Zyloprim

Generic Zyloprim (Allopurinol)

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Zyloprim (Allopurinol) ist ein Xanthinoxidase-Hemmer zur Behandlung der chronischen Gicht, der Hyperurikämie bei Tumorlyse-Syndrom, zur Prophylaxe von Harnsäure-Nierensteinen sowie zur Verhinderung erhöhter Harnsäurespiegel bei bestimmten Chemotherapien. Allopurinol und sein aktiver Metabolit Oxipurinol hemmen das Enzym Xanthinoxidase, das die Umwandlung von Hypoxanthin zu Xanthin und von Xanthin zu Harnsäure katalysiert. Dadurch sinkt die Harnsäurekonzentration im Blut und Urin, wodurch Gichtanfälle, Harnsäurekristallablagerungen und Nierensteine langfristig reduziert werden.

Übliche Erwachsenendosis: Die Initialdosis beträgt 100 mg einmal täglich, vorzugsweise nach einer Mahlzeit. Die 100-mg-Tablette dient der einschleichenden Dosierung und der Erhaltungstherapie bei leichter Hyperurikämie. Je nach Harnsäurespiegel und klinischem Ansprechen kann die Dosis in wöchentlichen Abständen um 100 mg gesteigert werden. Die übliche Erhaltungsdosis beträgt 300 mg einmal täglich; die 300-mg-Tablette ist die Standarddosis für die meisten Patienten. Bei schwerer Hyperurikämie kann die Tagesdosis auf bis zu 600 mg, in Einzelfällen auf maximal 900 mg erhöht werden. Die Tabletten werden unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit nach einer Mahlzeit eingenommen. Auf eine ausreichende tägliche Flüssigkeitszufuhr von mindestens 2 bis 3 Litern ist zu achten, um die Harnsäureausscheidung zu fördern und Nierensteinen vorzubeugen. Bei eingeschränkter Nierenfunktion muss die Dosis reduziert und anhand der Kreatinin-Clearance angepasst werden. Zu Beginn der Therapie kann ein Gichtanfall ausgelöst werden; daher wird in den ersten Wochen häufig eine begleitende Prophylaxe mit Colchicin oder einem NSAR empfohlen.

Darreichungsform: Tabletten in zwei Stärken: 100 mg (weiß, rund, flach, mit Bruchkerbe und Prägung) und 300 mg (weiß, rund, flach, mit Bruchkerbe und Prägung). Erhältlich in Packungen zu 30, 50 und 100 Tabletten. Die Tabletten können an den Bruchkerben geteilt werden.

Wirkungseintritt: Maximale Plasmakonzentrationen von Allopurinol werden etwa 1,5 Stunden nach oraler Einnahme erreicht, die des aktiven Metaboliten Oxipurinol nach etwa 4 bis 5 Stunden. Eine Senkung des Serum-Harnsäurespiegels beginnt innerhalb von 24 bis 48 Stunden und erreicht nach 1 bis 2 Wochen regelmäßiger Einnahme ein Plateau. Die volle therapeutische Wirkung auf Gichtanfälle und Tophi entwickelt sich über mehrere Monate.

Wirkdauer: Die Eliminationshalbwertszeit von Allopurinol beträgt etwa 1 bis 2 Stunden, die von Oxipurinol etwa 15 bis 30 Stunden bei normaler Nierenfunktion. Aufgrund der langen Halbwertszeit des aktiven Metaboliten ist eine einmal tägliche Gabe ausreichend. Allopurinol und Oxipurinol werden überwiegend renal ausgeschieden. Bei eingeschränkter Nierenfunktion ist die Elimination verzögert und das Risiko für Nebenwirkungen erhöht.

Empfehlung zu Alkohol: Alkoholkonsum sollte während der Behandlung mit Zyloprim eingeschränkt oder vermieden werden. Alkohol, insbesondere Bier und Spirituosen, erhöht die Harnsäureproduktion und kann die Wirksamkeit von Allopurinol abschwächen sowie Gichtanfälle auslösen. Zudem kann übermäßiger Alkoholkonsum die Leberfunktion beeinträchtigen und das Risiko für Leberschäden erhöhen. Patienten mit Gicht sollten den Alkoholkonsum möglichst stark reduzieren oder vollständig darauf verzichten.

