- Bestseller
- Alkoholismus
- COVID-19
- Allergiker
- Antipilzmittel
- Alzheimer-Krankheit
- Anti-Virus
- Anti-Depressiva
- Antzündungshemmend
- Antibakterielle
- Antiparasitikum
- Antibiotika
- Arthritis
- Asthma
- Verhütungsmittel
- Blutdruck
- Krebs
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen
- Cholesterin
- Diabetes
- Diuretika
- Erektionsstörungen
- Augepflege
- Magen Darm Gesundheit
- Allgemeine Gesundheit
- Haarausfall
- Hepatitis C - Virus (HCV)
- HIV
- Hormone
- ED Packs Von Männern
- Gesundheit Des Mannes
- Mental-psychische Störungen
- Reisekrankheit
- Muskel-Relaxans
- Schmerzlinderung
- Parkinson-Krankheit
- Tierarzneimittel
- Wenn Sie Das Rauchen Aufgeben
- Vitamine
- Hautpflege
- Schlaf-Beihilfen
- Gewichtsverlust
- Frauenmedizin

Wellbutrin SR (Bupropion-Hydrochlorid) ist ein Antidepressivum aus der Klasse der selektiven Noradrenalin- und Dopamin-Wiederaufnahmehemmer (NDRI) zur Behandlung von Episoden einer schweren Depression (Major Depression) bei Erwachsenen. Bupropion hemmt die Wiederaufnahme der Neurotransmitter Noradrenalin und Dopamin in die präsynaptische Nervenzelle, wodurch deren Konzentration im synaptischen Spalt erhöht wird. Anders als die meisten anderen Antidepressiva besitzt es keine relevante serotonerge Wirkung und zeigt daher ein anderes Nebenwirkungsprofil, insbesondere ein geringeres Risiko für sexuelle Funktionsstörungen, Gewichtszunahme und Sedierung. Wellbutrin SR ist eine Retardformulierung (Sustained Release), die eine zweimal tägliche Einnahme ermöglicht und über den Tag stabile Wirkspiegel gewährleistet.
Übliche Erwachsenendosis: Die Initialdosis beträgt 150 mg einmal täglich morgens für die ersten 3 Tage. Bei guter Verträglichkeit wird die Dosis ab Tag 4 auf 150 mg zweimal täglich (morgens und abends) gesteigert. Zwischen den beiden Einnahmen muss ein Mindestabstand von 8 Stunden eingehalten werden. Die maximale Einzeldosis beträgt 150 mg, die maximale Tagesdosis 300 mg für die Retardformulierung. In Ausnahmefällen kann unter strenger ärztlicher Überwachung auf maximal 400 mg pro Tag gesteigert werden, aufgeteilt auf 200 mg zweimal täglich; hierfür stehen zusätzlich 200-mg-Tabletten zur Verfügung. Die Tablette wird unzerkaut mit einem Glas Wasser eingenommen und kann unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden. Eine Dosissteigerung sollte erst nach mindestens 3 Tagen erfolgen. Bei älteren Patienten und solchen mit leichter bis mäßiger Leberfunktionsstörung wird eine reduzierte Dosis von 150 mg einmal täglich empfohlen. Wellbutrin SR ist kontraindiziert bei Patienten mit Anfallsleiden, Essstörungen (Bulimie, Anorexia nervosa), schwerer Leberzirrhose und bei gleichzeitiger Anwendung von MAO-Hemmern.
Darreichungsform: Retardtabletten (Sustained Release) zu 150 mg Bupropion-Hydrochlorid (blassgelb bis cremefarben, rund, bikonvex, mit Prägung). Erhältlich in Packungen zu 30, 60 und 90 Tabletten. Zusätzlich sind 200-mg-Tabletten für Patienten verfügbar, die eine Dosiserhöhung über 300 mg benötigen.
Wirkungseintritt: Maximale Plasmakonzentrationen werden etwa 3 Stunden nach oraler Einnahme der Retardtablette erreicht. Steady-State-Konzentrationen stellen sich innerhalb von 5 bis 8 Tagen bei zweimal täglicher Einnahme ein. Eine klinisch bedeutsame antidepressive Wirkung entwickelt sich langsam über mehrere Wochen. Erste Anzeichen einer Stimmungsaufhellung und Antriebssteigerung können nach 1 bis 2 Wochen beobachtet werden. Die volle antidepressive Wirksamkeit wird nach 4 bis 6 Wochen erreicht.
