne Zögern in die Notaufnahme.

Risikogruppen (ältere Menschen, Schwangerschaft)

Schwangerschaft und Stillzeit sind für Vardenafil nicht relevant, da das Medikament ausschließlich für Männer zugelassen ist. Frauen sollten Vilitra nicht einnehmen. Ältere Männer über 65 Jahre haben eine langsamere Clearance und erreichen bei gleicher Dosis höhere Plasmaspiegel. Die Startdosis beträgt 5 mg, maximal 10 mg. Mit 20 mg geraten viele ältere Patienten in einen Bereich, in dem die Blutdrucksenkung kritisch wird, besonders wenn sie gleichzeitig Antihypertensiva einnehmen. Stürze durch Schwindel sind die unterschätzte Gefahr. Patienten mit schwerer Herz-Kreislauf-Erkrankung, wie instabiler Angina pectoris, kürzlich erlittenem Herzinfarkt oder Schlaganfall, schwerer Aortenstenose oder unkontrollierter Herzinsuffizienz, dürfen Vardenafil nicht einnehmen. Die körperliche Anstrengung beim Sex und die blutdrucksenkende Wirkung des Medikaments können zusammen eine fatale kardiale Dekompensation auslösen. Patienten mit schwerer Leber- oder Niereninsuffizienz sollten nicht mehr als 5 mg einnehmen, und auch das nur mit Vorsicht.

Wechselwirkungen mit Alltagsaktivitäten (Autofahren, Alkohol)

Autofahren ist unter Vilitra grundsätzlich möglich, aber die möglichen Sehstörungen und der Blutdruckabfall können die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen. Wenn Sie verschwommen sehen, einen Blaustich bemerken oder sich schwindelig fühlen, setzen Sie sich nicht ans Steuer. Testen Sie Ihre Reaktion mit 10 mg, bevor Sie mit 20 mg oder höher Auto fahren. Alkohol und Vardenafil vertragen sich nur begrenzt. Beide erweitern die Gefäße und senken den Blutdruck. Ein Glas Wein zum Abendessen, wenn die Tablette am Nachmittag genommen wurde, ist für die meisten vertretbar. Mehrere Drinks direkt vor oder nach der Einnahme können zu Schwindel und Kollaps führen. Zudem dämpft Alkohol die sexuelle Erregbarkeit und arbeitet gegen das Medikament. Grapefruitsaft hemmt CYP3A4 und kann den Vardenafil-Spiegel erhöhen. Verzichten Sie auf Grapefruitsaft am Tag der Einnahme. Johanniskraut senkt den Spiegel und schwächt die Wirkung ab.

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln

Nitrate in jeglicher Form sind absolut kontraindiziert. Nitroglycerin, Isosorbiddinitrat, Molsidomin und andere Stickstoffmonoxid-Donatoren potenzieren die blutdrucksenkende Wirkung von Vardenafil so stark, dass ein tödlicher Kreislaufschock resultieren kann. Wer Nitrate einnimmt, darf Vardenafil nicht anwenden, in keiner Dosis und zu keinem Zeitpunkt. Im Notfall muss der Patient dem Arzt mitteilen, wann er zuletzt Vardenafil genommen hat. Alphablocker wie Tamsulosin oder Doxazosin senken den Blutdruck zusätzlich und können eine orthostatische Hypotonie auslösen. Wer beide Medikamente einnimmt, sollte die Vardenafil-Dosis auf 5 mg begrenzen und den Blutdruck in den ersten Stunden nach der Einnahme überwachen. CYP3A4-Inhibitoren wie Ketoconazol, Itraconazol, Ritonavir oder Clarithromycin erhöhen den Vardenafil-Spiegel. Bei gleichzeitiger Einnahme darf Vardenafil nur in 5 mg gegeben werden. 20 mg oder gar 40 mg sind in dieser Kombination gefährlich. Andere PDE-5-Hemmer wie Sildenafil oder Tadalafil dürfen nicht gleichzeitig mit Vardenafil eingenommen werden. Zwischen den Einnahmen verschiedener PDE-5-Hemmer müssen mindestens 24 Stunden liegen, bei Tadalafil mit seiner langen Halbwertszeit sogar 48 Stunden.