Häufigste Nebenwirkungen: Hautausschläge, Juckreiz und gastrointestinale Beschwerden wie Übelkeit, Durchfall und Bauchschmerzen sind die häufigsten Nebenwirkungen. Schwere Überempfindlichkeitsreaktionen wie das Allopurinol-Hypersensitivitätssyndrom mit Fieber, Hautexanthem, Eosinophilie, Leber- und Nierenbeteiligung sind selten, aber potenziell lebensbedrohlich und erfordern einen sofortigen Therapieabbruch. Leberenzymerhöhungen, Leukopenie, Thrombozytopenie und Vaskulitis wurden berichtet. Allopurinol ist kontraindiziert bei Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff sowie bei akuten Gichtanfällen, die vor Therapiebeginn zunächst behandelt werden sollten. Bei Auftreten von Hautausschlägen oder Fieber muss Allopurinol sofort abgesetzt werden.

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Was ist Zyloprim (Allopurinol)?

Zyloprim ist der Markenname für Allopurinol, einen Xanthinoxidase-Hemmer, der die Bildung von Harnsäure im Körper reduziert. Es wird zur Behandlung der Gicht, der chronischen Hyperurikämie, bestimmter Nierensteine und zur Vorbeugung des Tumorlyse-Syndroms bei Chemotherapie eingesetzt. Allopurinol senkt den Harnsäurespiegel im Blut, indem es das Enzym blockiert, das Purine in Harnsäure umwandelt. Es ist kein Schmerzmittel und wirkt nicht gegen den akuten Gichtanfall. Wer während eines akuten Anfalls mit Allopurinol beginnt, riskiert sogar eine Verschlimmerung, weil die plötzliche Senkung des Harnsäurespiegels neue Kristallablagerungen mobilisieren kann. Die Therapie beginnt deshalb in der Regel erst nach Abklingen des akuten Anfalls, oft kombiniert mit einer vorübergehenden Prophylaxe mit Colchicin oder einem NSAR.

Die Wirkung setzt nicht sofort ein. Der Harnsäurespiegel beginnt innerhalb von ein bis zwei Tagen zu sinken, die volle Senkung ist nach zwei bis vier Wochen erreicht. Gichtanfälle können in den ersten Monaten der Therapie sogar häufiger auftreten, weil sich bestehende Harnsäuredepots auflösen. Das ist kein Grund zum Abbruch, sondern ein Zeichen, dass der Wirkstoff arbeitet. Langfristig reduziert Allopurinol die Anfallshäufigkeit, verhindert Gelenkschäden und lässt Tophi, die knotigen Ablagerungen unter der Haut, schrumpfen. Es heilt die Stoffwechselstörung nicht, sondern kontrolliert sie, solange die Tablette eingenommen wird.

Die übliche Anfangsdosis beträgt 100 mg einmal täglich, die Erhaltungsdosis liegt meist bei 300 mg einmal täglich. Die 100-mg-Tablette dient dem Einstieg und der Dosisanpassung bei Niereninsuffizienz, die 300-mg-Tablette ist die Standarddosis für die meisten Patienten. Die Tabletten werden unzerkaut mit reichlich Wasser nach einer Mahlzeit eingenommen, um die Magenverträglichkeit zu verbessern und die Harnsäureausscheidung über die Nieren zu fördern.

Wirkweise und Pharmakologie

Allopurinol ist ein Strukturanalogon von Hypoxanthin und hemmt kompetitiv die Xanthinoxidase, das Enzym, das die Umwandlung von Hypoxanthin zu Xanthin und von Xanthin zu Harnsäure katalysiert. Durch die Blockade sinkt die Harnsäureproduktion, und der Serumspiegel fällt. Die Vorstufen Hypoxanthin und Xanthin sind besser wasserlöslich als Harnsäure und werden leichter renal ausgeschieden. Dadurch sinkt das Risiko für Uratkristalle in Gelenken und Nieren. Allopurinol wird nach oraler Einnahme schnell resorbiert, die maximale Plasmakonzentration wird nach ein bis zwei Stunden erreicht. Die Halbwertszeit von Allopurinol selbst beträgt nur ein bis zwei Stunden, aber der aktive Metabolit Oxypurinol hat eine Halbwertszeit von 14 bis 30 Stunden und ist für den Großteil der Wirkung verantwortlich. Oxypurinol wird überwiegend renal ausgeschieden, weshalb bei eingeschränkter Nierenfunktion eine Dosisreduktion erforderlich ist. Die maximale Tagesdosis beträgt 900 mg, aufgeteilt auf mehrere Gaben.