Wirkdauer: Die Eliminationshalbwertszeit von Bupropion beträgt etwa 21 Stunden, die der pharmakologisch aktiven Metaboliten liegt zwischen 20 und 37 Stunden. Die zweimal tägliche Gabe der Retardformulierung gewährleistet eine gleichmäßige Wirkstofffreisetzung und stabile Plasmaspiegel über 24 Stunden. Bupropion wird extensiv in der Leber, hauptsächlich über CYP2B6, metabolisiert und überwiegend renal als Metaboliten ausgeschieden.
Empfehlung zu Alkohol: Alkoholkonsum sollte während der Behandlung mit Wellbutrin SR auf ein Minimum beschränkt oder vollständig vermieden werden. Bupropion senkt die Krampfschwelle und erhöht das Risiko für epileptische Anfälle dosisabhängig. Alkohol kann die Krampfschwelle zusätzlich herabsetzen und das Anfallsrisiko erheblich potenzieren. Ein abrupter Alkoholentzug während der Therapie erhöht das Risiko ebenfalls. Zudem kann Alkohol die neuropsychiatrischen Nebenwirkungen von Bupropion wie Agitiertheit, Schlafstörungen und psychotische Symptome verstärken und die Leberfunktion beeinträchtigen, was den Metabolismus von Bupropion verändern kann.
Häufigste Nebenwirkungen: Schlafstörungen (Insomnie, sehr häufig, bei etwa 30 bis 40 % der Patienten), Mundtrockenheit, Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Obstipation, Konzentrationsstörungen, Schwindel und vermehrtes Schwitzen. Die Schlafstörungen können durch die Vermeidung der abendlichen Einnahme kurz vor dem Schlafengehen (mindestens 4 Stunden Abstand) gemildert werden. Im Vergleich zu SSRI treten sexuelle Funktionsstörungen signifikant seltener auf; Gewichtszunahme ist ebenfalls seltener, stattdessen kann es initial zu einer leichten Gewichtsabnahme kommen. Krampfanfälle sind die schwerwiegendste Nebenwirkung und treten bei etwa 0,1 % der Patienten unter der Tagesdosis von 300 mg auf; das Risiko steigt bei höheren Dosen, rascher Auftitration, vorbestehenden Risikofaktoren und gleichzeitiger Einnahme anderer die Krampfschwelle senkender Medikamente. Allergische Reaktionen wie Urtikaria, Angioödem und anaphylaktischer Schock sind selten, aber möglich. Blutdruckerhöhung wurde beobachtet und sollte bei Patienten mit Hypertonie überwacht werden. Neuropsychiatrische Symptome wie Agitiertheit, Angst, Suizidgedanken und in seltenen Fällen psychotische Episoden erfordern eine sorgfältige Überwachung, insbesondere zu Therapiebeginn und bei Dosisänderungen. Wellbutrin SR ist kontraindiziert bei Epilepsie oder Anfallsleiden in der Vorgeschichte, ZNS-Tumoren, gleichzeitiger Anwendung von MAO-Hemmern sowie bei Patienten mit Essstörungen oder bipolarer Störung wegen des Risikos einer Manieauslösung.
Möchten Sie Wellbutrin SR (Bupropion) rezeptfrei ausprobieren?
Medikamente Generic Wellbutrin SR (Bupropion) online Kaufen
In unserer deutschen Apotheke können Sie Wellbutrin SR (Bupropion) bez recepty kaufen. Diskrete und anonyme Verpackung, Lieferung in ganz Deutschland innerhalb von 5 bis 14 Tagen.
Was ist Wellbutrin SR (Bupropion)?
