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Voltarol ist NSAER. Es wird verwendet, um Entzündung und Schmerz zu reduzieren, der durch Arthritis, Gicht, Verstauchungen, Brüche, akute Verletzung verursacht ist.
Medikamente Generic Voltarol (Diclofenac) online Kaufen
In unserer deutschen Apotheke können Sie Voltarol nur mit einem gültigen Rezept erwerben, mit Lieferung in ganz Deutschland innerhalb von 5‑14 Tagen. Diskrete und anonyme Verpackung.
Voltarol wird zur Behandlung von Schmerzen und Entzündungen bei rheumatischen Erkrankungen (rheumatoide Arthritis, Arthrose, Spondylitis ankylosans), akuten Muskel‑ und Gelenkschmerzen, Weichteilrheumatismus sowie bei schmerzhaften Schwellungen nach Verletzungen oder Operationen eingesetzt. Das Medikament ist ein nichtsteroidales Antirheumatikum (NSAR) aus der Gruppe der Arylessigsäurederivate (Diclofenac), das die Cyclooxygenasen (COX‑1 und COX‑2) hemmt und so die Bildung von Prostaglandinen reduziert, was entzündungshemmend, schmerzlindernd und fiebersenkend wirkt.
Die übliche Dosierung von Voltarol für Erwachsene beträgt 50‑150 mg pro Tag, aufgeteilt in 2‑3 Einzeldosen (50‑75 mg morgens, abends). Bei akuten starken Schmerzen kann die Tagesdosis vorübergehend auf bis zu 200 mg erhöht werden. Die Tablette wird mit einer Mahlzeit oder reichlich Wasser eingenommen, um Magenbeschwerden zu reduzieren.
Die Darreichungsform ist Filmtabletten (25 mg, 50 mg, 75 mg), Retardtabletten (75 mg, 100 mg), überzogene Tabletten, Pulver zum Einnehmen, topisches Gel (1%, 2%) oder Pflaster.
Die Wirkung des Medikaments beginnt innerhalb von 30‑60 Minuten nach oraler Einnahme.
Die Wirkdauer beträgt 4‑6 Stunden bei normalen Tabletten, 8‑12 Stunden bei Retardpräparaten.
Alkoholkonsum wird während der Behandlung nicht empfohlen, da er das Risiko für Magen‑Darm‑Blutungen erhöht.
Die häufigsten Nebenwirkungen sind Magen‑Darm‑Beschwerden wie Übelkeit, Bauchschmerzen, Durchfall, Sodbrennen sowie Kopfschmerzen und Schwindel.
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Allgemeine Informationen zu Voltarol
- INN (Internationaler Freiname): Diclofenac (als Natriumsalz oder Kaliumsalz)
- In Deutschland verfügbare Markennamen: Voltarol®, Voltaren®, Diclofenac‑ratiopharm, Diclofenac‑Heumann, generische Produkte
- ATC‑Code: M01AB05 (systemisch), M02AA15 (topisch)
- Darreichungsformen und Dosierungen: Filmtabletten (25 mg, 50 mg, 75 mg), Retardtabletten (75 mg, 100 mg), Pulver (50 mg), Gel (1%, 2%), Pflaster (140 mg, 180 mg), Injektionslösung (75 mg/3 ml)
- Hersteller in Deutschland: Novartis Pharma GmbH (Voltarol), ratiopharm, Heumann, Hexal, Stada, zahlreiche Generikahersteller
- Zulassungsstatus in Deutschland: Zugelassen
- OTC / Rx‑Klassifizierung: Verschreibungspflichtig (Rx) für orale Darreichungsformen; topische Gele mit niedriger Konzentration (1%) sind apothekenpflichtig, aber nicht verschreibungspflichtig (OTC).
Wirkmechanismus und Pharmakologie
Voltarol enthält Diclofenac, ein nichtsteroidales Antirheumatikum (NSAR) aus der Gruppe der Arylessigsäurederivate. Es hemmt reversibel die Cyclooxygenasen COX‑1 und COX‑2, wodurch die Umwandlung von Arachidonsäure in Prostaglandine, Prostacyclin und Thromboxane blockiert wird. Prostaglandine sind wichtige Mediatoren von Entzündung, Schmerz und Fieber. Die COX‑1‑Hemmung ist für die gastrointestinalen Nebenwirkungen verantwortlich, während die COX‑2‑Hemmung die antientzündliche und analgetische Wirkung vermittelt. Diclofenac besitzt eine hohe Proteinbindung (>99%) und wird in der Leber verstoffwechselt (CYP2C9). Die Halbwertszeit beträgt 1‑2 Stunden, die Wirkdauer ist aufgrund der hohen Gewebekonzentration jedoch länger.
Anwendungsgebiete
Voltarol ist zugelassen zur symptomatischen Behandlung von:
- Entzündlichen und degenerativen Gelenkerkrankungen (rheumatoide Arthritis, Arthrose, Morbus Bechterew).
- Weichteilrheumatismus (Tendinitis, Bursitis, Periarthritis).