Anwendung von Zyloprim

Beginnen Sie mit 100 mg einmal täglich nach einer Mahlzeit. Nach ein bis zwei Wochen kann die Dosis je nach Harnsäurespiegel auf 300 mg einmal täglich erhöht werden. Die 100-mg-Tablette ist die Einstiegsstärke, die 300-mg-Tablette die übliche Erhaltungsdosis. Bei unzureichender Senkung des Harnsäurespiegels kann die Dosis unter ärztlicher Kontrolle schrittweise auf 600 mg oder 900 mg pro Tag gesteigert werden, aufgeteilt auf zwei bis drei Gaben. Die Tabletten unzerkaut mit einem vollen Glas Wasser schlucken, vorzugsweise nach dem Essen. Trinken Sie über den Tag mindestens zwei Liter Flüssigkeit, um die Harnsäureausscheidung zu fördern und das Risiko von Nierensteinen zu senken. Alkohol, besonders Bier, erhöht den Harnsäurespiegel und sollte während der Therapie gemieden oder stark reduziert werden.

Wenn Sie eine Dosis vergessen haben, nehmen Sie sie ein, sobald Sie daran denken, es sei denn, es ist fast Zeit für die nächste Dosis. Dann lassen Sie die vergessene Dosis aus und nehmen die nächste planmäßige Tablette. Verdoppeln Sie nicht. Eine doppelte Dosis von 600 mg auf einmal erhöht das Risiko für Magen-Darm-Beschwerden und Hautreaktionen, ohne den Harnsäurespiegel schneller zu senken. Die Therapie ist eine Dauertherapie und sollte nicht abrupt abgesetzt werden, weil der Harnsäurespiegel sonst wieder ansteigt und Gichtanfälle auslösen kann. Vor Therapiebeginn sollten Nierenfunktion, Leberwerte und der Harnsäurespiegel bestimmt werden. Während der Therapie werden diese Werte regelmäßig kontrolliert.

Nebenwirkungen von Zyloprim

Hautausschlag ist die häufigste Nebenwirkung und tritt bei etwa 2 bis 5 Prozent der Patienten auf. Meist handelt es sich um ein mildes makulopapulöses Exanthem, das nach Absetzen abklingt. Jeder Hautausschlag unter Allopurinol muss ernst genommen werden, weil er das erste Zeichen eines Allopurinol-Hypersensitivitätssyndroms sein kann. Dieses Syndrom umfasst Fieber, Eosinophilie, Hepatitis, Nierenversagen und schwere Hautreaktionen wie Stevens-Johnson-Syndrom oder toxische epidermale Nekrolyse. Die Mortalität liegt bei 20 bis 30 Prozent. Bei den ersten Anzeichen von Hautausschlag, Fieber oder Schleimhautbeteiligung muss Allopurinol sofort abgesetzt und ein Arzt aufgesucht werden. Patienten mit dem HLA-B-5801-Allel haben ein deutlich erhöhtes Risiko, und in bestimmten Populationen wird vor Therapiebeginn ein Gentest empfohlen.

Gastrointestinale Beschwerden wie Übelkeit, Durchfall und Bauchschmerzen treten gelegentlich auf und sind meist mild. Die Einnahme nach den Mahlzeiten reduziert diese Symptome. Leberwerterhöhungen sind möglich und sollten regelmäßig kontrolliert werden. Schläfrigkeit und Schwindel sind selten, können aber die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen. Gichtanfälle in den ersten Wochen der Therapie sind kein Zeichen von Unverträglichkeit, sondern eine Reaktion auf die Mobilisierung von Harnsäuredepots. Eine begleitende Prophylaxe mit Colchicin oder einem NSAR für die ersten drei bis sechs Monate kann diese Anfälle verhindern.

Risikogruppen (ältere Menschen, Schwangerschaft)

Schwangerschaft und Stillzeit sind relative Kontraindikationen. Allopurinol passiert die Plazenta, und die Sicherheit in der Schwangerschaft ist nicht ausreichend belegt. In der Schwangerschaft sollte es nur eingesetzt werden, wenn keine Alternative besteht und der Nutzen das Risiko überwiegt. Stillen: Allopurinol und Oxypurinol gehen in die Muttermilch über. Während der Einnahme sollte der Säugling beobachtet werden, und die Entscheidung gehört in ärztliche Hand.