Wellbutrin SR ist ein Antidepressivum, das sich fundamental von den üblichen SSRI unterscheidet. Der Wirkstoff Bupropion ist ein Noradrenalin-Dopamin-Wiederaufnahmehemmer, kurz NDRI. Kein Serotonin, keine sexuellen Nebenwirkungen, keine Gewichtszunahme, dafür mehr Antrieb, mehr Energie und ein klarer Kopf. Es ist das Antidepressivum für Patienten, die sich unter SSRI wie Escitalopram oder Sertralin emotional abgeflacht fühlen und die bleierne Müdigkeit nicht mehr ertragen. Bupropion macht wach, nicht sediert. Es hebt die Stimmung, ohne das Belohnungssystem zu betäuben, und genau deshalb ist es auch als Raucherentwöhnungsmittel unter dem Namen Zyban auf dem Markt. Die SR-Formulierung steht für Sustained Release, eine verzögerte Freisetzung, die den Wirkstoff über etwa zwölf Stunden abgibt und die zweimal tägliche Einnahme ermöglicht.
Die Wirkung setzt nicht sofort ein. Wie bei allen Antidepressiva dauert es zwei bis vier Wochen, bis sich die Stimmung spürbar hebt. Der volle antidepressive Effekt entfaltet sich nach sechs bis acht Wochen. In dieser Zeit verändert Bupropion langsam die noradrenerge und dopaminerge Transmission im präfrontalen Kortex und im limbischen System. Keine akute Euphorie, kein Kick, sondern ein langsames, stetiges Anheben der Grundstimmung. Geduld ist nötig, und die ersten Tage können von Unruhe und Schlafproblemen geprägt sein, weil der Körper sich an die zusätzliche noradrenerge Stimulation gewöhnen muss.
Die Dosis beträgt 150 mg einmal täglich in den ersten Tagen, dann 150 mg zweimal täglich mit mindestens acht Stunden Abstand. Die 150-mg-Tablette ist die therapeutische Standardstärke. Sie wird unzerkaut mit Wasser geschluckt, mit oder ohne Nahrung. Die letzte Dosis sollte nicht nach dem späten Nachmittag eingenommen werden, weil Bupropion wach macht und Schlafstörungen eine der häufigsten Nebenwirkungen sind.
Wirkweise und Pharmakologie
Bupropion hemmt selektiv die präsynaptischen Transporter für Noradrenalin und Dopamin. Es blockiert die Wiederaufnahme beider Neurotransmitter und erhöht ihre Konzentration im synaptischen Spalt. Mehr Noradrenalin bedeutet mehr Wachheit, mehr Konzentration, mehr Antrieb. Mehr Dopamin bedeutet mehr Motivation, mehr Fähigkeit, Freude zu empfinden, weniger Anhedonie. Diese Kombination ist einzigartig unter den Antidepressiva und erklärt das spezifische Profil: aktivierend, nicht sedierend, gewichtsneutral, keine sexuellen Funktionsstörungen. Bupropion ist das Antidepressivum, das man Patienten gibt, die unter SSRI über Libidoverlust und emotionale Abstumpfung klagen. Es ersetzt den Serotoninüberschuss, der diese Nebenwirkungen verursacht, durch eine Modulation von Noradrenalin und Dopamin, die diese Nebenwirkungen nicht hat.
Die Pharmakokinetik der SR-Formulierung ist auf die zweimal tägliche Einnahme ausgelegt. Nach oraler Gabe wird Bupropion langsam resorbiert, die maximale Plasmakonzentration wird nach etwa drei Stunden erreicht. Es unterliegt einem extensiven hepatischen First-Pass-Metabolismus, hauptsächlich über CYP2B6, wobei der aktive Metabolit Hydroxybupropion entsteht, der eine längere Halbwertszeit hat als die Muttersubstanz. Die Halbwertszeit von Bupropion beträgt etwa 21 Stunden, die von Hydroxybupropion etwa 24 bis 33 Stunden. Der Steady State wird nach etwa einer Woche erreicht. Die Ausscheidung erfolgt renal. Bei Leber- und Niereninsuffizienz ist die Clearance verlangsamt, und die Dosis muss reduziert werden. Rauchen und Alkohol haben keinen direkten Einfluss auf den Metabolismus, aber die Kombination mit Alkohol ist wegen des erhöhten Krampfrisikos gefährlich.