- Akuten und chronischen Schmerzen der Wirbelsäule (z. B. Lumbago, Ischialgie).
- Schmerzhaften Schwellungen und Entzündungen nach Verletzungen oder Operationen.
- Akuten Gichtanfällen (off‑label).
- Als topische Anwendung bei lokalen Muskel‑ und Gelenkschmerzen (z. B. Sportverletzungen, Arthrose von Knie oder Fingern).
Wichtige Warnhinweise und Einschränkungen
Risikogruppen
Ältere Patienten: Erhöhtes Risiko für schwere gastrointestinale Komplikationen (Blutungen, Ulzera, Perforationen); die niedrigste wirksame Dosis über den kürzesten Zeitraum anwenden.
Schwangerschaft: Im ersten und zweiten Trimenon nur nach strenger Indikation (Kategorie C). Im dritten Trimenon ist Diclofenac kontraindiziert (Risiko von vorzeitigem Verschluss des Ductus arteriosus, fetaler Nierenfunktionsstörung, Wehenhemmung).
Stillzeit: Diclofenac geht in geringen Mengen in die Muttermilch über; bei kurzfristiger Anwendung ist Stillen möglich, bei längerer Anwendung absetzen oder nicht stillen.
Verkehrstüchtigkeit und Alkohol
Fahren: Kann Schwindel, Müdigkeit oder Sehstörungen verursachen – Vorsicht beim Führen von Fahrzeugen oder Bedienen von Maschinen.
Alkohol: Alkoholkonsum sollte vermieden werden, da er das Risiko für Magen‑Darm‑Blutungen und Leberschäden erhöht.
Dosierungsanleitung
Standarddosierungen (Erwachsene)
- Rheumatische Erkrankungen, chronische Schmerzen: 50‑75 mg zwei‑ bis dreimal täglich (max. 150 mg/Tag).
- Akute Schmerzen, Gichtanfall: Initial 50‑75 mg, danach 50‑75 mg alle 6‑8 Stunden (max. 200 mg/Tag für kurze Zeit).
- Retardtabletten: 75‑100 mg einmal täglich (morgens oder abends).
- Pulver zum Einnehmen: 50 mg (ein Beutel) drei‑ bis viermal täglich.
- Topisches Gel (1% oder 2%): 2‑4 g (entsprechend 4‑8 cm Gel) zwei‑ bis viermal täglich auf die schmerzende Stelle auftragen.
Die Tabletten sind mit einer Mahlzeit oder reichlich Wasser einzunehmen, um Magenbeschwerden zu reduzieren. Die Therapie sollte auf die niedrigste wirksame Dosis und die kürzest mögliche Dauer begrenzt werden.
Besondere Patientengruppen
Bei Niereninsuffizienz (eGFR
Nebenwirkungen und Kontraindikationen
Häufige Nebenwirkungen (≥1/100 bis <1/10):
- Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Durchfall, Verdauungsstörungen, Blähungen
- Kopfschmerzen, Schwindel
- Erhöhte Leberwerte (Transaminasen)
- Hautausschlag, Juckreiz
Schwerwiegende Nebenwirkungen (ärztliche Hilfe erforderlich):
- Magen‑Darm‑Blutungen, Ulzera, Perforationen (insbesondere bei älteren Patienten oder bei gleichzeitiger Einnahme von Kortikosteroiden, Antikoagulanzien)
- Kardiale Ereignisse (Herzinfarkt, Schlaganfall) – insbesondere bei hohen Dosen und langfristiger Anwendung
- Nierenschädigung (akutes Nierenversagen, interstitielle Nephritis)
- Schwere Leberreaktionen (Hepatitis, Leberversagen)
- Schwere Hautreaktionen (Stevens‑Johnson‑Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, DRESS‑Syndrom)
- Anaphylaktische Reaktionen (Angioödem, Bronchospasmus)
Absolute Kontraindikationen:
- Überempfindlichkeit gegen Diclofenac oder einen sonstigen Bestandteil.
- Aktive Magen‑Darm‑Blutung oder Ulzera.
- Schwere Nieren‑ oder Leberinsuffizienz.
- Herzinsuffizienz (NYHA II‑IV).
- Koronare Herzkrankheit, periphere arterielle Verschlusskrankheit, zerebrovaskuläre Erkrankungen (bei systemischer Anwendung).
- Letztes Trimenon der Schwangerschaft.
- Gleichzeitige Anwendung mit anderen NSAR (einschließlich COX‑2‑Hemmer) oder Aspirin (>100 mg/Tag).
Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten
Bedeutsame Wechselwirkungen bestehen mit:
- Andere NSAR, Aspirin (≥100 mg/Tag): Erhöhtes Risiko für Magen‑Darm‑Ulzera und Blutungen – vermeiden.
- Orale Antikoagulanzien (Warfarin, Phenprocoumon), Thrombozytenaggregationshemmer (Clopidogrel, Ticagrelor): Additive Blutungsneigung – INR überwachen.
- Kortikosteroide (Prednisolon, etc.): Erhöhtes Risiko für Magen‑Darm‑Ulzera.