Ältere Patienten über 65 Jahre haben ein erhöhtes Risiko für Nierenfunktionsstörungen und Hautreaktionen. Beginnen Sie mit 100 mg einmal täglich und steigern Sie nur langsam, abhängig von der Nierenfunktion. Die Kreatinin-Clearance sollte vor Therapiebeginn berechnet werden, nicht nur das Serumkreatinin betrachtet. Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz benötigen eine Dosisanpassung. Bei einer Kreatinin-Clearance unter 10 ml/min beträgt die Dosis üblicherweise 100 mg jeden zweiten Tag oder 100 mg täglich mit engmaschiger Kontrolle. Patienten mit bekannter Überempfindlichkeit gegen Allopurinol oder mit HLA-B-5801-positivem Status sollten das Medikament nicht einnehmen. Patienten mit akuter Gichtarthritis sollten nicht mit Allopurinol beginnen, bis der Anfall abgeklungen ist.

Wechselwirkungen mit Alltagsaktivitäten (Autofahren, Alkohol)

Autofahren ist unter Zyloprim meist möglich, aber zu Beginn der Therapie können Schwindel und Müdigkeit auftreten. Testen Sie Ihre Reaktion, bevor Sie längere Strecken fahren. Wenn Sie sich benommen fühlen, fahren Sie nicht. Alkohol ist bei Gicht problematisch, weil er den Harnsäurespiegel erhöht und die Wirkung von Allopurinol untergräbt. Bier ist besonders ungünstig, weil es zusätzlich Purine enthält. Während der Therapie sollte Alkohol gemieden oder auf ein Minimum reduziert werden. Ausreichendes Trinken ist entscheidend, mindestens zwei Liter pro Tag, um die Harnsäureausscheidung zu fördern und das Risiko von Nierensteinen zu senken. Kaffee, Tee und Wasser sind geeignet, zuckerhaltige Getränke und Alkohol nicht. Sonnenexposition sollte gemieden oder mit hohem Lichtschutzfaktor geschützt werden, weil Allopurinol die Haut lichtempfindlicher machen kann.

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln

Azathioprin und Mercaptopurin sind die gefährlichste Wechselwirkung. Allopurinol hemmt den Abbau dieser Immunsuppressiva, was zu schwerer Knochenmarksuppression führen kann. Die Dosis von Azathioprin oder Mercaptopurin muss bei gleichzeitiger Gabe auf etwa ein Viertel der üblichen Dosis reduziert werden, und das Blutbild muss engmaschig kontrolliert werden. Diese Kombination darf nur unter strenger ärztlicher Überwachung erfolgen.

Warfarin und andere orale Antikoagulanzien können in ihrer Wirkung verstärkt werden, und die INR muss engmaschig kontrolliert werden. Theophyllin, ein Medikament gegen Asthma, wird durch Allopurinol im Abbau gehemmt, und die Spiegel können ansteigen. Ampicillin und Amoxicillin verursachen in Kombination mit Allopurinol häufiger Hautausschläge, und die Kombination sollte möglichst vermieden werden. Thiaziddiuretika wie Hydrochlorothiazid erhöhen den Harnsäurespiegel und können die Wirkung von Allopurinol abschwächen, außerdem erhöhen sie das Risiko für Nierenfunktionsstörungen. ACE-Hemmer können das Risiko für allergische Reaktionen auf Allopurinol erhöhen, besonders bei Patienten mit Niereninsuffizienz. Die gleichzeitige Anwendung sollte mit Vorsicht erfolgen.