Anwendung von Wellbutrin SR
Beginnen Sie mit 150 mg einmal täglich morgens in den ersten drei bis vier Tagen. Dann steigern Sie auf 150 mg zweimal täglich, morgens und am frühen Nachmittag, mit mindestens acht Stunden Abstand. Die letzte Dosis nicht nach 17 Uhr, sonst riskieren Sie Einschlafprobleme. Die Tablette unzerkaut mit einem Glas Wasser schlucken. Sie kann mit oder ohne Nahrung eingenommen werden, aber wenn Sie Magenprobleme haben, hilft eine kleine Mahlzeit vor der Einnahme. Die SR-Tablette nicht zerkauen oder teilen – die Retardformulierung ist darauf ausgelegt, den Wirkstoff langsam freizusetzen, und eine Beschädigung des Überzugs führt zu einer unkontrollierten Freisetzung mit erhöhtem Risiko für Krampfanfälle.
Wenn Sie eine Dosis vergessen haben, nehmen Sie sie ein, sobald Sie daran denken, es sei denn, es ist fast Zeit für die nächste Dosis. Dann lassen Sie die vergessene Dosis aus und nehmen die nächste planmäßige Tablette. Verdoppeln Sie nicht. Eine Doppeldosis von 300 mg auf einmal erhöht das Risiko für Krampfanfälle, die gefährlichste Nebenwirkung von Bupropion, sprunghaft. Die maximale Einzeldosis beträgt 150 mg, und die maximale Tagesdosis 300 mg.
Die Therapiedauer beträgt mindestens sechs Monate nach Erreichen der Remission. Bupropion wird nicht abrupt abgesetzt, auch wenn es keine klassischen Absetzsymptome wie SSRI verursacht. Ein langsames Ausschleichen über zwei bis vier Wochen ist trotzdem sinnvoll, um die Stimmung zu stabilisieren und einen Rückfall zu vermeiden. Die Depression ist eine chronische Erkrankung, und Bupropion ist eine Langzeittherapie, keine Akutmedikation.
Nebenwirkungen von Wellbutrin SR
Schlafstörungen und Schlaflosigkeit sind die häufigsten Nebenwirkungen und der Preis für die noradrenerge und dopaminerge Aktivierung. Etwa 30 Prozent der Patienten berichten in den ersten Wochen über Einschlafprobleme, durchwachte Nächte oder frühmorgendliches Erwachen. Die letzte Dosis früh genug nehmen, spätestens am frühen Nachmittag, und abends Koffein reduzieren. Nach einigen Wochen gewöhnt sich der Körper an die Stimulation, und der Schlaf normalisiert sich bei den meisten Patienten. Wenn die Schlaflosigkeit persistiert, kann die Dosis auf 150 mg einmal täglich reduziert werden, mit etwas geringerer antidepressiver Wirkung.
Mundtrockenheit ist die zweithäufigste Nebenwirkung, ein noradrenerger Effekt auf die Speicheldrüsen. Viel trinken, zuckerfreie Bonbons lutschen, und die Beschwerden klingen meist nach einigen Wochen ab. Kopfschmerzen, Schwindel und Übelkeit sind in den ersten Tagen häufig und klingen ab, sobald der Körper sich an den Wirkstoff gewöhnt hat. Paracetamol gegen Kopfschmerzen, langsam aufstehen bei Schwindel, und die Tablette mit einer kleinen Mahlzeit nehmen bei Übelkeit.
Krampfanfälle sind die gefährlichste Nebenwirkung und treten bei etwa 1 von 1000 Patienten unter 300 mg täglich auf. Das Risiko steigt dosisabhängig – bei 450 mg täglich auf etwa 1 von 400. Deshalb ist die maximale Tagesdosis auf 300 mg begrenzt. Risikofaktoren für Krampfanfälle – Alkoholentzug, Benzodiazepin-Entzug, Schädel-Hirn-Trauma, Epilepsie, Einnahme anderer krampfschwellensenkender Medikamente – sind absolute oder relative Kontraindikationen. Ein Krampfanfall unter Bupropion bedeutet das sofortige Absetzen des Medikaments und die Einleitung einer antikonvulsiven Behandlung.