Alternative Optionen

Vilitra ist ein potentes Vardenafil-Generikum, aber es gibt Alternativen mit anderen Profilen. Sildenafil ist der älteste PDE-5-Hemmer und in Dosen von 25 mg, 50 mg und 100 mg verfügbar. Er hat ein etwas höheres Risiko für Sehstörungen als Vardenafil, wirkt aber bei vielen Männern zuverlässig. Tadalafil hat eine Halbwertszeit von 17,5 Stunden und wirkt bis zu 36 Stunden. Das entkoppelt die Einnahme vom Sex und gibt die Spontaneität zurück, die Vardenafil mit seinem Vier-Stunden-Fenster einschränkt. Tadalafil verursacht häufiger Rückenschmerzen, dafür weniger Sehstörungen. Avanafil ist der schnellste unter den PDE-5-Hemmern, mit einem Wirkeintritt von etwa 15 Minuten und einer kurzen Halbwertszeit. Für Männer, die ein schnelles Anfluten und ein schnelles Abklingen wünschen, ist Avanafil die logische Wahl. Wenn PDE-5-Hemmer nicht wirken oder nicht vertragen werden, bleiben Vakuumpumpen, Schwellkörperinjektionen und Penisimplantate als invasive Optionen, die in der Hand eines Urologen gute Ergebnisse liefern.

INN, Markennamen und Einstufung in Deutschland

INN (Internationaler Freiname): Vardenafil
Verfügbare Markennamen in Deutschland: Levitra (Bayer), Vardenafil-ratiopharm, Vardenafil HEXAL, Vardenafil AbZ und weitere Generika. Vilitra ist ein international vertriebener Markenname eines Generikums.
ATC-Code: G04BE09
Formen und Stärken: Filmtabletten zu 5 mg, 10 mg und 20 mg in Deutschland. Vilitra wird international auch in 40 mg und 60 mg angeboten, diese Stärken sind in Deutschland nicht regulär zugelassen und werden über unsere internationale Apotheke als Import vertrieben.
Hersteller: Centurion Laboratories (Vilitra), Bayer (Levitra), diverse Generikahersteller
Registrierungsstatus in Deutschland: Vardenafil ist als Rx-Medikament in Stärken bis 20 mg registriert. Vilitra 40 mg und 60 mg sind als Import erhältlich.
Einstufung: Verschreibungspflichtig (Rx)

Die richtige Dosierung wählen

10 mg ist die übliche Startdosis für die meisten Männer. 20 mg ist die maximale in Deutschland zugelassene Standarddosis und wird eingesetzt, wenn 10 mg nicht ausreichen und die Verträglichkeit gut ist. Die 40-mg- und 60-mg-Tabletten sind Hochdosis-Formulierungen, die für Patienten gedacht sind, bei denen 20 mg nicht wirkt. Sie sollten nur mit Vorsicht und nach ärztlicher Beratung verwendet werden, weil die Nebenwirkungen mit der Dosis überproportional zunehmen und der zusätzliche Nutzen nicht durch große Studien abgesichert ist. Bei älteren Männern, bei Leber- oder Niereninsuffizienz und bei Einnahme von CYP3A4-Inhibitoren beträgt die Startdosis 5 mg. Die Tablette wird unzerkaut mit Wasser geschluckt, und mehr als eine Einnahme pro Tag ist nicht erlaubt. Bei unzureichender Wirkung unter 20 mg sollte die Ursache abgeklärt werden, nicht eigenmächtig auf 40 mg oder 60 mg erhöht werden.

In Deutschland ist Vardenafil verschreibungspflichtig. Über unsere Apotheke können Sie Vilitra 10 mg, 20 mg, 40 mg und 60 mg ohne Rezept kaufen und in diskreter Verpackung in ganz Deutschland erhalten.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich nach der Einnahme von Vilitra Auto fahren?
Ja, solange keine Sehstörungen oder Schwindel auftreten. Testen Sie Ihre Reaktion mit 10 mg, bevor Sie mit 20 mg oder höher Auto fahren. Verzichten Sie auf Alkohol, um die Fahrtüchtigkeit nicht zusätzlich zu gefährden.

Was mache ich, wenn ich eine Dosis vergesse?
Vilitra ist ein Bedarfsmedikament. Wenn Sie den geplanten Zeitpunkt verpassen, nehmen Sie die Tablette einfach zum nächsten Mal, sofern seit der letzten Einnahme mindestens 24 Stunden vergangen sind. Verdoppeln Sie nie.

Wie lange hält die Wirkung an?
Vardenafil wirkt etwa vier bis fünf Stunden. In dieser Zeit können Sie bei sexueller Stimulation eine Erektion bekommen. Nach fünf Stunden klingt der Effekt langsam ab.

Kann ich Vilitra mit Blutdruckmedikamenten kombinieren?
Nitrate sind absolut tabu. Alphablocker erfordern Vorsicht und eine reduzierte Vardenafil-Dosis. Andere Blutdrucksenker sind meist verträglich, aber Sie sollten Ihren Blutdruck kennen und vor der ersten Einnahme mit Ihrem Arzt sprechen.

Was tun, wenn die Erektion länger als vier Stunden anhält?
Sofort in die Notaufnahme. Ein Priapismus ist ein urologischer Notfall, der unbehandelt zu dauerhafter Impotenz führt. Je schneller die Behandlung beginnt, desto besser die Prognose.

Lieferinformationen für Deutschland

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