Alternative Optionen

Zyloprim ist der Standard zur Senkung des Harnsäurespiegels, aber es gibt Alternativen mit anderen Wirkmechanismen. Febuxostat ist ein neuerer Xanthinoxidase-Hemmer, der bei Allopurinol-Unverträglichkeit oder unzureichender Wirkung eingesetzt wird. Es hat ein ähnliches Wirkprinzip, aber ein etwas anderes Nebenwirkungsprofil mit einem möglicherweise erhöhten kardiovaskulären Risiko. Probenecid und Lesinurad sind Urikosurika, die die renale Ausscheidung von Harnsäure erhöhen, anstatt die Produktion zu hemmen. Sie sind eine Option für Patienten, die Xanthinoxidase-Hemmer nicht vertragen, erfordern aber eine gute Nierenfunktion und ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Bei akuten Gichtanfällen sind Colchicin, NSAR oder Kortikosteroide die Mittel der Wahl, sie senken jedoch nicht den Harnsäurespiegel. Die Therapie der Hyperurikämie sollte individuell angepasst werden und gehört in die Hand eines Arztes, der Begleiterkrankungen und Nierenfunktion berücksichtigt.

INN, Markennamen und Einstufung in Deutschland

INN (Internationaler Freiname): Allopurinol
Verfügbare Markennamen in Deutschland: Zyloprim ist der internationale Markenname. In Deutschland ist Allopurinol als Zyloric, Allopurinol-ratiopharm, Allopurinol HEXAL, Allopurinol AbZ und weitere Generika erhältlich.
ATC-Code: M04AA01
Formen und Stärken: Tabletten zu 100 mg und 300 mg
Hersteller: Diverse Generikahersteller
Registrierungsstatus in Deutschland: Registriert
Einstufung: Verschreibungspflichtig (Rx)

Die richtige Dosierung wählen

Die 100-mg-Tablette ist die Einstiegsdosis für alle Patienten, besonders für ältere Menschen und bei eingeschränkter Nierenfunktion. Nach ein bis zwei Wochen wird auf 300 mg einmal täglich erhöht, wenn der Harnsäurespiegel nicht ausreichend gesenkt ist und die Verträglichkeit gut ist. Die 300-mg-Tablette ist die Standard-Erhaltungsdosis. Bei unzureichender Wirkung kann die Dosis auf 600 mg oder maximal 900 mg pro Tag erhöht werden, aufgeteilt auf zwei bis drei Gaben. Die maximale Tagesdosis von 900 mg sollte nicht überschritten werden. Die Dosis muss an die Nierenfunktion angepasst werden, und die Einnahme erfolgt nach den Mahlzeiten mit reichlich Wasser. Vor Therapiebeginn und während der Therapie müssen Harnsäure, Nierenfunktion und Leberwerte kontrolliert werden. Die Therapie ist eine Dauertherapie und sollte nicht ohne Rücksprache mit dem Arzt beendet werden.

In Deutschland ist Allopurinol verschreibungspflichtig. Über unsere Apotheke können Sie Zyloprim 100 mg und 300 mg bez recepty kaufen und in diskreter Verpackung in ganz Deutschland erhalten.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich nach der Einnahme von Zyloprim Auto fahren?
In der Regel ja. Wenn Schwindel oder Müdigkeit auftreten, fahren Sie nicht und testen Sie Ihre Reaktion, bevor Sie längere Strecken fahren.

Was mache ich, wenn ich eine Dosis vergesse?
Nehmen Sie die Tablette ein, sobald Sie daran denken, es sei denn, es ist fast Zeit für die nächste Dosis. Dann lassen Sie die vergessene Dosis aus. Verdoppeln Sie nicht.

Kann ich Zyloprim während eines akuten Gichtanfalls beginnen?
Nein, der Beginn sollte bis zum Abklingen des akuten Anfalls verschoben werden, weil die plötzliche Senkung des Harnsäurespiegels den Anfall verschlimmern kann. Beginnen Sie erst danach, gegebenenfalls mit einer vorübergehenden Prophylaxe.

Wie schnell senkt Zyloprim den Harnsäurespiegel?
Der Spiegel beginnt innerhalb von ein bis zwei Tagen zu sinken, die volle Senkung ist nach zwei bis vier Wochen erreicht. Gichtanfälle können in den ersten Monaten häufiger auftreten, was eine normale Reaktion auf die Mobilisierung von Harnsäuredepots ist.

Kann ich Zyloprim zusammen mit Azathioprin einnehmen?
Nur unter strenger ärztlicher Überwachung. Allopurinol hemmt den Abbau von Azathioprin und kann zu schwerer Knochenmarksuppression führen. Die Azathioprin-Dosis muss deutlich reduziert werden, und das Blutbild muss engmaschig kontrolliert werden.

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