Gewichtsverlust ist eine Nebenwirkung, die viele Patienten begrüßen. Bupropion ist das einzige Antidepressivum, das mit einer leichten Gewichtsabnahme assoziiert ist, im Schnitt ein bis drei Kilogramm über sechs Monate. Der Mechanismus ist eine Kombination aus reduziertem Appetit und erhöhtem Energieverbrauch durch die noradrenerge Stimulation. Für Patienten, die unter anderen Antidepressiva zugenommen haben, ist das ein wichtiger Vorteil.
Risikogruppen (ältere Menschen, Schwangerschaft)
Schwangerschaft und Stillzeit sind relative Kontraindikationen. Bupropion passiert die Plazenta, und es gibt keine gut kontrollierten Studien zur Sicherheit in der Schwangerschaft. Schwangere mit Depressionen sollten, wenn möglich, auf ein besser untersuchtes Antidepressivum wie Sertralin umgestellt werden. Wenn Bupropion in der Schwangerschaft fortgesetzt werden muss, sollte die Dosis so niedrig wie möglich sein und die Therapie engmaschig überwacht werden. Stillen: Bupropion geht in die Muttermilch über, und während der Einnahme sollte nicht gestillt werden.
Ältere Patienten über 65 Jahre vertragen Bupropion in der Regel gut, aber die Nieren- und Leberfunktion ist im Alter oft eingeschränkt, und die Dosis sollte auf 150 mg einmal täglich reduziert werden. Ältere Patienten haben zudem ein höheres Risiko für Stürze durch Schwindel, und der Blutdruck sollte regelmäßig kontrolliert werden, weil Bupropion den Blutdruck geringfügig erhöhen kann.
Patienten mit Epilepsie oder anderen Risikofaktoren für Krampfanfälle sollten Bupropion nicht erhalten. Patienten mit schwerer Leberzirrhose – die Dosis muss auf 150 mg jeden zweiten Tag reduziert werden, weil die Metabolisierung stark verlangsamt ist. Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz sollten maximal 150 mg einmal täglich erhalten.
Patienten mit Bulimie oder Anorexie haben ein erhöhtes Krampfrisiko unter Bupropion und sollten es nicht erhalten. Diese Warnung ist in der Fachinformation prominent platziert und muss vor jeder Verschreibung beachtet werden.
Wechselwirkungen mit Alltagsaktivitäten (Autofahren, Alkohol)
Autofahren ist unter Wellbutrin SR meist möglich, aber Schwindel und Konzentrationsstörungen können in den ersten Tagen die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen. Testen Sie Ihre Reaktion, bevor Sie längere Strecken fahren. Bupropion kann die Reaktionszeit geringfügig verlängern, und die Kombination mit Alkohol verschlechtert die Situation.
Alkohol und Bupropion sind eine heikle Kombination. Bupropion senkt die Krampfschwelle, und Alkoholentzug ebenfalls. Wer unter Bupropion Alkohol trinkt und dann abrupt absetzt, hat ein additiv erhöhtes Risiko für Krampfanfälle. Während der Therapie sollte der Alkoholkonsum auf ein absolutes Minimum reduziert oder ganz eingestellt werden. Ein Glas Wein gelegentlich ist bei stabiler Dosis und ohne Alkoholentzug in der Vorgeschichte vertretbar, aber mehrere Drinks und episodisches starkes Trinken sind gefährlich.
Koffein und andere Stimulanzien – Bupropion verstärkt die Wirkung von Koffein, und Patienten, die viel Kaffee trinken, können Nervosität, Tremor und Schlafstörungen entwickeln. Reduzieren Sie Ihren Koffeinkonsum in den ersten Wochen, bis Sie wissen, wie Sie auf die Kombination reagieren.
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
MAO-Hemmer sind absolut kontraindiziert. Zwischen dem Absetzen eines MAO-Hemmers und dem Beginn von Bupropion müssen mindestens 14 Tage liegen, um hypertensive Krisen und potenziell tödliche Wechselwirkungen zu vermeiden.
Andere krampfschwellensenkende Medikamente – Theophyllin, systemische Kortikosteroide, Antipsychotika, trizyklische Antidepressiva – erhöhen das Krampfrisiko additiv und sollten in Kombination mit Bupropion nur mit Vorsicht und unter engmaschiger Überwachung eingesetzt werden.