- Diuretika (Furosemid, Thiazide), ACE‑Hemmer, ARBs (z. B. Lisinopril, Valsartan): Verminderte antihypertensive und diuretische Wirkung, erhöhtes Risiko für Nierenversagen.
- Lithium, Digoxin, Methotrexat: NSAR erhöhen deren Spiegel – Spiegel überwachen.
- Cyclosporin, Tacrolimus: Erhöhtes Risiko für Nierenschäden.
- CYP2C9‑Hemmer (z. B. Fluconazol, Amiodaron): Können Diclofenac‑Spiegel erhöhen – Dosisreduktion erwägen.
- Chinolon‑Antibiotika (z. B. Ciprofloxacin, Levofloxacin): Erhöhtes Risiko für Krampfanfälle (selten).
Praktische Hinweise
Einnahme
Voltarol sollte mit einer Mahlzeit oder einem Glas Wasser eingenommen werden, um Magenreizungen zu reduzieren. Die Tabletten sind im Ganzen zu schlucken, nicht zu kauen oder zu zerkleinern. Retardtabletten dürfen nicht zerkaut werden. Bei topischer Anwendung das Gel dünn auf die betroffene Stelle auftragen und leicht einmassieren; Hände danach waschen. Wenn eine Dosis vergessen wurde, nehmen Sie sie ein, sobald Sie sich daran erinnern, es sei denn, es sind weniger als 4 Stunden bis zur nächsten Dosis; dann überspringen Sie die vergessene Dosis. Brechen Sie die Behandlung nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt ab, insbesondere bei längerer Einnahme.
Überwachung
Regelmäßige Kontrollen sind bei längerfristiger Anwendung (>4 Wochen) erforderlich:
- Blutdruck, Nierenfunktion (Kreatinin, eGFR) – alle 3‑6 Monate.
- Leberfunktion (ALT, AST) – zu Beginn, dann alle 4‑8 Wochen.
- Gastrointestinale Symptome (Schmerzen, schwarzer Stuhl) – sofort absetzen bei Verdacht auf Blutung.
- Bei älteren Patienten regelmäßige Überprüfung der Verträglichkeit.
Lagerung
Bei Raumtemperatur (20‑25°C) lagern, vor Feuchtigkeit und Hitze schützen. In der Originalverpackung aufbewahren, außerhalb der Reichweite von Kindern.
Alternative Medikamente
- Ibuprofen (z. B. Advil, Brufen): NSAR mit ähnlicher Wirksamkeit, jedoch etwas besserer gastrointestinaler Verträglichkeit.
- Naproxen (z. B. Aleve, Naprosyn): NSAR mit längerer Halbwertszeit, geeignet für chronische Schmerzen.
- Paracetamol (z. B. Benuron, Paracetamol‑ratiopharm): Reines Analgetikum, keine entzündungshemmende Wirkung, aber besser verträglich für Magen und Nieren.
- Celecoxib (Celebrex): COX‑2‑selektiver NSAR, geringeres Ulkusrisiko, aber erhöhtes kardiovaskuläres Risiko.
- Metamizol (Novalgin): Starkes Analgetikum und Antipyretikum, aber Risiko für Agranulozytose.
- Opioide (z. B. Tramadol, Tilidin): Bei starken Schmerzen, jedoch mit Suchtpotential.
Klinische Wirksamkeit
Diclofenac ist eines der am häufigsten verordneten NSAR weltweit. In randomisierten kontrollierten Studien zeigt es eine vergleichbare oder überlegene analgetische Wirksamkeit gegenüber Ibuprofen, Naproxen und Paracetamol bei akuten Schmerzen (z. B. nach Operationen, Zahnschmerzen, Gichtanfall). Bei rheumatoider Arthritis und Arthrose verbessert Diclofenac signifikant Schmerz, Morgensteifigkeit und Funktionsfähigkeit. Die topische Anwendung von Diclofenac‑Gel ist bei lokalen Schmerzen (z. B. Kniearthrose) wirksam und mit weniger systemischen Nebenwirkungen verbunden. Aufgrund des kardiovaskulären und gastrointestinalen Risikos sollte Diclofenac in der niedrigsten wirksamen Dosis über den kürzest möglichen Zeitraum angewendet werden.
Wichtig: Voltarol erfordert eine ärztliche Überwachung und darf nur auf Verschreibung angewendet werden. Die Therapie sollte nicht länger als nötig fortgesetzt werden. Bei Auftreten von Anzeichen einer Magen‑Darm‑Blutung (schwarzer Stuhl, Bluterbrechen), unklaren Bauchschmerzen, Gelbsucht oder schweren Hautreaktionen setzen Sie das Medikament sofort ab und suchen Sie einen Arzt auf. Informieren Sie Ihren Arzt über alle Medikamente, insbesondere über Blutverdünner, Diuretika, andere Schmerzmittel sowie über eine bestehende Magen‑, Leber‑ oder Nierenerkrankung vor Beginn der Behandlung.
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