Medikamente, die über CYP2B6 metabolisiert werden – Cyclophosphamid, Ifosfamid, Methadon – können in ihrer Metabolisierung durch Bupropion beeinflusst werden. Die klinische Relevanz ist gering, aber die Spiegel dieser Medikamente sollten bei gleichzeitiger Einnahme kontrolliert werden.
SSRI und SNRI – die Kombination mit Bupropion ist möglich und wird in der therapieresistenten Depression häufig eingesetzt, oft als Augmentation, um die sexuellen Nebenwirkungen der Serotonergika zu kompensieren. Die Kombination erfordert jedoch Vorsicht, weil beide Substanzen die Krampfschwelle senken können und die Spiegel durch CYP2B6-Interaktionen beeinflusst werden können.
Alternative Optionen
Wellbutrin SR ist ein einzigartiges Antidepressivum, aber es gibt Alternativen, je nach Symptomprofil und Verträglichkeit.
SSRI wie Escitalopram oder Sertralin sind die erste Wahl für die meisten Depressionen, besonders wenn Angst im Vordergrund steht. Sie sind sedierender und verursachen häufiger sexuelle Nebenwirkungen, aber das Risiko für Krampfanfälle ist null, und sie sind in der Schwangerschaft besser untersucht.
SNRI wie Venlafaxin oder Duloxetin haben ein duales Wirkprofil mit Noradrenalin- und Serotonin-Wiederaufnahmehemmung. Sie sind wirksamer bei schweren Depressionen, verursachen aber mehr Blutdruckanstieg und Absetzsymptome. Für Patienten, die von Bupropion allein nicht ausreichend profitieren, kann ein SNRI oder eine Kombination mit einem SSRI erwogen werden.
Vortioxetin ist ein multimodales Antidepressivum mit Serotonin-Wiederaufnahmehemmung und Rezeptormodulation. Es hat weniger sexuelle Nebenwirkungen als klassische SSRI und verbessert die kognitive Funktion, was es zu einer Alternative für Patienten macht, die unter Bupropion nicht die gewünschte kognitive Klarheit erreichen.
Mirtazapin ist ein noradrenerg und spezifisch serotonerges Antidepressivum mit starker sedierender und appetitsteigernder Wirkung. Für Patienten mit Schlaflosigkeit und Gewichtsverlust ist es besser geeignet als Bupropion, verursacht aber oft deutliche Gewichtszunahme.
INN, Markennamen und Einstufung in Deutschland
INN (Internationaler Freiname): Bupropion
Verfügbare Markennamen in Deutschland: Wellbutrin SR (GlaxoSmithKline), Elontril (für Depression), Bupropion-ratiopharm, Bupropion HEXAL, Bupropion AbZ und weitere Generika. Zyban ist das gleiche Molekül, aber für die Raucherentwöhnung zugelassen.
ATC-Code: N06AX12
Formen und Stärken: Retardtabletten (SR) zu 150 mg; Retardtabletten (XL) zu 150 mg und 300 mg für die einmal tägliche Einnahme
Hersteller: GlaxoSmithKline, diverse Generikahersteller
Registrierungsstatus in Deutschland: Registriert
Einstufung: Verschreibungspflichtig (Rx)
Die richtige Dosierung wählen
150 mg einmal täglich morgens in den ersten drei bis vier Tagen, dann 150 mg zweimal täglich mit mindestens acht Stunden Abstand. Die 150-mg-Tablette ist die einzige verfügbare Stärke für die SR-Formulierung. Die letzte Dosis nicht nach 17 Uhr. Bei älteren Patienten, bei Leber- oder Niereninsuffizienz bleibt die Dosis bei 150 mg einmal täglich. Die maximale Einzeldosis beträgt 150 mg, die maximale Tagesdosis 300 mg. Höhere Dosen erhöhen das Krampfrisiko drastisch ohne klinischen Zusatznutzen.
Die SR-Formulierung erfordert die zweimal tägliche Einnahme. Für Patienten, die nur einmal täglich einnehmen möchten, gibt es die XL-Formulierung mit 300 mg einmal täglich, die den Wirkstoff über 24 Stunden freisetzt. Die Umstellung von SR auf XL muss vom Arzt überwacht werden, und die Tagesdosis bleibt gleich.
In Deutschland ist Bupropion verschreibungspflichtig. Über unsere Apotheke können Sie Wellbutrin SR 150 mg bez recepty kaufen und in diskreter Verpackung in ganz Deutschland erhalten.
Häufig gestellte Fragen
Kann ich nach der Einnahme von Wellbutrin SR Auto fahren?
In der Regel ja, nachdem Sie Ihre Reaktion in den ersten Tagen getestet haben. Schwindel und Konzentrationsstörungen können die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen. Verzichten Sie auf Alkohol, wenn Sie Auto fahren müssen.
Was mache ich, wenn ich eine Dosis vergesse?
Nehmen Sie die Tablette ein, sobald Sie daran denken, es sei denn, es ist fast Zeit für die nächste Dosis. Dann auslassen und mit dem normalen Zeitplan fortfahren. Verdoppeln Sie nicht – eine Doppeldosis erhöht das Krampfrisiko.
Macht Wellbutrin SR abhängig?
Nein, Bupropion hat kein Abhängigkeitspotenzial und verursacht keine Absetzsymptome wie SSRI. Es kann abrupt abgesetzt werden, auch wenn ein langsames Ausschleichen über zwei bis vier Wochen sinnvoll ist, um die Stimmung zu stabilisieren.
Nehme ich unter Wellbutrin SR zu oder ab?
Bupropion ist das einzige Antidepressivum, das mit einer leichten Gewichtsabnahme assoziiert ist, im Schnitt ein bis drei Kilogramm über sechs Monate. Es macht nicht dick. Für Patienten, die unter anderen Antidepressiva zugenommen haben, ist das ein wichtiger Vorteil.
Kann ich Wellbutrin SR mit Kaffee kombinieren?
Bupropion verstärkt die Wirkung von Koffein. Reduzieren Sie Ihren Koffeinkonsum in den ersten Wochen, weil die Kombination Nervosität, Tremor und Schlafstörungen verursachen kann. Testen Sie Ihre individuelle Verträglichkeit vorsichtig.
Lieferinformationen für Deutschland
Wir versenden Wellbutrin SR 150 mg in alle Bundesländer. Die Lieferzeiten variieren je nach Ihrer Region:
- Baden-Württemberg (Stuttgart, Karlsruhe, Freiburg): 5 bis 7 Tage
- Bayern (München, Nürnberg, Augsburg): 5 bis 7 Tage
- Berlin: 5 bis 7 Tage
- Brandenburg (Potsdam, Cottbus): 5 bis 9 Tage
- Bremen: 5 bis 7 Tage
- Hamburg: 5 bis 7 Tage
- Hessen (Frankfurt, Wiesbaden, Kassel): 5 bis 7 Tage
- Mecklenburg-Vorpommern (Rostock, Schwerin): 5 bis 9 Tage
- Niedersachsen (Hannover, Braunschweig, Oldenburg): 5 bis 7 Tage
- Nordrhein-Westfalen (Köln, Düsseldorf, Dortmund): 5 bis 7 Tage
- Rheinland-Pfalz (Mainz, Koblenz, Trier): 5 bis 7 Tage
- Saarland (Saarbrücken): 5 bis 9 Tage
- Sachsen (Dresden, Leipzig, Chemnitz): 5 bis 9 Tage
- Sachsen-Anhalt (Magdeburg, Halle): 5 bis 9 Tage
- Schleswig-Holstein (Kiel, Lübeck, Flensburg): 5 bis 9 Tage
- Thüringen (Erfurt, Jena, Weimar): 5 bis 9 Tage
Alle Sendungen werden diskret verpackt, ohne Markenzeichen oder Hinweise auf den Inhalt von außen.
Deutsche Online Apotheke
| Land | Art des versandes | Lieferzeit | Preis | |
Lieferung |
14-21 Tagen | 14.95$ | Tracking-Nummer ist verfügbar in 4 Tagen | |
Lieferung |
9-14 Tagen | 30$ | Tracking-Nummer ist verfügbar in 2 Tagen |
Versand weltweit
Vertraulichkeit und anonymität garantiert
Sicher und geschützt
Diskrete verpackung
Versand der bestellungen innerhalb von 24 stunden
100% erfolgreiche lieferung
